Moment mal, kann das wirklich sein? Diese Frage stellt sich einem, wenn man die Statistiken von Luis Scola (Foto) aus der vergangenen Nacht betrachtet. Der argentinische Power-Forward verbuchte beim Sieg der Houston Rockets über die New Jersey Nets ein unglaubliches Double-Double und überragte mit einer der außergewöhnlichsten Trefferquoten der laufenden Saison. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Luis Scola“
Spieler des Tages: Luis Scola
Sonntag, 14. März 2010Blamage abgewendet: Lakers souverän
Montag, 18. Mai 2009
Das war deutlich. Im entscheidenden siebten Aufeinandertreffen zwischen Los Angeles und Houston besiegten die Lakers die gastierenden Rockets mit 89:70 und ziehen somit in die Western-Conference-Finals der NBA-Playoffs ein. Dort trifft das Team von Headcoach Phil Jackson (Foto) auf die Denver Nuggets. (mehr…)
Duell der Gegensätze
Samstag, 16. Mai 2009
Für jeden Basketball-Fan gibt es wohl kaum etwas Schöneres, als Zeuge einer entscheidenden siebten Playoff-Partie zu werden. Am morgigen Sonntag besteht dazu gleich zweimal die Möglichkeit. Neben dem Duell zwischen Boston und Orlando laden die Los Angeles Lakers zum finalen Showdown gegen die Houston Rockets. Zwei Welten prallen aufeinander, wenn die personell stark geschwächten Underdogs aus Texas auf die mit Stars gespickte Truppe um Kobe Bryant (Foto) treffen. (mehr…)
“Sie wollen einfach nicht aufgeben”
Freitag, 15. Mai 2009
„Die letzten zwei Tage musste ich überall hören, dass wir niemals ein siebtes Spiel erzwingen können“, so Rick Adelman (Foto), Headcoach der Houston Rockets. „Das Problem an der Aussage ist nur, dass meine Mannschaft ihr keinen Glauben geschenkt hat“. Mit 95:80 besiegte das Team aus Texas die Los Angeles Lakers und gleicht somit die Zweitrunden-Serie zum 3:3 aus. (mehr…)
Revanche: L.A. demütigt Houston
Mittwoch, 13. Mai 2009
Die Los Angeles Lakers rücken die Verhältnisse in den NBA-Playoffs 2008/2009 wieder zurecht. Mit 118:78 besiegt das Team um Kobe Bryant (Foto) die Houston Rockets und nimmt somit erfolgreich Revanche für die vorhergegangene Niederlage gegen ersatzgeschwächte Gäste aus der Texas-Metropole. (mehr…)
Fisher und Alston gesperrt, Bryant spielberechtigt
Freitag, 8. Mai 2009Für Derek Fisher von den Los Angeles Lakers und Rafer Alston von den Orlando Magic werden die vergangenen Playoff-Partien ihrer Teams ein Nachspiel haben.
Fisher wird wegen seines Body-Checks gegen Luis Scola im dritten Aufeinandertreffen mit den Houston Rockets gesperrt fehlen, während Alston für seinen Schlag auf Eddie House’ Hinterkopf von seiner Mannschaft im nächsten Spiel gegen die Boston Celtics ersetzt werden muss.
Derek Fisher vs. Luis Scola:
Rafer Alston vs. Eddie House:
Kobe Bryant kommt dagegen nach seinem Ellbogen-Check gegen Ron Artest ohne Sperre davon. Stu Jackson, Vize-Präsident der Liga und für die Sichtung und Ahndung harter Fouls zuständig, kommentiere die Entscheidung wie folgt: „Der Ellbogen-Hieb war Teil des Kampfes um den Rebound. Daneben ging die Attacke nicht, wie von Artest reklamiert, gegen dessen Hals, sondern gegen seine Brust. Wir haben das Foul im Nachhinein als unsportliches Foul der Klasse 1 gewertet, da der Kontakt nicht oberhalb des Schulterbereiches stattfand.“
Kobe Bryant vs. Ron Artest:
Unsportliche Fouls der Klasse 1 führen im Gegensatz zu unsportlichen Fouls der Klasse 2 nicht zu einer automatischen Sperre, wie im Falle von Fisher und Alston geschehen.
