Endlich – sie ist vorbei, die Leidenszeit für einen Großteil der Basketballjünger in Deutschland, für Dirk Nowitzki, für die Dallas Mavericks. Dass die Texaner den Titel zu einem der undenkbarsten Zeitpunkte holten, als ihr Konzept eigentlich reif für die Mülltonne war, als es nur noch darum zu gehen schien, wer wieviele Superstars ansammelt, es passt ins Bild. Let’s go oldschool. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Erik Spoelstra“
Verkehrte Welt
Dienstag, 24. Mai 2011
Vor Serienbeginn wurde oft davon geredet, dass die Chicago Bulls den Versuch unternehmen, mit Teambasketball den Starball der Miami Heat zu besiegen. Was auf den ersten Blick auch irgendwie logisch erscheint, muss nach den ersten drei Spielen der Serie in Frage gestellt werden. Während Miami 2:1 führt, hadert Chicago mit der Entlarvung, selber eine One Man-Show zu sein. (mehr…)
Struggling Heat
Donnerstag, 10. März 2011
Die Miami Heat haben ihre letzten fünf Spiele allesamt verloren. Teilweise hohe Führungen verspielt oder in engen Partien in den letzten Minuten nichts mehr getroffen. Frustration macht sich breit im Camp der Heat. Offensichtlich ist nicht alles so toll, wie es die Meisterschaftsfeier vor dem Training Camp versprach. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, um Miamis Probleme zu lösen. (mehr…)
Mehr als fehlende Chemie?
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Es ist ohne wenn und aber das große Thema der bisherigen Saison, genauer genommen schon seit Mitte Juli - die Miami Heat rund um ihre “Big Two feat. Chris Bosh”. Hat man sich bei der Präsentation der neuen Stars noch den sofortigen Titel erträumt, fällt die aktuelle Bilanz ernüchternd aus. So langsam stellt sich die Frage: Ist es wirklich nur die mangelnde Teamchemie, die fehlt? (mehr…)
Playoffs Recap, 1. Folge
Dienstag, 20. April 2010
Bevor es heute mit den drei noch ausstehenden Previews weitergeht, hier mal eine kurze Zusammenfassung des ersten Playoffwochenendes im Stile “Was wir jetzt wissen”. Dabei sollten keine tiefgründigen Analysen erwartet werden, sondern nur das, was mein Notizzettel nach einem Wochenendmarathon NBA hergibt. (mehr…)
Spieler des Tages: Dwyane Wade
Freitag, 5. März 2010
Es war eines der spannendsten Spieler der laufenden NBA-Saison. Im gestrigen Aufeinandertreffen zwischen den Los Angeles Lakers und den Miami Heat wechselte die Führung 31 Mal - Rekord für die aktuelle Spielzeit. Letztendlich sollte sich Miami nach Verlängerung gegen den großen Favoriten aus Kalifornien durchsetzen, was vor allem einem Mann zu verdanken war: Dwyane Wade (Foto). (mehr…)
News: Miami will Odom, Wilcox nach Detroit
Sonntag, 19. Juli 2009
Die Zukunft von Lamar Odom (Foto) ist weiterhin ungewiss. Nachdem sich der Power-Forward mit den Los Angeles Lakers bisher auf keinen neuen Vertrag einigen konnte, steigen nun die Miami Heat ins Werben um Odom ein. Unterdessen konnten die Detroit Pistons mit Chris Wilcox einen weiteren Neuzugang vermelden. (mehr…)
Atlanta dominiert überharte Playoff-Keilerei
Donnerstag, 30. April 2009Die Erstrunden-Serie zwischen den Atlanta Hawks und den Miami Heat machte vergangene Nacht dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatte: physisches Spiel, harte Fouls, hohes Verletzungs-Risiko.
Mit dem besseren Ende für die gastgebende Mannschaft.
Die Hakws entschieden das Duell mit 106:91 zu Ihren Gunsten und übernehmen somit die 3:2-Führung in der Playoff-Serie „Best of Seven“. In der Nacht auf Samstag kann Atlanta nun zum ersten Mal nach 1997 wieder in die Conference-Semi-Finals der NBA einziehen.
Und das hatte die Truppe von Headcoach Mike Woodson zum größten Teil Joe Johnson (Foto) zu verdanken, der mit 25 Punkten sein bestes Spiel der Serie ablieferte. Johnson war während des zweiten Viertels nicht zu bremsen und führte seine Mannschaft mit 13 Punkten in diesem Spielabschnitt zu einer 63:40-Halbzeitführung, von der sich Miami in der Folge nicht mehr erholen sollte.
Dwyane Wade, Superstar der Heat und Anwärter auf den diesjährigen MVP-Award, war mit 29 Punkten zwar Topscorer der Partie, doch erzielte er einen Großteil seiner Punkte erst dann, als die Begegnung bereits entschieden war.
