Artikel-Schlagworte: „Leandro Barbosa“

“Seven Seconds Or Less”

Mittwoch, 17. November 2010

Mike D'AntoniSieben Sekunden oder weniger dauert es, meine Stellung zu Mike D’Antoni zu beziehen. Mehr oder weniger erfolgreich in Phoenix bei den Suns, gepriesen in New York bei den Knicks. Doch nun stottert seine highscoring Philosophie. Liegt es an der Qualität des Kaders der Knicks oder einfach nur daran, das dieser Stil im modernen Basketball nicht mehr erfolgreich sein kann? Ein Kommentar. (mehr…)

Now, we’re talkin’

Mittwoch, 26. Mai 2010

Phoenix SunsDie Phoenix Suns sind endgültig in den Western-Conference-Finals angekommen. Das Team aus Arizona gewann das vierte Spiel der Serie gegen die Los Angeles Lakers mit 115:106 und gleicht somit das Duell mit dem amtierenden Meister aus (2:2). Ein Kobe Bryant in Bestform (38 Punkte, zehn Assists) konnte die drohende Pleite nicht abwenden. Spiel fünf findet am Donnerstag in L.A. statt. (mehr…)

Bright sunshiny Day

Freitag, 7. Mai 2010

Channing FryeDie Entwicklung der Phoenix Suns ist die Cinderella-Story der NBA (neben den Geschichten der Thunder, Bucks und Grizzlies). Vor der Saison von der Experten-Riege noch als Wackelkandidat für das Erreichen der Playoffs ausgemacht, hat sich die Mannschaft von Alvin Gentry mittlerweile zu einem soliden bis starken Team entwickelt, das in Kürze die Conference-Finals erreichen könnte. Ein Kommentar. (mehr…)

Spieler des Tages: Jason Kidd

Montag, 6. April 2009

Dallas hat die Playoff-Teilnahme so gut wie in der Tasche, und zu verdanken haben das die Mavericks ihrem Spielgestalter - Jason Kidd.

Beim 140:116-Sieg über die Phoenix Suns war der 36-Jährige neben etlichen Rekorden direkt und indirekt an 67 Punkten der Texaner beteiligt. 19 Zähler verbuchte er selbst, 48 Punkte bereitete er durch 20 Assists vor.

Mit seinem überragenden Spielverständnis, dem Auge für den Nebenmann und einem perfekten Passspiel fand Kidd in fast jedem Angriff einen offenen Schützen. Und seine Mitspieler bedankten sich mit 15 von 25 verwandelten Dreiern.

Daneben zerlegte er Steve Nash und Leandro Barbosa durch seine körperliche Überlegenheit im Post-Up. Im ersten Viertel war der achtfache All-Star auf diese Weise für zehn Dallas-Punkte in Folge verantwortlich. Vier Zähler erzielte er selbst, zweimal legte er für Jason Terry zum Dreier auf. Als die verzweifelten Suns danach auf eine Zonen-Verteidigung umstellten, bestrafte er seine Gegner mit erfolgreichen Würfen aus der Distanz.

Der Point-Guard verwandelte gegen Phoenix sechs von acht Würfen aus dem Feld und beendete die Partie mit lediglich zwei Ballverlusten.

„Jason Kidd hat einen eisernen Willen“, zeigte sich Coach Rick Carlisle nach der Partie beeindruckt von seinem verlängerten Arm auf dem Spielfeld. „Einige Dinge, die er im Angriff gezeigt hat, waren phänomenal. Er gab unserem Team mit jedem Angriff mehr Selbstvertrauen.”

Kidd’s 20 Assists gegen Phoenix:

Phoenix @ Dallas 116:140

Montag, 6. April 2009

Die Dallas Mavericks können endlich für die Playoffs planen.

Mit 140:116 wurden Sonntagabend die Suns aus Phoenix demontiert. Für die Texaner war es der lang ersehnte Befreiungsschlag nach einer Saison voller Höhen und Tiefen und die fällige Wiedergutmachung für eine peinliche 102:107-Niederlage in Memphis.

Dallas hat nun einen komfortablen, vier Spiele umfassenden Vorsprung auf die neuntplatzierten Suns. Zudem sind die Mavs im Besitz des Tiebreakers, da drei von vier Partien  aus der regulären Spielzeit gegen die Mannschaft aus der Pacific-Division gewonnen wurden. Dies bedeutet, dass Dallas die restlichen fünf Saisonspiele verlieren müsste um noch aus den Playoff-Rängen zu rutschen. Phoenix hätte gleichzeitig fünf Mal in Folge zu gewinnen.

