Artikel-Schlagworte: „Josh Smith“

Entzaubert

Freitag, 7. Mai 2010

Dwight HowardDass die Orlando Magic als Favoriten in die Zweitrunden-Serie gegen die Atlanta Hawks gehen würden, war vorauszusehen. Das galt umso mehr, nachdem sich die Falken gegen die Milwaukee Bucks in ihrer Erstrundenserie unglaublich schwer taten und erst nach sieben Spielen weiterkamen. Dass Orlando die Serie gegen Atlanta bislang jedoch derart dominiert, überrascht. Ein Kommentar. (mehr…)

Playoffgedanken

Dienstag, 4. Mai 2010

Jason RichardsonDie ganz großen Überraschungen - sieht man einmal von dem 4:2-Sieg der San Antonio Spurs über die Dallas Mavericks ab - blieben in der ersten NBA-Playoffrunde des Jahres 2010 aus. Es gibt dennoch einiges, aus dem sich Schlüsse für die kommenden Spielzeiten und natürlich für die zweite Runde der Playoffs ziehen lassen. Was genau, erfahrt ihr hier. (mehr…)

Playoffs Recap, 1. Folge

Dienstag, 20. April 2010

Steve NashBevor es heute mit den drei noch ausstehenden Previews weitergeht, hier mal eine kurze Zusammenfassung des ersten Playoffwochenendes im Stile “Was wir jetzt wissen”. Dabei sollten keine tiefgründigen Analysen erwartet werden, sondern nur das, was mein Notizzettel nach einem Wochenendmarathon NBA hergibt. (mehr…)

It’s up to Joe

Donnerstag, 25. März 2010

Joe JohnsonDie Eastern-Conference ist aktuell so stark besetzt wie schon lange nicht mehr. Mit Cleveland, Orlando, Boston und Atlanta verfügt der Osten der Liga über vier absolute Elite-Teams. Der Fokus der Berichterstattung liegt dabei  jedoch zumeist auf den Cavaliers, Celtics und Magic. Die Hawks werden immer wieder eher stiefmütterlich behandelt. Zeit also, die Playoff-Chancen Atlantas zu analysieren. (mehr…)

Teil 2: Die Topverdiener der NBA

Montag, 22. Februar 2010

Brad MillerIm zweiten Teil der NBA-Blog-Serie zu den finanziellen und wirtschaftlichen Hintergründen der National Basketball Association werden die Topverdiener der Liga von Rang 31 bis 60 unter die Lupe genommen. Dabei sind krasse Fehlinvestitionen gegenüber gelungenen Preis-Leistungs-Verhältnissen in der Überzahl. Aber wie sagt man so schön? Hinterher ist man immer schlauer. Eine Analyse. (mehr…)

All-Star-Game 2010: Das Team des Ostens

Sonntag, 14. Februar 2010

Dwyane WadeDie Eastern-Conference-All-Stars müssen im Vergleich zu ihren Kollegen aus dem Westen nur einen Spieler im Team ersetzen: Allen Iverson, der aufgrund eines Krankheitsfalles in seiner Familie die Reise nach Dallas nicht angetreten hat. Bevor die Partie heute Nacht um 2:00 Uhr angepfiffen wird, stellen wir die Akteure der Eastern-Conference kurz vor und bewerten ihre Nominierung. (mehr…)

Spieler des Tages: Chauncey Billups

Samstag, 6. Februar 2010

Chauncey BillupsDie NBA hatte vergangene Nacht einige herausragende Einzelleistungen im Programm (Caron Butler mit 31 Punkten und dem Game-Winner gegen Orlando, Josh Smith mit einem Triple-Double gegen die Bulls). Doch Chauncey Billups (Foto) überstrahlte mit einer neuen Karrierebestleistung die gesamte Konkurrenz. Denvers Spielmacher schoss die gegnerischen Lakers quasi um Alleingang ab. (mehr…)

