Artikel-Schlagworte: „Jerry Stackhouse“

Unerwartetes Duell

Donnerstag, 15. April 2010

Brandon JenningsEs ist wohl das Duell der beiden Überraschungsteams im Osten. Mit Atlanta durfte man in den Playoffs rechnen,  53 Siege waren indes doch überraschend. Milwaukee wurden dagegen vor der Saison wohl eher gute Chancen auf den ersten Pick denn auf eine Endrundenteilnahme eingeräumt. Und obwohl beide überrascht haben, könnte die Situation der Teams gegensätzlicher kaum sein. (mehr…)

Die graue Maus startet durch

Samstag, 13. März 2010

Milwaukee BucksEs ist eine kleine Sensation. Die Milwaukee Bucks sind neben den Orlando Magic und den Dallas Mavericks das aktuell heißeste Team der Liga. Vor der Saison sahen so ziemlich alle Experten die Truppe von Headcoach Scott Skiles auf dem letzten Platz in der Eastern-Conference. Doch dank klugen Neuverpflichtungen und einem klaren Konzept stehen die Bucks vor dem Einzug in die Playoffs. (mehr…)

News-Überblick: Singleton verlängert in Dallas

Mittwoch, 16. September 2009

James Singleton verstärkt auch im kommenden Jahr den Frontcourt der Dallas Mavericks. Trotz bescheidenen Aussichten auf große Spielanteile verlängert der Power-Forward seinen Vertrag in Texas um eine Spielzeit. Die Minnesota Timberwolves können derweil einen weiteren Neuzugang vermelden, ebenso wie die New York Knicks. (mehr…)

Dallas Mavericks: Fragen und Antworten

Dienstag, 1. September 2009

Dirk NowitzkiIm Rahmen einer blog-übergreifenden Kooperation - ins Leben gerufen von meinem geschätzten Kollegen Paul Niemeyer - wage ich den Versuch, in einem ausführlichen Interview Fragen zu den Dallas Mavericks und Dirk Nowitzki (Foto) im Angesicht der anstehenden Saison zu beantworten. Eine Analyse des neu formierten Kaders, sowie eine erste Prognose, wie die Mavericks im kommenden Jahr abschneiden werden, darf dabei natürlich nicht fehlen. (mehr…)

Perfekt: Marion wechselt nach Dallas

Donnerstag, 9. Juli 2009

Shawn MarionDie Dallas Mavericks erhalten für die kommende Spielzeit prominente Verstärkung. Shawn Marion (Foto) wechselt per Spielertausch, in den acht Akteure und vier Teams involviert sind, nach Texas und unterschreibt dort Angaben zufolge einen Fünfjahres-Vertrag. Auch der große Erzrivale, die San Antonio Spurs, können mit Antonio McDyess einen Neuzugang vermelden. (mehr…)

Shawn Marion zu den Mavericks?

Dienstag, 7. Juli 2009

Die Gerüchteküche brodelt. Aktuell ist davon die Rede, Shawn Marion könnte von den Toronto Raptors kommend die Dallas Mavericks für die nächste Saison verstärken. Im Gegenzug müsste Jerry Stackhouse Texas verlassen. Auch über die Zukunft von LeBron James und Dwyane Wade gibt es Neuigkeiten zu vermelden. (mehr…)

Jason Kidd: Die Interessenten stehen Schlange

Montag, 29. Juni 2009

Jason KiddAb 1. Juli ist es soweit: Jason Kidd (Foto) hat die Qual der Wahl. Der zukünftige „Hall-of-Famer“ kann sich einem von mehreren Teams anschließen, die um seine Dienste buhlen. Interesse haben bereits mehrere Mannschaften bekundet, darunter absolute Titel-Kandidaten. Doch auch die Chancen der Mavericks auf eine Weiterverpflichtung ihres Spielmachers stehen nicht schlecht. (mehr…)

Shaquille O’Neal: Wohin geht der Weg?

