Das Warten wird erträglicher. Anfang dieser Woche wurde der Spielplan für die kommende NBA Saison veröffentlicht, der uns viele hochkarätige Begegnungen verspricht. Die Rockets dürften allerdings nicht sonderlich erfreut darüber sein, denn kein einziges Houston-Spiel wird im nationalen Fernsehen (ABC/ESPN/TNT) übertragen (in der letzten Saison konnte man Yao & Co. noch stolze 14 Mal bestaunen). Hier also einige der Highlights. (mehr…)
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Cleveland gelingt erneut der “Sweep”
Dienstag, 12. Mai 2009Die Cleveland Cavaliers stehen als erste Mannschaft in den Eastern-Conference-Finals der NBA-Playoffs 2008/2009. Durch einen 84:74-Erfolg über die Atlanta Hawks gewann die Truppe aus dem Bundesstaat Ohio bereits ihre achte Endrunden-Begegnung in Folge - allesamt mit einer zweistelligen Punktedifferenz. (mehr…)
Cleveland siegt unaufhaltsam weiter
Freitag, 8. Mai 2009Die Cleveland Cavaliers spielen derzeitig in einer eigenen Liga.
Das Team aus Ohio gewann alle seine sechs Playoff-Partien bisher mit einer zweistelligen Punkte-Differenz. Vergangene Nacht traf es die Atlanta Hakws besonders hart. Mit 105:85 wurde die fast schon bemitleidenswerte Truppe von Headcoach Mike Woodson aus der Quicken Loans Arena zu Cleveland geprügelt. Zeitweilig lagen die Cavs dabei mit 36 Zählern in Front - ein Klassenunterschied wurde deutlich.
„Wir spielen momentan einfach nicht gut“, so Woodson nach der Begegnung über die Leistung seiner Mannschaft. „Im Gegensatz zu unseren Gegnern, die auf einem extrem hohen Level agieren. Die nächsten Partien bestreiten wir zuhause. Dann besteht die Chance, uns neu zu formieren und vor unseren Fans besser aufzutreten.“
So dominant wie Cleveland momentan jedoch in Erscheinung tritt, könnten sich die Pläne Woodsons ganz schnell als reines Wunschdenken herausstellen. Zu homogen agieren die Cavs im Angriff wie in der Verteidigung, zu stark ist jede Rolle im Team besetzt, zu übermächtig präsentiert sich LeBron James (Foto).
Der frisch gekürte MVP der Liga war gestern abermals bester Spieler auf dem Parkett. James, lediglich über drei Viertel der Partie im Einsatz, führte seine Mannschaft mit 27 Punkten, fünf Vorlagen und vier Steals auf dem Statistikbogen an. Dabei gab es mehrere gewohnt spektakuläre Szenen des „Kings“ zu bewundern. Unter Anderem zwei Buzzer-Beater, die das erste und zweite Viertel beenden sollten, einen spektakulären Reverse-Dunk über die halbe Verteidigung der hilflosen Hawks sowie einen atemberaubenden No-Look-Pass auf Wally Szczerbiak.
„Ich hatte einfach Spaß“, so James anschließend. „Mit einem Ball in der Hand bin ich glücklich.
Auf die Dominanz seiner Mannschaft angesprochen, antwortete der 24-Jährige: „Ich will nicht sagen, dass mich das überrascht. Wir sind einfach ein wirklich starkes Team mit viel Selbstvertrauen und dem Glauben in den Mitspieler.“
Dieser Glauben zahlte sich auch vergangene Nacht abermals aus, als die Cavaliers durch eine ausgeglichene Punkteverteilung der eingesetzten Spieler zu überzeugen wussten. Neben James beendeten Anderson Varejao (12 Zähler), Mo Williams (15), Delonte West (14) und Szczerbiak (17) die Partie mit einer zweistelligen Punkteausbeute.
