Artikel-Schlagworte: „Michael Finley“

Es ist vollbracht

Freitag, 14. Mai 2010

Tony AllenNun ist es also so gekommen, wie es viele Cleveland-Fans befürchtet, viele Neutrale erwartet und viele Celtics-Fans erhofft hatten: Der Meister von 2008 hat überraschend das beste Team der regulären Saison eliminiert und steht in den Eastern-Conference-Finals der diesjährigen NBA-Playoffs. Das Fazit einer Serie voller Überraschungen, die Erkenntnisse in vielerlei Hinsichten lieferte. (mehr…)

Zeit, dass sich was dreht

Mittwoch, 12. Mai 2010

kendrick-perkinsSicher, die nächste Runde ist noch nicht erreicht und man sollte es tunlichst vermeiden, die Cleveland Cavaliers jetzt schon abzuschreiben. Nach der 95:124-Klatsche in Spiel drei weiß man auch in Boston, dass man zu Hause vorgeführt werden kann. Und doch hat das Team schon jetzt mehr erreicht, als viele den Celtics zutrauten. Die Stimmung in Boston hat sich gedreht. Ein Kommentar. (mehr…)

Nur noch Luft im Tank

Donnerstag, 11. März 2010

Paul PierceEs war die schlimmste Niederlage der Boston Celtics in der laufenden Saison. Vergangene Nacht mussten sich die “C’s” in den eigenen vier Wänden der junge Truppe aus Memphis mit 111:91 geschlagen geben, woraufhin Boston von den eigenen Fans heftig ausgepfiffen wurde. Kevin Garnett, Ray Allen und Paul Pierce (Foto) schaffen es zurzeit nicht, das Team zu tragen. Ist Boston am Ende? (mehr…)

Vorschau Spiel 2: Dallas Mavericks @ San Antonio Spurs

Montag, 20. April 2009

„Für uns steht es in der Serie immer noch 0:0.“

Diese Devise gibt Dirk Nowitzki vor der zweiten Partie im Erstrunden-Duell der diesjährigen Playoffs zwischen den Mavericks und San Antonio aus.

Nachdem das Team aus „Big D“ die Auftakt-Begegnung beider Mannschaften in der Nacht von Samstag auf Sonntag überraschend mit 105:97 für sich entscheiden konnte, mahnt Nowitzki an, mit dem gewonnenen Heimvorteil sei in der Serie noch nichts entschieden.

„Wir werden den Druck auf San Antonio weiter erhöhen. Den Vorteil, den wir uns durch die erste Partie erarbeitet haben, wollen wir nicht wieder abgeben. Es könnte durchaus möglich sein, dass wir zweimal bei den Spurs gewinnen müssen, um eine Runde weiter zu kommen.“

Rein statistisch gesehen hat Dallas hervorragende Chancen auf den Einzug in die Conference-Semi-Finals. Rund 78 Prozent aller Teams in der Geschichte der NBA, die das Auftakt-Match einer Erstrunden-Serie gewinnen konnten, kamen später auch weiter. Auf der anderen Seite ist San Antonio ein Spezialist darin, Auftaktniederlagen noch in ein Weiterkommen umzuwandeln. Vergangenes Jahr in Runde zwei der Playoffs ging die erste Partie gegen die New Orleans Hornets verloren, die Spurs gewannen die Serie dennoch. Gleiches Bild während der Erstrunden-Serie 2006/2007 gegen die Denver Nuggets. Nach einer Auftaktniederlage im heimischen AT&T-Center entschied San Antonio das Duell noch zu seinen Gunsten.

J.J. BareaDoch Dallas muss sich nach der guten Vorstellung vom Wochenende keinesfalls vor dem verhassten Rivalen aus Texas verstecken. Die Mavericks überzeugten durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, sechs Akteure erzielten eine zweistellige Punkteausbeute. Spieler wie J.J. Barea (Foto), Brandon Bass oder Erick Dampier sprangen für die eher mäßig agierenden Nowitzki und Jason Terry in die Bresche und sammelten direkt zu Playoff-Beginn emsig Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gegen San Antonio.

Tim Duncan bereitete der Dallas-Defense zwar einige Schwierigkeiten, doch Dampier bekam den vielleicht besten Power-Forward aller Zeiten im letzten Viertel immer besser in den Griff. Gleiches Bild bei Tony Parker. Nachdem der Franzose in Halbzeit eins noch 13 Punkte und sieben Vorlagen gegen die Mavericks verbuchen konnte, stellte sich vor allem Barea während der zweiten 24 Spielminuten immer besser auf Parker ein und wusste dessen Kreise durchaus zu stören (unter anderem durch die Aufnahme zweier Offensiv-Fouls des Finals-MVP’s von 2007).

Raum zur Verbesserung gibt es für Dallas dagegen in der Verteidigung der gegnerischen Dreierschhützen. Unglaubliche 11 von 14 Würfen versenkten Roger Mason, Michael Finley & Co. von jenseits der Dreipunktlinie. Hier besteht dringender Handlungsbedarf durch Mavs-Headcoach Rick Carlisle, denn normalerweise ist gegen eine derartige Quote kein Spiel zu gewinnen.

Um es auf den Punkt zu bringen: Parker, Duncan und die Dreierschützen bilden die schlagkräftigsten Waffen im Arsenal der Spurs. Zumindest zwei der genannten Faktoren muss Dallas in der Verteidigung einigermaßen in den Griff bekommen, dann stehen die Chancen auf einen weiteren Sieg mehr als gut.

Nowitzki und Terry werden sich sicher nicht von ihrer durchschnittlichen Leistung im Angriff der Mavs während der ersten Partie beeindrucken lassen.

Und falls doch, sind da ja noch Josh Howard, Barea und Bass, die bewiesenermaßen einen Engpass in der Offensive zumindest zeitweise überbrücken zu können.

Spurs dominieren Hornets, Knicks auf dem Vormarsch

Sonntag, 1. Februar 2009

Dass die San Antonio Spurs noch lange nicht zum alten Eisen zählen, bewiesen sie vergangene Nacht eindrucksvoll mit einem 106:93-Sieg über die New Orleans Hornets.

Manu Ginobili, der bisher eine eher durchwachsene Saison spielte, scheint endgültig zu alter Stärke zurückgefunden zu haben. 22 Punkte schenkte der Argentinier den Hornissen in nur 25 Minuten Spielzeit ein, darunter ein Dunk, der das Highlight des Spieltages markieren dürfte:

Auf der Gegenseite war Chris Paul trotz 38 Punkten machtlos. Sichtlich frustriert schrie Paul die Schiedsrichter an, gestikulierte verzweifelt und bekam schließlich ein Technisches Foul. Die Spurs waren an diesem Tag einfach zu stark.

Neben Ginobili überzeugten Tony Parker (25 Punkte) und Michael Finley (22), auf Seiten der Hornets erreichte neben Paul lediglich David West mit 16 Zählern annähernd Normalform. Durch den Sieg setzt sich San Antonio in der Western-Conference weiter von Platz drei und vier ab.

Knicks frustrieren Pacers

Ein wahres Punkte-Spektakel boten die New York Knicks beim 122:113-Sieg über die Indiana Pacers. Die Mannschaft von Mike D’Antoni entwickelt sich immer mehr zu einem der aufregendsten Teams der Liga.

Al Harrington mit 31 sowie David Lee mit 23 Punkten (dazu 17 Rebounds, Double-Double Nummer 35 der Saison, damit zieht Lee mit Dwight Howard gleich) überragten bei den Knicks.

„Das ist der perfekte Spiel-Stil für mich“, gab sich Harrington nach der Partie begeistert. „Soviel Spaß wie jetzt hatte ich schon lange nicht mehr“. Der flexible Forward passt mit seiner Athletik und seinem guten Drei-Punkt-Wurf in der Tat perfekt in D’Antonis System.

Indiana hatte in T.J. Ford mit 36 Zählern (Karriere-Bestmarke) seinen stärksten Akteur. Dieser zeigte sich nach der Partie enttäuscht. „Wir kamen nur langsam in die Gänge und hatten das Spiel nie unter Kontrolle. Es war zu keiner Zeit knapp.“

New York belegt nach dem Sieg weiterhin den neunten Rang in der Eastern-Conference und geht auf Tuchfühlung zu den Playoff-Plätzen. Indiana dagegen findet sich auf dem drittletzten Platz wieder.

Die weiteren Partien vom Samstag: New Jersey @ Philadelphia 85:83, L.A. Lakers @ Memphis 115:98, L.A. Clippers @ Washington 94:106, Golden State @ Houston 93:110, Atlanta @ Milwaukee 107:110, Chicago @ Phoenix 122:111, Utah @ Portland 108:122.