Dienstag, 16. Juni 2009

Shaquille O`NealIn den vergangenen Tagen wurden immer wieder Gerüchte laut, Shaquille O’Neal (Foto) könnte in der kommenden Spielzeit die Cleveland Cavaliers auf der Center-Position verstärken. Zunächst stand ein Tauschgeschäft mit Ben Wallace und Sasha Pavlovic im Raum. Doch das ist den Phoenix Suns zu wenig, um den „Big Cactus“ aus der Wüste ziehen zu lassen. (mehr…)

Dallas @ Indiana 94:92

Samstag, 21. März 2009

Spielstand: 92:92. Noch 19 Sekunden zu spielen, Ballbesitz Dallas. Jeder im Conseco Fieldhouse wusste, was geschehen würde. Die Uhr tickt herunter, der Ball kommt zu Dirk Nowitzki an der rechten Ecke der gegnerischen Freiwurflinie.

Der Deutsche lässt weitere Sekunden verstreichen. Ein schnelles Dribbling zum Korb, ein Schritt zurück, Wurf. 1,1 Sekunden vor Schluss, Treffer. 94:92-Endstand. Sieg für die Mavericks.

„Ich habe versucht, möglichst viel Zeit von der Uhr zu nehmen“, so Nowitzki nach der Partie. „Ich konnte mir etwas Platz verschaffen und war glücklicherweise in der Lage, meinen Wurf zu versenken.“

Mit 23 Punkten war der Forward Topscorer der Partie.

Der spielentscheidenden Szene war eine äußert eng geführte Partie vorausgegangen, die von den Defensivreihen beider Teams bestimmt wurde. Jason Terry (17 Punkte) rückte zu Beginn der Begegnung für J.J. Barea (sieben Punkte, sechs Assists) in die erste Fünf der Mavs.

„Ich wollte ihm heute viele Minuten zusammen mit Jason Kidd (zehn Punkte, neun Rebounds, fünf Assists) auf dem Spielfeld geben“, begründete Coach Rick Carlisle seinen Schachzug. „Gegen Atlanta hatte er Probleme mit seinem Wurf, ich wollte ihn heute direkt von Beginn an in unser Spiel integrieren.”

Wie gegen die Hawks zeigte Dallas abermals von Außen keine gute Partie. Lediglich 42,2 % der Würfe aus dem Feld konnten die Mavs verwandeln. Doch die Verteidigung machte dieses Manko wieder wett und zwang Indiana zu einer noch schwächeren Wurfquote von 40,5% aus dem Feld. Dies schlug sich auch auf Danny Granger nieder, stärksten Akteur der Pacers. Zwar erzielte der Forward 18 Punkte (neben 11 Rebounds), doch benötigte er dafür 26 Würfe.

Zur Halbzeit waren die Mavericks mit 51:46 leicht in Front, jedoch gelang es den Texanern gelang zu keinem Zeitpunkt der Partie, sich abzusetzen. 11 mal wechselte die Führung, 12 mal war das Spiel ausgeglichen. Zwei Minuten war Schluss lag Dallas mit 87:89 im Hintertreffen. Doch erst verwandelte Nowitzki einen Turnaround-Jumpshot, bevor Terry eiskalt einen Dreipunkt-Wurf zur 92:89-Führung einstreute. Im Gegenzug versenkte T.J. Ford (11 Punkte) einen Verzweiflungsdreier, und die Partie war abermals ausgeglichen.

Dann kam Nowitzkis großer Auftritt. „Er ist der Mann, mit dessen Spiel wir leben oder sterben“, gab Carlisle anschließend martialisch zu Protokoll.

Für Dallas war es erst der fünfte Sieg in den letzten 15 Begegnungen bei den Pacers und lediglich der dritte Erfolg aus den vergangenen 11 Auswärtspartien. Nun hat das Team fünf Tage Zeit, sich zu erholen und eventuell den einen oder anderen verletzen Spieler zurück zu gewinnen. Erick Dampier setzte gegen Indiana bereits die zweite Partie in Folge mit einem geschwollenen Knie aus, fühlt sich aber in der Lage, am Mittwoch gegen Golden State wieder aufzulaufen. 

Ungewiss ist hingegen die Situation um Josh Howard (Sprunggelenk) und Jerry Stackhouse (Fuß). Stackhouse hätte bereits vor einer Woche wieder mit dem Team trainieren sollen,  sein Comeback wurde jedoch abermals verschoben. Howard soll in den nächsten Tagen mit dem Aufbautraining beginnen, doch wann er seine Mannschaft auf dem Parkett unterstützen kann, ist noch ungewiss.

