Vor Serienbeginn wurde oft davon geredet, dass die Chicago Bulls den Versuch unternehmen, mit Teambasketball den Starball der Miami Heat zu besiegen. Was auf den ersten Blick auch irgendwie logisch erscheint, muss nach den ersten drei Spielen der Serie in Frage gestellt werden. Während Miami 2:1 führt, hadert Chicago mit der Entlarvung, selber eine One Man-Show zu sein. (mehr…)
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Verkehrte Welt
Dienstag, 24. Mai 2011Mehr als fehlende Chemie?
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Es ist ohne wenn und aber das große Thema der bisherigen Saison, genauer genommen schon seit Mitte Juli - die Miami Heat rund um ihre “Big Two feat. Chris Bosh”. Hat man sich bei der Präsentation der neuen Stars noch den sofortigen Titel erträumt, fällt die aktuelle Bilanz ernüchternd aus. So langsam stellt sich die Frage: Ist es wirklich nur die mangelnde Teamchemie, die fehlt? (mehr…)
Heat it up
Samstag, 13. November 2010
Zwei Franchises, zwei Mitfavoriten (wobei das für Miami untertrieben ist), etliche Probleme: Was man sich vor Saisonbeginn so schön ausgemalt hat, sieht momentan in Denver und Miami eher altbacken, wenn nicht gar hässlich aus. Während man in Miami aber nur von Anlaufproblemen sprechen kann, sind die Ursachen in Denver tiefgründiger - und erst mittelfristig zu beheben. (mehr…)
Ungewisse Zukunft
Dienstag, 4. Mai 2010
Ist es fair, auf einer Mannschaft, die gerade eine ausgesprochen schwache Erstrunden-Playoffserie gespielt hat, herumzutrampeln? Meistens nicht, aber im Falle der Miami Heat schon. Es sieht jedenfalls überhaupt nicht gut aus, was sich derzeit im sonnigen Florida abspielt. Vielleicht sogar so mies, dass der NBA-Champion aus dem Jahre 2006 bald vor einem Trümmerhaufen steht. (mehr…)
Auf absteigendem Ast
Freitag, 16. April 2010
Meister 2008, Zweitrundenaus 2009 und eine, an den hohen Erwartungen gemessen, enttäuschende Saison zeugen vom stetigen Leistungsabfall der Boston Celtics. Ein ähnliches Schicksal ereilte die Miami Heat nach ihrem Titelgewinn 2006, mittlerweile befindet sich die Franchise aus Florida aber wieder im Höhenflug. Lauert hier möglicherweise ein Upset? (mehr…)
Die Odyssee des Q. Rich
Freitag, 14. August 2009Quentin Richardson muss sich in diesen Tagen vorkommen wie auf einem modernen Sklavenmarkt. Bereits zum vierten Mal in diesem Sommer wurde der Dreierspezialist per Spielertausch an ein anderes Team abgegeben. Seit vergangener Nacht sind die Miami Heat offizieller Arbeitgeber Richardsons, die im Gegenzug einen Center nach Minnesota zu den Timberwolves schickten. (mehr…)
Cleveland Cavaliers: Die Einkaufstour geht weiter
Montag, 20. Juli 2009
In Cleveland sitzt die Geldbörse locker. Nach den Verpflichtungen von Shaquille O’Neal und Anthony Parker unterbreiteten die Cavaliers nun Jamario Moon (Foto) von den Heat ein Angebot. Miami hat jetzt sieben Tage Zeit, mit der Offerte der Cavs gleichzuziehen. Indiana verstärkt sich derweil auf der Point-Guard-Position. (mehr…)
Atlanta dominiert überharte Playoff-Keilerei
Donnerstag, 30. April 2009Die Erstrunden-Serie zwischen den Atlanta Hawks und den Miami Heat machte vergangene Nacht dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatte: physisches Spiel, harte Fouls, hohes Verletzungs-Risiko.
Mit dem besseren Ende für die gastgebende Mannschaft.
