Artikel-Schlagworte: „James Posey“

Lost in Transition

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Chris PaulFans der New Orleans Hornets waren in den letzten Jahren wahrlich nicht zu beneiden: Ging es zunächst steil bergauf als Überraschungsteam 2008 und einem denkbar knappen Aus in den Conference Semifinals, wurde man der Favoriten-rolle im folgenden Jahr alles andere als gerecht: Erstrunden-aus mit einer 50-Punkte-Klatsche. Zuletzt verpasste man gar die Endrunde - Betriebsunfall oder mehr? (mehr…)

Anything is possible

Montag, 16. August 2010

Darren CollisonEs geschehen noch Zeichen und Wunder in der NBA dieser Tage - zum Beispiel ein Trade, bei dem mal nicht die Hoffnung der Fans genährt werden soll, im Sommer 20xx den großen Star an Land ziehen zu können, sondern der das Team rein sportlich verbessern soll. Und dann auch noch gleich mit vier beteiligten Teams - da lohnt sich ein genauerer Blick auf dieses Tauschgeschäft. (mehr…)

Entscheidung vertagt

Dienstag, 27. Juli 2010

Entgegen aller Trade-Gerüchten, die um den Star Point-Guard der New Orleans Hornets, Chris Paul (Foto), in letzter Zeit kreisten, scheint es, dass der dreimalige NBA All-Star weiterhin an seiner Mannschaft festhalten möchte. Im gestrigen Meeting mit Headcoach und General Manager war von der Abwanderungslust Pauls nichts mehr zu spüren. Im Gegenteil. Beide Parteien haben nun ein  Ziel. (mehr…)

New Orleans: Wer schafft es in die Starting-Five?

Mittwoch, 9. September 2009

Byron ScottDie New Orleans Hornets von Headcoach Byron Scott (Foto) haben eine Handvoll Spieler in ihren Reihen, die sich berechtigte Hoffnungen auf rege Spielzeit in der kommenden Saison machen dürfen. Der NBA-Blog zählt die Kandidaten auf und versucht herauszufinden, welche Akteure das Zeug für die Erste Fünf haben und wer wohl eher mit einem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen muss. (mehr…)

Denver auf Hornissenjagd

Dienstag, 28. April 2009

Das Spiel der Denver Nuggets bei den New Orleans Hornets kam einer Hinrichtung gleich.

Carmelo AnthonyMit 121:63 demütigte das Team von Headcoach George Karl die Mannschaft aus dem „Big Easy“ und stellte mit 58 Punkten Differenz den Rekord für den deutlichsten Endrunden-Sieg in der Geschichte der NBA ein. „Ich hätte nie gedacht, dass in den Playoffs ein Sieg mit 58 Punkten Vorsprung möglich ist“, so Carmelo Anthony (Foto) von den Nuggets nach der Begegnung.

Beim Stand von 3:1 in der Serie „Best of Seven“ hat Denver nun drei Matchbälle auf den Einzug in die Conference-Semi-Finals, wo die Truppe aus Colorado entweder auf Dallas oder San Antonio treffen würde.

Unterdessen war die New Orleans Arena bereits im dritten Viertel fast menschenleer, die Zuschauer konnten es nicht mehr ertragen. Von Beginn an leisteten die Hornets keinerlei Widerstand und wurden Viertel für Viertel von Denver überrannt.

Nachdem die Mannschaft um Chris Paul (im schlechtesten Spiel seiner Karriere: vier Punkte, sechs Vorlagen, sechs Ballverluste) die vorangegangene Partie noch mit 95:93 gewinnen konnte, und in New Orleans so etwas wie Aufbruchsstimmung herrschte, wurden die Träume der Hornets bereits im ersten Spielabschnitt mit 35:15 brutal zerstört.

„Jedes Mal, wenn wir etwas versucht haben, hatten sie die bessere Antwort parat“, so Paul zur Leistung des Gegners. „Denver hat seine Taktik in Perfektion umgesetzt.“

Die Nuggets hielten New Orleans bei einer Quote von schwachen 31,5 Prozent aus dem Feld  und  erzwangen daneben 27 Ballverluste. „Ihre Verteidigung war fantastisch“, lobte Hornissen-Headcoach Byron Scott den Kontrahenten anschließend. „Das war unser schlechtestes Spiel seit ich hier arbeite. Das war das schlechteste Basketballspiel das ich je von uns gesehen habe. Und das ausgerechnet in den Playoffs.“

Sieben Spieler im Kader der Nuggets beendeten die Partie mit einer zweistelligen Punkteausbeute, angeführt von Anthony (26), Chauncey Billups (17) und Linas Kleiza (14).

Auf Seiten der Hornets war David West mit 14 Punkten Topscorer seiner Mannschaft, gefolgt von James Posey mit 12 Zählern.