In der Tabelle der Western-Conference hat sich derweil nichts geändert, da die Rivalen der Mavericks ihre Partien ebenfalls gewinnen konnten. New Orleans besiegte Memphis mit 96:84, Houston kam zu einem 107:88-Erfolg  über Minnesota. Utah bezwang Oklahoma City mit 101:94, und Denver konnte Washington mit 116:105 auf Distanz halten. Lediglich für San Antonio setzte es eine 77:80-Pleite gegen den Meister aus Boston.

Zusammenfassung der Partie:

Dallas @ Golden State 110:119

Samstag, 14. März 2009

Die Berg- und Talfahrt der Dallas Mavericks geht in die nächste Runde.

Nachdem zuletzt Phoenix und Portland auswärts besiegt wurden, setzte es beim alten Angstgegner aus Golden State vergangene Nacht eine 110:119-Niederlage. Die Chance, sich in der Tabelle der Western-Conference höher zu platzieren, wurde somit leichtfertig vertan.

„Wenn Du die ganze Saison über mit solchen Leistungsschwankungen auftrittst, hast Du keine bessere Platzierung als Rang acht verdient“, gab sich Dirk Nowitzki nach der Partie enttäuscht.

Der Deutsche konnte mit 27 Punkten und neun Rebounds die Niederlage nicht verhindern. Jason Kidd verbuchte sogar ein Triple-Double (21 Punkte, 11 Assists, 10 Rebounds) gegen das Team um Ex-Mavericks-Coach Don Nelson.

Doch die Offensive war an diesem Abend nicht das Problem. In der Verteidigung sah es zeitweise ganz düster aus. Golden State, eine der rebound-schwächsten Mannschaften der Liga, dominierte die Texaner ist dieser Kategorie mit 59:50. Daneben kamen die Warriors zu 28 Punkten aus zweiten Wurfchancen. Ein Wert, mit dem kaum eine Partie zu gewinnen ist.

„Unser Fehler lag heute Nacht darin, dass wir in der Verteidigung nicht die nötigen Rebounds geholt haben“, blies Mavs-Coach Rick Carlisle ins gleiche Horn.

Die Verletzungen von Josh Howard (Knöchel), Devean George (Knie) und Jerry Stackhouse (Fuß) dürfen nicht als Entschuldigung für die Niederlage herhalten. Denn bei Golden State fehlten mit Corey Maggette (Nebenhöhlen-Entzündung) und Andris Biedrins (im ersten Viertel mit einer Knöchelverletzung raus) ebenfalls zwei Leistungsträger.

Ihre stärksten Akteure hatten die Warriors in Stephen Jackson (31 Punkte, zehn Vorlange, sieben Rebounds) und Monta Ellis (29 Zähler, 11 Abpraller), der sich erst kurz vor der Partie nach den Spätfolgen seiner Fußverletzung fit meldete. Bei Dallas spielte neben Nowitzki und Kidd Jason Terry (20 Punkte) und James Singleton (11 Zähler, 11 Rebounds) auffällig.

Nachdem die Mavericks das erste Viertel noch mit 31:29 für sich entscheiden konnten, ging Golden State mit einer 60:54-Führung in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel kämpfte sich Dallas durch ein Dreipunkt-Spiel Nowitzkis noch einmal auf 74:77 heran, bevor die Warriors einen 9:0-Lauf einleiteten.

Beim Stande von 84:91 mussten die Mavs jede Hoffnung auf einen Sieg begraben, als Golden State zweimal in Folge nach einem Offensiv-Rebound per Dreier punktete.

„Es ist ein ganz deutlichen Zeichen von mangelnder Qualität, wenn Du Spiele wie heute gegen weniger erfolgreiche Teams nicht gewinnen kannst“, analysierte Nowitzki die Leistung seiner Mannschaft treffend.

Durch gleichzeitige Siege Houstons (91:86 @ Charlotte), New Orleans (95:86 @ Milwaukee) und Portlands (109:100 vs. New Jersey) muss Dallas somit einen deutlichen Rückschlag im Kampf um eine bessere Platzierung für die erste Runde der diesjährigen Playoffs hinnehmen.

Der vier Spiele umfassende Auswärtstrip endet am Sonntag mit der Partie bei den Los Angeles Lakers. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Mavericks ihre Reise mit einer Bilanz von zwei Siegen bei zwei Niederlagen abschließen werden.

Dallas @ Portland 93:89

Donnerstag, 12. März 2009

12 Partien in Folge hatte Portland im heimischen Rose Garden zuletzt gewonnen.

Dann kam Dallas. Mit 93:89 entschieden die Mavericks die Partie zu ihren Gunsten und gewannen somit auch die dritte und letzte Begegnung gegen die Trail Blazers in der laufenden Saison. Die Texaner finden sich zwar noch auf Rang acht der Western-Conference wieder, jedoch haben die dritt platzierten Houston Rockets lediglich eine Niederlage weniger auf dem Konto. Dies zeigt, wie eng es derzeitig im „Wilden Westen“ der NBA zugeht.

Vergangenen Nacht waren einmal mehr Dirk Nowitzki (29 Punkte, zehn Rebounds) und Jason Terry (24 Zähler) die Garanten für den Sieg der Mavericks.

Nur einen Tag nach dem 122:117-Erfolg über die Phoenix Suns bewies Dallas in der Endphase der Partie die besseren Nerven. Nachdem die Mavs über weite Teile der zweiten Halbzeit in Führung lagen, kämpfte sich Portland drei Minuten vor Schluss  durch Travis Outlaw (20 Zähler) wieder auf 84:86 heran.

Im Gegenzug verwandelte Nowitzki einen ganz schweren Wurf über LaMarcus Aldridge (23 Punkte, 11 Rebounds) bevor Outlaw wieder verkürzen konnte. Im nächsten Angriff der Mavericks wurde Terry zunächst geblockt, doch der Ball landete abermals bei Nowitzki. Dirk für Drei - 17 Sekunden vor Schluss - 91:86. Die Partie war somit entschieden.

„Dirk hat ganz schwere Würfe verwandelt“, lobte Brandon Roy (22 Punkte) von der Gegenseite den Deutschen. „Er hat die Bälle einfach Richtung Korb geworfen und sie fanden irgendwie Ihr Ziel.

Der Schlüssel zum Sieg der Mavericks lag neben Nowitzkis Heldentaten in der Verteidigung. Portland hatte große Probleme, konstant gegen die Zone von Dallas zu punkten. Die Trail Blazers konnten lediglich 41% ihrer Würfe aus dem Feld verwandeln, in der ersten Halbzeit waren es sogar nur 35%.

„Ihre Zone hat uns ein wenig aus der Bahn geworfen“, so Roy. „Wir haben einfach keine Wege zum Korb gefunden.“

Auf Seiten der Mavericks verpasste Jason Kidd mit sieben Punkten, zehn Rebounds und zehn Assists nur knapp ein Tripple-Double. J.J. Barea, abermals für den verletzten Josh Howard (Knöchel) in der ersten Fünf, beendete die Partie mit acht Zählern und fünf Abprallern. Erick Dampier zeigte mit zwölf Punkten und neun Rebounds ebenfalls eine ansprechende Leistung.

Terry gab sich währenddessen hochzufrieden. „Dieser Sieg ist für unser Selbstvertrauen ganz wichtig“, so der Anwärter auf den diesjährigen „Sixth-Man-Award“. „Die Leute haben uns schon das ganze Jahr über abgeschrieben. Aber uns gefällt, wo wir gerade stehen. Es fühlt sich wie eine neue Saison an, der Westen spielt im Moment verrückt.“

Gute Nachrichten gibt es unterdessen auch vom langzeitverletzten Jerry Stackhouse (Fuß). Der Shooting-Guard geht davon aus, in den nächsten Tagen wieder mit der Mannschaft trainieren zu können.

Für Dallas geht es Freitagnacht zu den Golden State Warriors. Dort kann der dritte Auswärtssieg in Folge eingefahren werden um in der Tabelle weiter Druck auf die Plätze drei bis sieben auszuüben.