Wie seit spätestens gestern allgemein bekannt, wurde Michael Beasley (Foto), Forward der Miami Heat, im Laufe des vergangenen Wochenendes in ein Rehabilitationszentrum der Stadt Houston eingeliefert. Anonyme Quellen ließen mittlerweile verlauten, dass die Verantwortlichen Miamis den 20-jährigen Beasley ausdrücklich zu diesem Schritt geraten haben sollen. (mehr…)
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Der Fall Michael Beasley
Mittwoch, 26. August 2009Zeit zum Durchatmem: News & Infos
Dienstag, 25. August 2009In den vergangenen Tagen ist ein bisschen Ruhe auf dem Transfermarkt der NBA eingekehrt - nach zahlreichen, zum Teil spektakulären Spielerwechseln, die das Warten auf die kommende Saison verkürzen konnten. Der NBA-Blog nimmt sich nun die Zeit, auf kleinere Hintergrundereignisse sowie Klatsch und Tratsch aus der abgelaufenen Woche einzugehen. (mehr…)
Cleveland Cavaliers: Die Einkaufstour geht weiter
Montag, 20. Juli 2009
In Cleveland sitzt die Geldbörse locker. Nach den Verpflichtungen von Shaquille O’Neal und Anthony Parker unterbreiteten die Cavaliers nun Jamario Moon (Foto) von den Heat ein Angebot. Miami hat jetzt sieben Tage Zeit, mit der Offerte der Cavs gleichzuziehen. Indiana verstärkt sich derweil auf der Point-Guard-Position. (mehr…)
Dallas-Konkurrenz nervenstark
Mittwoch, 8. April 2009Vergangene Nacht gaben sich die Rivalen der Mavericks im Kampf um die Playoff-Platzierungen keine Blöße.
Doch es war zum Teil äußerst knapp.
Am spannendsten gestaltete New Orleans seine Partie gegen Miami. Erst nach Verlängerung konnte das Team um den abermals stark aufspielenden Chris Paul (26 Punkte, neun Rebounds, neun Assists, sechs Steals) Miami mit 93:87 bezwingen.
Mit der Schlusssirene der regulären Spielzeit verwandelte Rasual Butler (sieben Punkte, sechs Rebounds) einen Verzweiflungs-Dreier zum 79:79. Knapp neun Sekunden vor Ende der Extra-Zeit war es dann David West (20 Zähler, sechs Abpraller), der per Jump-Shot aus der Mitteldistanz zur vorentscheidenden 89:87-Führung der Hornets traf.
Auf der Gegenseite konnte Dwyane Wade mit 32 Punkten, sechs Vorlagen und sieben Rebounds die Niederlage seiner Heat nicht verhindern und wurde zudem kurz vor Ende der Partie wegen heftigem Reklamierens vom Parketts gestellt. Neben Wade zeigte Rookie Michael Beasley mit 25 Punkten eine starke Partie für Miami.
Durch den Sieg hat New Orleans jetzt auch auf dem Papier die Qualifikation für die Endrunde sicher, was Headcoach Byron Scott sichtlich zufrieden stellte. „Die zweite Playoff-Teilnahme in Folge ist ein gutes Gefühl“, so Scott nach der Partie. „Ich habe meinen Jungs in der Umkleidekabine dazu gratuliert. Auch wenn es nicht das primäre Ziel unserer Saison war, muss man das erst einmal erreichen.“
Portland mit Aufholjagd
Ähnlich eng ging es derweil in Memphis zur Sache. Lange sah es nach einem überraschenden Sieg der Grizzlies über die Gäste aus Portland aus, doch letztendlich setzte sich das bessere Spielermaterial durch und die Trail Blazers gewannen die Partie mit 96:93.
Angeführt von Brandon Roy (24 Punkte) blies das Team aus Oregon mit Beginn der zweiten Halbzeit zur Aufholjagd. Der hart erarbeitete Vorsprung der Grizzlies schmolz in der Folgezeit von komfortablen 18 Zählern immer weiter zusammen, bis Portland schließlich acht Minuten vor Ende der Partie mit 77:76 in Führung ging.
Es entwickelte sich eine spannende Schlussphase mit ständig wechselnder Führung, bis Travis Outlaw (11 Zähler) 13 Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Sonntagswurf im gegnerischen Korb unterbrachte und Memphis darauf keine Antwort mehr fand.