NBA-Blog Top5: Die Achterbahnfahrt geht weiter

Sonntag, 24. Januar 2010

Anderson VarejaoDer Trend der vergangenen Wochen setzt sich fort. Bis auf wenige Ausnahmen gelingt es derzeit kaum einem Spitzenteam der NBA, auf konstantem Niveau Siege einzufahren. Ein Umstand, der die Auflistung des aktuellen NBA-Blog-Rankings ungemein erschwert. Die wenigen Tendenzen und spärlichen Gegebenheiten fügen sich zu einem äußerst schwammigen Bild zusammen, das quasi mit jedem Spieltag fast komplett verändert werden kann. (mehr…)

Spieler des Tages: Josh Smith

Sonntag, 8. November 2009

Josh SmithJosh Smith (Foto) von den Atlanta Hawks ist für außergewöhnliche Statistiken bekannt. Vergangene Nacht war es mal wieder soweit. Beim Kantersieg über die Denver Nuggets sprengte Smith förmlich die Anzeigetafel mit einer Allround-Vorstellung par excellence. Vor allem in der Verteidigung gab es für die Akteure der Nuggets kein Vorbeikommen am Highflyer Atlantas. In dieser Form ist Smith ein Kandidat für den „Defensive-Player-of-the Year“-Award. (mehr…)

Smith nach Atlanta, Butler zu den Clippers

Sonntag, 16. August 2009

Die Atlanta Hawks sowie die Los Angeles Clippers verstärken sich erneut für die kommende Saison. So wechselt Joe Smith, ehemals Draftpick Nummer eins der Liga, zu den Falken in den Bundesstaat Georgia, währende Rasual Butler die New Orleans Hornets in Richtung Kalifornien verlässt. Auch aus Denver von den Nuggets gibt es personelle Neuigkeiten zu vermelden. (mehr…)

Der NBA-Spielplan 2009/2010

Donnerstag, 6. August 2009

Das Warten wird erträglicher. Anfang dieser Woche wurde der Spielplan für die kommende NBA Saison veröffentlicht, der uns viele hochkarätige Begegnungen verspricht. Die Rockets dürften allerdings nicht sonderlich erfreut darüber sein, denn kein einziges Houston-Spiel wird im nationalen Fernsehen (ABC/ESPN/TNT) übertragen (in der letzten Saison konnte man Yao & Co. noch stolze 14 Mal bestaunen). Hier also einige der Highlights. (mehr…)

Cleveland gelingt erneut der “Sweep”

Dienstag, 12. Mai 2009

Die Cleveland Cavaliers stehen als erste Mannschaft in den Eastern-Conference-Finals der NBA-Playoffs 2008/2009. Durch einen 84:74-Erfolg über die Atlanta Hawks gewann die Truppe aus dem Bundesstaat Ohio bereits ihre achte Endrunden-Begegnung in Folge - allesamt mit einer zweistelligen Punktedifferenz. (mehr…)

LeBron James in MVP-Form

Mittwoch, 6. Mai 2009

Nach neun Tagen Spielpause brauchten die Cleveland Cavaliers eine Halbzeit, um den Motor wieder warm laufen zu lassen.

Doch dann war die Mannschaft aus Ohio nicht mehr zu bremsen.

Mit 99:72 ging die Auftaktbegegnung der zweiten Playoff-Runde im Spiel gegen die Atlanta Hawks an Cleveland.

LeBron James„Es ist unglaublich, wie schnell wir wieder in unseren Rhythmus gefunden haben“, so ein zufriedener LeBron James (Foto), der vor der Partie seine frisch gewonnene MVP-Trophäe dem begeisterten Publikum in der Quicken Loans Arena präsentierte. James führte seine Mannschaft gewohnt dominant mit 34 Punkten (davon 22 in Halbzeit eins) und zehn Rebounds an. Daneben zeigten Mo Williams mit 21 und David West mit 13 Zählern eine ansprechende Partie.