Vor gut einer Woche wurde bereits Dwight Howard von den Orlando Magic im Spiel gegen die Philadelphia 76 nachträglich aufgrund eines Ellbogen-Checks gegen den Kopf von Samuel Dalembert für eine Partie gesperrt.
Playoff-Prügel in L.A.
Donnerstag, 7. Mai 2009Diese Serie verspricht spannende Unterhaltung pur.
Bereits im zweiten Aufeinandertreffen zwischen den Los Angeles Lakers und den Houston Rockets wurden fünf technische Fouls gepfiffen und zwei Spieler des Feldes verwiesen.
Playoff-Basketball vom Feinsten.
Mit dem besseren Ende für die gastgebenden Lakers, die nach der vorangegangenen Niederlage die Serie dank eines 111:99-Sieges zum 1:1 ausgleichen konnten.
Das Team um Meistermacher Phil Jackson ging dabei äußerst druckvoll in die Partie und entschied das erste Viertel mit 39:25 zu seinen Gunsten. Doch Houston steckte im Gegenzug keinesfalls auf und erkämpfte sich zur Halbzeitpause einen ausgeglichenen Spielstand von 57:57.
Bis dahin ging es einigermaßen zivilisiert zur Sache. Doch das sollte sich ganz schnell ändern.
Ende des dritten Spielabschnittes wurden zunächst Luis Scola von den Rockets und Lamar Odom sowie Luke Walton von den Lakers kollektiv mit einem technischen Foul belegt, kurz bevor Derek Fisher wegen eines rüden Remplers gegen Scola vom Spielgeschehen ausgeschlossen wurde.
„Das sind die Playoffs“, so Kobe Bryant, mit 40 Punkten (16 Treffer bei 27 Versuchen aus dem Feld) überragender Akteur auf dem Parkett. „So läuft das nun einmal.“
Den Höhepunkt einer intensiv geführten Partie stellte dann der Platzverweis von Ron Artest (Foto) dar. Mit 25 Punkten bis dato bester Spieler der Rockets, fühlte sich Artest nach einem Ellbogen-Check durch Bryant gegen seinen Hals von den Schiedsrichtern übergangen, woraufhin er gestenreich lamentierte und ein unsportliches Foul für den Superstar der Lakers einforderte. Als Artest schließlich Bryant selbst zur Rede stellen wollte, hatten die Referees genug und verwiesen den exzentrischen Forward des Feldes.
„Wir spielen hier Basketball, da gibt es nun mal jede Menge Körperkontakt“, so Bryant anschließend. „Wenn unser Gegner austeilt, muss er auch damit rechnen, irgendwann mal einzustecken.“
Ohne Artest waren die Rockets im Angriff ihrer effektivsten Waffe beraubt. Zudem bekam die Truppe aus Texas Bryant in der Folge nicht mehr unter Kontrolle. Mit sieben Punkten in Serie brach der Shooting-Guard den Rockets kurz vor Ende der Partie das Genick.
Bryant wurde, im Gegensatz zur Auftaktniederlage gegen Houston, von Seiten Pau Gasols mit 22 Punkten und 14 Rebounds eine Menge Unterstützung zuteil, der zudem vier Würfe blocken konnte. Auf Seiten der Rockets zeigte neben Artest Carl Landry mit 21 Zählern (persönliche Playoff-Bestmarke) und zehn Rebounds eine starke Leistung, wohingegen Yao Ming mit 12 Punkten und zehn Abprallern einen eher ruhigen Abend durchlebte.
In der Schlussphase der Partie machten vor allem unzählige Ballverluste und die daraus resultierenden Fast-Break-Punkte der Lakers Houston zu schaffen, die den bisherigen Serien-Verlauf dennoch als Erfolg verbuchen dürfen. Das Team von Headcoach Rick Adelman konnte sich durch den Sieg im ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften den Heimvorteil sichern und hat in der Nacht auf Samstag im heimischen Texas abermals die Gelegenheit, die Führung in der Serie „Best of Seven“ zu übernehmen.
Dann wäre es allerdings von Vorteil, wenn sich die Rockets nicht abermals während der entscheidenden Phase der Partie selbst schwächen würden.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Houston erobert drei Matchbälle
Montag, 27. April 2009Die Houston Rockets stehen vor ihrem größten Erfolg des noch jungen Jahrtausends.