Bei den Grizzlies überzeugte neben Rudy Gay (19 Punkte) O.J. Mayo mit 31 Zählern. Für den Rookie war es bereits das siebte Mal in der laufenden Spielzeit, dass er die 30-Punkte-Marke durchbrechen konnte. Auf Seiten der Blazers zeigten neben Roy LaMarcus Aldridge und Rudy Fernandez mit jeweils 15 Zählern eine auffällige Partie.
San Antonio und Houston ohne Probleme, L.A. routiniert
Souveräner präsentierten sich dagegen die Spurs beim Angstgegner aus Oklahoma City. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen den Liga-Neuling, wussten die Spurs beim jüngsten Duell beider Mannschaften mit 99:89 zu überzeugen.
In Houston kamen die Rockets derweil zu einem ähnlich deutlichen 93:83-Erfolg über die zuletzt so starken Orlando Magic. Das Center-Duell der vielleicht besten Big-Men der Liga ging mit 20 Punkten und 16 Rebounds deutlich an Yao Ming. Dwight Howard beendete auf der Gegenseite die Partie mit lediglich 13 Zählern und zehn Abprallern.
In Sacramento fuhren die Los Angeles Lakers unterdessen einen ungefährdeten 122:104-Sieg über die heimischen Kings ein.
An der Tabellenkonstellation im „Wilden Westen“ der NBA hat sich aufgrund der Tatsache, dass alle Spitzen-Teams siegreich waren, nichts geändert.
Heute Nacht kommt es im American Airlines Center in Dallas zum mit Spannung erwarteten Duell der Mavericks gegen Utah. Die Texaner haben dann die Chance, mit den Jazz auf den siebten Rang der Tabelle gleichzuziehen.
Miami @ Dallas 96:98
Donnerstag, 2. April 2009Diese Partie versprühte Playoff-Atmosphäre.
In einer hart umkämpften, teils ruppig geführten Begegnung behielten die Dallas Mavericks am Ende die Oberhand und besiegten die Miami Heat mit 98:96.
22 Mal wechselte die Führung, neun Mal war das Spiel ausgeglichen. Die Spielentscheidende Szene trug sich 2,3 Sekunden vor dem Schlusspfiff zu, als Josh Howard (20 Punkte, acht Rebounds) beim Stand von 97:96 ein Offensiv-Foul von Rookie Mario Chalmers (18 Zähler) aufnahm.
„Er hat mich auf seine rechte Seite gelockt, doch ich bin einfach stehen geblieben und habe meine Position verteidigt“, äußerte sich Howard zu der Szene. „Chalmers hat mich über den Haufen gerannt und ich bekam den Foulpfiff.“
Miami foulte im Gegenzug Jason Terry (13 Punkte), der einen von zwei Freiwürfen verwandeln konnte. Dwyane Wade (23 Punkte, sechs Assists) kam in der letzten Sekunde der Partie, von Jason Kidd (drei Punkte, 11 Assists) hauteng verteidigt, nicht mehr rechtzeitig zum Abschluss und verfehlte seinen Wurf zudem.
„Wir haben heute als Mannschaft großartig verteidigt“, so Matchwinner Howard nach der Partie. „Alle Spieler auf dem Parkett haben gut kommuniziert und jeder hat heute mit einer Menge Energie gespielt.“ Allen voran der Foward selbst, der im zweiten Spiel nach seiner Zwangspause wegen einer Sprunggelenksverletzung den Unterschied ausmachte.
Howard verbuchte zwei seiner drei Steals in den letzten sechs Minuten der Partie, als die Mavericks einen 87:91-Rückstand wettmachen konnten. Dallas bekam vor allem Wade, Topscorer der Liga, während der Schlussphase immer besser in den Griff.
„Wir haben einen Weg gefunden, ihn zu stoppen“, so Mavs-Headcoach Rick Carlisle anschließend. „Und das war auch nötig. Am Ende waren es Courage und Einsatz, denen wir diesen Sieg zu verdanken haben.“
Courage und Einsatz, beides nicht unbedingt Eigenschaften, mit denen man üblicherweise die Mavericks in Verbindung bringt. Doch Howard sorgte neben seiner Entlastung im Angriff vor allem für den nötigen Biss in der Defensive, um so eine Partie zu gewinnen.
Fleißigster Punktesammler auf dem Parkett war derweil Dirk Nowitzki, der die Partie mit 30 Zählern beendete. Neben dem Deutschen, Howard und Terry punktete Brandon Bass für Dallas mit zehn Zählern zweistellig. Auf Seiten Miamis spielten außer Wade und Chalmers Michael Beasley mit 17, Jermaine O’Neal mit 12 und Daequan Cook mit 13 Punkten auffällig.
Für die Mavericks war es bereits der zehnte Sieg in Folge über Miami bei einer Begegnung aus der regulären Saison. Nach den NBA-Finals der Saison 2005/2006 hatte Wade seinen ersten Auftritt in Texas, da er die Partien aus den vergangenen beiden Spielzeit verletzt aussetzen musste.
Über die Rückkehr zu der Stätte seines größten Triumphes meinte der Goldmedaillen-Gewinner von Peking nur lapidar: “Ich dachte vor der Partie, die Mavericks-Fans würden mich etwas lauter ausbuhen.”
Da vergangene Nacht auch die Phoenix Suns ihr Heimspiel gegen die Houston Rockets mit 114:109 gewinnen konnten, beträgt der Abstand zwischen Dallas auf Rang acht und dem Team aus Arizona auf Platz neun weiterhin vier Siege. Doch bei lediglich sieben ausstehenden Partien dürften die Mavericks so langsam für die Playoffs planen.
Zum direkten Duell der beiden Kontrahenten kommt es am Sonntag, wenn Dallas im heimischen American Airlines Center die Suns empfängt. Zuvor müssen die Texaner am Freitag noch bei den Memphis Grizzlies antreten.
Gelegenheit also, in dieser Woche alles klar zu machen.
Zusammenfassung der Partie:
Dallas @ Miami 111:96
Sonntag, 1. Februar 2009Same procedure.
Bereits den neunten Sieg in Folge über die Miami Heat konnten die Dallas Mavericks Samstag Nacht für sich verbuchen.
Beim 111:96-Erfolg war vor allem Dirk Nowitzki nicht zu stoppen. Mit 30 Punkten und einer überragenden Wurfquote war „Dirkules“ der beste Mann auf dem Platz.
„Weil Dirk ein so guter Spieler ist, nehmen wir seine Leistungen oft für selbstverständlich hin“, gab Coach Rick Carlisle nach der Partie zu Protokoll. „Er hat heute 12 von 14 Würfen gegen eine starke Defense aus dem Feld verwandelt und es dabei leicht aussehen lassen.“
Dallas markierte mit einer Trefferquote von 60% aus dem Feld einen neuen Saison-Rekord. Beachtlich vor allem, wenn man bedenkt, dass Miami im Schnitt nur eine Trefferquote von 44% zulässt.
Für die Mavericks war es ein besonderes Spiel unter dem Championship-Banner der Heat von 2006, dass Dallas so gerne in der eigenen Halle gehisst hätte.
„So lange das Banner da oben hängt, beschäftigst du dich damit“, zeigte sich Jason Terry (20 Punkte) wehmütig. Doch Dalls bezog aus der Schmach von 2006 seine Motivation.
Mit 24:15 wurde das erste Viertel entschieden, im dritten Viertel führten die Mavs zeitweilig mit 21 Punkte - der Sieg sollte zu keinem Zeitpunkt mehr gefährdet werden. „Auch wenn wir heute unser bestes Spiel gezeigt hätten, wäre es schwer geworden Dallas zu besiegen“, meinte Miamis Superstar Dwyane Wade nach der Partie. „Sie haben einfach viel zu gut geworfen“.
Wade war mit 30 Punkten bester Spieler auf Seiten der Mannschaft aus Florida. Unterstützt wurde er von den Rookies Michael Beasley (18 Zähler, zehn Rebounds) und Mario Chalmers (17 Punkte). Miamis Shawn Marion musste bereits das sechste Spiel in Folge mit einer Leistenzerrung aussetzen.
Neben Nowitzki und Terrx überzeugten bei Dallas Josh Howard mit 15 Zählern und Jason Kidd mit 11 Assists.
Zusammenfassung der Partie:




Die Portland Trail Blazers können endlich einen Neuzugang vermelden. Nachdem die Mannschaft von Headcoach Nate McMillan zuvor das Rennen und Hedo Turkoglu und Paul Millsap verloren geben musste, unterschreibt nun Andre Miller (Foto) von den Philadelphia 76ers für die kommenden drei Jahre in Portland. Rasho Nesterovic kehrt derweil zu den Raptors zurück.