Auf Seiten der Hawks waren Maurice Evans mit 16 Zählern sowie Mike Bibby mit 11 Punkten noch die auffälligsten Akteure. Neben der deutlichen Niederlage musste die Mannschaft aus Georgia zudem eine Verletzung ihres besten Spielers verkraften: Joe Johnson. Der Shooting Guard, bis dahin mit zehn erzielten Zählern, verstauchte sich im dritten Viertel das rechte Sprunggelenk und musste in der Folge das Parkett verlassen. Für Spiel Nummer drei der Serie „Best of Seven“ wird aber mit einer Rückkehr Johnsons in den Kader Atlantas gerechnet.
„Ich werde auf jeden Fall spielen“, so der dreifache All-Star anschließend. „Eine andere Möglichkeit kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Wir liegen mit 0:2 Siegen im Rückstand und ich muss meiner Mannschaft helfen. In 48 Stunden fühle ich mich hoffentlich besser.“
Das wäre den Hawks auch zu wünschen, denn sonst könnte die kommende Partie noch deutlicher ausfallen als die vergangene.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
LeBron James in MVP-Form
Mittwoch, 6. Mai 2009Nach neun Tagen Spielpause brauchten die Cleveland Cavaliers eine Halbzeit, um den Motor wieder warm laufen zu lassen.
Doch dann war die Mannschaft aus Ohio nicht mehr zu bremsen.
Mit 99:72 ging die Auftaktbegegnung der zweiten Playoff-Runde im Spiel gegen die Atlanta Hawks an Cleveland.
„Es ist unglaublich, wie schnell wir wieder in unseren Rhythmus gefunden haben“, so ein zufriedener LeBron James (Foto), der vor der Partie seine frisch gewonnene MVP-Trophäe dem begeisterten Publikum in der Quicken Loans Arena präsentierte. James führte seine Mannschaft gewohnt dominant mit 34 Punkten (davon 22 in Halbzeit eins) und zehn Rebounds an. Daneben zeigten Mo Williams mit 21 und David West mit 13 Zählern eine ansprechende Partie.
Auf der Gegenseite gaben sich die Hawks nach der Partie enttäuscht, die bis zu einem Halbzeitstand von 44:49 noch so viel versprechend für Atlanta begann. „Es ist schon fast entmutigend“, so ein frustrierter Josh Smith (22 Punkte, sechs Rebounds) anschließend. „Wir haben nach unserem Sieg über Miami die nächste Stufe erklommen und liefern in der zweiten Halbzeit eine Vorstellung ohne Biss ab.“
Cleveland konnte sich dabei einmal mehr auf die beste Verteidigung der Liga verlassen. Viertel Nummer drei entwickelte sich zum Schlüsselabschnitt der Partie, den die Cavaliers mit 28:17 dominierten. „Ganz egal wie viel Rost wir über die Pause angesetzt haben, wir können immer noch eine gute Defense spielen“, so Mike Brown, Headcoach der Truppe, anschließend.
Bei den Hawks erzielten neben Smith lediglich Mike Bibby mit 19 und der zuvor so starke Joe Johnson mit 11 Zählern eine zweistellige Punkteausbeute - deutlich zuwenig, um Cleveland ernsthaft gefährden zu wollen. „Eine starke Halbzeit wird in dieser Serie niemals ausreichen, um die Cavs zu besiegen“, so Atlantas Headcoach Mike Woodson nach der Partie.
James bewies derweil abermals seine außergewöhnliche Arbeitsmoral, als er bereits drei Stunden vor Spielbeginn in der Halle die ersten Würfe nahm. Zu diesem Zeitpunkt waren noch nicht einmal alle Lichter der Arena eingeschaltet.
„Er ist eindeutig der MVP dieser Liga“, so Atlantas Smith voller Bewunderung über den „King“. „Daneben ist er der aggressivste Spieler auf dem Platz und im Eins gegen Eins nicht zu verteidigen. Wir müssen versuchen, ihn gemeinsam in den Griff zu bekommen. Etwas, das heute nicht geklappt hat.“
Gelegenheit es besser zu machen bekommen die Hawks in der Nacht auf Freitag, wenn in Cleveland die zweite Partie der Serie „Best of Seven“ steigt.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Spieler des Tages: Joe Johnson
Montag, 4. Mai 2009Joe Johnson ist einer der unterschätztesten Spieler der Liga.
Beim gestrigen 91:78-Triumph seiner Atlanta Hakws über die Miami Heat im entscheidenden siebten Spiel der Erstrunden-Serie zwischen beiden Mannschaften bewies Johnson eindrucksvoll, dass er zu den Top-Akteuren der NBA zählt. Offensiv wie Defensiv.
Nachdem der Shooting-Guard zunächst fünf Würfe aus dem Feld vergab, folgte ab dem zweiten Viertel die große Johnson-Show. Der 26-Jährige lief völlig heiß und erzielte sechs Treffer bei acht Dreier-Versuchen - teilweise weit hinter der Linie und ins Gesicht von Dwyane Wade, einem der besten Verteidigern der Liga.
„Wenn Joe anfängt, aus zwölf Meter Entfernung zu treffen, weißt du, dass es sich wieder um eine dieser Nächte handelt“, so Miamis Wade nach dem Erstrunden-Exitus seiner Mannschaft.
Johnson beendete die Partie mit 27 Zählern - nie zuvor erzielte er in der Serie gegen die Heat mehr Punkte. Daneben fügte der dreifache All-Star seinem persönlichen Statistik-Bogen fünf Rebounds, vier Assists und überragende fünf Steals hinzu.
„Ich denke, ich war im Vergleich zu den vorherigen Begegnungen einfach aggressiver“, so der Matchwinner nach Atlantas erstem Einzug in die Semi-Conference-Finals seit 12 Jahren. „Die Dreier von ganz weit außen habe ich schon eine Weile nicht mehr genommen. Heute fand ich irgendwann meinen Rhythmus und die Würfe passten einfach.“
In der zweiten Runde der NBA-Playoffs trifft Atlanta Mittwochnacht auf die Cleveland Cavaliers. Die Hawks werden gegen das beste Team der Liga mit Sicherheit auf weitere erfolgreiche Dreier ihres stillen Stars angewiesen sein.
Joe Johnson gegen die Miami Heat (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Atlanta demontiert Miami
Sonntag, 3. Mai 2009Eine der seltsamsten Serien in der Geschichte der NBA-Playoffs fand Sonntagabend ihr unspektakuläres Ende.
Die Atlanta Hawks besiegten in der heimischen Philips Arena im siebten Spiel der Erstrunden-Begegnung die Miami Heat mit 91:78. Es war die siebte Partie zwischen beiden Mannschaften, die durch eine zweistellige Punktedifferenz entschieden wurde - einmalig in der NBA-Playoff-Historie.
Dabei gestaltete sich das Spiel mit lediglich drei Führungswechseln ähnlich spannungsarm wie die vorhergegangenen Aufeinandertreffen beider Teams. Letztendlich bildete die Serie der Heat und Hawks das genaue Gegenstück zum epischen Erstrunden-Duell zwischen den Chicago Bulls und den Boston Celtics.
Angeführt von einem zeitweise überragend agierenden Joe Johnson (Foto, 27 Punkte, sechs von acht erfolgreichen Dreipunkt-Würfen) entschied Atlanta drei von vier Vierteln zu seinen Gunsten. Neben dem dreifachen All-Star wussten auf Seiten der Franchise aus Georgia Josh Smith mit 21 und Ronald Murray mit 15 Zählern zu überzeugen.
Auf der Gegenseite reichte ein Mann nicht aus, um Miami im Spiel zu halten. Dwyane Wade war mit 31 Zählern zwar Topscorer der Partie, doch kein weiterer Akteur in Reihen der Heat vermochte die Partie mit mehr als 17 Zähler zu beenden.
Die Hawks treffen in der zweiten Runde der NBA-Playoffs nun auf die Cleveland Cavaliers, den großen Favoriten im diesjährigen Titelrennen.
Der neutrale Beobachter wird sich dabei sicherlich ein paar engere Spielausgänge wünschen.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Atlanta dominiert überharte Playoff-Keilerei
Donnerstag, 30. April 2009Die Erstrunden-Serie zwischen den Atlanta Hawks und den Miami Heat machte vergangene Nacht dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatte: physisches Spiel, harte Fouls, hohes Verletzungs-Risiko.
Mit dem besseren Ende für die gastgebende Mannschaft.
Die Hakws entschieden das Duell mit 106:91 zu Ihren Gunsten und übernehmen somit die 3:2-Führung in der Playoff-Serie „Best of Seven“. In der Nacht auf Samstag kann Atlanta nun zum ersten Mal nach 1997 wieder in die Conference-Semi-Finals der NBA einziehen.
Und das hatte die Truppe von Headcoach Mike Woodson zum größten Teil Joe Johnson (Foto) zu verdanken, der mit 25 Punkten sein bestes Spiel der Serie ablieferte. Johnson war während des zweiten Viertels nicht zu bremsen und führte seine Mannschaft mit 13 Punkten in diesem Spielabschnitt zu einer 63:40-Halbzeitführung, von der sich Miami in der Folge nicht mehr erholen sollte.
Dwyane Wade, Superstar der Heat und Anwärter auf den diesjährigen MVP-Award, war mit 29 Punkten zwar Topscorer der Partie, doch erzielte er einen Großteil seiner Punkte erst dann, als die Begegnung bereits entschieden war.
Wade musste im ersten Viertel minutenlang auf dem Platz behandelt werden, nachdem er zuvor in Folge eines Zusammenstoßes mit Josh Smith (20 Punkte, acht Rebounds) mit dem Kopf auf dem Parkett aufgeschlagen war. Doch der Shooting-Guard stand seiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt wieder zur Verfügung.
Auf der Gegenseite forderte das körperbetonte Spiel beider Mannschaften einen weiteren Tribut: Nach einem harten Foul von James Jones (sechs Punkte, vier Vorlagen) an Al Horford (bis dahin drei Zähler und vier Rebounds) landete dieser unglücklich auf seinem rechten Fuß. Zwar ging der Center Atlantas noch an die Freiwurflinie, um die fälligen Würfe zu versenken, doch schell wurde deutlich, dass er nicht weitermachen konnte. Gestützt von zwei Mitgliedern des Coaching-Teams verließ Horford die Halle in Richtung Umkleidekabine und sollte nicht zurückkehren.
Unter den Augen von NBA-Comissioner David Stern stellte die Partie alle vorangegangenen Begegnungen beider Mannschaften in Sachen Intensität in den Schatten. In Halbzeit eins drohte das Spiel den Schiedsrichtern phasenweise aus den Händen zu gleiten, als es zu einem wüsten Gerangel zwischen Atlantas Solomon Jones (zwei Punkte, fünf Rebounds) und Miamis Wade kam, in das sich auch noch Smith und Jamaal Magloire (ohne Punkte und Rebounds) einmischten. Die Referees ließen in der Folge Milde walten, alle vier Akteure kamen mit einem technischen Foul davon.
“Ich denke, nach fünf Begegnungen können wir uns gegenseitig nicht mehr ausstehen”, äußerte sich Miamis Headcoach Erik Spoelstra nach der Begegnung über die Rivalität mit den Hawks.
Doch das war noch nicht alles.
Maurice Evans (zehn Zähler) wurde während eines Dunking-Versuches von Wade überhart gefoult. Abermals kam es zur Rudel-Bildung, woraufhin der Goldmedaillen-Gewinner von Peking wegen seiner Aktion mit einem unsportlichen Foul behaftet wurde. Schließlich setzte Zaza Pachulia (sechs Punkte, sechs Rebounds), selbst mit einem blauen Auge aus der vorherigen Partie gezeichnet, den Schlusspunkt im Austausch der Nicklichkeiten, als er Miamis Jermaine O`Neal (14 Zähler) mit dem Ellbogen im Gesicht traf.
Playoff-Basketball par excellence.
„Wir lassen uns von niemandem herumschubsen“, so Mike Bibby (17 Punkte) über die Gangart seiner Mannschaft“. Und diese sollte Wirkung zeigen. Mit 37:29 dominierte Atlanta die Rebound-Statistik und steht nun vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte seit 15 Jahren.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Top5: LeBron James auf MVP-Kurs
Dienstag, 24. März 20091. LeBron James, Cleveland Cavaliers (Vorwoche 1.)
28,6 Punkte, 7,6 Rebounds, 7,3 Assists, 1,8 Steals, 1,3 Blocks, 48,8 FG%, 76,8 FT%
Die letzten zwei Wochen haben einen großen Abstand zwischen LeBron James und seine Verfolger im Rennen um die höchste individuelle Auszeichnung der Liga gebracht. Dank neun Cavaliers-Siegen in Folge und der besten Bilanz der NBA ist der MVP-Award dem „King“ wohl nicht mehr zu nehmen. Aktuell wurde James zudem das zweite Mal in Folge als „Spieler der Woche“ der Eastern-Conference ausgezeichnet.
2. Dwyane Wade, Miami Heat (2.)
29,9 Punkte, 5,1 Rebounds, 7,6 Assists, 2,2 Steals, 1,4 Blocks, 49,3 FG%, 76,3 FT%
Nachdem Dwyane Wade wegen einer Hüftenverletzung die 108:112-Niederlage Miamis gegen Boston verpasste, und sein Team auch mit ihm gegen Philadelphia (77:85) und New Jersey (88:96) verlor, zeigte der Superstar in Detroit mit 39 Punkten (101:96) wieder seine ganze Klasse. Beim 94:82-Sieg über Memphis stellte er zudem durch seinen 2.064. Zähler der Saison den Rekord für die Meisten Punkte eines Heat-Akteurs innerhalb einer Spielzeit auf.
3. Kobe Bryant, Los Angeles Lakers (3.)
27,7 Punkte, 5,4 Rebounds, 4,9 Assists, 1,4 Steals, 0,5 Blocks, 47,0 FG%, 86,3 FT%
Die Lakers konnten zuletzt fünf von letzten Sechs Partien gewinnen. Bei der einzigen Niederlage dieser Serie, der 93:94-Pleite gegen die Philadelphia 76ers, zeigte Kobe Bryant seine vielleicht schwächste Leistung der Saison. Lediglich elf Punkte erzielte der Shooting-Guard und benötigte dafür ganze 15 Würfe aus dem Feld. Auch bei den darauf folgenden Siegen gegen die Warriors (114:106) und in Chicago (117:109) konnte Bryant nur 19 von 50 Würfen verwandeln.
4. Chris Paul, New Orleans Hornets (4.)
22,2 Punkte, 5,4 Rebounds, 10,9 Assists, 2,9 Steals, 0,1 Blocks, 50,3 FG%, 86,9 FT%
Chris Paul wurde aktuell zum „Spieler der Woche“ der Western-Conference gewählt. New Orleans gewann in diesem Zeitraum drei von vier Partien und Paul erzielte dabei im Schnitt 28,5 Punkte, 9,5 Assists und überragende 4,5 Steals pro Partie. Gelegenheit die Bilanz weiter aufzupolieren bekommen der „Rookie of the Year“ von 2006 und seine Truppe am Mittwoch gegen Denver und am Freitag in New York.
5. Dwight Howard, Orlando Magic (5.)
21,0 Punkte, 13,9 Rebounds, 1,4 Assists, 0,9 Steals, 3,0 Blocks, 57,7 FG%, 60,2 FT%
Die New York Knicks hatten Dwight Howard wenig entgegenzusetzen. Beim gestrigen 106:102-Sieg Orlandos über das Team aus dem „Big Apple“ kam der Center zu 29 Punkten, 14 Rebounds und vier Blocks. Inzwischen hat Howard mit seinem direkten Gegenüber aus der New York-Partie, David Lee, auch in der Statistik „Double-Doubles“ wieder gleichgezogen. Beide können nun 55 Spiele mit zweistelligen Werten in zwei verschiedenen Kategorien aufweisen.
6 - 10: 6. Chauncey Billups (7.), 7. Brandon Roy (6.), 8. Deron Williams (10.), 9. Yao Ming (9.), 10. Joe Johnson (-).
Dallas @ Atlanta 87:95
Freitag, 20. März 2009Personell stark gebeutelt und ohne Fortune von der Dreierlinie musste sich Dallas den Hawks in Atlanta mit 87:95 geschlagen geben.
Neben Josh Howard (Sprunggelenk) fehlte den Mavericks vergangene Nacht auch Erick Dampier mit einem geschwollenen Knie. Dazu mussten die Texaner ab dem Ende des zweiten Viertels auf Coach Rick Carlisle verzichten, der nach zwei technischen Fouls der Halle verwiesen wurde.
Hinzu kam, dass Jason Terry mit lediglich acht Punkten (drei von 13 aus dem Feld, einer von neun Dreier-Versuchen) eine ganz schwache Vorstellung ablieferte. Auch Dirk Nowitzki konnte mit 23 Punkten und 12 Rebounds die Niederlage nicht verhindern.
Dabei waren gegen Atlanta nicht mangelnder Einsatz oder schlechtes Rebounding Ursachen für die Niederlage. Dallas dominierte vor allem in der Offensive die Bretter und entschied diese Statistik mit 16:8 für sich. Auch in der Verteidigung schnappten sich die Mavericks mit 33:30 mehr Abpraller als der Gegner. Nein, für die Pleite verantwortlich waren die schlechte Wurfauswahl und die Trefferquote von Außen.
Dallas verwandelte gegen die Hawks lediglich sechs von 31 Dreipunkt-Würfen (19,4%). Im letzten Viertel waren es gar null von zehn. Unverständlich, warum die Mavericks nicht versuchten, öfter zum Korb zu gehen um damit auch mehr Freiwürfe zugesprochen zu bekommen. In der ersten Halbzeit standen die Akteure von Dallas nicht ein einziges Mal an der Linie. Aus diesem Grund fing sich Carlisle auch seine Verbannung ein, als er lautstark mit den Offiziellen über ein nicht gegebenes Foul an Nowitzki debattierte.
„Ich glaube, Dirk wurde gehalten und geschubst“, so Carlisle nach der Partie. „Ich habe immer wieder auf ein Foul hingewiesen. Als ich mich direkt zum Schiedsrichter umgedreht habe, wurde ich rausgeschmissen.“
Nach dem ersten Viertel lagen die Mavs noch mit 29:23 in Führung, bevor das Team aus der Southwest-Division in Spielabschnitt zwei völlig einbrach und mit einem 45:56-Rückstand in die Halbzeit ging.
„Unser Start in die Partie war wirklich ansprechend“, analysierte Jason Kidd (acht Punkte, sechs Assists, acht Rebounds) das Spielgeschehen, „Im zweiten Viertel lief für uns dann leider nicht mehr viel zusammen. Wir haben gegen die Hawks zwar phasenweise gut verteidigt, doch durch die schlechte Dreierquote kamen wir einfach zu selten zu Punkten.“
Ein Lichtblick für Dallas war Ryan Hollins, der Dampier auf der Center-Position mit 13 Punkten (Karriere-Bestmarke) und sieben Rebounds (Karriere-Bestmarke eingestellt) mehr als ordentlich vertrat. Daneben zeigte Antoine Wright mit 16 Punkten eine solide Partie für die Mavericks. Auf Seiten der Hawks, die die Saison zum ersten mal seit 1999 mit einer positiven Bilanz abschließen werden, spielten Joe Johnson (24 Punkte) und Ronald Murray (19) am stärksten.
Für das Team von Mark Cuban wird es jetzt so langsam eng. Der Vorsprung auf die neuntplatzierten Suns beträgt nur noch dreieinhalb Spiele, wobei Phoenix auch noch über das einfachere Restprogramm verfügt.
Heute Nacht geht es für Dallas direkt weiter nach Indiana zu den Pacers. Dort droht bereits die vierte Auswärts-Niederlage in Folge.
Zusammenfassung der Partie:
Pistons überraschen, Rockets marschieren
Dienstag, 10. März 2009Auch außerhalb Miamis wurde vergangene Nacht in der NBA einiges geboten. Gleich vier Partien springen dabei ins Auge.
Bleiben wir zunächst in der Eastern-Conference. Seit Allen Iversons Verletzung (Rücken) spielen die Pistons wie ausgewechselt. Der 98:94-Sieg über den Favoriten aus Orlando war bereits der fünfte Erfolg im sechsten Spiel ohne „The Answer“. Drei Siege für das Team aus “Motown” kamen dabei gegen Division-Tabellenführer zustande. Richard Hamilton, für Iverson in die Starting-Five gerutscht, spielte gegen die Magic ganz stark auf und beendete die Partie mit 29 Punkten und 14 Vorlagen (Karriere-Bestleistung).
Aus Sicht der Dallas Mavericks kam die Partie der Hornets gegen die Hawks zu einem freudigen Ergebnis. Atlanta konnte New Orleans mit 89:79 bezwingen. Die längste Siegesserie der Hornets in der laufenden Saison (sieben Erfolge) beendete dabei der zuletzt etwas formschwache Joe Johnson fast im Alleingang. 30 Punkte verbuchte der Shooting-Guard in 41 Minuten auf dem Parkett. Bei New Orleans spielte Chris Paul mit 24 Zählern und zehn Assists gewohnt stark.
Brooks überzeugt, Fernandez verletzt
Im Westen der Liga bewiesen die Rockets abermals ihre starke Form. Mit 97:95 wurde der Rivale aus Denver bezwungen. Seit fest steht, dass Tracy McGrady für den Rest der Saison ausfällt (Knie), spielt Houston äußerst konstant und konnte von den vergangenen zehn Partien acht für sich entscheiden. Aaron Brooks, für den nach Orlando abgegebenen Rafer Alston auf die Position des startenden Point-Guards gerückt, zeigte mit 19 Punkten abermals eine starke Partie. Denver hingegen befindet sich in einer Mini-Krise und verlor bereits die dritte Partie in Folge.
Eine unschöne Szene gab es derweil in Portland. Beim deutlichen 111:94-Sieg der Trail Blazers über die Los Angeles Lakers foulte Trevor Ariza Portlands Rudy Fernandez bei einem Korbleger-Versuch Ende des dritten Viertels derart heftig, dass der Spanier zehn Minuten lang auf dem Platz behandelt werden musste. Anschließend ging es für Fernandez auf einer Trage ins nächste Krankenhaus. Brandon Roy führte seine Mannschaft währenddessen mit 27 Punkten zu einem wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Ränge. Für die Lakers war es bereits die siebte Niederlage in Folge im Rose Garden der Trail Blazers.
Der Spieltag wurde durch einen 110:99-Sieg der Washington Wizards über die Minnesota Timberwolves komplettiert.