Die Hakws entschieden das Duell mit 106:91 zu Ihren Gunsten und übernehmen somit die 3:2-Führung in der Playoff-Serie „Best of Seven“. In der Nacht auf Samstag kann Atlanta nun zum ersten Mal nach 1997 wieder in die Conference-Semi-Finals der NBA einziehen.
Und das hatte die Truppe von Headcoach Mike Woodson zum größten Teil Joe Johnson (Foto) zu verdanken, der mit 25 Punkten sein bestes Spiel der Serie ablieferte. Johnson war während des zweiten Viertels nicht zu bremsen und führte seine Mannschaft mit 13 Punkten in diesem Spielabschnitt zu einer 63:40-Halbzeitführung, von der sich Miami in der Folge nicht mehr erholen sollte.
Dwyane Wade, Superstar der Heat und Anwärter auf den diesjährigen MVP-Award, war mit 29 Punkten zwar Topscorer der Partie, doch erzielte er einen Großteil seiner Punkte erst dann, als die Begegnung bereits entschieden war.
Wade musste im ersten Viertel minutenlang auf dem Platz behandelt werden, nachdem er zuvor in Folge eines Zusammenstoßes mit Josh Smith (20 Punkte, acht Rebounds) mit dem Kopf auf dem Parkett aufgeschlagen war. Doch der Shooting-Guard stand seiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt wieder zur Verfügung.
Auf der Gegenseite forderte das körperbetonte Spiel beider Mannschaften einen weiteren Tribut: Nach einem harten Foul von James Jones (sechs Punkte, vier Vorlagen) an Al Horford (bis dahin drei Zähler und vier Rebounds) landete dieser unglücklich auf seinem rechten Fuß. Zwar ging der Center Atlantas noch an die Freiwurflinie, um die fälligen Würfe zu versenken, doch schell wurde deutlich, dass er nicht weitermachen konnte. Gestützt von zwei Mitgliedern des Coaching-Teams verließ Horford die Halle in Richtung Umkleidekabine und sollte nicht zurückkehren.
Unter den Augen von NBA-Comissioner David Stern stellte die Partie alle vorangegangenen Begegnungen beider Mannschaften in Sachen Intensität in den Schatten. In Halbzeit eins drohte das Spiel den Schiedsrichtern phasenweise aus den Händen zu gleiten, als es zu einem wüsten Gerangel zwischen Atlantas Solomon Jones (zwei Punkte, fünf Rebounds) und Miamis Wade kam, in das sich auch noch Smith und Jamaal Magloire (ohne Punkte und Rebounds) einmischten. Die Referees ließen in der Folge Milde walten, alle vier Akteure kamen mit einem technischen Foul davon.
“Ich denke, nach fünf Begegnungen können wir uns gegenseitig nicht mehr ausstehen”, äußerte sich Miamis Headcoach Erik Spoelstra nach der Begegnung über die Rivalität mit den Hawks.
Doch das war noch nicht alles.
Maurice Evans (zehn Zähler) wurde während eines Dunking-Versuches von Wade überhart gefoult. Abermals kam es zur Rudel-Bildung, woraufhin der Goldmedaillen-Gewinner von Peking wegen seiner Aktion mit einem unsportlichen Foul behaftet wurde. Schließlich setzte Zaza Pachulia (sechs Punkte, sechs Rebounds), selbst mit einem blauen Auge aus der vorherigen Partie gezeichnet, den Schlusspunkt im Austausch der Nicklichkeiten, als er Miamis Jermaine O`Neal (14 Zähler) mit dem Ellbogen im Gesicht traf.
Playoff-Basketball par excellence.
„Wir lassen uns von niemandem herumschubsen“, so Mike Bibby (17 Punkte) über die Gangart seiner Mannschaft“. Und diese sollte Wirkung zeigen. Mit 37:29 dominierte Atlanta die Rebound-Statistik und steht nun vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte seit 15 Jahren.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):