Nachdem die Mannschaft aus Texas seit 1998 sechs von sechs Erstrunden-Serien abgeben musste, winkt nach einem äußerst knappen 89:88-Erfolg über die Portland Trail Blazers endlich Runde zwei der Playoffs.
Dabei sah es lange nicht nach einem Sieg der Rockets aus. Erst im letzten Viertel konnte sich das Team von Headcoach Rick Adelman gegen die Blazers behaupten. Dabei profitierte Houston von der Unerfahrenheit des Gegners, der nach den Golden State Warriors die zweitjüngste Mannschaft der Liga stellt. In den letzten zwei Minuten der Partie kam Portland lediglich durch einen Dreier von Rudy Fernandez (fünf Zähler) zu Punkten. Da konnten es sich die Rockets sogar erlauben, während der gleichen Zeitspanne vier von sechs Freiwüfen zu vergeben.
Mit 3:1 Siegen führt Houston das Duell beider Mannschaften nun an, bereits in der Nacht auf Mittwoch kann in Portland alles klar gemacht werden.
„Wir müssen immer noch eine Partie gewinnen“, gab sich Yao Ming (Foto) nach der Begegnung zurückhaltend. „In der Vergangenheit haben wir schon ähnliche Führungen aus der Hand gegeben. Deswegen steht es für mich noch 0:0″. Für den Center wäre es das erste Erreichen der Conference-Semi-Finals seiner Karriere. Seit der 28-Jährige 2002 von den Rockets verpflichtet wurde, schied seine Mannschaft dreimal in der ersten Playoff-Runde aus. Zweimal, nachdem Houston bereits mit 2:0 Siegen in Führung lag.
Vergangene Nacht präsentierte sich Yao von seiner Besten Seite. Nach zuletzt eher schwachen Vorstellungen gegen Portland führte der Chinese seine Mannschaft mit 21 Punkten und 12 Rebounds an, unterstützt von Luis Scola mit 17 und Shane Battier mit 14 Zählern.
Ein Schlüssel zum Sieg Houstons war die starke Quote von außen. Mit neun von 16 verwandelten Dreipunkt-Würfen (56,3 Prozent) zeigten sich die Rockets während der Playoffs so treffsicher wie seit 1996 nicht mehr. Von Wafer (12 Zähler) verwandelte drei Dreier bei drei Versuchen, Battier beendete die Partie mit vier von sechs erfolgreichen Würfen von außen.
Auf Seiten Portlands erwischte Brandon Roy mit 31 Punkten einen starken Tag, doch leistete er sich kur vor Schluss ein entscheidendes Offensiv-Foul beim Stand von 85:87 aus Sicht der Blazers.
„Es ist erst vorbei, wenn die Rockets vier Spiele gewonnen haben“, gab sich Blazers-Headcoach Nate McMillan anschließend kämpferisch. „Wir haben jetzt zweimal sehr knapp in Houston verloren, ab jetzt könnte jedes Spiel unser letztes sein. Und so werden wir auch auftreten.“
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Defensivstarke Rockets behalten die Nerven
Samstag, 25. April 2009„Wir spielen als Mannschaft. Und genau deswegen haben wir heute gewonnen.“
Dieser Satz aus dem Munde Luis Scolas (Foto) beschreibt eingängig die große Stärke der Houston Rockets. Trotz durchwachsener Leistungen der beiden besten Akteure im Kader des Teams, Yao Ming (sieben Punkte, 13 Rebounds) und Ron Arterst (neun Zähler), gelang den Texanern ein 86:83-Sieg über die Portland Trail Blazers.
Für Ming und Artest sprangen Scola (19 Punkte, neun Rebounds) und Shane Battier (16 Zähler) in die Bresche und führten die Mannschaft von Headcoach Rick Adelman zur 2:1-Führung der Playoff-Erstrunden-Serie.
„Wir können Spiele mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewinnen“, so Scola weiter. „Erwischen Ron und Yao einen schwachen Tag, sind wir trotzdem in der Lage, jeden Gegner zu schlagen. Und das ist eine überaus wertvolle Eigenschaft.“
Der Schlüssel zum Erfolg lag neben einer starken Team-Leistung einmal mehr im Abwehrverhalten der Rockets. Battier und Artest hielten den zuvor so stark agierenden Brandon Roy von der Gegenseite bei 19 Punkten, für die er 18 Würfe aus dem Feld benötigte.
