Die Saison ist gerettet, seit gestern steht sogar der Spielplan und NBA-Fans haben ihren ganz persönlichen Adventskalender um einen Tag auf den 25. Dezember erweitert. Nur gut, dass bis dahin genügend Gesprächsstoff vorhanden sein wird – welches Signing clever war, welcher Spieler den Joe Johnson „WTF??? So viel Geld???“-Preis abräumt und wer neuer Contender ist. Mittendrin: Natürlich wir. (mehr…)
Zu alt, zu wenig Leidenschaft, zu langsam - es gab vieles, was man den Celtics nach den beiden Auftaktpleiten gegen Miami unterstellt hat; teils zu recht, teils zu unrecht. Nach dem deutlichen Sieg in Spiel Drei geht es dennoch heute Nacht um nichts weniger als die Meisterschaftschancen Bostons, während Miami nicht wirklich unter Zugzwang steht, aber trotzdem Angst hat. (mehr…)
Die Boston Celtics und New York Knicks absolvieren dieses Jahr eine Playoff-Serie, die von Geschichte geprägt ist. Während die Knicks zuletzt richtig in Fahrt kamen, stolperten die Celtics ein ums andere mal. Vielleicht ein günstiger Zeitpunkt für New York, in der ersten Runde der diesjährigen Playoffs für eine Überraschung zu sorgen. Es verspricht eine unterhaltsame Serie zu werden. (mehr…)
In diesem Jahr ging es bis kurz vor Ablauf der Trade-Deadline drunter und drüber. Die Leitungen der General Manager müssen wie verrückt geglüht haben. Einige Deals wurden hier schon genauer durchleuchtet, nun gibt es nochmal ein kleines Recap aller Transaktionender diesjährigen Deadline. Angefangen mit den Spielerwechseln, die am meisten Aufmerksamkeit erregen konnten. (mehr…)
Auch wenn man in der ersten Runde gegen den späteren Champion aus Los Angeles den kürzeren zog - die Oklahoma City Thunder waren das Sensationsteam der letzten Saison und versprechen, noch stärker in die kommende Spielzeit zu gehen. Ob das bedeutet, das man zu den Favoriten gezählt werden kann und ob bald der beste Basketballer der Welt in Oklahoma City spielt? (mehr…)
Die heiße Free-Agency-Phase neigt sich ihrem Ende zu. Für einige Spieler und Teams ist es an der Zeit zu entspannen und den Urlaub zu genießen. Für andere NBA-Akteure geht die Saison derweil weiter. Die Basketball WMt steht auf dem Programm. In der Türkei (28.08 - 12.09.2010) wollen die Schützlinge von US-Coach Mike Krzyzewski (Foto) nach dem Triumph von Peking wieder ganz hoch hinaus. (mehr…)
Als amtierender Meister geht man naturgemäß mit einer Favoritenstellung in die Playoffs, zumal die Los Angeles Lakers erneut die beste Bilanz der Western Conference aufweisen können. Auf dem Weg zur Titelverteidigung sollten die überraschend starken Oklahoma City Thunder kaum stören, die größtenteils Playoff-Novizen sind. Sollten… (mehr…)
Russell Westbrook (Foto) ist einer der aufstrebenden Stars in der NBA. Seine Oklahoma City Thunder reiten schon seit Wochen auf einer Welle des Erfolgs und werden am Ende der Spielzeit mit hoher Wahrscheinlichkeit die Playoffs erreichen. Zeit also, den athletischen Guard etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Zehn Dinge, die man über Russell Westbrook wissen sollte. (mehr…)
Und er macht’s schon wieder. Kevin Durant (Foto) war auch von den defensivstarken Atlanta Hawks nicht zu bremsen. Der schlaksige Small-Forward führte seine Oklahoma City Thunder vergangene Nacht mit einem Double-Double zum Sieg über die Falken. Abermals hallten „MVP, MVP“-Sprechchöre durch das Ford Center zu Oklahoma City, als Durant in Erscheinung trat. (mehr…)
Anstatt des vierten Sieges in Folge setzte es für die Dallas Mavericks eine 87:96-Niederlage in Oklahoma City. Und das, obwohl die Thunder ohne ihre beiden besten Männer Kevin Durant (Knöchel) und Jeff Green (Rücken) antreten mussten.
Für die Fans der Dallas Mavericks ist es ein bekanntes Bild in der laufenden Saison. Wie ein roter Faden ziehen sich starke Leistungsschwankungen durch die Spielzeit, Konstanz sucht man vergebens. Es scheint, als hätte das Team von Headcoach Rick Carlisle den Schritt in die Mittelklasse der Liga endgültig vollzogen. Sogar das Erreichen der Playoffs gerät wieder in akute Gefahr, bei lediglich einer Niederlage weniger auf dem Konto als die Phoenix Suns auf Rang neun.
Die Probleme der Maversicks sind derweil wohlbekannt. In der Offensive tragen Dirk Nowitzki (28 Punkte) und Jason Terry (im zweiten Spiel nach seiner Rückkehr aufs Parkett starke 20 Zähler) die Scoring-Last fast alleine. Josh Howard (mit einer Knöchelverletzung zur Halbzeit raus, bis dahin sieben Punkte) spielt eine viel zu unkonstante Saison, als dass er im Angriff zu einer echten Stütze werden könnte.
Die Position des startenden Shooting-Guards ist mit Antoine Wright (null Punkte) zu schwach besetzt, während die Probleme auf der Center-Position fast noch größer sind. Erick Dampier (vier Zähler) ist zwar ein solider Rebounder, in der Offensive jedoch viel zu ungefährlich. Gegen schnellere und athletischere Gegenspieler sieht er zudem in der Verteidigung meist alt aus. Sein Backup James Singleton (8 Punkte, sechs Rebounds) verfügt zwar über alle Fähigkeiten, die Dampier nicht besitzt, ist jedoch mit lediglich 2,03 Metern Körpergröße für die Center-Position deutlich zu klein.
Kommen wir zum letzten und vielleicht größten Problem: Jason Kidd (neun Punkte, fünf Vorlagen). Seine außergewöhnlichen Spielmacher-Qualitäten stehen nicht zur Debatte. Doch er ist lange nicht mehr der gefürchtete Verteidiger vergangener Tage. In der laufenden Saison sah er gegen so ziemlich jeden gegnerischen Point-Guard von Qualität alt aus. Im Falle Oklahoma Citys war dies Rookie Russell Westbrook, der gegen Kidd zum ersten Tripple-Double seiner Karriere kam (17 Punkte, zehn Rebounds, zehn Assists). Durch sein gutes Auge für den freien Mann und seine ungeheure Erfahrung kann Kidd vieles wettmachen, fehlende Schnelligkeit und Athletik jedoch nicht.
Davon besitzt sein Backup J.J. Barea (zwei Zähler) genug. Neben einem guten Wurf zeigt der gebürtige Puerto Ricaner auch den nötigen Einsatz auf dem Spielfeld. Jedoch fehlt es ihm in der Defensive an einigen Zentimetern Körpergröße (1,83 m).
Gerüchten zufolge kann Dallas auf eine Verpflichtung von Drew Gooden (von den Sacramento Kings aus dem Vertrag entlassen) hoffen, der die Probleme unter dem Korb eventuell etwas eindämmen könnte. Die Fans der Mavericks müssen sich aber so langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass die fetten Jahre endgültig vorbei sind.
Nach vier Partien, in denen der Deutsche jeweils unter 15 Punkten blieb, zeigte Nowitzki beim 110:108-Sieg nach Verlängerung über Oklahoma City eine Leistung der Extraklasse. In 46 Minuten auf dem Parkett verbuchte der Power-Forward 41 Punkte (16 von 30 aus dem Feld) und neun Rebounds.
Die Leistungsexplosion hatten die Mavericks auch bitter nötig. Obwohl sich Oklahomas bester Mann, Kevin Durant, kurz vor Ablauf des ersten Viertels am Knöchel verletzte und nicht mehr aufs Spielfeld zurückkehren konnte, tat sich Dallas gegen den Underdog aus der Northwest-Division äußerst schwer.
Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit lagen die Mavs mit 75:87 zurück und sahen sich bereits auf der Verliererstraße. Doch dann drehte „Dirkules“ auf. Durch einen 16:0-Lauf, dem Nowitzki zehn Punkte beisteuerte, ging Dallas mit 91:87 in Führung.
Nach vier Punkten von Josh Howard (13 Zähler insgesamt) und zwei weiteren von Nowitzki sahen die Mavericks 26 Sekunden vor Schluss mit einer 95:90-Führung im Rücken bereits wie die sicheren Sieger aus. Doch wie so oft in der laufenden Spielzeit sollte es anders kommen.
Jason Kidd (zehn Punkte, alle in der Verlängerung, 13 Assists, vier Steals) foulte Russel Westbrook (33 Zähler, acht Rebounds) bei dessen Dreierversuch. Westbrook Verwandelte zwei von drei Freiwürfen, Nenad Krstic (zehn Punkte, neun Rebounds) schnappte sich den Rebound von Wurfversuch Nummer drei. Pass auf Westbrook, dieser verwandelt eiskalt aus der Ecke für Drei zum 95:95. Verlängerung.
„Wir haben einen starken Dreipunkt-Schützen gefoult und nicht richtig ausgeboxt“, so ein verärgerter Nowitzki. „So etwas darf einem erfahrenen Team wie uns nicht passieren.“
In der Verlängerung drehte Kidd dann mit zwei Dreiern und vier von vier verwandelten Freiwürfen auf. Er und Nowitzki sorgten für alle 15 Punkte der Mavericks.
„Der Sieg hat uns gezeigt, dass wir da sind wenn es darauf ankommt“, gab Kidd nach der Begegnung zu Protokoll. „Das haben wir verinnerlicht. Wir müssen solche Spiele gewinnen.“
„Es war definitiv ein glücklicher Sieg“, so Nowitzki. „Es passiert nicht oft, dass man einen hohen Rückstand noch in einen Erfolg ummünzen kann.“
Neben dem Deutschen, Kidd und Howard überzeugte bei Dallas einmal mehr James Singleton mit 12 Punkten und neun Rebounds. Auf Seiten der Thunder spielte neben Westbrook Jeff Green (28 Zähler, 12 Rebounds) am stärksten,
Randnotizen: Dallas hat bereits das achte Spiel in Folge zuhause gegen Oklahoma City/Seattle gewonnen. +++ Für die Thunder war die Pleite bereits Auswärts-Niederlage Nummer acht in Folge. +++ Wann Durant wieder spielen kann bleibt zunächst ungewiss, sein offizieller Status lautet „Day to Day“.