Artikel-Schlagworte: „LaMarcus Aldridge“

I Got Five On It: 17. April

Sonntag, 17. April 2011

Der NBA-Blog

Im Rahmen der NBA-Playoffs 2010/1011 gibt’s jetzt jeden Tag fünf Dinge, die mich besonders beschäftigen. Zu den einzelnen Serien, Teams, Spielern und was auch immer sonst noch so auffällt. Als kleine Randnotiz wird bestimmt immer mal wieder etwas Neues bezüglich der CBA-Verhandlungen auftauchen. Kommentare, Kritik und Eure Meinungen sind erwünscht! (mehr…)

Dirk’s time is ticking

Samstag, 16. April 2011

Dirk Nowitzki

Es ist so weit, die deutsche Dirk Nowitzki Fangemeinschaft darf sich ein weiteres Mal in den Allerwertesten beißen. Dümmer hätte es nicht laufen können. Die Dallas Mavericks treffen in der ersten Runde der diesjährigen NBA-Playoffs auf die Portland Trail Blazers, einen höchst unangenehmen Gegner. Kann Nowitzki eine erneute Katastrophe abwenden und seine Mavs in die nächste Runde führen? (mehr…)

Überraschungskandidat?

Freitag, 18. März 2011

blazers Wenn mal wieder die beinahe komplette Center-Rotation verletzungsbedingt ausfällt, dazu der Franchise-Spieler zwischendurch ein Kandidat für die lange Liste derer, deren hoffnungsvolle Karriere durch Verletzungen zerstört wurden, ist, kann man die Saison eigentlich getrost abhaken - eigentlich. Denn was die Portland Trail Blazers in diesem Jahr veranstalten, widerspricht jeglicher Logik. (mehr…)

Deadline Frenzy

Montag, 28. Februar 2011

Mike BibbyIn diesem Jahr ging es bis kurz vor Ablauf der Trade-Deadline drunter und drüber. Die Leitungen der General Manager müssen wie verrückt geglüht haben. Einige Deals wurden hier schon genauer durchleuchtet, nun gibt es nochmal ein kleines Recap aller Transaktionen der diesjährigen Deadline. Angefangen mit den Spielerwechseln, die am meisten Aufmerksamkeit erregen konnten. (mehr…)

Ready for the next step?

Freitag, 24. September 2010

Brandon RoyErst galten sie als das Team der Zukunft, das alle nötigen Bausteine für einen jährlichen Contender zusammen hat: Vermeintlich dominanter Big Man, einen unangefochtenen Superstar und etliche Rollenspieler und junge Talente, die über kurz oder lang den Titel bringen würden. Doch nach dem zweiten Erstrundenaus in Folge und dem Theater um den GM steckt Portland in einer Sinnkrise. (mehr…)

Spieler des Tages: Brandon Roy

Sonntag, 3. Januar 2010

Brandon RoyEs scheint ein Fluch auf den Portland Trail Blazers zu lasten. Insgesamt fünf Leistungsträger der Mannschaft haben sich während der laufenden Saison bereits verletzt, keiner von ihnen konnte vergangene Nacht gegen die Golden State Warriors antreten. Dennoch entschieden die Blazers das Spiel zu ihren Gunsten, auch wenn sie nur acht Spieler einsetzten konnten. Zum Sieggarant avancierte dabei einmal mehr der beste Spieler des Teams: Brandon Roy (Foto). (mehr…)

Schicksalsschlag für Portland

Dienstag, 8. Dezember 2009

Nach 21 absolvierten NBA-Partien sah alles danach aus, als würde Greg Oden vor dem Durchbruch stehen. Der Center der Portland Trail Blazers konnte sich in den wichtigsten Statistiken verbessern und überzeugte vor allem in der Verteidigung. Doch im Spiel gegen die Houston Rockets geschah es. Oden brach sich die linke Kniescheibe und wird mindestens für den Rest der Saison ausfallen. (mehr…)

Der NBA-Spielplan 2009/2010

Donnerstag, 6. August 2009

Das Warten wird erträglicher. Anfang dieser Woche wurde der Spielplan für die kommende NBA Saison veröffentlicht, der uns viele hochkarätige Begegnungen verspricht. Die Rockets dürften allerdings nicht sonderlich erfreut darüber sein, denn kein einziges Houston-Spiel wird im nationalen Fernsehen (ABC/ESPN/TNT) übertragen (in der letzten Saison konnte man Yao & Co. noch stolze 14 Mal bestaunen). Hier also einige der Highlights. (mehr…)

Oden: Mit neuem Selbstvertrauen in die Saison

Montag, 27. Juli 2009

Greg OdenDie noch junge Karriere des Greg Oden (Foto) lief bisher alles andere als optimal. Verletzungen und zu hohe Erwartungen in sich selbst hinderten den Center am Durchbruchin der NBA. Doch das soll sich nun ändern. Mit neuem Selbstvertrauen will Oden in die kommende Saison gehen und allen Kritikern beweisen, dass er zu Recht von Portland 2007 an erster Stelle gedraftet wurde. (mehr…)

Defensivstarke Rockets behalten die Nerven

Samstag, 25. April 2009

„Wir spielen als Mannschaft. Und genau deswegen haben wir heute gewonnen.“

Luis ScolaDieser Satz aus dem Munde Luis Scolas (Foto) beschreibt eingängig die große Stärke der Houston Rockets. Trotz durchwachsener Leistungen der beiden besten Akteure im Kader des Teams, Yao Ming (sieben Punkte, 13 Rebounds) und Ron Arterst (neun Zähler), gelang den Texanern ein 86:83-Sieg über die Portland Trail Blazers.

Für Ming und Artest sprangen Scola (19 Punkte, neun Rebounds) und Shane Battier (16 Zähler) in die Bresche und führten die Mannschaft von Headcoach Rick Adelman zur 2:1-Führung der Playoff-Erstrunden-Serie.

„Wir können Spiele mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewinnen“, so Scola weiter. „Erwischen Ron und Yao einen schwachen Tag, sind wir trotzdem in der Lage, jeden Gegner zu schlagen. Und das ist eine überaus wertvolle Eigenschaft.“

Der Schlüssel zum Erfolg lag neben einer starken Team-Leistung einmal mehr im Abwehrverhalten der Rockets. Battier und Artest hielten den zuvor so stark agierenden Brandon Roy von der Gegenseite bei 19 Punkten, für die er 18 Würfe aus dem Feld benötigte.

„Artest und Battier klebten heute wie die Fliegen an mir“, so der Shooting-Guard nach der Begegnung.  „Auch sauber gestellte Blöcke konnten sie nicht von einer hautengen Verteidigung abhalten.“

Für Portland war es die alte Leier: Spielen Roy und LaMarcus Aldridge (13 Zähler, acht Rebounds) gut, sind sie schwer zu schlagen. Erwischen beide nicht ihren besten Tag, kommt von den restlichen Blazers-Akteuren meist zu wenig.

Und genau in diesem Punkt unterscheidet sich Portland von Houston.

Dennoch gelang es der Mannschaft aus dem Bundesstaat Oregon, die Partie fast noch zu kippen. Ein 17-Punkte-Vorsprung der Rockets schmolz in der Schlussphase der Begegnung bis auf einen Punkt zusammen. Doch Houston bewahrte die Nerven an der Freiwurflinie und verwandelte während der finalen 18 Sekunden der Partie fünf von sechs Versuchen. Den letzten Wurf vergab Aaron Brooks (11 Punkte), doch der 1,83-Meter-Flitzer schnappte sich den Rebound seines eigenen Versuches und sicherte somit Houston den Sieg.

Für Portland bleibt derweil zu hoffen, dass Roy und Aldridge im vierten Aufeinandertreffen mit den Rockets am morgigen Sonntag einen besseren Tag erwischen. Sonst droht die Vorentscheidung in der Serie „Best of Seven“.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

NBA-Playoffs: Heimteams setzen sich durch

Mittwoch, 22. April 2009

Nachdem die NBA-Playoffs 2008/2009 vergangenes Wochenende mit drei Auswärtssiegen eröffnet wurden, zieht langsam aber sicher so etwas wie Normalität in die Endrunde ein.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gaben sich die gastgebenden Mannschaften keine Blöße.

Erwartungsgemäß besiegten die Cleveland Cavaliers in der Quicken Loans Arena die gastierenden Detroi Pistons mit 94:82 und führen die Erstrunden-Serie nun mit 2:0 Siegen an. Wie bereits beim 102:84-Auftakterfolg ließen die Cavs den Gästen aus „Motown“ lange Zeit keine Chance. Nach drei absolvierten Vierteln schien die Partie beim Stand von 77:50 entschieden. Doch Detroit nutzte die Abwesenheit von LeBron James, der bereits für die nächste Begegnung geschont werden sollte, zu einem 27:5-Lauf und verkürzte den Abstand zu Cleveland auf sieben Punkte.

