Artikel-Schlagworte: „J.R. Smith“

Top5: Cleveland dreht einsam seine Runden

Freitag, 19. März 2010

Mo WilliamsDie Wochen der Wahrheit stehen vor der Tür. In der Endphase der regulären NBA-Saison wird sich entscheiden, welches Team bis in die Finals ein mögliches Heimrecht genießen könnte und wer bereits in der ersten Runde auf des Gegners Parkett antreten muss. Favorit auf die beste Bilanz der Liga sind nach wie vor die Cleveland Cavaliers. Die aktuell formstärksten Teams der Liga im Überblick. (mehr…)

Portrait: Bill „Sky“ Walker

Sonntag, 7. März 2010

spaldingDie neue Nummer 4 im Trikot der New York Knicks sorgte in den vergangenen Partien für mächtigen Wirbel um seine Person. Bill Walker, Neuzugang der Knickerbockers, spielt wie entfesselt, seitdem er per Trade aus Boston von den Celtics in die Mega-Metropole wechseln durfte. Mittlerweile hat er sich sogar in die Erste Fünf der Mannschaft von Headcoach Mike D’Antoni gespielt. (mehr…)

Richardson und Smith verpassen Saisonauftakt

Samstag, 29. August 2009

Jason RichardsonJason Richardson (Foto) von den Phoenix Suns und J.R. Smith von den Denver Nuggets werden zu Saisonbeginn ihren Teams nicht zur Verfügung stehen. Die Liga um Commissioner David Stern sperrte beide Akteure für mehrere Partien aufgrund von Vergehen im Straßenverkehr. Die ungelöste Situation um Free-Agent Allen Iverson wirft derweil weitere Rätsel auf. (mehr…)

Perfekt: Los Angeles zieht in die NBA-Finals ein

Samstag, 30. Mai 2009

Kobe BryantTriumph für die Los Angeles Lakers. Im Anschluss an einen deutlichen Sieg im sechsten Spiel bei den Denver Nuggets steht die Mannschaft um Superstar Kobe Bryant (Foto) nach der vergangenen Saison abermals im Finale um die Meisterschaft der NBA. Drei Akteure in Reihen der Kalifornier konnten dabei die 20-Punkte-Marke durchbrechen. (mehr…)

Lakers erobern ersten Matchball

Donnerstag, 28. Mai 2009

Lamar OdomDank eines starken vierten Viertels besiegen die Los Angeles Lakers die Denver Nuggets im fünften Aufeinandertreffen beider Mannschaften in den Western-Conference-Finals. Angeführt von Lamar Odom (Foto) übernimmt L.A. die 3-2 Führung in der Serie „Best of Seven“ und ist nur noch einen Sieg vom Erreichen der NBA-Finals 2009 entfernt. (mehr…)

Spieler des Tages: J.R. Smith

Dienstag, 26. Mai 2009

J.R. SmithJ.R. Smith zeigte beim überlebenswichtigen Sieg der Denver Nuggets über die Los Angeles Lakers im vierten Aufeinandertreffen beider Mannschaften vielleicht seine stärkste Leistung der laufenden Playoffs. In Halbzeit eins ärgerte Smith den Gegner durch spektakuläre Pässe, in den zweiten 24 Spielminuten stellte er seine Scorer-Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis. (mehr…)

Denver schlägt zurück

Dienstag, 26. Mai 2009

Chauncey BillupsDas war deutlich. Im vierten Aufeinandertreffen zwischen Nuggets und Lakers dominierte Denver das Spielgeschehen gegen Los Angeles fast nach Belieben und entschied jedes Viertel zu seinen Gunsten. Angeführt von Chauncey Billups (Foto) wusste das Team aus den Rocky Mountains dabei durch eine ausgeglichene Mannschafts-Leistung zu überzeugen. (mehr…)