Das Team aus dem Bundesstaat Louisiana war neben der eingestellten Negativ-Marke für die wenigsten Punkte in einer Playoff-Partie für weitere Minus-Rekorde verantwortlich. Nie zuvor verwandelte eine Mannschaft weniger Versuche aus dem Feld (17), warf seltener auf den Korb (54 mal), hatte weniger Assists in einer Begegnung (10) und Punkte in der zweiten Halbzeit (24).

„Ich glaube nicht, dass wir schon einmal so eine Defense gezeigt haben“, zeigte sich Coach Karl von der Gegenseite währenddessen voll des Lobes über seine Mannschaft. „Wenn du so verteidigst, läuft es im Angriff von alleine.“

Ob sich New Orleans zum fünften Aufeinandertreffen beider Teams in der Nacht auf Donnerstag in Denver von dieser historischen Schlappe erholen kann, darf mehr als bezweifelt werden. Zumal die Hornets auswärts bereits Spiel eins und zwei der Serie deutlich abgeben mussten.

Den Nuggets winkt dagegen die erste gewonnene Playoff-Serie seit 15 Jahren.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Dallas Mavericks vs. New Orleans Hornets 100:92

Samstag, 11. April 2009

Perfektes Timing.

Rechzeitig zur entscheidenden Phase der regulären Spielzeit zeigen die Dallas Mavericks ihren besten Basketball der Saison. Vergangene Nacht bekamen dies die New Orleans Hornets durch einen überzeugenden 100:92-Sieg zu spüren.

Mit dem Erfolg über den Angstgegner und einer gleichzeitigen Niederlage Utahs in San Antonio (99:105) rücken die Mavs nach acht langen Wochen auf den ersehnten siebten Rang in der Western-Conference vor. Doch es ist noch mehr drin. Das Team von Headcoach Rick Carlisle ist nun im Besitz der gleichen Bilanz wie die Hornets. Beim abermaligen Aufeinandertreffen beider Teams am Sonntag in New Orleans kann Dallas noch einen Platz in der Tabelle gutmachen.

Nach dem dritten überzeugenden Sieg der Mavericks in Folge zeigte sich Dirk Nowitzki (25 Punkte, sieben Rebounds) angriffslustig: „Wirklich starke Teams können öfter als drei Mal in Serie gewinnen. Wir haben jetzt zuhause ziemlich gut gespielt, doch der wirkliche Test wartet auswärts am Sonntag. Das wird die wichtigste Begegnung der Saison.“

Die Texaner haben jetzt alle Trümpfe in der Hand. Gewinnen sie die letzten drei Partien der regulären Spielzeit (Sonntag @ New Orleans, Montag vs. Minnesota, Mittwoch vs. Houston), startet das Team vom sechsten Rang in die Playoffs.

„Wir spielen zurzeit so, als ob die Endrunde für uns in diesem Jahr einfach früher begonnen hätte“, wusste Nowitzki eine Erklärung für den Leistungssprung der Mavericks in den vergangenen Wochen.

Gegen New Orleans avancierte derweil einmal mehr Josh Howard zum Matchwinner im American Airlines Center. Anhaltende Beschwerden am Sprunggelenk konnten den ehemaligen All-Star nicht an 25 Punkten und 11 Rebounds hindern. Howard hat in den vergangenen Partien endlich wieder die Rolle im Team eingenommen, die er während der Spielzeit 2005/2006 so überzeugend ausfüllen konnte: Anführer in der Defensive, effektiver Scorer im Angriff.

„Alle Spieler im Team sind heute aggressiv zu Korb gegangen“, lobte Howard währenddessen seine Teamkameraden. „Jeder hat für sich die richtigen Entscheidungen im richtigen Moment getroffen.“

Dass es gegen New Orleans nicht zu einem deutlich höheren Sieg kam, hatte Dallas dem eigenen Schlendrian und Chris Paul von der Gegenseite zu verdanken. Nach dem ersten Viertel lagen die Mavs bereits mit 30:17 in Front, zur Halbzeitpause stand es 49:39. Mit Beginn des letzten Spielabschnittes sah Dallas mit einer 77:61-Führung bereits wie der sichere Sieger aus, bevor erwähnter Schlendrian Einzug hielt.

Paul, der die Partie mit 42 Punkten (davon 17 Zähler im Schlussabschnitt), neun Rebounds und sieben Vorlagen beendete, stellte die Verteidigung der Mavs wie so oft in der Vergangenheit vor fast unlösbare Probleme. Per Dreier verkürzte der Point-Guard eine Minute vor Ende der Partie auf 89:93 aus Sicht der Hornissen. Doch im Gegenzug machte Nowitzki alles klar. Der Deutsche zog zielstrebig zum gegnerischen Korb und wurde von James Posey (fünf Punkte) gefoult. Die fälligen Freiwürfe verwandelte Nowitzki standesgemäß sicher und der Widerstand der Hornets war gebrochen.