„Artest und Battier klebten heute wie die Fliegen an mir“, so der Shooting-Guard nach der Begegnung. „Auch sauber gestellte Blöcke konnten sie nicht von einer hautengen Verteidigung abhalten.“
Für Portland war es die alte Leier: Spielen Roy und LaMarcus Aldridge (13 Zähler, acht Rebounds) gut, sind sie schwer zu schlagen. Erwischen beide nicht ihren besten Tag, kommt von den restlichen Blazers-Akteuren meist zu wenig.
Und genau in diesem Punkt unterscheidet sich Portland von Houston.
Dennoch gelang es der Mannschaft aus dem Bundesstaat Oregon, die Partie fast noch zu kippen. Ein 17-Punkte-Vorsprung der Rockets schmolz in der Schlussphase der Begegnung bis auf einen Punkt zusammen. Doch Houston bewahrte die Nerven an der Freiwurflinie und verwandelte während der finalen 18 Sekunden der Partie fünf von sechs Versuchen. Den letzten Wurf vergab Aaron Brooks (11 Punkte), doch der 1,83-Meter-Flitzer schnappte sich den Rebound seines eigenen Versuches und sicherte somit Houston den Sieg.
Für Portland bleibt derweil zu hoffen, dass Roy und Aldridge im vierten Aufeinandertreffen mit den Rockets am morgigen Sonntag einen besseren Tag erwischen. Sonst droht die Vorentscheidung in der Serie „Best of Seven“.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Wachablösung in der Southwest-Division
Montag, 23. März 2009Im Texas-Duell konnte sich Houston vergangene Nacht bei den Spurs in San Antonio hauchdünn mit 87:85 durchsetzen. Durch den Sieg ziehen die Rockets mit einer Bilanz von 47 Siegen bei 25 Niederlagen vorerst am Champion von 2007 (45:24) vorbei auf den ersten Rang der Southwest-Division.
Diese Entwicklung hatte sich bereits angebahnt. Bei Houston zeigt die Formkurve steil nach oben, 16 der vergangenen 20 Partien konnte die Mannschaft von Headcoach Rick Adelman zuletzt gewinnen. Den Spurs hingegen fehlt der verletzte Manu Ginobili (Sprunggelenk) an allen Ecken und Enden. Bei sieben der letzten 13 Begegnungen musste San Antonio den Platz als Verlieren verlassen.
Im gestrigen Schlagabtausch machte derweil ein anderer Argentinier den Unterschied: Luis Scola. 19 Punkte und 17 Rebounds konnte der Power-Forward für sich verbuchen, darunter die letzten fünf Punkte der Rockets. Zweimal brachte Scola seine Mannschaft nach einem Rückstand per Korbleger wieder in Front, beide Male von Yao Ming (13 Punkte, acht Rebounds) vorbereitet.
Normalerweise sieht das Setplay der Rockets Scola auf dem High- und Yao auf dem Lowpost vor. In der letzten Minute der Partie tauschten beide ihre Positionen, was die Spurs so verwirrte, dass Scola zweimal zu einem freien Korbleger kam.
Auf die Frage, wie oft Houston in der laufenden Saison diesen Spielzug bereits angewandt hatte, antwortete Adelman nach der Partie knapp: „zweimal.“
Brisant: San Antonio hatte über Jahre hinweg die Rechte an Scola, konnte sich aber nie zu einer Verpflichtung des 28-Jährigen durchringen und gab ihn im Sommer 2007 per Trade an die Rockets ab. Scola, der seit dem All-Star-Weekend bereits 11 Double-Doubles erzielte, schien aus dieser Konstellation seine ganz eigene Motivation zu beziehen.
„Wir haben uns in der entscheidenden Phase der Partie drei dicke Patzer in der Verteidigung erlaubt“, gab sich auf der Gegenseite Spurs-Coach Gregg Popovich enttäuscht.