„The King“ kehrte aufs Spielfeld zurück und sorgte dafür, dass die Pistons nur kurz an einer Sensation schnuppern konnten.

„Die ersten sieben Spielabschnitte dieser Serie haben wir einen eindrucksvollen Basketball gezeigt“, so der Superstar nach der Partie. „Wir lassen uns das durch ein schwaches letztes Viertel sicher nicht kaputt machen.“

Das Trio um James (29 Punkte, 13 Rebounds, sechs Assists), Delonte West (20 Zähler) und Mo Williams (21 Punkte, sieben Vorlagen) präsentierte sich als übermächtiger Gegner für eine zeitweise desolat auftretende Mannschaft aus Detroit. Richard Hamilton mit 17 sowie Rodney Stuckey mit 14 Zählern punkteten für die Pistons noch am häufigsten, benötigten für ihre Ausbeute jedoch ganze 31 Würfe aus dem Feld.

„Es will einfach nichts funktionieren, egal was wir auch unternehmen“, gab sich Antonio McDyess (acht Punkte, 11 Rebounds) nach der Begegnung ratlos. „Wir müssen ein perfektes Spiel abliefern, um gegen Cleveland gewinnen zu können.“

Gelegenheit dazu haben die Pistons am kommenden Freitag, wenn es in der Serie für Partie Nummer drei nach Detroit geht.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Roy dominiert Houston, Mutombo mit Karriere-Ende

Richtig spannend entwickelte sich währenddessen die Begegnung zwischen den Portland Trail Blazers und den Houston Rockets. Nachdem das Team aus dem Bundesstaat Oregon zum Playoff-Auftakt vor heimischem Publikum noch eine 81:108-Klatsche hinnehmen musste, hatten die Blazers vergangene Nacht das bessere Ende auf ihrer Seite.

Mit 107:103 besiegte Portland die Gäste aus Texas und glich die Erstrunden-Serie somit nach zwei Begegnungen wieder aus. Angeführt von einem überragenden Brandon Roy (42 Punkte, sieben Rebounds) konnten die Blazers ihre erste Playoff-Partie seit sechs Jahren gewinnen.

Roy war es auch, der in der spielentscheidenden Phase den Unterschied für seine Mannschaft ausmachte. Sechs Punkte erzielte der Shooting-Guard während der letzten zwei Minuten der Partie. Auf der Gegenseite war es Aaron Brooks (23 Punkte), der sein Team mit drei Verzweiflungs-Dreiern in den verbleibenden 30 Sekunden im Spiel hielt. Doch auf der Gegenseite verwandelten die Akteure der Tail Blazers ihre Freiwürfe sicher (neun von 12) und entschieden die Partie letztendlich knapp zu ihren Gunsten.

Insgesamt 12 Mal wechselte die Führung, 16 Mal wies die Begegnung einen ausgeglichenen Spielstand auf. Keine Mannschaft konnte sich im Verlauf der Partie mit mehr als acht Punkten absetzen.

Neben Roy trumpfte auf Seiten Portlands LaMarcus Aldridge mit 27 Punkten und 12 Rebounds auf. Bei Houston zeigte sich neben Brooks Von Wafer mit 21 und Ron Artest mit 19 Zählern am treffsichersten. Yao Ming blieb dagegen mit 11 Zählern (neben acht Rebounds) erstaunlich blass.

„Jetzt wissen wir was zu tun ist“, so Aldridge nach der Begegnung. „Wir müssen körperlich dagegenhalten und mit Selbstvertrauen agieren, um in den Playoffs ein Spiel zu gewinnen.“

Die zweitjüngste Mannschaft der Liga (nach den Golden State Warriors) bekommt am Freitag eine weitere Möglichkeit, zusätzliche Erfahrung in der Endrunde zu sammeln.

Auf Seiten der Rockets kam es im ersten Viertel der Begegnung derweil zu einem tragischen Zwischenfall. Center-Legende Dikembe Mutombo (bis dahin ohne Punkte) verletzte sich bei einem Zusammenprall mit Greg Oden (vier Zähler, vier Rebounds) so schwer am Bein, dass er das Spielfeld auf einer Trage verlassen musste.

Nach der Partie erklärte der gebürtige Kongolese seine Karriere für beendet: „Das wars mit Basketball.“

„Als ich mit der Verletzung auf dem Spielfeld lag, musste ich richtig weinen“, so Mutombo anschließend. „Doch in der Umkleidekabine entschied ich mich, positiv zu denken. Ich danke Gott für die wundervollen 18 Jahre, die ich in dieser Liga hatte.“

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Dallas-Konkurrenz nervenstark

Mittwoch, 8. April 2009

Vergangene Nacht gaben sich die Rivalen der Mavericks im Kampf um die Playoff-Platzierungen keine Blöße.