Für „Dirkules“ war es das 22. Spiel in Folge mit mindestens 20 erzielten Punkten - längste Serie aller Akteure der Liga während der laufenden Spielzeit.

Neben Howard und Nowitzki zeigten Jason Terry (18 Punkte) und Jason Kidd wie gewohnt starke Leistungen für Dallas. Kidd hatte in der Verteidigung zwar wie so oft große Probleme mit seinem Gegenüber Paul, doch überzeugte er dafür selbst in der Offensive. 15 Vorlagen (neben sieben Rebounds) standen am Ende für den 36-Jährigen zu Buche. Seine einzigen drei Punkte der Partie erzielte Kidd per Freiwürfe in den letzten 26 Sekunden der Begegnung.

Brandon Bass (acht Punkte) griff sich derweil 13 Rebounds aus der Luft - eine neue persönliche Karriere-Bestleistung des Power-Forwards. Insgesamt ging das Duell unter den Brettern mit 54:38 Abprallern an die Mavericks (davon 20 in der Offensive).

Auf Seiten der Gäste punktete neben Paul lediglich David West mit 20 Zählern zweistellig. Für New Orleans war es die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Partien. Die Formkurve der Hornets zeigt steil nach unten.

Ganz im Gegensatz zu der von Dallas.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Vorschau: Dallas Mavericks gegen New Orleans Hornets

Freitag, 10. April 2009

Heute Nacht müssen die Dallas Mavericks ihrem absoluten Angstgegner gegenübertreten.

Lediglich eine der letzten sieben Partien konnten die Texaner gegen New Orleans für sich entscheiden. Doch es besteht berechtigter Grund zur Hoffnung, dass heute trotz der vernichtenden Bilanz gegen die Hornets ein Sieg eingefahren werden kann.

Zum einen spielt Dallas im heimischen American Airlines Center, wo zuletzt 12 von 13 Begegnungen gewonnen wurden. Zum anderen präsentierten sich die Mavs in den vergangenen Partien gegen Utah und Phoenix äußerst formstark. Auf der anderen Seite setzte New Orleans drei der vergangenen vier Partien in den Sand.

Für das Team um Dirk Nowitzki & Co. dürfte der Schlüssel zum Erfolg einmal mehr in einem gesunden Josh Howard liegen. Trotz anhaltender Probleme mit seiner Sprunggelenksverletzung ist der Small-Forward vielleicht in der besten Form der Saison und für Dallas so wertvoll wie seit langem nicht mehr. In der Defensive glänzt er durch Aggressivität und viele Steals, im Angriff entlastet er Nowitzki und Jason Terry enorm.

Hauptgrund für die schlechte Bilanz gegen das Team aus „The Big Easy“ war in den vergangenen Partien immer wieder Jason Kidd. Der 36-jährige Spielgestalter der Mavs hatte seinem Gegenüber Chris Paul meist nichts entgegenzusetzen. Eine Möglichkeit, den besten Point-Guard der Liga heute Nacht zu verteidigen, könnte darin liegen, J.J. Barea auf Paul anzusetzen. Der kleine Puerto Ricaner ist zwar von geringer Körpergröße, doch pfeilschnell auf den Beinen. Komplett lässt sich der Spielmacher der Hornets sicher nicht aus der Partie nehmen. Doch wäre es eine enorme Hilfe, den erfolgreichsten Passgeber und Balldieb der NBA zumindest in seinen Kreisen zu stören.

Die Alternative wäre eine Zonen-Verteidigung, um Paul effektiv am Zug zum Korb zu hindern. Diese Defensiv-Variante hat während vergangenen Partien gegen Mannschaften mit schwächeren Schützen zum Teil gut funktioniert.  Doch hatten die Mavs dann des Öfteren Probleme am Rebound, weil sie ihre Gegner beim Ausboxen zu spät ausfindig machen konnten.

Verlassen konnte sich Dallas zuletzt immer auf Nowitzki, der während den vergangenen fünf Partien 56 von 92 Würfen aus dem Feld für eine starke Quote von 60,9 Prozent verwandelte.

Ein weiterer Vorteil auf Seiten der Mannschaft von Rick Carlisle besteht darin, dass Tyson Chandler (Sprunggelenk) und James Posey (Ellbogen) New Orleans verletzungsbedingt fehlen werden. Dafür kann Hornissen-Headcoach Byron Scott wieder auf Peja Stojakovic zurückgreifen, der seine anhaltenden Rückenbeschwerden überwunden hat. Zuletzt zeigte der Serbe mit 24 und 18 Zählern zwei ansprechende Partien.

Bereits am Sonntag kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen der Mannschaften in New Orleans. Dallas muss beide Partien gewinnen, um die Hornets von Rang sechs der Western-Conference zu verdrängen, wodurch ein Erstrunden-Duell in den Playoffs mit den Los Angeles Lakers verhindert werden könnte.

Sie haben es selbst in der Hand.