San Antonio hatte einmal mehr in Tim Duncan (23 Punkte) und Tony Parker (22 Zähler, 12 Assists) seine stärksten Akteure, doch beide vergaben zusammen 29 von 46 Würfen aus dem Feld. Bei den Rockets konnte neben Scola Ron Artest mit 24 Punkten überzeugen.
Doch wie so oft in der laufenden Saison überdrehte Artest und versuchte in der Offensive zuviel alleine. „Unsere Spieler müssen verstehen, dass sie nicht die ganze Scoring-Last auf ihre Schultern nehmen können“, so Adelman anschließend. „Ron spielt wirklich aggressiv und wir müssen schauen, dass wir ihm vermehrt freie Würfe verschaffen und er sie sich nicht alleine kreieren muss.“
Gegen San Antonio hatte das allerdings keine Auswirkung auf den Ausgang der Partie. Denn da gab es ja noch die neu geschaffene Yao-Scola-Combo.
Zusammenfassung der Partie:
New York überrascht Houston, Chris Paul zerlegt Philly
Dienstag, 27. Januar 2009Wie viel ein Trainerwechsel bewirken kann, sieht man diese Tage in New York. Speziell wenn der alte Coach Isiah Thomas war und der Neue Mike D’Antoni heißt.
Zwar stehen die Knicks mit einer Bilanz von 19:25 auf keinem Playoff-Platz, denoch hat sich die komplette Kultur im und um das Team geändert. Feuer, Leidenschaft, Einsatz. Alles Attribute, die man vergangenes Jahr vergeblich im Madison Square Garden anzutreffen hoffte. Dieses Jahr gehören genau diese Eigentschaften zu den Stärken der Knicks.
Letztes Opfer: die favorisierten Rockets aus Houston. 104:98 (55:58) wurden die Texaner mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung geschlagen. Sechs Spieler der Knickerbockers punkteten zweistellig (Al Harrington 13, David Lee 17, 13 Rebounds, Chris Duhon zwölf, elf Assists, Nate Robinson 19, Wilson Chandler 18 und Tim Thomas elf).
Kurios: Es war das erste Spiel der Saison, in dem die Knicks einen Rückstand zu Beginn des vierten Viertels drehen konnten. “Das war ein großer Schritt für uns”, zeigte sich D’Antoni nach der Partie zufrieden.
Bei den abermals ohne Yao Ming auftretenden Rockets spielten Tracy McGrady (20 Punkte) und Luis Scola (16 Punkte, 14 Rebounds) am auffälligsten. Einen ganzen schwachen Tag erwischte Ron Artest, der nur einen seiner zehn Versuche von jenseits der Dreierlinie versenken konnte und die Partie mit elf Zählern beendete.
Philadelphia @ New Orleans 85:101
Zur Halbzeitpause führten die Philadelphia 76ers noch mit 47:40. Doch dann kam Chris Paul. Was der Point Guard der New Orleans Hornets an diesem Abend ablieferte, ist einmalig in der Geschichte der NBA.
27 Punkte, 15 Assists, zehn Rebounds und sieben Steals wurden in dieser Form noch nie erreicht. Fast wäre es das erste Quadruple-Double seit 1994 (David Robinson) geworden. Mir dieser Gala-Vorstellung führte der nur 1,83 m große Rookie of the Year von 2005/2006 sein Team zu einem letztlich ungefährdeten 101:85-Sieg.
Peja Stojakovic, der eine durchwachsene Saison in “Big O” durchlebt, versenkte fünf seiner sechs Dreier in Halbzeit zwei. Insgesamt erzielte der Serbe 26 Punkte.
“Wir haben so viele Schützen. Wenn Peja einen Tag wie heute erwischt, sind wir kaum zu schlagen” zeigte sich Paul mit der Leistung seines Team-Kameraden sehr zufrieden.
Auf Seiten der 76ers punkteten Andre Miller (19), Thaddeus Young (22) und Andre Iguodala (17) am häufigsten.
Die weiteren Partien vom Montag: Phoenix @ Washington 103:87, Atlanta @ Miami 79:95, Minnesota @ Milwaukee 90:83, New Jersey @ Oklahoma City 85:94, Portland @ Los Angeles Clippers 113:88.
