Artikel-Schlagworte: „Magic Johnson“

Zehn Dinge über: Russell Westbrook

Dienstag, 9. März 2010

Russell WestbrookRussell Westbrook (Foto) ist einer der aufstrebenden Stars in der NBA. Seine Oklahoma City Thunder reiten schon seit Wochen auf einer Welle des Erfolgs und werden am Ende der Spielzeit mit hoher Wahrscheinlichkeit die Playoffs erreichen. Zeit also, den athletischen Guard etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Zehn Dinge, die man über Russell Westbrook wissen sollte. (mehr…)

Spieler des Tages: Jason Kidd

Samstag, 27. Februar 2010

Jason KiddIm Alter von fast 37 Jahren lieferte Jason Kidd vergangene Nacht eines der besten Spiele seiner gesamten Karriere ab. Beim Sieg nach Verlängerung der Dallas Mavericks über die Atlanta Hawks gelang Kidd ein schier unfassbares Triple-Double. Als den Texanern Ende des letzten Viertels eine Niederlage drohte, drehte der Spielgestalter mächtig auf und rettete die Mavs mit einem einmaligen Geniestreich in die Verlängerung. (mehr…)

NBA-Blog Top5: Cleveland setzt sich weiter ab

Sonntag, 7. Februar 2010

Mike BrownDie Cleveland Cavaliers entwickeln sich immer deutlicher zum Favoriten auf die beste Bilanz der regulären Saison 2009/2010. Dabei scheint das Team von Headcoach Mike Brown (Foto) aktuell unbesiegbar. Zuletzt wurden elf Partien in Folge gewonnen. Hinter den Cavaliers positionieren sich drei Teams aus dem Westen, die in der vergangenen Woche einige Highlights feiern konnten. (mehr…)

Spieler des Tages: Chauncey Billups

Donnerstag, 14. Mai 2009

Chauncey BillupsUm Chauncey Billups (Foto) Leistung angemessen einzustufen, bedarf es nur eines Satzes: Detroit und jetzt Denver erreichten mit dem Spielmacher zuletzt sieben Mal in Folge (!) die NBA-Conference-Finals. Und mittlerweile bekommt Billups dafür auch den gebührenden Respekt der US-amerikanischen Expertenriege. (mehr…)

Phoenix @ Dallas 116:140

Montag, 6. April 2009

Die Dallas Mavericks können endlich für die Playoffs planen.

Mit 140:116 wurden Sonntagabend die Suns aus Phoenix demontiert. Für die Texaner war es der lang ersehnte Befreiungsschlag nach einer Saison voller Höhen und Tiefen und die fällige Wiedergutmachung für eine peinliche 102:107-Niederlage in Memphis.

Dallas hat nun einen komfortablen, vier Spiele umfassenden Vorsprung auf die neuntplatzierten Suns. Zudem sind die Mavs im Besitz des Tiebreakers, da drei von vier Partien  aus der regulären Spielzeit gegen die Mannschaft aus der Pacific-Division gewonnen wurden. Dies bedeutet, dass Dallas die restlichen fünf Saisonspiele verlieren müsste um noch aus den Playoff-Rängen zu rutschen. Phoenix hätte gleichzeitig fünf Mal in Folge zu gewinnen.

„Wir müssen immer noch ein Spiel gewinnen, um die Qualifikation zu erreichen“, trat Headcoach Rick Carlisle nach der Partie erst einmal auf die Euphoriebremse. „Dennoch, wir haben ein äußerst gefährliches Team und werden alles daran setzen, in der Tabelle noch ein Stück nach oben zu klettern.“

Das direkte Duell der Kontrahenten geriet im ausverkauften American Airlines Center derweil zum Schaulaufen der Mavericks vor ihren begeisterten Anhängern. Während Phoenix das erste Viertel mit 33:39 noch relativ ausgeglichen gestalten konnte, dominierten die Mavs Abschnitt zwei mit 42:26 und lagen zum Halbzeitpfiff mit 81:59 in Front - Saisonrekord für die meisten Punkte in einer Halbzeit.

Der Ausgang der Partie war in der Folge nur noch Formsache. Doch die Begegnung bot weiteren Raum für Rekorde. Jason Kidd erzielte in lediglich drei Vierteln auf dem Parkett neben 19 Punkten überragende 20 Assists (Saison-Bestmarke und Vereins-Rekord) und verdrängte somit Magic Johnson vom dritten Rang der ewigen Vorlagen-Statistik der NBA.

1. John Stockton: 15.806 Assists
2. Mark Jackson: 10.334 Assists
3. Jason Kidd: 10.148 Assists
4. Magic Johnson: 10.141 Assists
5. Oscar Robertson: 9.887 Assists 

Kidd verbuchte daneben mit 16 Assists in einer Halbzeit einen weiteren clubinternen Meilenstein.

34 Vorlagen und 15 verwandelte Dreier bedeuten zudem ebenfalls interne Rekorde für die laufende Spielzeit der Mavericks.

Insgesamt punkteten bei Dallas sieben Spieler zweistellig - noch eine Saison-Bestmarke. Angeführt wurden die Mavs-Akteure dabei einmal mehr von Dirk Nowitzki, der 28 Punkte erzielte und starke zehn von zwölf Würfen aus dem Feld verwandelte (in lediglich 29 Minuten Einsatzzeit). Für den Deutschen war es bereits die 20. Partie in Folge mit mindestens 20 erzielten Punkten - aktuell die längste Serie der NBA.

Unterstützung bekam Nowitzki von Rückkehrer Josh Howard (24 Punkte), Jason Terry (18), Brandon Bass (14), J.J. Barea (12, für Antoine Wright in der Startformation) und James Singleton (zehn). Howard sorgte auch für das Highlight der an spektakulären Szenen reichen Partie, als er mit der Schlusssirene des zweiten Viertels einen Wurf tief aus der eigenen Hälfte verwandelte. An diesem Abend lief einfach alles für Dallas. Sogar der 3000-US-Dollar-Wurf eines Fans von der Mittellinie in der Halbzeitpause fand sein Ziel.

„Wir waren immer davon überzeugt, dass wir mit allen Spielern an Bord über eine gute Truppe verfügen“, so Nowitzki nach der Begegnung. „Leider hatten wir immer wieder mit großen Verletzungsproblemen zu kämpfen, aber das ist Teil dieses Spiels. Wenn sich Josh weiterhin in dieser Form präsentiert und auch die anderen Jungs fit bleiben, sind wir als Mannschaft schwer zu schlagen.“

Wie treffsicher sich der Vizemeister der Saison 2005/2006 gegen das Team aus Arizona präsentierte, belegen folgende Statistiken: 60 % Trefferquote aus dem Feld, 60 % Trefferquote von der Dreierlinie und 92 % Trefferquote von der Freiwurflinie - außergewöhnlich. Phoenix hatte dem nichts entgegenzusetzen.

Auf Seiten der chancenlosen Suns spielten Grant Hill mit 23, sowie Leandro Barbosa mit 24 Zählern am auffälligsten. Für Phoenix beendeten ebenfalls sieben Akteure die Partie mit einer zweistelligen Punktausbeute.

Dallas hat nun die Möglichkeit, in der Tabelle doch noch den ersehnten Sprung auf den siebten Rang zu vollziehen. Die abschließenden fünf Partien der Saison bestreitet das Team zuhause gegen Utah, New Orleans, Minnesota und Houston, daneben auswärts abermals gegen New Orleans.

Vor allem das Duell gegen die siebtplatzierten Jazz am kommenden Mittwoch dürfte zum vorgezogenen Endspiel um Rang sieben avancieren. Damit würde Dallas in der ersten Runde der Playoffs ein Aufeinandertreffen mit den Los Angeles Lakers verhindern.

„Ich habe unseren Jungs vor dem Spiel gesagt, dass es in dieser Liga kein anderes Team gibt, das einen ähnlichen Saisonverlauf erlebt hat wie wir“, so Coach Carlisle. „Die Höhen und Tiefen, die Erfolgsserien, die großen Siege und die harten Niederlagen. All das bereitet dich auf eine Partie wie die heutige vor. Wenn jeder mit voller Konzentration und Energie bei der Sache ist, es fällt mir schwer die richtigen Worte zu finden, aber dann können magische Dinge passieren. Wir schauen, dass wir weiter auf dieser Welle reiten.“

An Selbstvertrauen dürfte es den Dallas Mavericks für die kommenden Aufgaben nicht mangeln.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):