Klar, der erste Seed einer Conference geht immer als glasklarer Favorit in die erste Playoffrunde – Gegner hin, Verletzungen her. Schließlich hat es, seitdem 16 Teams in den Playoffs den Meister ausspielen, nur dreimal den Conference-Primus in der ersten Runde erwischt. Aktuell stehen die San Antonio Spurs mit dem Rücken zur Wand – aber ist das wirklich so überraschend? (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Matt Bonner“
Wirklich ein Upset?
Dienstag, 26. April 2011Eine Geschichte über Advanced Statistics
Freitag, 7. Januar 2011
Jeder, der sich für Basketball interessiert, dürfte hundertfach von ihnen gehört haben: Advanced Statistics. Tagtäglich wird man mit ihnen konfrontiert, eigene Kolumnen über sie und durch sie verfasst, Spieler hochgejubelt, als unterbewertet tituliert oder gezeigt, dass sie doch nicht so wichtig seien. Zeit, um sich kritisch mit ihnen zu beschäftigen, bleibt selten. Leider. (mehr…)
Goldener Herbst
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Sie sind schon seit ziemlich genau fünf Jahren abgeschrieben, als zu alt verschrien, als zu langsam, zu langweilig, zu ausrechenbar - und doch sorgen sie fast immer für Paukenschläge. Den letzten gab es im April, als man Dallas mit 4:2 in der ersten Runde nach Hause schickte. Aber war es wirklich das letzte Hurra der San Antonio Spurs oder werden sie noch einmal alle überraschen? (mehr…)
Playoffs Recap, 1. Folge
Dienstag, 20. April 2010
Bevor es heute mit den drei noch ausstehenden Previews weitergeht, hier mal eine kurze Zusammenfassung des ersten Playoffwochenendes im Stile “Was wir jetzt wissen”. Dabei sollten keine tiefgründigen Analysen erwartet werden, sondern nur das, was mein Notizzettel nach einem Wochenendmarathon NBA hergibt. (mehr…)
Spieler des Tages: Dirk Nowitzki
Donnerstag, 19. November 2009
Und er macht’s schon wieder. Bereits zum dritten Mal in der noch jungen NBA-Saison wird Dirk Nowitzki (Foto) „Spieler des Tages“. Dank einer überragenden Vorstellung im ewigen Texas-Duell zwischen den Dallas Mavericks und den San Antonio Spurs führt der Power-Forward sein Team zu einem Sieg nach Verlängerung über den Erzrivalen. Vor allem in der Overtime hatte San Antonio dem Deutschen nichts mehr entgegenzusetzen. (mehr…)
L.A. verliert gegen Angstgegner, Utah gegen San Antonio
Mittwoch, 28. Januar 2009Cleveland, Boston und San Antonio.
Diese Teams konnten die Los Angeles Lakers in den letzten Wochen im heimischen Staples Center besiegen. Nicht so den Conference-Elften aus dem Osten, die Charlotte Bobcats (19:26 Siege). Nach zweifacher Verlängerung bezwang die Mannschaft von Coach Larry Brown die Lakers mit 117:110 (53:54, 93:93, 103:103).
Das Team aus North Carolina hat sich in den letzten Spielzeiten zum echten Angstgegner der Lakers entwickelt. Fünf der vergangenen sechs Partien gingen an die Bobcats.
Die Niederlage L.A.’s konnte auch Kobe Bryant mit 38 Punkten nicht verhindern. In der letzten Minute der ersten Overtime war für den MVP der Saison 2007/2008 Schluss - sechstes persönliches Foul. Dabei hätte die Partie schon zur regulären Spielzeit entschieden sein können. Doch kurz vor Ablauf der Uhr versenkte Derek Fisher (14 Punkte) einen Dreier zum 93:93-Ausgleich. Charlotte, das zwei Minuten vor Ende der Partie Gerald Wallace (15 Punkte) ersetzen musste, der sich durch ein unsportliches Foul von Andrew Bynum (24 Punkte, 14 Rebounds) verletzte, ließ sich davon nicht einschüchtern.
In der zweiten Verlängerung erzielte Shannon Brown, Ersatzmann für Wallace, fünf seiner 14 Punkte, unter anderem einen Dreier zum 110:107. Danach übernahm Emeka Okafor (18 Punkte, elf Rebounds) mit fünf Punkten in den letzten 75 Sekunden. Neben Brown und Okafor überzeugten bei den Bobcats Raymond Felton (21 Punkte, elf Rebounds, neun Assists, knapp am ersten Triple-Double seiner Karriere vorbei) und Boris Diaw (23 Punkte, neun Rebounds, neun Assists, ebenfalls fast ein Triple-Double).
“Das war ein verflucht wichtiger Sieg, eine verflucht gute Vorstellung von uns”, zeigte sich Larry Brown nach der Partie begeistert.
San Antonio entscheidet Partie im letzten Viertel
Beim 106:100-Sieg der Spurs über die Jazz aus Utah behielt Manu Ginobili (13 Punkte) am Ende die Nerven. Acht von acht Freiwürfe verwandelte der Argentinier im letzten Spielabschnitt, sechs davon in den letzten 24 Sekunden.
“Bis die Schluss-Sirene erklingt, machst Du Dir Sorgen wie die Partie ausgehen wird”, meinte Tim Duncan (24 Punkte, neun Rebounds, acht Assists) nach der Partie. “Glücklicherweise war Manu am Ende eiskalt und sicherte uns den Sieg”.
Die Partie war stets eng geführt, zwölf mal wechselte die Führung, 13 mal war das Spiel ausgeglichen. Neben Duncan und Ginobili überzeugte der dritte im Bunde, Tony Parker, mit 24 Punkten. Center Matt Bonner, der sich in den letzten Wochen in guter Form präsentierte, kam auf 20 Zähler. Dabei verwandelte er sechs von sieben Dreier.
Auf Seiten der Jazz überzeugten Deron Williams (19 Punkte, 13 Assists), Mehmet Okur (22 Punkte, 17 Rebounds) und Ronnie Brewer (23 Punkte). Utah muss weiterhin auf Carlos Boozer (Knie) sowie neuerdings auf Andrei Kirilenko verzichten, der sich eine Knöchelverletzung zugezogen hat.
Die weiteren Partien vom Dienstag: Sacramento @ Cleveland 110:117, Indiana @ Orlando 111:135 und Denver @ Memphis 100:85.




Die Entwicklung der Phoenix Suns ist die Cinderella-Story der NBA (neben den Geschichten der Thunder, Bucks und Grizzlies). Vor der Saison von der Experten-Riege noch als Wackelkandidat für das Erreichen der Playoffs ausgemacht, hat sich die Mannschaft von Alvin Gentry mittlerweile zu einem soliden bis starken Team entwickelt, das in Kürze die Conference-Finals erreichen könnte. Ein Kommentar.