Endlich – sie ist vorbei, die Leidenszeit für einen Großteil der Basketballjünger in Deutschland, für Dirk Nowitzki, für die Dallas Mavericks. Dass die Texaner den Titel zu einem der undenkbarsten Zeitpunkte holten, als ihr Konzept eigentlich reif für die Mülltonne war, als es nur noch darum zu gehen schien, wer wieviele Superstars ansammelt, es passt ins Bild. Let’s go oldschool. (mehr…)
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LeDecision - wie geht es weiter?
Samstag, 10. Juli 2010
Die Entscheidung von LeBron James, ab kommender NBA-Saison in Miami neben Dwyane Wade und Chris Bosh auf Korbjagd zu gehen, erregte in den letzten 36 Stunden sowohl positive als auch negative Reaktionen auf dieses übertriebene Spektakel. Doch haben die Heat nun die besten Chancen, Ende Juni 2011 die Larry O’Brien Trophy in ihren Händen zu halten? Ein Kommentar. (mehr…)
Ungewisse Zukunft
Dienstag, 4. Mai 2010
Ist es fair, auf einer Mannschaft, die gerade eine ausgesprochen schwache Erstrunden-Playoffserie gespielt hat, herumzutrampeln? Meistens nicht, aber im Falle der Miami Heat schon. Es sieht jedenfalls überhaupt nicht gut aus, was sich derzeit im sonnigen Florida abspielt. Vielleicht sogar so mies, dass der NBA-Champion aus dem Jahre 2006 bald vor einem Trümmerhaufen steht. (mehr…)
Der Fall Michael Beasley
Mittwoch, 26. August 2009
Wie seit spätestens gestern allgemein bekannt, wurde Michael Beasley (Foto), Forward der Miami Heat, im Laufe des vergangenen Wochenendes in ein Rehabilitationszentrum der Stadt Houston eingeliefert. Anonyme Quellen ließen mittlerweile verlauten, dass die Verantwortlichen Miamis den 20-jährigen Beasley ausdrücklich zu diesem Schritt geraten haben sollen. (mehr…)
Miami @ Dallas 96:98
Donnerstag, 2. April 2009Diese Partie versprühte Playoff-Atmosphäre.
In einer hart umkämpften, teils ruppig geführten Begegnung behielten die Dallas Mavericks am Ende die Oberhand und besiegten die Miami Heat mit 98:96.
22 Mal wechselte die Führung, neun Mal war das Spiel ausgeglichen. Die Spielentscheidende Szene trug sich 2,3 Sekunden vor dem Schlusspfiff zu, als Josh Howard (20 Punkte, acht Rebounds) beim Stand von 97:96 ein Offensiv-Foul von Rookie Mario Chalmers (18 Zähler) aufnahm.
„Er hat mich auf seine rechte Seite gelockt, doch ich bin einfach stehen geblieben und habe meine Position verteidigt“, äußerte sich Howard zu der Szene. „Chalmers hat mich über den Haufen gerannt und ich bekam den Foulpfiff.“
Miami foulte im Gegenzug Jason Terry (13 Punkte), der einen von zwei Freiwürfen verwandeln konnte. Dwyane Wade (23 Punkte, sechs Assists) kam in der letzten Sekunde der Partie, von Jason Kidd (drei Punkte, 11 Assists) hauteng verteidigt, nicht mehr rechtzeitig zum Abschluss und verfehlte seinen Wurf zudem.
„Wir haben heute als Mannschaft großartig verteidigt“, so Matchwinner Howard nach der Partie. „Alle Spieler auf dem Parkett haben gut kommuniziert und jeder hat heute mit einer Menge Energie gespielt.“ Allen voran der Foward selbst, der im zweiten Spiel nach seiner Zwangspause wegen einer Sprunggelenksverletzung den Unterschied ausmachte.
Howard verbuchte zwei seiner drei Steals in den letzten sechs Minuten der Partie, als die Mavericks einen 87:91-Rückstand wettmachen konnten. Dallas bekam vor allem Wade, Topscorer der Liga, während der Schlussphase immer besser in den Griff.
„Wir haben einen Weg gefunden, ihn zu stoppen“, so Mavs-Headcoach Rick Carlisle anschließend. „Und das war auch nötig. Am Ende waren es Courage und Einsatz, denen wir diesen Sieg zu verdanken haben.“
Courage und Einsatz, beides nicht unbedingt Eigenschaften, mit denen man üblicherweise die Mavericks in Verbindung bringt. Doch Howard sorgte neben seiner Entlastung im Angriff vor allem für den nötigen Biss in der Defensive, um so eine Partie zu gewinnen.
Fleißigster Punktesammler auf dem Parkett war derweil Dirk Nowitzki, der die Partie mit 30 Zählern beendete. Neben dem Deutschen, Howard und Terry punktete Brandon Bass für Dallas mit zehn Zählern zweistellig. Auf Seiten Miamis spielten außer Wade und Chalmers Michael Beasley mit 17, Jermaine O’Neal mit 12 und Daequan Cook mit 13 Punkten auffällig.
Für die Mavericks war es bereits der zehnte Sieg in Folge über Miami bei einer Begegnung aus der regulären Saison. Nach den NBA-Finals der Saison 2005/2006 hatte Wade seinen ersten Auftritt in Texas, da er die Partien aus den vergangenen beiden Spielzeit verletzt aussetzen musste.
Über die Rückkehr zu der Stätte seines größten Triumphes meinte der Goldmedaillen-Gewinner von Peking nur lapidar: “Ich dachte vor der Partie, die Mavericks-Fans würden mich etwas lauter ausbuhen.”
Da vergangene Nacht auch die Phoenix Suns ihr Heimspiel gegen die Houston Rockets mit 114:109 gewinnen konnten, beträgt der Abstand zwischen Dallas auf Rang acht und dem Team aus Arizona auf Platz neun weiterhin vier Siege. Doch bei lediglich sieben ausstehenden Partien dürften die Mavericks so langsam für die Playoffs planen.
Zum direkten Duell der beiden Kontrahenten kommt es am Sonntag, wenn Dallas im heimischen American Airlines Center die Suns empfängt. Zuvor müssen die Texaner am Freitag noch bei den Memphis Grizzlies antreten.
Gelegenheit also, in dieser Woche alles klar zu machen.
Zusammenfassung der Partie:
Spieler des Tages: Dwyane Wade
Mittwoch, 25. Februar 2009Seiner 50-Punkte-Vorstellung zwei Tage zuvor gegen die Orlando Magic ließ Dwyane Wade ein weiteres Karriere-Highlight folgen.
Beim 103:91-Sieg seiner Miami Heat über die Detroit Pistons stellte der aktuelle Topscorer der Liga mit 16 Assists eine neue persönliche Bestleistung auf. Daneben konnte er 31 Punkte für sich verbuchen.
„Ich kann dazu nur eins sagen“, so Team-Kollege Mario Chalmers nach der Partie. „MVP. Er führt uns. Das ist genau was wir von ihm brauchen und was er die ganze Zeit über macht.
Dwyane Wade gegen die Detroit Pistons:
Dallas @ Miami 111:96
Sonntag, 1. Februar 2009Same procedure.
Bereits den neunten Sieg in Folge über die Miami Heat konnten die Dallas Mavericks Samstag Nacht für sich verbuchen.
Beim 111:96-Erfolg war vor allem Dirk Nowitzki nicht zu stoppen. Mit 30 Punkten und einer überragenden Wurfquote war „Dirkules“ der beste Mann auf dem Platz.
„Weil Dirk ein so guter Spieler ist, nehmen wir seine Leistungen oft für selbstverständlich hin“, gab Coach Rick Carlisle nach der Partie zu Protokoll. „Er hat heute 12 von 14 Würfen gegen eine starke Defense aus dem Feld verwandelt und es dabei leicht aussehen lassen.“
Dallas markierte mit einer Trefferquote von 60% aus dem Feld einen neuen Saison-Rekord. Beachtlich vor allem, wenn man bedenkt, dass Miami im Schnitt nur eine Trefferquote von 44% zulässt.
Für die Mavericks war es ein besonderes Spiel unter dem Championship-Banner der Heat von 2006, dass Dallas so gerne in der eigenen Halle gehisst hätte.
„So lange das Banner da oben hängt, beschäftigst du dich damit“, zeigte sich Jason Terry (20 Punkte) wehmütig. Doch Dalls bezog aus der Schmach von 2006 seine Motivation.
Mit 24:15 wurde das erste Viertel entschieden, im dritten Viertel führten die Mavs zeitweilig mit 21 Punkte - der Sieg sollte zu keinem Zeitpunkt mehr gefährdet werden. „Auch wenn wir heute unser bestes Spiel gezeigt hätten, wäre es schwer geworden Dallas zu besiegen“, meinte Miamis Superstar Dwyane Wade nach der Partie. „Sie haben einfach viel zu gut geworfen“.
Wade war mit 30 Punkten bester Spieler auf Seiten der Mannschaft aus Florida. Unterstützt wurde er von den Rookies Michael Beasley (18 Zähler, zehn Rebounds) und Mario Chalmers (17 Punkte). Miamis Shawn Marion musste bereits das sechste Spiel in Folge mit einer Leistenzerrung aussetzen.
Neben Nowitzki und Terrx überzeugten bei Dallas Josh Howard mit 15 Zählern und Jason Kidd mit 11 Assists.
Zusammenfassung der Partie:
Miami gewinnt Florida-Derby, LeBron verpasst Triple Double knapp
Sonntag, 25. Januar 2009Nun also auch Orlando.
Nachdem sich die Celtics und die Cavaliers im Saison-Verlauf schon kleine Schwächephasen erlaubt haben, verlieren nun auch die Magic das erste mal Seit ihrem 0:2-Start in die Saison zwei aufeinander folgende Spiele (80:90 zwei Nächte zuvor gegen die Boston Celtics).
Mit 97:103 ging die Partie gegen den Rivalen aus Florida, die Miami Heat, verloren. Trotz starker Punkteausbeute von Orlandos Starting-Five (Hedo Turkoglu 18 Punkte, Rashard Lewis 21, Dwight Howard 20, Jameer Nelson 16 und Courtney Lee 7) musste sich die Magic der Truppe um Dwyane Wade (27 Punkte) geschlagen geben. Von der Bank kam so gut wie nichts, nur 13 Punkte konnte die zweite Garde für sich verbuchen.
Bei Miami erwischte Rookie Mario Chalmers einen Sahne-Tag. Neben 20 Punkten und sechs Assists klaute er seinem Gegenüber Jameer Nelson im letzten Spielzug der Magic den Ball und stellte somit den Sieg des Meisters der Saison 2005/2006 sicher.
Es war nach zehn Niederlagen in Folge der erste Sieg Miamis gegen Orlando. Dementsprechend erfreut zeigte sich Wade nach der Partie: “Dieser Sieg ist sehr befriedigend. Wir mussten uns selbst beweisen, dass wir mit den Elite-Teams der Liga mithalten können.”
“The King” nicht zu stoppen
In Salt Lake City verpasste LeBron James derweil ein Triple Double nur knapp (es wäre Nummer drei der Sasison gewesen). Beim 102:97-Sieg der Cleveland Cavaliers über die Utah Jazz verbuchte James 33 Punkte, 14 Rebounds und neun Assists. Unterstützung bekam er von Mo Williams, der 25 Punkte (fünf von elf Dreiern) erzielte.
Bei den Jazz stellte Point Guard Deron Williams mit 16 Assists (neben 17 Punkten) eine persönliche Saison-Bestmarke auf. Neben Williams überzeugte Paul Millsap mit einem weiteren Double-Double (24 Puntke, 15 Rebounds), bereits sein 21. der Saison.
Für das Highlight der Partie sorgte “The King” persönlich mit einem krachenden Dunk (seltsamerweise bekam er keinen zusätzlichen Foul-Pfiff):
Auf den Schlag ins Gesicht von Gegenüber Kyrylo Fesenko angesprochen, antwortete James nur lapidar: “Sowas passiert in jedem Spiel, und ich habe deswegen noch keins verpasst.”
Die weiteren Ergebnisse: New York @ Philadelphia 110:116, New Jersey @ Memphis 99:88, Sacramento @ Milwaukee 104:106 und Washington @ Portland 87:100.




„Michael knows it’s winning time“ - der wohl einzige Satz, der aus der missglückten Live-Kommentator-Ära des Magic Johnson in unserem Gedächtnis blieb und bei jedem Finals-Spiel der frühen 90er ein echter Klassike war. In der aktuellen Finalserie um die Larry O’Brien-Trophy stehen wir ebenfalls vor drei Spielen in Dallas, die die Serie vorentscheiden werden – it’s winning time.