Artikel-Schlagworte: „Jordan Farmar“

Weg von der Bank!

Mittwoch, 5. Januar 2011

O.J. Mayo Die bisherige Saison verlief für die Grizzlies kaum so, wie man es sich vorgestellt hat: Mittelmaß im Westen statt Playoff-Plätze, Gays zwischenzeitliche Metamorphose in einen Franchise-Spieler scheint auch der Vergangenheit anzugehören. Und schließlich ist da noch O.J. Mayo (Foto), um den andauernd neue Tradegerüchte entstehen, seit er nur noch sechster Mann ist. (mehr…)

Never change a winning team

Donnerstag, 29. Juli 2010

Boston Celtics & Los Angeles LakersDiese alte Weisheit lässt sich auf beinahe jeden Sport und so natürlich auch auf den Basketball beziehen. Während in Miami, New York und Chicago neue Stars anheuerten, Phoenix das Team radikal umgebaut hat und auch in Sacramento eine Menge Spieler geholt wurden, haben die beiden Finalisten eher durch Vertragsverlängerungen auf sich aufmerksam gemacht. Ein Fehler? (mehr…)

It’s on!

Donnerstag, 17. Juni 2010

Larry O'Brien TrophyHeute Nacht fällt die Entscheidung über den neuen (und alten?) Meister in der NBA. Ehe wir aber in gut neun Stunden wissen, wer das nächste Championship-Banner unter seine Hallendecke ziehen kann, ein kurzer Leitfaden, wer für wen wie spielen muss, damit Grün-Weiß respektive Lila-gelb jubeln kann. Rivers oder Jackson? Bryant oder Rondo? Vorhang auf für den siebten und letzten Akt! (mehr…)

Rückfall in alte Zeiten

Sonntag, 23. Mai 2010

Amare StoudemireEs drohen die langweiligsten Conference Finals der jüngeren Geschichte - eine Serie ist so gut wie beendet und im Westen stehen die Phoenix Suns mit dem Rücken zur Wand. Ein Blowout im ersten Spiel, ein umkämpftes, aber letztlich doch klar entschiedenes zweite Spiel und der Rückfall einiger Akteure in alte Muster lassen kaum Hoffnung zu. Aber die stirbt ja bekanntlich zuletzt. (mehr…)

Herzschlagfinale

Sonntag, 9. Mai 2010

Jerry SloanDass das dritte Spiel der zweiten NBA-Playoff-Runde für die Utah Jazz ein richtungsweisendes sein würde, war klar. Nach den beiden Niederlagen in Los Angeles bei den Lakers stand die Franchise aus Salt Lake City unter Zugzwang, wäre doch ein 0:3 beinahe gleichbedeutend mit dem Ausscheiden in den Western-Conference Semifinals. Wieso es letztlich auch so kam? Gute Frage. (mehr…)

Gelingt Orlando der Ausgleich?

Donnerstag, 11. Juni 2009

Rashard LewisFür die vierten Partie der NBA-Finals 2008/2009 (heute Nacht um 3:00 Uhr deutscher Zeit) darf mir Spannung erwartet werden, ob sich Orlando im Duell mit den Lakers abermals derartig treffsicher präsentieren kann wie in der vorangegangenen Begegnung. Laufen die Scharfschützen um Rashard Lewis (Foto) nicht heiß, stehen die Chancen auf einen Sieg der Magic eher schlecht. (mehr…)

Vorschau Teil 1: Los Angeles vs. Orlando

Montag, 1. Juni 2009

Die NBA-Finals 2008/2009 stehen vor der Tür. In der Nacht auf Freitag startet das Duell zwischen den Los Angeles Lakers und den Orlando Magic um die Meisterschaft der besten Basketball-Liga der Welt. „Der NBA-Blog“ wird täglich ein Matchup der Serie beleuchten und dabei den Versuch unternehmen, herauszufinden wo mögliche Stärken und Schwächen beider Finalisten liegen könnten. Im ersten Teil der Serie geht es um die Position des Spielmachers. (mehr…)

Denver schlägt zurück

Dienstag, 26. Mai 2009

Chauncey BillupsDas war deutlich. Im vierten Aufeinandertreffen zwischen Nuggets und Lakers dominierte Denver das Spielgeschehen gegen Los Angeles fast nach Belieben und entschied jedes Viertel zu seinen Gunsten. Angeführt von Chauncey Billups (Foto) wusste das Team aus den Rocky Mountains dabei durch eine ausgeglichene Mannschafts-Leistung zu überzeugen. (mehr…)

Nuggets entführen Sieg aus L.A.