Doch es war zum Teil äußerst knapp.

Am spannendsten gestaltete New Orleans seine Partie gegen Miami. Erst nach Verlängerung konnte das Team um den abermals stark aufspielenden Chris Paul (26 Punkte, neun Rebounds, neun Assists, sechs Steals) Miami mit 93:87 bezwingen.

Mit der Schlusssirene der regulären Spielzeit verwandelte Rasual Butler (sieben Punkte, sechs Rebounds) einen Verzweiflungs-Dreier zum 79:79. Knapp neun Sekunden vor Ende der Extra-Zeit war es dann David West (20 Zähler, sechs Abpraller), der per Jump-Shot aus der Mitteldistanz zur vorentscheidenden 89:87-Führung der Hornets traf. 

Auf der Gegenseite konnte Dwyane Wade mit 32 Punkten, sechs Vorlagen und sieben Rebounds die Niederlage seiner Heat nicht verhindern und wurde zudem kurz vor Ende der Partie wegen heftigem Reklamierens vom Parketts gestellt. Neben Wade zeigte Rookie Michael Beasley mit 25 Punkten eine starke Partie für Miami.

Durch den Sieg hat New Orleans jetzt auch auf dem Papier die Qualifikation für die Endrunde sicher, was Headcoach Byron Scott sichtlich zufrieden stellte. „Die zweite Playoff-Teilnahme in Folge ist ein gutes Gefühl“, so Scott nach der Partie. „Ich habe meinen Jungs in der Umkleidekabine dazu gratuliert. Auch wenn es nicht das primäre Ziel unserer Saison war, muss man das erst einmal erreichen.“

Portland mit Aufholjagd

Ähnlich eng ging es derweil in Memphis zur Sache. Lange sah es nach einem überraschenden Sieg der Grizzlies über die Gäste aus Portland aus, doch letztendlich setzte sich das bessere Spielermaterial durch und die Trail Blazers gewannen die Partie mit 96:93.

Angeführt von Brandon Roy (24 Punkte) blies das Team aus Oregon mit Beginn der zweiten Halbzeit zur Aufholjagd. Der hart erarbeitete Vorsprung der Grizzlies schmolz in der Folgezeit von komfortablen 18 Zählern immer weiter zusammen, bis Portland schließlich acht Minuten vor Ende der Partie mit 77:76 in Führung ging.

Es entwickelte sich eine spannende Schlussphase mit ständig wechselnder Führung, bis Travis Outlaw (11 Zähler) 13 Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Sonntagswurf im gegnerischen Korb unterbrachte und Memphis darauf keine Antwort mehr fand.

Bei den Grizzlies überzeugte neben Rudy Gay (19 Punkte) O.J. Mayo mit 31 Zählern. Für den Rookie war es bereits das siebte Mal in der laufenden Spielzeit, dass er die 30-Punkte-Marke durchbrechen konnte. Auf Seiten der Blazers zeigten neben Roy LaMarcus Aldridge und Rudy Fernandez mit jeweils 15 Zählern eine auffällige Partie.

San Antonio und Houston ohne Probleme, L.A. routiniert

Souveräner präsentierten sich dagegen die Spurs beim Angstgegner aus Oklahoma City. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen den Liga-Neuling, wussten die Spurs beim jüngsten Duell beider Mannschaften mit 99:89 zu überzeugen.

In Houston kamen die Rockets derweil zu einem ähnlich deutlichen 93:83-Erfolg über die zuletzt so starken Orlando Magic. Das Center-Duell der vielleicht besten Big-Men der Liga ging mit 20 Punkten und 16 Rebounds deutlich an Yao Ming. Dwight Howard beendete auf der Gegenseite die Partie mit lediglich 13 Zählern und zehn Abprallern.

In Sacramento fuhren die Los Angeles Lakers unterdessen einen ungefährdeten 122:104-Sieg über die heimischen Kings ein.

An der Tabellenkonstellation im „Wilden Westen“ der NBA hat sich aufgrund der Tatsache, dass alle Spitzen-Teams siegreich waren, nichts geändert.

Heute Nacht kommt es im American Airlines Center in Dallas zum mit Spannung erwarteten Duell der Mavericks gegen Utah. Die Texaner haben dann die Chance, mit den Jazz auf den siebten Rang der Tabelle gleichzuziehen.

Spieler des Tages: LaMarcus Aldridge

Samstag, 4. April 2009

Die Portland Trail Blazers präsentieren sich derzeitig in einer bestechenden Form. Rechtzeitig zum finalen Kampf um eine günstige Playoff-Platzierung zerlegte die zweitjüngste Mannschaft der Liga zuletzt vier Gegner in Folge mit mindestens 20 Punkten Differenz.

Letztes Opfer: Die Oklahoma City Thunder. Mit 107:72 demontierten die Blazers die Gäste aus der Northwest-Division. LaMarcus Aldridge war dabei der dominierende Akteur auf dem Parket. 35 Punkte und 18 Rebounds (Karriere-Bestmarke) verbuchte der Power-Forward in 39 Minuten Spielzeit.

Aldridge wurde dabei von seinem ehemaligen College-Coach, Rick Barnes, beobachtet, was den 23-Jährigen anscheinend zusätzlich motivierte. Barnes berichtete den Medien nach der Partie, dass es Aldridges größtes Ziel gewesen sei, Portland nach 2003 endlich wieder in die Playoffs zu führen.

Und das ist dem 2,11-Meter-Mann gelungen, denn die Trail Blazers haben die Teilnahme an der diesjährigen Endrunde seit dem gestrigen Sieg auch auf dem Papier sicher.

Spieler des Tages: LaMarcus Aldridge

Freitag, 27. März 2009

Es war eine Demonstration der Stärke.

Beim 129:109-Sieg der Trail Blazers über Phoenix führte Portland die Gäste aus Arizona zum Teil nach allen Regeln der Kunst vor.

LaMarcus Aldridge erzielte dabei neben 12 Rebounds mit 29 Punkten eine neue persönliche Saison-Bestleistung. Die zuletzt sechs Mal in Folge siegreichen Suns hatten dem Power-Forward nichts entgegenzusetzen. 11 von 16 Würfen aus dem Feld und sieben von acht Freiwurfversuchen konnte Aldridge in 36 Minuten auf dem Parkett verwandeln.

„Es ist noch dabei zu lernen, seine Fähigkeiten voll auszuschöpfen“, so Blazers-Coach Nate McMillan nach der Partie. „Ich denke, er kann im Angriff wie in der Verteidigung eine Macht in dieser Liga werden.“

Portland festigte durch den Sieg Rang sechs in der Western-Conferenc, während Phoenix einen Dämpfer im Kampf um den achten Tabellenplatz hinnehmen musste. Der Abstand der Suns auf die Dallas Mavericks beträgt nun wieder vier Partien.

Ein Spielzug aus der Mottenkiste

Freitag, 13. März 2009

Was früher gut war, kann heute nicht schlecht sein.

Frei nach diesem Motto haben die Mavericks einen alten Spielzug reaktiviert, mit dem unter Ex-Coach Avery Johnson enge Spiele entschieden wurden. Gegen die Suns sowie in Portland wurde bei einer gegnerischen Mann-Verteidigung Dirk Nowitzki im Angriff an der Freiwurflinie isoliert. Wird er gedoppelt, passt er zum freien Mann. Geschieht das nicht, punktet der Forward von seiner absoluten Lieblingsposition auf dem Parkett mit einer hohen Trefferquote selbst.

Zuletzt war dieser Spielzug ausschlaggebend für die Auswärtssiege der Mavericks. Matt Barnes aus Phoenix und LaMarcus Aldridge von den Trail Blazers hatten im direkten Duell mit Nowitzki keine Chance. Als gegen die Suns ein zweiter Verteidiger zur Hilfe eilte, fand Nowitzki gleich zweimal Jason Kidd, der beide Male per Dreier punktete.

„Dieser Spielzug war unser „Go-to-Play“ über viele Jahre”, so der Deutsche. „Wir haben damit bereits San Antonio und Phoenix aus den Playoffs geworfen.”

Zu Beginn der laufenden Spielzeit fand diese Angriffs-Variante keine Beachtung, da Coach Rick Carlisle zunächst seine eigenen Systeme in das Spiel der Mavericks implementieren wollte. Nachdem Carlisle bereits Kidd die volle Verantwortung über die Spielgestaltung der Mavericks während einer Partie übertragen hat, zeigt er sich mit der Reaktivierung dieses Spielzuges abermals flexibel und beweist, dass er den Erfolg der Mannschaft über das eigene Ego stellt.

Nowitzki isoliert an der Freiwurflinie gegen Portland: