Wenn zwei der vier besten Teams des Vorjahres einen Trade abwickeln, darf man davon ausgehen, dass es bei beiden darum geht, sich für einen möglichen Finals-Run aufzustellen. Dass Panik oder vielleicht sogar Angst eine Rolle dabei spielen, würden wohl nur die allerwenigsten vermuten. Aber genau das ist gestern mit dem ersten Blockbuster-Trade des Jahres passiert. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „J.J. Redick“
Panic Attack
Sonntag, 19. Dezember 2010Fliegt Orlando unter dem Radar?
Mittwoch, 10. Februar 2010
Im Osten der NBA spricht momentan alles und jeder von den Cleveland Cavaliers und ihrem Superstar LeBron James. Dabei wird gerne vergessen, welche Mannschaft den aktuellen Ligaprimus in den vergangenen Playoffs mehr als deutlich aus der Postseason schoss: die Orlando Magic. Das Team um Center Dwight Howard (Foto) ist nach wie vor brandgefährlich. Ein Kommentar. (mehr…)
Schicksalsspiel in Florida
Dienstag, 9. Juni 2009
Die Orlando Magic stehen vor der heutigen Partie gegen die Los Angeles Lakers (3:00 Uhr deutscher Zeit) bereits mit dem Rücken zur Wand. Verliert das Team um Dwight Howard (Foto) auch die dritte Begegnung der NBA-Finals 2008/2009, ist die Meisterschaft so gut wie verspielt. Nie zuvor gelang es einem Team in der Geschichte der Liga, einen 0-3 Rückstand noch zu drehen. (mehr…)
Der weite Weg Orlandos
Samstag, 6. Juni 2009
In der Nacht auf Montag wird es wieder ernst. Bis dahin hat Orlando noch Gelegenheit, die Prügel aus der Auftaktniederlage der NBA-Finals 2008/2009 gegen Los Angeles zu verdauen. Es warten eine Menge Arbeit auf Stan Van Gundy (Foto) und seine Magic. Die Truppe aus Florida muss sich in allen Bereichen gehörig steigern, um den Lakers auf Augenhöhe zu begegnen. (mehr…)
Vorschau Teil 2: Los Angeles vs. Orlando
Dienstag, 2. Juni 2009
Im zweiten Teil der großen Vorschau auf die NBA-Finals zwischen den Los Angeles Lakers und den Orlando Magic geht es um die Position der Shooting-Guards. Das Duell auf der Zwei könnte ausschlaggebend für die Vergabe der Meisterschaft werden, da L.A. auf dieser Position über den besten Spieler der Welt verfügt, während Orlando auf die Dienste des Rookies Courtney Lee (Foto) vertraut. (mehr…)
Orlando siegt bei müdem Meister
Dienstag, 5. Mai 2009Den Boston Celtics steckte noch die Erstrunden-Serie gegen die Chicago Bulls in den Knochen.
Nach nur einem Tag Pause präsentierte sich der amtierende NBA-Champion müde und unkonzentriert im Zweitrunden-Auftakt gegen die Orlando Magic, den das Team aus Florida mit 95:90 für sich entscheiden konnte.
Dennoch herrschte auf Seiten der Magic nach der Begegnung keinesfalls nur eitel Sonnenschein, da in der zweiten Halbzeit fast ein 28-Punkte-Vorsprung aus der Hand gegeben wurde. „Unser Auftreten war selbstgefällig“, so Dwight Howard (Foto, 16 Punkte, 22 Rebounds, 3 Blocks), der nach seiner Sperre in Spiel sechs gegen die Philadelphia 76ers wieder ins Team gerückt war. „Wir haben am Ende einfach aufgehört zu spielen. Auch mit einer großen Führung im Rücken darf dir das gegen die Celtics nicht passieren. Ich bin nicht glücklich über das Ende der Partie.“
Orlando erkämpft sich durch den Erfolg den wertvollen Heimvorteil in der Serie „Best of Seven“ und führt das Duell gegen Boston nun mit 1:0 nach Siegen an.
Doch dem ging eine äußerst spannende Schlussphase voraus.
Zwei Minuten vor Abpfiff der Partie hatten sich die Celtics aufopferungsvoll bis auf 87:91 an Orlando herangekämpft, und waren in Begriff, weiter zu verkürzen. Doch Boston vergab in der Folge die besten Möglichkeiten, den Abstand abermals zu verringern. Ray Allen, der mit neun Punkten ein schwaches Spiel durchlebte und lediglich zwei Treffer bei 12 Würfen aus dem Feld markieren konnte, vergab dabei einen offenen Dreier. Auf der Gegenseite zeigten sich die Magic in Form von J.J. Redick (12 Punkte) nervenstark, der vier von vier Freiwürfen in den finalen 43 Sekunden der Begegnung verwandeln konnte.
„Die letzten 16 Minuten der Partie gerieten für uns zum Debakel“, so Orlandos Headcoach Stan Van Gundy trotz des Sieges seiner Mannschaft. „Wir wollten einfach nur die Zeit herunterspielen und das funktioniert in solchen Spielen eben nicht. Die Celtics werden nie eine Begegnung aufgeben und immer weiter kämpfen. Dennoch haben wir gewonnen, und das ist am Ende die Hauptsache.“
Orlando wusste dabei durch eine geschlossene Team-Leistung zu überzeugen. Neben Howard und Reddick erzielten Rashard Lewis mit 18, Hedo Turkoglu mit 15 und Anthony Johnson mit 17 Zählern jeweils eine zweistellige Punkteausbeute.
Auf Seiten der Celtics, die mit einer Trefferquote von 38,5 Prozent aus dem Feld zu kämpfen hatten , spielte Paul Pierce (Foto) mit 23 Zählern am auffälligsten. Rajon Rondo kratzte daneben mit 14 Punkten, zehn Rebounds und acht Vorlagen zwar abermals an einem Triple-Double, doch konnte er wie Allen lediglich zwei seiner 12 Versuche aus dem Feld verwandeln. Daneben fabrizierte er mit sieben Ballverlusten lediglich zwei Turnover weniger als in den vergangenen vier Partien gegen die Bulls.
„Wir können es uns einfach nicht erlauben, mit 25 Punkten Differenz ins Hintertreffen zu geraten“, so ein frustrierter Pierce nach der Partie. „Wir müssen viel früher aufwachen. Für unsere Leistung gibt es keine Entschuldigung.“
„Es ist wirklich schwer, das ganze Spiel über solch einem Rückstand hinterherzulaufen“, gab daneben Glen “Big Baby” Davis (12 Zähler) zu Protokoll. „Wir müssen in Zukunft über 48 Minuten so auftreten wie während der zweiten Halbzeit.“
Gelegenheit dazu haben die Kelten in der Nacht auf Donnerstag, wenn das nächste Spiel der Serie abermals im TD Banknorth Garden zu Boston steigt.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):




Der mediale Fokus ist seit Samstag Abend auf Los Angeles gerichtet, wo am kommenden Donnerstag die NBA Finals beginnen. Ehe es soweit ist, lohnt ein Blick nach Orlando und Phoenix auf die Verlierer der Conference Finals – die Gründe des Scheiterns sind vielfältig, ein neuer Anlauf im nächsten Jahr aber nicht unwahrscheinlich, sofern die Teams im Sommer richtig agieren.
Die Lage für die Orlando Magic stellt sich nach den beiden Auftaktpartien den Eastern-Conference-Finals der NBA-Playoffs 2010 nicht als hoffnungslos, aber schwer zu ändern dar. Beide Heimspiele wurden abgegeben, dabei gerade in der Auftaktpartie streckenweise katastrophal agiert und insgesamt stellt sich die Frage, ob der NBA-Finalist des Ostens schon nach zwei Spielen feststeht.
Im ersten Finalspiel der Eastern-Conference schockten die Gäste aus Boston den Gastgeber, die Orlando Magic, und spazierten fast ungehindert zu einem 92:88-Erfolg. Auf Seiten der Kelten überzeugten vor allem Paul Pierce (22 Punkte) und Ray Allen (25). Von den Magic ist nun eine heftige Reaktion zu erwarten. Das zweite Spiel der Serie findet am Dienstag in Orlando statt. Ein Kommentar. 