Auf der Gegenseite gaben sich die Hawks nach der Partie enttäuscht, die bis zu einem Halbzeitstand von 44:49 noch so viel versprechend für Atlanta begann. „Es ist schon fast entmutigend“, so ein frustrierter Josh Smith (22 Punkte, sechs Rebounds) anschließend. „Wir haben nach unserem Sieg über Miami die nächste Stufe erklommen und liefern in der zweiten Halbzeit eine Vorstellung ohne Biss ab.“

Cleveland konnte sich dabei einmal mehr auf die beste Verteidigung der Liga verlassen. Viertel Nummer drei entwickelte sich zum Schlüsselabschnitt der Partie, den die Cavaliers mit 28:17 dominierten. „Ganz egal wie viel Rost wir über die Pause angesetzt haben, wir können immer noch eine gute Defense spielen“, so Mike Brown, Headcoach der Truppe, anschließend.

Bei den Hawks erzielten neben Smith lediglich Mike Bibby mit 19 und der zuvor so starke Joe Johnson mit 11 Zählern eine zweistellige Punkteausbeute - deutlich zuwenig, um Cleveland ernsthaft gefährden zu wollen. „Eine starke Halbzeit wird in dieser Serie niemals ausreichen, um die Cavs zu besiegen“, so Atlantas Headcoach Mike Woodson nach der Partie.

James bewies derweil abermals seine außergewöhnliche Arbeitsmoral, als er bereits drei Stunden vor Spielbeginn in der Halle die ersten Würfe nahm. Zu diesem Zeitpunkt waren noch nicht einmal alle Lichter der Arena eingeschaltet.

„Er ist eindeutig der MVP dieser Liga“, so Atlantas Smith voller Bewunderung über den „King“. „Daneben ist er der aggressivste Spieler auf dem Platz und im Eins gegen Eins nicht zu verteidigen. Wir müssen versuchen, ihn gemeinsam in den Griff zu bekommen. Etwas, das heute nicht geklappt hat.“

Gelegenheit es besser zu machen bekommen die Hawks in der Nacht auf Freitag, wenn in Cleveland die zweite Partie der Serie „Best of Seven“ steigt.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Atlanta demontiert Miami

Sonntag, 3. Mai 2009

Eine der seltsamsten Serien in der Geschichte der NBA-Playoffs fand Sonntagabend ihr unspektakuläres Ende.

Die Atlanta Hawks besiegten in der heimischen Philips Arena im siebten Spiel der Erstrunden-Begegnung die Miami Heat mit 91:78. Es war die siebte Partie zwischen beiden Mannschaften, die durch eine zweistellige Punktedifferenz entschieden wurde - einmalig in der NBA-Playoff-Historie.

Dabei gestaltete sich das Spiel mit lediglich drei Führungswechseln ähnlich spannungsarm wie die vorhergegangenen Aufeinandertreffen beider Teams.  Letztendlich bildete die Serie der Heat und Hawks das genaue Gegenstück zum epischen Erstrunden-Duell zwischen den Chicago Bulls und den Boston Celtics.

Joe JohnsonAngeführt von einem zeitweise überragend agierenden Joe Johnson (Foto, 27 Punkte, sechs von acht erfolgreichen Dreipunkt-Würfen) entschied Atlanta drei von vier Vierteln zu seinen Gunsten. Neben dem dreifachen All-Star wussten auf Seiten der Franchise aus Georgia Josh Smith mit 21 und Ronald Murray mit 15 Zählern zu überzeugen.

Auf der Gegenseite reichte ein Mann nicht aus, um Miami im Spiel zu halten. Dwyane Wade war mit 31 Zählern zwar Topscorer der Partie, doch kein weiterer Akteur in Reihen der Heat vermochte die Partie mit mehr als 17 Zähler zu beenden.

Die Hawks treffen in der zweiten Runde der NBA-Playoffs nun auf die Cleveland Cavaliers, den großen Favoriten im diesjährigen Titelrennen.

Der neutrale Beobachter wird sich dabei sicherlich ein paar engere Spielausgänge wünschen.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Atlanta dominiert überharte Playoff-Keilerei

Donnerstag, 30. April 2009

Die Erstrunden-Serie zwischen den Atlanta Hawks und den Miami Heat machte vergangene Nacht dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatte: physisches Spiel, harte Fouls, hohes Verletzungs-Risiko.

Mit dem besseren Ende für die gastgebende Mannschaft.

Die Hakws entschieden das Duell mit 106:91 zu Ihren Gunsten und übernehmen somit die 3:2-Führung in der Playoff-Serie „Best of Seven“. In der Nacht auf Samstag kann Atlanta nun zum ersten Mal nach 1997 wieder in die Conference-Semi-Finals der NBA einziehen.

Joe JohnsonUnd das hatte die Truppe von Headcoach Mike Woodson zum größten Teil Joe Johnson (Foto) zu verdanken, der mit 25 Punkten sein bestes Spiel der Serie ablieferte. Johnson war während des zweiten Viertels nicht zu bremsen und führte seine Mannschaft mit 13 Punkten in diesem Spielabschnitt zu einer 63:40-Halbzeitführung, von der sich Miami in der Folge nicht mehr erholen sollte.

Dwyane Wade, Superstar der Heat und Anwärter auf den diesjährigen MVP-Award, war mit 29 Punkten zwar Topscorer der Partie, doch erzielte er einen Großteil seiner Punkte erst dann, als die Begegnung bereits entschieden war.

Wade musste im ersten Viertel minutenlang auf dem Platz behandelt werden, nachdem er zuvor in Folge eines Zusammenstoßes mit Josh Smith (20 Punkte, acht Rebounds) mit dem Kopf auf dem Parkett aufgeschlagen war. Doch der Shooting-Guard stand seiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt wieder zur Verfügung.

Auf der Gegenseite forderte das körperbetonte Spiel beider Mannschaften einen weiteren Tribut: Nach einem harten Foul von James Jones (sechs Punkte, vier Vorlagen) an Al Horford (bis dahin drei Zähler und vier Rebounds) landete dieser unglücklich auf seinem rechten Fuß. Zwar ging der Center Atlantas noch an die Freiwurflinie, um die fälligen Würfe zu versenken, doch schell wurde deutlich, dass er nicht weitermachen konnte. Gestützt von zwei Mitgliedern des Coaching-Teams verließ Horford die Halle in Richtung Umkleidekabine und sollte nicht zurückkehren.

Unter den Augen von NBA-Comissioner David Stern stellte die Partie alle vorangegangenen Begegnungen beider Mannschaften in Sachen Intensität in den Schatten. In Halbzeit eins drohte das Spiel den Schiedsrichtern phasenweise aus den Händen zu gleiten, als es zu einem wüsten Gerangel zwischen Atlantas Solomon Jones (zwei Punkte, fünf Rebounds) und Miamis Wade kam, in das sich auch noch Smith und Jamaal Magloire (ohne Punkte und Rebounds) einmischten. Die Referees ließen in der Folge Milde walten, alle vier Akteure kamen mit einem technischen Foul davon.

“Ich denke, nach fünf Begegnungen können wir uns gegenseitig nicht mehr ausstehen”, äußerte sich Miamis Headcoach Erik Spoelstra nach der Begegnung über die Rivalität mit den Hawks.

Doch das war noch nicht alles.

Maurice Evans (zehn Zähler) wurde während eines Dunking-Versuches von Wade überhart gefoult. Abermals kam es zur Rudel-Bildung, woraufhin der Goldmedaillen-Gewinner von Peking wegen seiner Aktion mit einem unsportlichen Foul behaftet wurde. Schließlich setzte Zaza Pachulia (sechs Punkte, sechs Rebounds), selbst mit einem blauen Auge aus der vorherigen Partie gezeichnet,  den Schlusspunkt im Austausch der Nicklichkeiten, als er Miamis Jermaine O`Neal (14 Zähler) mit dem Ellbogen im Gesicht traf.

Playoff-Basketball par excellence.

„Wir lassen uns von niemandem herumschubsen“, so Mike Bibby (17 Punkte) über die Gangart seiner Mannschaft“. Und diese sollte Wirkung zeigen. Mit 37:29 dominierte Atlanta die Rebound-Statistik und steht nun vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte seit 15 Jahren.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):