Das Ende eines Fluchs: Dallas gewinnt hitzige Nervenschlacht

Dienstag, 12. Mai 2009

Dirk NowitzkiDie schwarze Serie von sieben Niederlagen in Folge gegen die Denver Nuggets ist gebrochen, die Ehre der Dallas Mavericks wieder hergestellt. Durch einen an Spannung kaum zu überbietenden 119:117-Sieg verkürzt die Truppe aus Texas den Rückstand in den Conference-Semi-Finals auf 1:3 Siege. Dirk Nowitzki (Foto) zeigte dabei sein stärkstes Spiel während den laufenden Playoffs. (mehr…)

Dallas Mavericks @ Denver Nuggets 95:109

Sonntag, 3. Mai 2009

Euphoriebremse für die Dallas Mavericks.

Im ersten Spiel der Conference-Semi-Finals gegen die Denver Nuggets musste das Team aus Texas am Ende eine deutliche 95:109-Schlappe einstecken. Die Mavs liegen zu Beginn der Serie „Best-of-Seven“ dadurch mit 0:1 Siegen im Hintertreffen.

Lange Zeit sah die körperbetonte Begegnung nach einer engen Angelegenheit aus. Viertel Nummer eins entschieden die Mavericks mit 24:16 zu ihren Gunsten, Denver wusste sich dabei phasenweise nur durch rüde Fouls zu helfen. Nach einem anschließenden 17:8 Zwischenspurt der Nuggets und dem Halbzeitergebnis von 47:51 hatten sich die Verhältnisse aber schnell wieder ausgeglichen. Im dritten Spielabschnitt konnte die Mannschaft von Rick Carlisle nochmals mit 66:64 in Führung gehen, bevor das Team komplett den Faden verlor.

Jason KiddWährend den letzten 15 Minuten der Partie häuften sich die individuellen Fehler auf Seiten der Mavs. Jason Kidd (Foto, 15 Punkte, vier Vorlagen), der über die komplette Serie gegen die San Antonio Spurs lediglich drei Ballverluste fabrizierte, verbuchte derer acht (!) gegen Denver. Völlig untypisch für den ansonsten so umsichtig agierenden Spielmacher. „Ich habe den Ball teilweise in die Zuschauerränge geworfen”, so Kidd anschließend. “Das darf mir nicht passieren.”

Insgesamt war die Truppe von Besitzer Mark Cuban für 20 Ballverluste verantwortlich. Ein Wert, mit dem keine Endrunden-Partie zu gewinnen ist. „Wir haben uns selbst geschlagen”, so Jason Terry nach der Begegnung, der selbst vier Mal den Ball verlor.

Ebenfalls ungewohnt für den bisherigen Playoff-Verlauf präsentierte sich die Bank der Mavericks. Terry erzielte zwar 15 Zähler für die zweite Garde seines Teams, doch daneben konnte kein Dallas-Einwechsel-Spieler mehr als sechs Zähler auf der Anzeigetafel vermerken. Ganz im Gegensatz zur Bank der Nuggets, die starke 39 Punkte zum Sieg ihrer Mannschaft beitrug.

Ein spielentscheidender Faktor der Partie war daneben die Punkteausbeute beider Mannschaften im Fast-Break. Denver schaltete stets blitzartig von Verteidigung in Offensive und beendete die Begegnung mit 29 Zählern nach schnellen Konterangriffen. Dallas dagegen konnte in dieser Statistik lediglich vier Punkte für sich verbuchen, auch dank der vielen Stockfehler von Kidd.

Nene HilarioGroße Defizite im Spiel der Mavericks wurden daneben unter den Brettern erkennbar. Erick Dampier (schwerfällig, drei Punkte, sechs Rebounds) und Ryan Hollins (unkonzentriert und übermotiviert, sechs Zähler, sechs Abpraller) hatten ihren Gegenspielern Nené (Foto, 24 Punkte, Karriere-Playoff-Bestleitungs) und Chris Andersen (11 Zähler, ebenfalls eine persönliche Bestmarke während der Endrunde, daneben fünf Blocks) offensiv wie defensiv nur wenig entgegenzusetzen. Vor allem Nené entwickelte sich bereits früh zum absoluten Albtraum-Matchup für Dampier, der dem gebürtigen Brasilianer in Sachen Athletik und Schnelligkeit nicht gewachsen war.

Dirk Nowitzki zeigte dagegen phasenweise ein ganz starkes Spiel und begann die Partie mit sechs Treffern bei sechs Versuchen aus dem Feld. Doch der Deutsche hatte gegen den „Birdman“ Andersen auch des Öfteren Schwierigkeiten, einen sauberen Wurf in der Offensive zu bekommen. Der achtfache All-Star beendete die Begegnung mit 28 Zählern und zehn Rebounds.

„Als ich mir nach dem Spiel die Statistik angeschaut habe, dachte ich, ich sehe nicht recht”, so Nowitzki über den Ausgang der Partie. „Ich hatte eher das Gefühl, wir hätten mit 30 Zählern Unterschied verloren. Jedes Mal, wenn wir die Chance hatten den Spielstand zu verkürzen, haben wir den Ball hergeschenkt.” 

Josh Howard zeigte währenddessen wie gewohnt mit 13 Punkten eine starke Anfangsphase, tauchte im späteren Spielverlauf jedoch völlig ab und beendete das Spiel mit lediglich 15 Zählern. Ende des ersten Viertels hatten Dallas und Howard dabei eine Schrecksekunde zu überstehen, als der 29-Jährige mit dem rechten Fuß umknickte. Nach kurzer Behandlung in der Umkleidekabine konnte Howard im zweiten Spielabschnitt aufs Parkett zurückkehren, doch wirkte er von da an längst nicht mehr so bissig wie zu Beginn der Partie.

Auf Seiten der Nuggets präsentierten sich neben Nené Carmelo Anthony mit 23 und J.R. Smith mit 15 Zählern auffällig. Chauncey Billups, Anführer der Truppe, durchlebte mit sechs Punkten und sechs Vorlagen dagegen einen eher ruhigen Arbeitstag.

Dallas muss währenddessen dringend den eigenen Spielaufbau in den Griff bekommen, um in der Nacht auf Mittwoch nicht bereits mit 0:2 Siegen ins Hintertreffen zu geraten. Daneben gilt es, das schnelle Umschalten der Nuggets von der Defensive in die Offensive effektiver zu unterbinden, sowie die Kreise von Nené unter dem Korb besser einzudämmen.

Viel Arbeit für Coach Carlisle und seine Jungs in ziemlich kurzer Zeit.

„Du kannst im Vorfeld soviel besprechen wie du willst”, gab Nowitzki über die Serie gegen Denver zu Protokoll. „Ich vermute, wir mussten heute hier einfach selbst die Erfahrung machen, wie es ist, in den Playoffs gegen die Nuggets zu spielen.”

„Jetzt liegt es an uns, im nächsten Aufeinandertreffen besser zu spielen.”

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

NBA-Playoffs: Dallas im Duell mit Denver

Donnerstag, 30. April 2009

Jetzt ist es amtlich.

Die Dallas Mavericks treffen in der zweiten Runde der NBA-Playoffs 2008/2009 auf die Denver Nuggets. Das Team aus dem Bundesstaat Colorado setzte sich vergangene Nacht abermals deutlich mit 107:87 gegen die chancenlosen New Orleans Hornets durch. Mit 4:1 Siegen geht die Erstunden-Serie somit an die Mannschaft von Headcoach George Karl, die zum ersten Mal nach 15 Jahren wieder in den Conference-Semi-Finals steht.

Carmelo AnthonyAngeführt von einem starken Carmelo Anthony (Foto), der mit 34 Punkten (13 Treffer bei 25 Versuchen aus dem Feld, sieben von sieben verwandelten Freiwürfen) eine neue persönliche Playoff-Bestleistung aufstellte, entschieden die Nuggets das Spiel dank eines 31:17 Zwischenspurtes im dritten Viertel  zu ihren Gunsten. 

Neben Anthony überzeugten auf Seiten Denvers J.R. Smith mit 20 Zählern (darunter fünf Dreier) und Kenyon Martin mit 15 Punkten. New Orleans hatte in David West mit 24 Zählern und neun Rebounds seinen stärksten Akteur. Daneben beendete Chris Paul die Partie durch 12 Punkte und zehn Vorlange mit einem Double-Double.

Am kommenden Sonntag steigt am östlichen Fuße der Rocky Mountains das erste Duell zwischen Nuggets und Mavs.

Spieler des Tages: J.R. Smith

Dienstag, 14. April 2009

Surreal.

Mit diesem Adjektiv lässt sich die Leistung von J.R. Smith beim 118:98-Sieg der Denver Nuggets über die Sacramento Kings am besten beschreiben.

11 von 18 Dreiern konnte der Shooting-Guard gegen die Mannschaft aus Kalifornien verwandeln – neuer Club-Rekord und lediglich ein erfolgreicher Dreipunkt-Wurf unter der aktuellen NBA-Bestmarke (Inhaber: Donyell Marshall und Kobe Bryant).

„Ich hätte den Ball heute Nacht nur stark genug aufs Parkett prellen müssen, und er wäre im Korb gelandet“, zeigte sich Smith nach der Partie zu Scherzen aufgelegt.

Der 23-Jährige beendete die Partie mit einem Karriere-Bestwert von 45 Punkten und sicherte seiner Mannschaft durch den Sieg die erste Division-Meisterschaft seit 21 Jahren. Daneben haben die Nuggets mir 54 Siegen so viele Erfolge auf dem Konto, wie erst einmal während der gesamten Clubgeschichte.

Mittwochnacht hat die Mannschaft von Headcoach George Karl die Möglichkeit, in Portland beim letzten Spiel der regulären Saison eine ungeteilte Bestmarke aufzustellen.

Ein J.R. Smith in dieser Form wäre dabei sicher von großem Nutzen.

L.A. Lakers gegen Denver Nuggets 116:102

Freitag, 10. April 2009

Andrew Bynum ist zurück.

Andrew BynumNach seiner Knieverletzung am 31. Januar gab das Center-Talent beim 116:102-Sieg der Los Angeles Lakers im Spitzenspiel der Western-Conference über die gastierenden Denver Nuggets ein glänzendes Comeback. In 21 Minuten auf dem Parkett erzielte Bynum, für die ersten Fünf seiner Mannschaft auflaufend, 16 Punkte und pflückte sich daneben sieben Rebounds aus der Luft.

„Es fühlt sich toll an, wieder auf dem Platz zu stehen“, gab der 21-Jährige anschließend zu Protokoll. „Meine Mitspieler haben auf mich gewartet. Sie haben mir heute den Ball besonders oft zugepasst, um mich schnell wieder in ihr Spiel zu integrieren.“

Angeführt von Kobe Bryant (33 Punkte) und Pau Gasol (27 Zähler, 19 Rebounds) zogen die Lakers durch ihren 63. Sieg der Saison mit den Cleveland Cavaliers gleich, die allerdings noch eine Niederlage weniger auf dem Konto haben (15).

L.A.-Coach Phil Jackson nahm für Bynum Lamar Odom (sieben Punkte, neun Rebounds) aus der Startformation, um zu testen, wie das Zusammenspiel mit Gasol funktioniert. Der Spanier rückte wie zu Beginn der Saison von der Center-Position Bynums auf die des Power-Forwards.

„Es war großartig“, zeigte sich Gasol nach der Partie begeistert von der Rückkehr seines Team-Kameraden. „Fast war es so, als ob er nie weg gewesen wäre. Für ein Comeback nach so langer Zeit ohne Spielpraxis war es eine tolle Vorstellung von ihm. Das zeigt einfach, wie hart er während seiner Abwesenheit gearbeitet hat.”

Es ist zu erwarten, dass Los Angeles mit dieser Formation die Playoffs bestreiten wird und Odom als sechster Mann von der Bank aus ins Spiel kommt, wie bereits äußerst erfolgreich in der ersten Hälfte der laufenden Spielzeit geschehen.

Auf der anderen Seite verpasste Denver den vorzeitigen Titelgewinn der Northwest-Division. Für das Team aus dem Bundesstaat Colorado war es nach acht Siegen in Folge die erste Niederlage. Carmelo Anthonys 23 Punkte, sowie 19 Zähler von J.R. Smith und jeweils 17 Punkte durch Chauncey Billups und Nené sollten gegen den amtierenden Vizemeister der Liga am Ende nicht ausreichen.

Die Tabellensituation in der Western-Conference spitzt sich unterdessen immer weiter zu. Die Plätze zwei bis fünf trennt nur eine einzige Partie. Welche Teams zu Beginn der Endrunde letztendlich aufeinander treffen werden, ist noch völlig offen.

Lediglich die Lakers haben ihre Platzierung auf der Pole-Position schon gesichert. Und durch die Rückkehr Bynums darf die Mannschaft aus Kalifornien noch stärker eingeschätzt werden. Ein Albtraum-Matchup für jeden Gegner in Runde eins der diesjährigen Playoffs.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Spieler des Tages: Chris Andersen

Freitag, 3. April 2009

Im vielleicht vorentscheidenden Spiel um den Titel der Northwest-Division besiegten die Denver Nuggets vergangene Nacht die Utah Jazz mit 114:104.

Schaut man sich die Statistiken der Partie an, springen einem auf den ersten Blick J.R. Smith und seine 28 Punkte (darunter acht Dreier) ins Auge. Doch noch höher zu bewerten ist die Leistung von Chris Andersen.

Der „Birdman“ verbuchte gegen das Team aus dem Mormonen-Staat neben sieben Punkten und zehn Rebounds bemerkenswerte acht Blocks.

Anderson erzielt in der laufenden Saison 2,3 Blocks im Schnitt - bei lediglich 20 Minuten Einsatzzeit pro Partie ein außergewöhnlicher Wert. Nur Dwight Howard liegt mit 2,9 Blocks pro Spiel vor Anderson. Der Center aus Orlando benötigt dafür im Schnitt allerdings auch 36 Minuten auf dem Parkett.

Denver @ Dallas 103:101

Samstag, 28. März 2009

Die Serie von neun Heimsiegen der Mavericks in Folge fand gestern Nacht ein jähes Ende.

Dirk Nowitzki vergab sieben Sekunden vor Schluss durch einen verpassten Spungwurf die Chance auf den Sieg und Dallas musste sich gegen die Denver Nuggets mit 101:103 geschlagen geben.

„Ich werde einen offenen Wurf mit der Möglichkeit auf den Sieg immer nehmen“, so Nowitzki, mit 26 Punkten und 11 Rebounds bester Mann auf Seiten der Texaner, nach der Partie trotzig. Dallas hatte sogar noch eine zweite Chance auf den Sieg, doch Antoine Wright (ein Punkt, null von sieben Versuchen aus dem Feld) vergab nach einem Offensiv-Rebound ebenfalls.

Durch die Niederlage der Mavs, die das erste Mal in dieser Spielzeit ohne Jason Kidd (Rücken) auskommen mussten, gestaltet sich das Erreichen einer besseren Platzierung für die diesjährigen Playoffs als immer schwieriger. Auf die Plätze sechs und sieben haben die achtplatzierten Mavericks zwei Spiele Abstand, von hinten machen die Phoenix Suns mit drei Partien Rückstand Druck.

„Es ist offensichtlich, wie wichtig Jason für unser Spiel ist“, gab Coach Rick Carlisle nach der Begegnung zu Protokoll. „Unser Gegner würde niemals 56 Prozent seiner Würfe verwandeln, wenn er auf dem Parkett steht.“ Kidd kam zuvor 100 mal in Folge für die Mavericks zum Einsatz.

Gegen Denver war es vor allem Carmelo Anthony, der Dallas vor fast unlösbare Probleme stellte und die Partie mit 43 Zählern, inklusive dem entscheidenden Korb 12 Sekunden vor Schluss, beendete. Egal ob am Brett, per Zug zum Korb oder durch weite Jump-Shots – der Forward kam an diesem Abend nach Belieben zu seinen Punkten.

„Ich kann immer scoren. Ich kann das sogar im Schlaf“, zeigte sich Anthony nach der Partie selbstbewusst. Unterstützung bekam er dabei von J.R. Smith (22 Zähler). Daneben erzielte kein Akteur der Nuggets mehr als zehn Punkte.

Bei Dallas rückte für Kidd Jason Terry (20 Punkte) auf die Position des startenden Spielmachers. Daneben kam James Singleton (drei Punkte, drei Rebounds) zu seinem ersten Einsatz von Beginn an in dieser Saison. Der Schachzug sollte nicht aufgehen. Singleton sah in der Verteidigung gegen Anthony kein Land und war auch im Angriff nicht gefährlich.

Dennoch hatte Dallas die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen. Am Ende lag es an der mangelnden Durchschlagskraft in der Offensive. 23 Sekunden vor Ende der Partie verwandelte J.J. Barea (22 Punkte) einen Dreier zur 101:100-Führung der Mavs, bevor Anthony die Kontrolle übernahm und Nowitzki scheiterte.

Der Deutsche durchlebte trotz seiner 26 Punkte einen durchwachsenen Abend. In der ersten Halbzeit verwandelte Nowitzki noch fünf von zehn Versuchen aus dem Feld, während es im zweiten Spielabschnitt lediglich zwei von 13 waren. Seine Freiwurfquote war hingegen mit 12 Treffern bei 13 Versuchen wie immer tadellos.

„Wir leben und sterben mit Dirks Würfen“, so Carlisle anschließend. „Gegen Indiana hat er den Game-Winner verwandelt und auch heute hatte er freie Sicht. Wir werden weiterhin auf ihn bauen, denn Dirk ist unser Anführer.“

Neben Nowitzki, Terry und Barea kam kein Spieler der Mavericks auf eine zweistellige Punktausbeute.

Dallas beendete die Partie mit schwachen 35 Prozent aus dem Feld, zeigte jedoch zu jedem Zeitpunkt der Begegnung vollen Einsatz und Leidenschaft. „Wir haben uns heute die Seele aus dem Leib gespielt“, so Ryan Hollins (neun Punkte, acht Rebounds) nach der Partie.

Doch ohne Kidd und den verletzten Josh Howard (Sprunggelenk) fehlt es der Mannschaft am nötigen Talent, Spiele gegen starke Gegner wie die Nuggets zu entscheiden.

Am Sonntag steht für Dallas das härteste Matchup der gesamten Liga auf dem Plan. Dann geht es nämlich zu den Cleveland Cavaliers, die Zuhause bisher erst eine Partie abgeben mussten. Mit oder ohne Kidd, eine fast unmöglich zu lösende Aufgabe.

Zusammenfassung der Partie:

Spieler des Tages: J.R. Smith

Samstag, 21. März 2009

Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit war es in dieser Saison lange ruhig um J.R. Smith.

Spätestens seit gestern Nacht ist das Sprungwunder mit dem guten Wurf von Außen jedoch wieder in aller Munde. 40 Punkte schenkte der 23-Jährige den gastierenden Washington Wizards beim 116:105-Sieg seiner Denver Nuggets ein. So viele Punkte hatte der Shooting-Guard in seiner Karriere bisher noch nie erzielt.

Lob für die Vorstellung gab es anschließend vom Leitwolf der Nuggets, Chauncey Billups, persönlich: „Wenn J.R. so wirft wie heute, sind wir in der Offensive nicht zu stoppen. Dafür haben wir neben ihm zu viele Optionen im Angriff.“