Der mediale Fokus ist seit Samstag Abend auf Los Angeles gerichtet, wo am kommenden Donnerstag die NBA Finals beginnen. Ehe es soweit ist, lohnt ein Blick nach Orlando und Phoenix auf die Verlierer der Conference Finals – die Gründe des Scheiterns sind vielfältig, ein neuer Anlauf im nächsten Jahr aber nicht unwahrscheinlich, sofern die Teams im Sommer richtig agieren. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Grant Hill“
Rückfall in alte Zeiten
Sonntag, 23. Mai 2010
Es drohen die langweiligsten Conference Finals der jüngeren Geschichte - eine Serie ist so gut wie beendet und im Westen stehen die Phoenix Suns mit dem Rücken zur Wand. Ein Blowout im ersten Spiel, ein umkämpftes, aber letztlich doch klar entschiedenes zweite Spiel und der Rückfall einiger Akteure in alte Muster lassen kaum Hoffnung zu. Aber die stirbt ja bekanntlich zuletzt. (mehr…)
Rising Suns?
Dienstag, 20. April 2010
Die Zeit der Suns schien nach mehreren vergeblichen Anläufen auf den Titel zur Mitte des Jahrzehnts vorbei, als man letztes Jahr die Playoffs verpasste. In dieser Saison legten die Wüstenstaatler ohne große Kaderveränderungen die drittbeste Bilanz im Westen hin und treffen nun auf die vom Verletzungspech gebeutelten Portland Trail Blazers. Leichte Beute, möchte man meinen. (mehr…)
Teil 2: Die Top-Picks der vergangenen 25 Jahre
Freitag, 5. März 2010
Im zweiten Teil der NBA-Blog-Reihe zu den besten Nummer 1 Draft-Picks der vergangenen 25 Jahre werden die Ränge 15 bis 6 vorgestellt. Tragische Karrieren, enttäuschte Hoffnungen und geborene Stars geben sich auch hier die Klinke in die Hand. Mit Derrick Rose (Foto) ist zudem der Top-Rookie des vorvergangenen Jahres vertreten. Ansonsten wird das Ranking von Big-Men dominiert. (mehr…)
Auf dem Weg ins Nirgendwo
Sonntag, 10. Januar 2010
Beim gestrigen Aufeinandertreffen in Detroit verloren die Pistons gegen die Gäste aus Philadelphia bereits ihr 12. Spiel in Folge. Weder Teamstar Richard Hamilton (Foto, 12 Punkte) noch Neuzugang Ben Gordon (20 Punkte) konnten die Pleite verhindern. Der Angriff bleibt die große Schwäche des Teams. Während der Niederlagenserie konnten die Pistons kein einziges Mal mehr als 100 Punkte erzielen. Die Lust am Basketball scheint in Detroit abhanden gekommen zu sein. (mehr…)
News-Überblick: Singleton verlängert in Dallas
Mittwoch, 16. September 2009James Singleton verstärkt auch im kommenden Jahr den Frontcourt der Dallas Mavericks. Trotz bescheidenen Aussichten auf große Spielanteile verlängert der Power-Forward seinen Vertrag in Texas um eine Spielzeit. Die Minnesota Timberwolves können derweil einen weiteren Neuzugang vermelden, ebenso wie die New York Knicks. (mehr…)
News: Bass nach Orlando, Phoenix verstärkt sich
Samstag, 11. Juli 2009
Nach etlichen Erfolgsmeldungen setzte es vergangene Nacht den ersten Wehrmutstropfen für die Dallas Mavericks: Brandon Bass (Foto), Hoffnung auf der Power-Forward-Position, verlässt das Team in Richtung der Orlando Magic und unterschreibt dort einen Vierjahres-Vertrag. Derweil kommen die Phoenix Suns mit ihren Personalplanungen für die nächste Saison voran. (mehr…)
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Dienstag, 24. März 2009Die Phoenix Suns geben einfach nicht auf.
Im Rennen um den achten Platz der Western-Conference und die damit verbundene Playoff-Qualifikation besiegte das Team aus Arizona vergangene Nacht die Denver Nuggets mit 118:115. Es war bereits der fünfte Erfolg in Serie für die im Westen aktuell auf Rang neun liegende Mannschaft aus der Pacific-Division. Der Abstand zu den Mavericks wurde somit auf drei Spiele verkürzt.
Gegen Denver war es Oldie Grant Hill (23 Punkte, zehn Rebounds, fünf Assists), der die eng geführte Begegnung am Ende entschied. Knapp eine Minute vor Schluss brachte der Forward seine Truppe per Jump-Shot mit 115:113 in Front. Sechs Sekunden vor Ende der Partie schnappte er sich dann den Rebound eines Wurfes von Chauncey Billups (20 Punkte, acht Vorlagen) und wurde von selbigem gefoult. Hill verwandelte einen Freiwurf zur 116:113-Führung. Der Rest war Ergebniskosmetik.
„Ich hatte das Gefühl, nicht gut gespielt zu haben“, gab sich der 36-Jährige nach der Partie gewohnt selbstkritisch. „Ich hatte viele Ballverluste und konnte einige Korbleger nicht verwandeln. Am Ende war ich einfach bemüht, aktiv ins Spielgeschehen einzugreifen.“
Auf Seiten der Nuggets, die zuvor selbst fünf Spiele in Folge gewinnen konnten, spielten neben Billups Carmelo Anthony mit 29 Punkten und Kenyon Martin mit 18 Zählern und neun Rebounds auffällig. Bei den Suns zeigten außer Hill Jason Richardson (22 Punkte) und Steve Nash (15 Zähler, neun Assists) eine starke Partie.
Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Shaquille O’Neal, der wegen Foulproblemen lediglich 24 Minuten auf dem Parkett stand. Doch die hatten es in sich. O’Neal zeigte sich nervenstark und verwandelte sieben von acht Freiwürfen und erzielte sechs seiner 19 Punkte in den letzten fünf Minuten der Partie.
„Ich bin bekannt dafür, meine Freiwürfe dann zu verwandeln, wenn unser Team sie braucht“, zeigte sich Shaq anschließend betohnt selbstbewusst. „Wenn wir konzentriert in eine Partie gehen, können wir immer so spielen wie heute.“
Und das wäre für die Suns auch von Nöten, wollen sie die nächsten drei Begegnungen erfolgreich gestalten. Dann geht es nämlich gegen die Portland Trail Blazers und zweimal gegen die Utah Jazz. Und das innerhalb von nur vier Tagen. Geht Phoenix aus diesen Partien relativ unbeschadet heraus, kann es am 5. April in Dallas zu einem richtigen Endspiel um den achten Platz der Western-Conference kommen.
Zusammenfassung der Partie:




Die Entwicklung der Phoenix Suns ist die Cinderella-Story der NBA (neben den Geschichten der Thunder, Bucks und Grizzlies). Vor der Saison von der Experten-Riege noch als Wackelkandidat für das Erreichen der Playoffs ausgemacht, hat sich die Mannschaft von Alvin Gentry mittlerweile zu einem soliden bis starken Team entwickelt, das in Kürze die Conference-Finals erreichen könnte. Ein Kommentar. 