„Wir müssen immer noch ein Spiel gewinnen, um die Qualifikation zu erreichen“, trat Headcoach Rick Carlisle nach der Partie erst einmal auf die Euphoriebremse. „Dennoch, wir haben ein äußerst gefährliches Team und werden alles daran setzen, in der Tabelle noch ein Stück nach oben zu klettern.“

Das direkte Duell der Kontrahenten geriet im ausverkauften American Airlines Center derweil zum Schaulaufen der Mavericks vor ihren begeisterten Anhängern. Während Phoenix das erste Viertel mit 33:39 noch relativ ausgeglichen gestalten konnte, dominierten die Mavs Abschnitt zwei mit 42:26 und lagen zum Halbzeitpfiff mit 81:59 in Front - Saisonrekord für die meisten Punkte in einer Halbzeit.

Der Ausgang der Partie war in der Folge nur noch Formsache. Doch die Begegnung bot weiteren Raum für Rekorde. Jason Kidd erzielte in lediglich drei Vierteln auf dem Parkett neben 19 Punkten überragende 20 Assists (Saison-Bestmarke und Vereins-Rekord) und verdrängte somit Magic Johnson vom dritten Rang der ewigen Vorlagen-Statistik der NBA.

1. John Stockton: 15.806 Assists
2. Mark Jackson: 10.334 Assists
3. Jason Kidd: 10.148 Assists
4. Magic Johnson: 10.141 Assists
5. Oscar Robertson: 9.887 Assists 

Kidd verbuchte daneben mit 16 Assists in einer Halbzeit einen weiteren clubinternen Meilenstein.

34 Vorlagen und 15 verwandelte Dreier bedeuten zudem ebenfalls interne Rekorde für die laufende Spielzeit der Mavericks.

Insgesamt punkteten bei Dallas sieben Spieler zweistellig - noch eine Saison-Bestmarke. Angeführt wurden die Mavs-Akteure dabei einmal mehr von Dirk Nowitzki, der 28 Punkte erzielte und starke zehn von zwölf Würfen aus dem Feld verwandelte (in lediglich 29 Minuten Einsatzzeit). Für den Deutschen war es bereits die 20. Partie in Folge mit mindestens 20 erzielten Punkten - aktuell die längste Serie der NBA.

Unterstützung bekam Nowitzki von Rückkehrer Josh Howard (24 Punkte), Jason Terry (18), Brandon Bass (14), J.J. Barea (12, für Antoine Wright in der Startformation) und James Singleton (zehn). Howard sorgte auch für das Highlight der an spektakulären Szenen reichen Partie, als er mit der Schlusssirene des zweiten Viertels einen Wurf tief aus der eigenen Hälfte verwandelte. An diesem Abend lief einfach alles für Dallas. Sogar der 3000-US-Dollar-Wurf eines Fans von der Mittellinie in der Halbzeitpause fand sein Ziel.

„Wir waren immer davon überzeugt, dass wir mit allen Spielern an Bord über eine gute Truppe verfügen“, so Nowitzki nach der Begegnung. „Leider hatten wir immer wieder mit großen Verletzungsproblemen zu kämpfen, aber das ist Teil dieses Spiels. Wenn sich Josh weiterhin in dieser Form präsentiert und auch die anderen Jungs fit bleiben, sind wir als Mannschaft schwer zu schlagen.“

Wie treffsicher sich der Vizemeister der Saison 2005/2006 gegen das Team aus Arizona präsentierte, belegen folgende Statistiken: 60 % Trefferquote aus dem Feld, 60 % Trefferquote von der Dreierlinie und 92 % Trefferquote von der Freiwurflinie - außergewöhnlich. Phoenix hatte dem nichts entgegenzusetzen.

Auf Seiten der chancenlosen Suns spielten Grant Hill mit 23, sowie Leandro Barbosa mit 24 Zählern am auffälligsten. Für Phoenix beendeten ebenfalls sieben Akteure die Partie mit einer zweistelligen Punktausbeute.

Dallas hat nun die Möglichkeit, in der Tabelle doch noch den ersehnten Sprung auf den siebten Rang zu vollziehen. Die abschließenden fünf Partien der Saison bestreitet das Team zuhause gegen Utah, New Orleans, Minnesota und Houston, daneben auswärts abermals gegen New Orleans.

Vor allem das Duell gegen die siebtplatzierten Jazz am kommenden Mittwoch dürfte zum vorgezogenen Endspiel um Rang sieben avancieren. Damit würde Dallas in der ersten Runde der Playoffs ein Aufeinandertreffen mit den Los Angeles Lakers verhindern.