L.A. deklassiert San Antonio, Houston siegt ohne Yao
Montag, 26. Januar 2009Sieben der letzten zehn Meisterschaften in der NBA gingen an die Lakers oder Spurs.
Wer im Rennen um den Titel der Saison 2008/2009 die Nase vorne hat, wurde Sonntag Nacht deutlich. 99:85 (51:45) besiegte das Team um Kobe Bryant die Rivalen aus Texas und setzt sich damit im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs weiter ab.
Es war außerdem die Revanche für die bittere 111:112-Niederlage vom 14. Januar (Roger Masons Drei-Punkt-Spiel).
Im ersten Viertel konnten die Spurs noch mithalten (23:22), danach bauten die Lakers ihren Vorsprung immer weiter aus (29:22, 28:21, 20:19). Ein Grund für die Niederlage San Antonios war die schwache Trefferquote von Außen, nur fünf von 23 Dreiern konnten verwandelt werden (21,7%).
Bester Werfer auf dem Platz war einmal mehr Bryant mit 22 Zählern, bevor er das komplette vierte Viertel auf der Bank pausieren konnte - die Partie war zu dem Zeitpunkt bereits entschieden. Unterstützung erhielt er vom äußerst formstarken Andrew Bynum (15 Punkte, elf Rebounds), Pau Gasol (16 Punkte) und Trevor Ariza (17).
Ein starkes Comeback feierte Lakers Point Guard Jordan Farmar, der nach 18 Spielen Verletzungspause 14 Punkte erzielte. “Wir haben ihn sehr vermisst”, meinte Bryant nach der Partie. “Er bringt unsere zweite Garde auf Touren, er ist ihr Motor. Jetzt laufen wir wieder auf allen Zylindern”.
Auf Seiten der Spurs punkteten lediglich Tony Parker (19) und Tim Duncan (15) zweistellig. Eine schwache Vorstellung lieferte Manu Ginobili ab, der Argentinier kam auf neun Punkte und verwandelte lediglich einen von sechs Dreiern. Von seiner Form aus den letzten Jahren ist der Small Forward meilenweit entfernt.
Ohne Yao, aber mit Artest und McGrady
Einen wichtigen Erfolg im Kampf um die Playoff-Plätze in der Western Conference feierten die Rockets aus Houston. 108:105 (61:57) wurde das Spiel bei den Detroit Pistons gewonnen.
Houston, das in der laufenden Saison bei nur 22 von 45 Partien seine Stars Tracy McGrady, Ron Artest und Yao Ming gleichzeitig aufbieten konnte, musste dieses mal den Ausfall des Chinesen verkraften. In die Bresche sprangen Artest (24 Punkte, neun Rebounds), Luis Scola (21 Punkte) und McGrady (15).
“Ein großer Sieg für uns”, meinte Coach Rick Adelman nach der Partie. “Die Pistons haben eine solch gefährliche Offensive, ich weiß noch nicht einmal, wie wir die Partie gewonnen haben”.
Ernüchterung herrschte dagegen auf Seiten Detroits. 20:19 heißt die Bilanz nach Siegen seit Allen Iverson in Motor City seine Zelte aufgeschlagen hat. Eine äußerst dürftiges Abschneiden für den zuletzt sechsmaligen Teilnehmer der Eastern-Conference-Finals.
“Das macht mich krank”, äußerte sich Antonio McDyess zu der Niederlage. In Richard Hamilton (27 Punkte, abermals von der Bank) und Rasheed Wallace (22 Punkte, 11 Rebounds) hatte Detroit seine stärksten Akteure. Allen Iverson zeigte mit 17 Punkten und acht Assists eine ordentliche Leistung, stand aber in Sachen Enttäuschung seinem Kollegen McDyess in nichts nach: “Ich müsste lügen wenn ich behaupten würde, ich wäre nicht frustriert. Ich denke, ich kann viel mehr tun, damit wir unsere Spiele gewinnen.
Die weiteren Partien vom Sonntag: Phoenix @ Atlanta 104:99, Sacramento @ Toronto 97:113, Charlotte @ Indiana 93:98, Chicago @ Minnesota 108:109, Utah @ Denver 97:117, Los Angeles Clippers @ Golden State 92:107.
Highlight des Tages: Josh Smith dunkt über Steve Nash (ok, etwas unfair):