Freitag, 22. Mai 2009

Chauncey BillupsDer Bann ist gebrochen. Nach 11 Playoff-Niederlagen in Folge gelang den Denver Nuggets vergangene Nacht zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Endrunden-Sieg über die Los Angeles Lakers. Somit erobert das Team um Chauncey Billups (Foto) den Heimvorteil der Western-Conference-Finals und gleicht die Serie „Best of Seven“ gegen L.A. zum 1-1 nach Siegen aus. (mehr…)

Duell der Gegensätze

Samstag, 16. Mai 2009

Kobe BryantFür jeden Basketball-Fan gibt es wohl kaum etwas Schöneres, als Zeuge einer entscheidenden siebten Playoff-Partie zu werden. Am morgigen Sonntag besteht dazu gleich zweimal die Möglichkeit. Neben dem Duell zwischen Boston und Orlando laden die Los Angeles Lakers zum finalen Showdown gegen die Houston Rockets. Zwei Welten prallen aufeinander, wenn die personell stark geschwächten Underdogs aus Texas auf die mit Stars gespickte Truppe um Kobe Bryant (Foto) treffen. (mehr…)

Los Angeles holt sich den Heimvorteil zurück

Samstag, 9. Mai 2009

Der große Favorit der Western-Conference meldet sich im Playoff-Geschehen endgültig zurück. Durch einen überzeugenden 108:94-Auswärtserfolg über die Houston Rockets sichern sich die Los Angeles Lakers die 2:1-Führung im hitzigen Zweitrunden-Duell beider Mannschaften. Der obligatorische Platzverweis durfte dabei natürlich nicht fehlen. (mehr…)

Los Angeles gegen Utah ohne Probleme

Montag, 20. April 2009

Die Serie der Kantersiege in der ersten Runde der NBA-Playoffs geht weiter.

“Wir haben uns heute wie ein Reh auf offener Wiese verhalten”,  so Utahs Headcoach Jerry Sloan nach der Begegnung mit den Lakers. “Ich war geschockt.”

Nachdem bereits die Cleveland Cavaliers (102:84 vs. Detroit Pistons) und die Houston Rockets (108:81 @ Portland Trail Blazers) ihre Auftakt-Begegnungen deutlich gewinnen konnten, zog Los Angeles mit einem 113:100-Erfolg über die gastierenden Jazz nach.

Lange sah es sogar nach einer höheren Niederlage für die Mannschaft aus Salt Lake City aus. Ohne Mehmet Okur, zweitbester Punktesammler der Jazz, der wegen einer Knieverletzung aussetzen musste, fehlte es Utah an Länge unterm Korb und an einem zusätzlichen Dreierschützen von außen.

Vor allem zu Beginn der Partie hatten die Jazz Andrew Bynum (sieben Punkte, drei Rebounds) und Pau Gasol (20 Zähler, neun Abpraller) im Spiel unter den Brettern wenig entgegenzusetzen. Daneben bekamen sie Trevor Ariza nicht in den Griff, der im ersten Viertel acht seiner 21 Punkte (Karriere-Playoff-Bestleistung) erzielte.

Da Derek Fisher (acht Zähler) früh mit zwei Fouls auf der Bank platz nehmen musste, und der etatmäßige Backup-Point-Guard der Lakers, Jordan Farmar, mit Fußproblemen zu kämpfen hatte, kam Shannon Brown früh zu einigen Minuten Einsatzzeit. Und er wusste diese zu nutzen. Drei von drei Dreiern verwandelte der Point-Guard für L.A. und beendete die Partie mit neun Zählern.

Bereits im zweiten Viertel zogen die Lakers auf 39:23 davon, ein Rückstand, von dem sich Utah nie mehr erholen sollte. Besonders auffällig im Spiel der Jazz war die Tatsache, dass sie kaum zu einfachen Punkten kamen und sich jeden Zähler hart erarbeiten mussten - trotz einer Karriere-Playoff-Bestleistung von 17 Vorlagen durch Deron Williams (neben 16 Punkten).

Kommen die Jazz nach einem Ballgewinn nicht schnell zum Abschluss, sprich, funktioniert das Transition-Spiel nicht, ist die Mannschaft von Sloan offensiv viel zu ungefährlich. Daneben zeigte Utah abermals eine wackelige Vorstellung in der Verteidigung, die das Team bereits die komplette Saison über von besseren Ergebnissen abhält. 66 Prozent aller Würfe aus dem Feld konnten die Lakers in Halbzeit eins (62:40 aus sich L.A.’s) gegen die Defense der Jazz verwandeln.

“Wir waren heute stets einen Schritt zu langsam”, so Sloan. “Sie haben uns kräftig in den Hintern getreten.”

Im dritten Viertel steigerte sich das Team aus dem Mormonen-Staat etwas und beendete den Spielabschnitt mit erzielten 33 Punkten. Bis auf neun Zähler kämpfte sich Utah in der Folge an Los Angeles heran, bevor Kobe Bryant übernahm. In den ersten 20 Minuten der Partie verbuchte der amtierende MVP der Liga lediglich fünf Punkte, doch als es darauf ankam, zeigte sich Bryant gewohnt souverän. Mit 24 Zählern, davon sieben in der Schlussphasel, beendete der Shooting-Guard die Partie als Topscorer seiner Mannschaft.

“Sie haben immer weiter an die Tür geklopft”, gab sich Bryant anschließend metaphorisch. “Doch wir haben sie nie rein gelassen.”

Auf der Gegenseite war Carlos Boozer mit 27 Zählern und neun Rebounds neben Williams auffälligster Akteur seiner Truppe.

Am Dienstag hat Utah die Gelegenheit, das Aufeinandertreffen beider Mannschaften im zweiten Spiel der „Best-of-Seven“-Serie vielleicht etwas spannender zu gestalten.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Top5: Lakers vorneweg

Montag, 26. Januar 2009

1. Los Angeles Lakers (Vorwoche: -) 35:8

Mit Jordan Farmar zurück an Bord können die Lakers wieder auf alle Spieler zurückgreifen. Zu spüren bekamen dies zuletzt die San Antonio Spurs, die sich einer übermächtigen Mannschaft aus Los Angeles deutlich geschlagen geben musste. Andrew Bynum hat nach verhaltenem Saison-Auftakt die Form vor seiner Verletzung aus dem letzten Jahr zurückerlangt, zusammen mit Pau Gasol bildet er den wohl Schlagkräftigsten Front Court der Liga. Und Kobe Bryant spielt auch mit einem ausgekugelten und einem angebrochenen Finger besser als 97% aller Spieler der Liga.

2. Cleveland Cavaliers ( -) 34:8

Auch ohne die verletzten Zydrunas Ilgauskas und Delonte West wurden auf dem Trip in die Western Conference die Portland Trail Blazers, die Golden State Warriors und die Utah Jazz geschlagen. Zuhause ist das Team aus Ohio zudem weiterhin als einzige Mannschaft der Liga ungeschlagen. LeBron James ist in der Form seines Lebens und auf dem Weg zu seinem ersten MVP-Titel.  Und Neuzugang Mo Williams kann sich noch Hoffnungen auf eine Nominierung ins All-Star-Team durch die Coaches machen. Cleveland Fan, was willst Du mehr?

3. Boston Celtics (-) 37:9

8:0! Nach dem Durchhänger um den Jahreswechsel ist der amtierende Champion wieder voll da. Teams wie Orlando, Phoenix und Dallas wurden zum Teil vernichtend aus der Halle geprügelt. Neben den gewohnt starken Kevin Garnett, Ray Allen, Paul Pierce und Rajon Rondo konnten zudem Glen “Big Baby” Davis und Brian Scalabrine (mit dem anstelle des verletzten Kendrick Perkins in der Starting-Five kein Spiel verloren ging) auf sich Aufmerksam machen. Zudem wird weiterhin spekuliert, ob Enfant Terrible Stephon Marbury die Celtics bald verstärken wird.

4. Orlando Magic (-) 33:10

So schnell kann das gehen. Vor ein paar Tagen noch mit der besten Bilanz der Liga ausgestattet, verlor Orlando hintereinander gegen Boston und Miami. Vor allem die dünn besetzte Bank bereitet Coach Stan Van Gundy Sorgen. Dennoch besitzen die Magic in Dwight Howard den besten Center der Liga (neuerdings Rekordhalter beim All-Star-Game-Voting) und die gefährlichsten Schützen vom Drei-Punkt-Territorium (40%).  Eine äußerst effektive Kombination. Doppelt die gegnerische Verteidugung Howard, kann dieser die freistehenden Schützen anspielen. Wird Howard widerum nicht gedoppelt, ist er schwer zu stoppen.

5.  San Antonio Spurs (-) 29:14

Auch wenn die Niederlage gegen die Lakers eindeutig war: Die Spurs spielen eine gute Saison und sind in der hart umkämpften Western-Conference weiterhin auf Platz zwei. Tim Duncan liefert Zahlen wie zuletzt vor drei Jahren ab, mit Roger Mason und George Hill wurde das Team auf den Guard-Positionen zu Saisonbeginn verstärkt. Lediglich die schwankenden Leistungen Manu Ginobilis und das hohe Alter der Truppe (älteste Mannschaft der Liga mit im Schnitt 29,8 Jahren) geben Anlass zur Sorge. Ob San Antonio in den Playoffs noch einmal etwas reißen kann wird sich zeigen. Es wäre nicht das erste mal, dass sie keiner auf der Rechnung hat und sie sich letzten Endes die Trophäe holen.

6 - 10: 6. New Orleans Hornets, 7. Denver Nuggets, 8. Portland Trail Blazers, 9. Houston Rockets, 10. Miami Heat.

L.A. deklassiert San Antonio, Houston siegt ohne Yao

Montag, 26. Januar 2009

Sieben der letzten zehn Meisterschaften in der NBA gingen an die Lakers oder Spurs.

Wer im Rennen um den Titel der Saison 2008/2009 die Nase vorne hat, wurde Sonntag Nacht deutlich. 99:85 (51:45) besiegte das Team um Kobe Bryant die Rivalen aus Texas und setzt sich damit im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs weiter ab.

Es war außerdem die Revanche für die bittere 111:112-Niederlage vom 14. Januar (Roger Masons Drei-Punkt-Spiel).

Im ersten Viertel konnten die Spurs noch mithalten (23:22), danach bauten die Lakers ihren Vorsprung immer weiter aus (29:22, 28:21, 20:19). Ein Grund für die Niederlage San Antonios war die schwache Trefferquote von Außen, nur fünf von 23 Dreiern konnten verwandelt werden (21,7%).

Bester Werfer auf dem Platz war einmal mehr Bryant mit 22 Zählern, bevor er das komplette vierte Viertel auf der Bank pausieren konnte - die Partie war zu dem Zeitpunkt bereits entschieden. Unterstützung erhielt er vom äußerst formstarken Andrew Bynum (15 Punkte, elf Rebounds), Pau Gasol (16 Punkte) und Trevor Ariza (17).

Ein starkes Comeback feierte Lakers Point Guard Jordan Farmar, der nach 18 Spielen Verletzungspause 14 Punkte erzielte. “Wir haben ihn sehr vermisst”, meinte Bryant nach der Partie. “Er bringt unsere zweite Garde auf Touren, er ist ihr Motor. Jetzt laufen wir wieder auf allen Zylindern”.

Auf Seiten der Spurs punkteten lediglich Tony Parker (19) und Tim Duncan (15) zweistellig. Eine schwache Vorstellung lieferte Manu Ginobili ab, der Argentinier kam auf neun Punkte und verwandelte lediglich einen von sechs Dreiern. Von seiner Form aus den letzten Jahren ist der Small Forward meilenweit entfernt.

Ohne Yao, aber mit Artest und McGrady

Einen wichtigen Erfolg im Kampf um die Playoff-Plätze in der Western Conference feierten die Rockets aus Houston. 108:105 (61:57) wurde das Spiel bei den Detroit Pistons gewonnen.

Houston, das in der laufenden Saison  bei nur 22 von 45 Partien seine Stars Tracy McGrady, Ron Artest und Yao Ming gleichzeitig aufbieten konnte, musste dieses mal den Ausfall des Chinesen verkraften. In die Bresche sprangen Artest (24 Punkte, neun Rebounds), Luis Scola (21 Punkte) und McGrady (15).

“Ein großer Sieg für uns”, meinte Coach Rick Adelman nach der Partie. “Die Pistons haben eine solch gefährliche Offensive, ich weiß noch nicht einmal, wie wir die Partie gewonnen haben”.

Ernüchterung herrschte dagegen auf Seiten Detroits. 20:19 heißt die Bilanz nach Siegen seit Allen Iverson in Motor City seine Zelte aufgeschlagen hat. Eine äußerst dürftiges Abschneiden für den zuletzt sechsmaligen Teilnehmer der Eastern-Conference-Finals.

“Das macht mich krank”, äußerte sich Antonio McDyess zu der Niederlage. In Richard Hamilton (27 Punkte, abermals von der Bank) und Rasheed Wallace (22 Punkte, 11 Rebounds) hatte Detroit seine stärksten Akteure.  Allen Iverson zeigte mit 17 Punkten und acht Assists eine ordentliche Leistung, stand aber in Sachen Enttäuschung seinem Kollegen McDyess in nichts nach: “Ich müsste lügen wenn ich behaupten würde, ich wäre nicht frustriert. Ich denke, ich kann viel mehr tun, damit wir unsere Spiele gewinnen.

Die weiteren Partien vom Sonntag: Phoenix @ Atlanta 104:99, Sacramento @ Toronto 97:113, Charlotte @ Indiana 93:98, Chicago @ Minnesota 108:109, Utah @ Denver 97:117, Los Angeles Clippers @ Golden State 92:107.

Highlight des Tages: Josh Smith dunkt über Steve Nash (ok, etwas unfair):