„Ich habe unseren Jungs vor dem Spiel gesagt, dass es in dieser Liga kein anderes Team gibt, das einen ähnlichen Saisonverlauf erlebt hat wie wir“, so Coach Carlisle. „Die Höhen und Tiefen, die Erfolgsserien, die großen Siege und die harten Niederlagen. All das bereitet dich auf eine Partie wie die heutige vor. Wenn jeder mit voller Konzentration und Energie bei der Sache ist, es fällt mir schwer die richtigen Worte zu finden, aber dann können magische Dinge passieren. Wir schauen, dass wir weiter auf dieser Welle reiten.“

An Selbstvertrauen dürfte es den Dallas Mavericks für die kommenden Aufgaben nicht mangeln.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Spieler des Tages: Jason Richardson

Sonntag, 22. März 2009

Bis zur Halbzeit konnte Washington die Partie gegen Phoenix offen gestalten (53:57).

Doch dann kam Jason Richardson.

Im dritten Viertel verwandelte der zweimalige Slam-Dunk-Contest-Champion fünf von fünf Dreierversuchen und beendete den Spielabschnitt mit 17 Zählern. Die Suns lagen danach mit 90:75 in Front und brachten letztendlich einen ungefährdeten 128:96-Sieg nach Hause.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Leandro Barbosa (Knie) lastete in der Offensive noch mehr Verantwortung auf den Schultern des Shooting-Guards.

„Der Coach bat mich, einfach aggressiver zu spielen“, hatte Richardson nach der Partie ein einfaches Erfolgsrezept parat. „Und das habe ich versucht umzusetzen.“

Der 28-Jährige verbuchte gegen die Wizards 35 Punkte und sieben Rebounds. Seine Trefferquote aus dem Feld (13 von 18) und von der Dreierlinie (sechs von neun) war dabei ausgezeichnet. 

Phoenix ohne Chance in L.A.

Freitag, 27. Februar 2009

Wie sich die Zeiten doch ändern.

Noch 2006 und 2007 schickten die Phoenix Suns die Rivalen aus Los Angeles jeweils in der ersten Runde der Playoffs nach Hause. Das Team aus Arizona beendete damals die regulären Spielzeiten  als beste Mannschaft der Liga, während sich die Lakers gerade noch so für die Endrunde qualifizieren konnten.

Knapp zwei Jahre später hat sich das Blatt komplett gewendet. Los Angeles stellt aktuell das beste Team der Liga, während die Suns, momentan auf Platz neun der Western-Conference liegend, zum ersten mal in der Ära Steve Nash die Playoffs verpassen würden.

Und der Klassenunterschied wurde auch beim 132:106-Sieg der Lakers über Phoenix vergangene Nacht mehr als deutlich. Begünstigt durch die Verletzungen vom Amare Stoudemire (Auge) und Nash (Knöchel) ließ die Mannschaft um Superstar Kobe Bryant (22 Punkte, acht Assists) den Suns keine Chance und entschied jedes Viertel für sich.

„Sie sind nicht mehr das Teamt von damals“, so Bryant nach der Partie. „Ich wünschte sie wären es noch, dann hätte mir der Sieg deutlich mehr Genugtuung verschafft.“

Ohne ihren Spielmacher hatte die Truppe aus der Wüste dem amtierenden Vize-Meister nichts entgegenzusetzen. Kein Spieler der Suns konnte die 20-Punkte-Marke durchbrechen. Am auffälligsten spielten noch Leandro Barbosa mit 18 und Nash-Ersatz Alando Tucker mit 16 Zählern. Shaquille O’Neal, beim All-Star-Game zusammen mit Bryant noch zu MVP-Ehren für die Mannschaft des Westens gekommen, zeigte mit 12 Punkten und sieben Rebounds eine unauffällige Partie.

Auf Seiten der Lakers spielten neben Bryant Lamar Odom (23 Punkte, neun Rebounds) und Pau Gasol (16 Zähler, neun Rebounds) gewohnt stark. In Halbzeit zwei ließ Coach Phil Jackson über weite Strecken der Partie von seinen Stars lediglich Odom auf dem Parkett und gab der zweiten Garde eine Menge Spielzeit.

„Sie sind einfach ein verdammt gutes Team“, zeigte sich Suns-Coach Alvin Gentry nach der Partie beeindruckt. „Sie spielen eine großartige Zonen-Verteidigung und haben den Passweg auf Shaq sehr effektiv zugestellt. Ohne Steve war es heute schwer, die Bälle an unsere Spieler zu verteilen. Er macht das Spiel für unsere Jungs viel einfacher und ermöglicht jedem offene Würfe.“

Randnotizen: Los Angeles entschied bisher alle drei Vergleiche mit Phoenix in der laufenden Saison für sich. +++ Mit 70 Punkten in Halbzeit eins verpassten die Lakers den Saison-Rekord von 72 Zählern in einer Halbzeit nur knapp. +++ L.A.’s Reserve entschied das Duell gegen die Ersatzspieler der Suns mit 58:37 für sich. +++ Steve Nash fehlen noch drei Zähler bis zur 13.000-Punkte-Karriere-Marke.

Zusammenfassung der Partie: