Die neue Nummer 4 im Trikot der New York Knicks sorgte in den vergangenen Partien für mächtigen Wirbel um seine Person. Bill Walker, Neuzugang der Knickerbockers, spielt wie entfesselt, seitdem er per Trade aus Boston von den Celtics in die Mega-Metropole wechseln durfte. Mittlerweile hat er sich sogar in die Erste Fünf der Mannschaft von Headcoach Mike D’Antoni gespielt. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Eddie House“
Portrait: Bill „Sky“ Walker
Sonntag, 7. März 2010Spieler des Tages: Kevin Durant & Russell Westbrook
Sonntag, 21. Februar 2010
Es hätte alles so schön werden können. Die New York Knicks und ihre Neuzugänge Tracy McGrady und Eddie House lieferten vergangene Nacht eine überzeugende Leistung ab und schnupperten an einem Erfolg über die Oklahoma City Thunder. Doch letzten Endes war es die Mannschaft von Kevin Durant und Russell Westbrook (Foto), die sich nach Verlängerung den hauchdünnen Sieg sichern sollte. (mehr…)
„Krypto-Nate“ zukünftig in grün
Freitag, 19. Februar 2010
Neben den Blockbuster-Trades um Antawn Jamison, Tracy McGrady und Kevin Martin gingen vergangene Nacht auch ein paar kleinere Spielerwechsel über die Bühne. So angelten sich beispielsweise die Boston Celtics Nate Robinson (Foto) von den New York Knicks. Auch die Charlotte Bobcats sowie die Memphis Grizzlies konnten sich noch einmal verstärken. Der NBA-Blog gibt einen Überblick. (mehr…)
Boston in Orlando chancenlos
Samstag, 9. Mai 2009
Im Angriff trafen die Schützen der Orlando Magic fast nach Belieben, in der Verteidigung erwies sich Dwight Howard (Foto) als schier unüberwindbares Hindernis für die Boston Celtics. Spiel Nummer drei der Serie „Best of Seven“ ging folgerichtig mit 117:96 deutlich an das Team aus Florida. (mehr…)
Fisher und Alston gesperrt, Bryant spielberechtigt
Freitag, 8. Mai 2009Für Derek Fisher von den Los Angeles Lakers und Rafer Alston von den Orlando Magic werden die vergangenen Playoff-Partien ihrer Teams ein Nachspiel haben.
Fisher wird wegen seines Body-Checks gegen Luis Scola im dritten Aufeinandertreffen mit den Houston Rockets gesperrt fehlen, während Alston für seinen Schlag auf Eddie House’ Hinterkopf von seiner Mannschaft im nächsten Spiel gegen die Boston Celtics ersetzt werden muss.
Derek Fisher vs. Luis Scola:
Rafer Alston vs. Eddie House:
Kobe Bryant kommt dagegen nach seinem Ellbogen-Check gegen Ron Artest ohne Sperre davon. Stu Jackson, Vize-Präsident der Liga und für die Sichtung und Ahndung harter Fouls zuständig, kommentiere die Entscheidung wie folgt: „Der Ellbogen-Hieb war Teil des Kampfes um den Rebound. Daneben ging die Attacke nicht, wie von Artest reklamiert, gegen dessen Hals, sondern gegen seine Brust. Wir haben das Foul im Nachhinein als unsportliches Foul der Klasse 1 gewertet, da der Kontakt nicht oberhalb des Schulterbereiches stattfand.“
Kobe Bryant vs. Ron Artest:
Unsportliche Fouls der Klasse 1 führen im Gegensatz zu unsportlichen Fouls der Klasse 2 nicht zu einer automatischen Sperre, wie im Falle von Fisher und Alston geschehen.
Vor gut einer Woche wurde bereits Dwight Howard von den Orlando Magic im Spiel gegen die Philadelphia 76 nachträglich aufgrund eines Ellbogen-Checks gegen den Kopf von Samuel Dalembert für eine Partie gesperrt.
Der Champion schlägt zurück
Donnerstag, 7. Mai 2009Die Boston Celtics sind wieder da. Und wie.
Nach ihrer Auftaktpleite in Runde zwei der NBA-Playoffs gegen die Orlando Magic war für die Mannschaft aus „Beantown“ vergangene Nacht Wiedergutmachung angesagt.
Und darum sollten sich Rajon Rondo und Eddie House (Foto) persönlich kümmern. Das Duo auf den Guard-Positionen zeigte gegen Orlando eine herausragende Vorstellung und führte die Celtics zu einem deutlichen 112:94-Erfolg über die gastierenden Magic. Rondo erzielte dabei mit 15 Punkten, 18 Vorlagen und 11 Rebounds sein drittes Triple-Double der laufenden Playoffs, während House mit 31 Punkten (11 Treffer bei 14 Versuchen aus dem Feld, darunter vier von vier erfolgreichen Dreiern) seine bisherige Karriere-Bestleistung einstellte.
„Ich habe in meinem Leben schon so einige Spieler heiß laufen sehen“, gab Magic-Headcoach Stan Van Gundy nach der Begegnung zu Protokoll. „Aber was die Celtics heute abgeliefert haben, das war einfach nur unglaublich. Sie konnten machen was sie wollten, wir sind ihnen nur hinterhergelaufen.“
Daran hatte auch Ray Allen mit 22 Zählern seinen Anteil. Auf Seiten Orlandos beendete kein Akteur die Partie mit mehr als 17 Zählern, in Rashard Lewis (17 Punkte, zehn Rebounds) und Dwight Howard (zwölf Zähler, zwölf Rebounds) hatten die Magic noch ihre erfolgreichsten Akteure.
„Wir reden hier vom amtierenden Meister“, so Howard anschließend über die Celtics. „Wenn ein Spieler nicht so gut spielen sollte, springen einfach die anderen in die Bresche.“
Damit dürfte er Paul Pierce gemeint haben, der während der Partie lediglich drei Punkte für sich verbuchen konnte und aufgrund von frühen Foulproblemen nur 16 Minuten im Einsatz war. Doch es gab ja noch House, der die Lücke im Scoring zu schließen wusste. Sehr zum Ärgernis seines Gegenübers Rafer Alston (sieben Punkte, fünf Vorlagen), der nach einem erfolgreichen Wurf von House diesen auf den Hinterkopf schlug.
„Ich habe meinen Wurf verwandelt, mich umgedreht und wollte zurück in die Verteidigung laufen. Da hat er mich auf den Kopf geschlagen“, beschrieb House die Szene nach der Partie. „Ich glaube, er war einfach nur frustriert, dass ich durch meine Dreier das Gleiche mit ihm gemacht habe.“
Der kleine Shooting-Guard befindet sich momentan in einer bestechenden Form. Über die vergangenen drei Partien der Celtics verwandelte House 18 Würfe bei 24 Versuchen aus dem Feld, darunter zehn von zwölf erfolgreichen Dreiern.
Wenn Samstagnacht Partie Nummer drei der Serie in Florida steigt, sollten die Magic schleunigst eine Antwort auf den Scharfschützen in Reihen des Meisters finden. Sonst dürfte House weitere Unsportlichkeiten auf Seiten Orlandos provozieren.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Spieler des Tages: Eddie House
Sonntag, 3. Mai 2009Eddie House lieferte vergangene Nacht die Definition für den Begriff „X-Faktor“.
Der Shooting-Guard in Reihen der Celtics machte im siebten und entscheidenden Spiel gegen die Bulls (109:99) den Unterschied für seine Mannschaft aus.
In 22 Minuten auf dem Parkett entnervte House den Gegner aus Chicago mit einer hundertprozentigen Trefferquote aus dem Feld, beim Freiwurf und jenseits der Dreierlinie. Am Ende hatte der 30-Jährige 16 Punkte auf seinem Konto, darunter vier zum Teil ganz wichtige Dreier.
Mit dieser Leistung von House war vor der Begegnung nicht unbedingt zu rechnen. In den beiden vorangegangenen Partien gegen die Bulls verwandelte Bostons Nummer 50 lediglich einen Versuch aus dem Feld.
Doch neben House’ überragender Trefferquote wusste der Wandervogel (acht verschiedene Teams in acht Jahren) durch weiteren Qualitäten zu überzeugen. Ben Gordon, mit 33 Zählern erfolgreichster Punktesammler der Partie, hatte gegen House die größten Probleme im Abschluss. Kein einziger Treffer bei fünf Versuchen aus dem Feld gelang Gordon gegen die bissige Verteidigung des 1,85-Meter-Mannes, der seine gute Leistung in der Defensive zudem mit drei Steals auf dem Statistik-Bogen belegen konnte.
Eddie House gegen die Chicago Bulls:
Boston zu stark für Chicago
Sonntag, 3. Mai 2009Die große Überraschung blieb letztendlich aus.
Mit 109:99 setzten sich die Boston Celtics im siebten Spiel der Serie „Best-of-Seven“ gegen die Chicago Bulls durch und treffen nun in den Conference-Semi-Finals auf die Orlando Magic.
„Es war eine lange und mörderische Serie“, so Paul Pierce (Foto, 20 Punkte, neun Rebounds, vier Vorlagen) nach der Begegnung. „Ich denke, das waren mit die mental härtesten Auseinandersetzungen die ich jemals durchgemacht habe. Aber wir sind immer noch der Champion, und uns muss erst einmal jemand schlagen.“
Das finale Aufeinandertreffen beider Mannschaften sollte nicht ganz die Klasse der vorhergegangenen Partien erreichen, dafür fehlte es über weite Strecken der Begegnung an der nötigen Spannung. Der amtierende NBA-Champion übernahm mit Beginn des zweiten Viertels, das mit 29:11 Zählern an die Celtics ging, die Kontrolle über die Partie und sollte in der Folge die Führung nicht mehr abgeben.
Chicago hatte den ersten Spielabschnitt mit 28:23 für sich entschieden, vor allem, weil Boston auf Ben Gordon anfangs keine Antwort fand. Der Brite erzielte 12 seiner 33 Zähler in Viertel Nummer eins. Doch schnell besann sich die Mannschaft aus „Beantown“ auf ihre Stärken: Defense, Defense, Defense.
„Gott sei Dank verfügen wir über eine wirklich kampferprobte Mannschaft“, so Pierce über die Leistung seines Teams. Doc Rivers, Headcoach der Truppe, blies derweil ins selbe Horn: „Wir haben uns endlich wieder in die wahren Celtics verwandelt. Defensive Schlüsselszenen und reihenweise wichtige Punkte im Angriff, das hat uns heute ausgemacht.“
Bei den Bulls lief mit Beginn der zweiten 12 Minuten dank der starken Celtics-Verteidigung nur noch wenig zusammen. Gordon verwandelte seine Würfe von außen nicht mehr, und anstatt wie im ersten Viertel aggressiv zum Korb zu gehen, entschieden sich die Bulls für zu viele gut gedeckte Würfe aus der Mittel- und Ferndistanz.
Zum Halbzeitpfiff hieß es 39:52 aus Sicht Chicagos.
Langsam fand die Mannschaft von Headcoach Vinny Del Negro wieder zu ihrem Spiel. Derrick Rose (18 Zähler) suchte immer wieder erfolgreich den Abschluss in Korbnähe, während Kirk Hinrich(16 Punkte) nach einem holprigen Start langsam auftaute. Doch von Spielern wie Brad Miller (neun Zähler) und John Salmons (12), die im bisherigen Serien-Verlauf des Öfteren den Unterschied ausmachten, kam vergangene Nacht einfach zuwenig. Daneben erwischte Tyrus Thomas mit vier Punkten und fünf Rebounds eine ganz schwache Partie.
Im vierten Viertel konnten sich die Bulls noch einmal bis auf 86:89 herankämpfen, doch mehrere überhastete Würfe von Gordon sowie fehlende Durchschlagskraft am Offensiv-Rebound machten am Ende jede Chance auf die Sensation zunichte.
Boston hatte in Pierce und Ray Allen (23 Punkte) seine auffälligsten Akteure, daneben lenkte Rajon Rondo mit 11 Vorlagen (bei sieben Zählern) das Spiel des Meisters gewohnt umsichtig.
Ein Schlüssel zum Erfolg der Celtics lag des Weiteren in Brian Scalabrine (acht Punkte) und Eddie House (Foto, 16 Zähler), die fast jedes Mal, wenn Chicago den Spielstand verkürzen konnte, per Dreier die richtige Antwort fanden. Scalabrine verwandelte zwei von drei Versuchen jenseits der Dreipunkt-Linie, House starke vier von vier.
Die Bulls können dennoch mehr als stolz auf ihre Leistung sein. Die Serie gegen Boston wird als die beste Erstrunden-Begegnung aller Zeiten in die Annalen der NBA-Playoffs eingehen und daneben als eine der spannendsten Duelle überhaupt in den Erinnerungen der Zuschauer haften bleiben.
„Wir haben viele junge Spieler in unseren Reihen, die das erste Mal so etwas miterleben durften“, gab Del Negro, selbst im ersten Jahr als Headcoach einer NBA-Mannschaft tätig, nach dem Ausscheiden seiner Bulls zu Protokoll. „Diese Erfahrung wird uns für die Zukunft äußerst nützlich sein. Die Serie hat uns als Team einfach besser gemacht.“
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Dallas @ Boston 100:124
Sonntag, 25. Januar 2009Die zweite Klatsche innerhalb von drei Partien.
Zum Abschluss des vier Spiele umfassenden Road-Trips in die Eastern-Conference verpassten die Celtics den Mavericks eine saftige Abreibung. Nach der 33-Punkte-Niederlage bei den Bucks aus Milwaukee setzte es eine 100:124-Niederlage (76:47) beim amtierenden Meister aus Boston.
Bereits nach dem ersten Viertel war die Partie so gut wie entschieden. Mit 38:23 verbuchten die Kelten den Spielauftakt für sich, ein Rückstand, von dem sich die Mavs nicht mehr erholen sollten. Zum Teil lagen sie mit 35 Punkten zurück. Dirk Nowitzki erwischte einen rabenschwarzen Auftakt, vergab die ersten sieben Würfe aus dem Feld und beendete die Partie mit 18 Punkten (4 von 17 Würfe aus dem Feld, 10 von 12 von der Freiwurflinie).
Boston von Außen nicht zu stoppen
Zu keiner Zeit war Dallas Boston ebenbürtig, das sich nach dem Durchhänger um den Jahreswechsel (2:7 Siege) mit einer eindrucksvollen Serie von acht Siegen am Stück im Kampf um den ersten Platz in der Eastern Conference zurückmeldet.
Ray Allen zerlegte die Mavericks in Halbzeit eins fast im Alleingang, 20 seiner insgesamt 23 Punkte erzielte er in den ersten zwei Vierteln. Auf ebenfalls 23 Zähler kamen Team-Kollegen Eddie House (7 von 11 Dreier) und Kevin Garnett. Rajon Rondo verbuchte 13 Punkte, sieben Rebounds und 14 Assists. Bei Dallas erreichte lediglich Jason Terry mit 27 Punkten Normalform. Die Texaner bekamen Bostons Schützen nie in den Griff, 16 von 27 Würfen verwandelten die Celtics von jenseits der Drei-Punkte-Linie (59,3 %) - Saison-Rekord.
Trotz zweier Siege bei zwei Niederlagen kann der Ostküsten-Trip der Mavericks kaum als Erfolg gewertet werden, wenn man bedenkt, dass zwei Niederlagen mit einem Abstand von zusammen 57 Punkten zustande kamen.
Die Mavericks haben nun drei Tage Zeit ihre Wunden zu lecken, bevor es Mittwoch gegen die Golden State Warriors im heimischen American Airlines Center geht.