Wade musste im ersten Viertel minutenlang auf dem Platz behandelt werden, nachdem er zuvor in Folge eines Zusammenstoßes mit Josh Smith (20 Punkte, acht Rebounds) mit dem Kopf auf dem Parkett aufgeschlagen war. Doch der Shooting-Guard stand seiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt wieder zur Verfügung.
Auf der Gegenseite forderte das körperbetonte Spiel beider Mannschaften einen weiteren Tribut: Nach einem harten Foul von James Jones (sechs Punkte, vier Vorlagen) an Al Horford (bis dahin drei Zähler und vier Rebounds) landete dieser unglücklich auf seinem rechten Fuß. Zwar ging der Center Atlantas noch an die Freiwurflinie, um die fälligen Würfe zu versenken, doch schell wurde deutlich, dass er nicht weitermachen konnte. Gestützt von zwei Mitgliedern des Coaching-Teams verließ Horford die Halle in Richtung Umkleidekabine und sollte nicht zurückkehren.
Unter den Augen von NBA-Comissioner David Stern stellte die Partie alle vorangegangenen Begegnungen beider Mannschaften in Sachen Intensität in den Schatten. In Halbzeit eins drohte das Spiel den Schiedsrichtern phasenweise aus den Händen zu gleiten, als es zu einem wüsten Gerangel zwischen Atlantas Solomon Jones (zwei Punkte, fünf Rebounds) und Miamis Wade kam, in das sich auch noch Smith und Jamaal Magloire (ohne Punkte und Rebounds) einmischten. Die Referees ließen in der Folge Milde walten, alle vier Akteure kamen mit einem technischen Foul davon.
“Ich denke, nach fünf Begegnungen können wir uns gegenseitig nicht mehr ausstehen”, äußerte sich Miamis Headcoach Erik Spoelstra nach der Begegnung über die Rivalität mit den Hawks.
Doch das war noch nicht alles.
Maurice Evans (zehn Zähler) wurde während eines Dunking-Versuches von Wade überhart gefoult. Abermals kam es zur Rudel-Bildung, woraufhin der Goldmedaillen-Gewinner von Peking wegen seiner Aktion mit einem unsportlichen Foul behaftet wurde. Schließlich setzte Zaza Pachulia (sechs Punkte, sechs Rebounds), selbst mit einem blauen Auge aus der vorherigen Partie gezeichnet, den Schlusspunkt im Austausch der Nicklichkeiten, als er Miamis Jermaine O`Neal (14 Zähler) mit dem Ellbogen im Gesicht traf.
Playoff-Basketball par excellence.
„Wir lassen uns von niemandem herumschubsen“, so Mike Bibby (17 Punkte) über die Gangart seiner Mannschaft“. Und diese sollte Wirkung zeigen. Mit 37:29 dominierte Atlanta die Rebound-Statistik und steht nun vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte seit 15 Jahren.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Miami erobert den Heimvorteil
Donnerstag, 23. April 2009What a Difference a Day makes.
Wie ausgewechselt präsentierten sich die Miami Heat in Spiel zwei der Erstrunden-Serie bei den Atlanta Hawks. Nachdem es im ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften noch eine herbe 64:90-Schlappe für das Team von Headcoach Erik Spoelstra setzte, besiegte Miami vergangene Nacht die Hawks mit 108:93.
Dwyane Wade (Foto) hatte einmal mehr den größten Anteil am Erfolg seiner Mannschaft. 33 Punkte (neben sieben Vorlagen und fünf Rebounds) erzielte der Superstar gegen Atlanta, darunter 13 Zähler in Folge zum Ende der ersten Halbzeit. Nachdem Wade im vergangenen Duell beider Teams neben lediglich 19 Punkten noch acht Ballverluste produzierte, wusste er sich mit seiner gestrigen Vorstellung voll zu rehabilitieren.
„Er hat den Ton angegeben“, so Spoelstra nach der Partie über seinen besten Spieler. „Nach unserem gestrigen Abschlusstraining haben ein paar Jungs Witze in der Umkleidekabine gerissen und viel gelacht. Dwyane hat sie unverzüglich dazu aufgefordert, die Klappe zu halten und sich auf das Spiel zu konzentrieren.“
Mit Erfolg.
Miami erobert durch den Sieg in Atlanta den Heimvorteil in der Serie „Best of Seven“, die mit 1:1 nun ausgeglichen ist.
Nachdem die Hawks zweimal einen 18-Punkte-Rückstand wettmachen konnten, und im vierten Viertel bis auf fünf Zähler an die Heat herankamen, verwandelte Wade beim Stand von 98:91 mit Ablauf der Shotclock einen unglaublichen Wurf von weit außerhalb der Dreierlinie zum 101:91. Der Widerstand Atlantas war gebrochen.
Dem Team aus Georgia fehlte es an der nötigen Intensität, die ein Sieg in den Playoffs voraussetzt. Erst viel zu spät im Spielverlauf erwachten die Hawks aus ihrem Dämmerschlaf, doch es sollte nicht mehr reichen.
„Wir sind ohne den nötigen Siegeswillen in die Partie gegangen“, so Josh Smith (17 Punkte, 10 Rebounds) nach der Begegnung. „Daneben hat jeder für sich selbst gespielt. Diese negativen Eigenschaften zusammengezählt ergeben den Grund für unsere Niederlage.
Neben Wade wusste auf Seiten Miamis Daequan Cook mit 20 Zählern zu überzeugen, darunter sechs erfolgreich verwandelte Dreier. Mit 15 Treffern von jenseits der Dreipunkte-Linie stellten die Heat eine neue interne Playoff-Bestmarke auf. Bei Atlanta verbuchten zwar sechs Akteure eine zweistellige Punkteausbeute, doch kein Spieler erzielte dabei mehr als 18 Zähler für sich.
Samstag-Nacht kommt es zum dritten Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Man darf mit Spannung, ob Heat und Hawks dann abermals die Rollen tauschen.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Spieler des Tages: Dwyane Wade
Montag, 13. April 2009Diese Darbietung von historischem Ausmaß dürfte noch lange Zeit im kollektiven Gedächtnis der NBA weiterleben.
Miami Heat gegen die New York Knicks, 122:105. Dwyane Wade, 55 Punkte. Karriere-Bestmarke.
Dem Superstar und Goldmedaillen-Gewinner von Peking gelang während der laufenden Saison einfach alles. Unzählige Rekorde, denkwürdige Vorstellungen. Vergangene Nacht setze er einer Spielzeit der Superlative die Krone auf.
„Es ist einfach aberwitzig, wie gut dieser Bursche ist“, adelte Knicks-Coach Mike D’Antoni den 27-Jährigen nach der Partie.
Wade verpasste den internen Punkterekord Miamis durch Glen Rice lediglich um einen Zähler. Als der Shooting-Guard eine Minute vor Ende der Partie durch Heat-Coach Erik Spoelstra vom Parkett genommen wurde, skandierte das Publikum lautstark eine verlängerte Einsatzzeit Wades, um den Rekord zu brechen.
„Er hat in der laufenden Saison so ziemlich jede Bestmarke dieser Franchise neu aufgestellt“, zeigte sich Spoelstra nach der Partie als Spielverderber. „Lassen wir Glen Rice doch einfach diesen einen Rekord.“
Durch den Sieg sicherte sich Miami den fünften Rang in der Eastern-Conferece und wird die erste Runde der diesjährigen Playoffs gegen die Atlanta Hawks bestreiten.
Das Team aus Georgia muss sich warm anziehen.
Spieler des Tages: Dwyane Wade
Montag, 23. März 2009Im Kampf um den fünften Platz der Eastern-Conference führte Dwyane Wade seine Miami Heat vergangene Nacht zu einem 101:96-Erfolg bei den Detroit Pistons.
Rang fünf in der Tabelle ist deswegen von so hoher Bedeutung, da er mit großer Sicherheit ein Erstrunden-Duell in den diesjährigen Playoffs gegen die aktuell auf Rang vier liegenden Atlanta Hawks bedeutet. Somit würde die Platzierung ein frühes Aufeinandertreffen mit einem Team der „Big Three“ des Ostens, Cleveland, Boston oder Orlando, verhindern.
Und Wade war sich der besonderen Bedeutung dieser Partie gegen die siebtplatzierten Pistons bewusst. 39 Punkte, sechs Assists und zwei Steals verbuchte der All-Star gegen das Team aus „Motor-City“. Doch das war am Ende zweitrangig. In den letzten 22 Sekunden der Partie blockte Wade beim Stand von 95:93 und 97:96 zwei Würfe Detroits und stellte somit den Sieg seiner Mannschaft eindrucksvoll sicher.
„Dwyane war sensationell“, fasste Heat-Coach Erik Spoelstra die Leistung seines Schützlings nach der Partie treffend zusammen.
Wades spielentscheidender Block gegen Rodney Stuckey:




„Michael knows it’s winning time“ - der wohl einzige Satz, der aus der missglückten Live-Kommentator-Ära des Magic Johnson in unserem Gedächtnis blieb und bei jedem Finals-Spiel der frühen 90er ein echter Klassike war. In der aktuellen Finalserie um die Larry O’Brien-Trophy stehen wir ebenfalls vor drei Spielen in Dallas, die die Serie vorentscheiden werden – it’s winning time.
Die Finals stehen vor der Tür, an denen die Dallas Mavericks teilnehmen werden. Dirk Nowitzki wird als bester Spieler der Playoffs gehandelt, die Mavericks haben alte Dämonen überwunden und gehen vor Selbstvertrauen strotzend in die entscheidenden Spiele, wo die Miami Heat mit einem Superstar-Duo als Anker warten. Plötzlich ist es wieder 2006. Und doch so vieles anders.