Artikel-Schlagworte: „Mike Miller“

Déjà-Vu

Dienstag, 31. Mai 2011

Larry O'Brien Trophy Die Finals stehen vor der Tür, an denen die Dallas Mavericks teilnehmen werden. Dirk Nowitzki wird als bester Spieler der Playoffs gehandelt, die Mavericks haben alte Dämonen überwunden und gehen vor Selbstvertrauen strotzend in die entscheidenden Spiele, wo die Miami Heat mit einem Superstar-Duo als Anker warten. Plötzlich ist es wieder 2006. Und doch so vieles anders. (mehr…)

Verkehrte Welt

Dienstag, 24. Mai 2011

derrick-roseVor Serienbeginn wurde oft davon geredet, dass die Chicago Bulls den Versuch unternehmen, mit Teambasketball den Starball der Miami Heat zu besiegen. Was auf den ersten Blick auch irgendwie logisch erscheint, muss nach den ersten drei Spielen der Serie in Frage gestellt werden. Während Miami 2:1 führt, hadert Chicago mit der Entlarvung, selber eine One Man-Show zu sein. (mehr…)

Panic Attack

Sonntag, 19. Dezember 2010

Gilbert Arenas Wenn zwei der vier besten Teams des Vorjahres einen Trade abwickeln, darf man davon ausgehen, dass es bei beiden darum geht, sich für einen möglichen Finals-Run aufzustellen. Dass Panik oder vielleicht sogar Angst eine Rolle dabei spielen, würden wohl nur die allerwenigsten vermuten. Aber genau das ist gestern mit dem ersten Blockbuster-Trade des Jahres passiert. (mehr…)

Heat it up

Samstag, 13. November 2010

Dwyane Wade Zwei Franchises, zwei Mitfavoriten (wobei das für Miami untertrieben ist), etliche Probleme: Was man sich vor Saisonbeginn so schön ausgemalt hat, sieht momentan in Denver und Miami eher altbacken, wenn nicht gar hässlich aus. Während man in Miami aber nur von Anlaufproblemen sprechen kann, sind die Ursachen in Denver tiefgründiger - und erst mittelfristig zu beheben. (mehr…)

Frischer Wind in Salt Lake City

Montag, 27. September 2010

Deron WilliamsDie letzte Saison endete in gewohnter Manier: Zum Saisonstart als einer der Sleeper im Westen angesehen, eine ordentliche Regular Season mit einem Zwischenspurt, der die Jazz in den Rang eines Contenders erhob, um dann in der Endrunde von den Lakers rausgeworfen zu werden - zum dritten Mal in Folge. Grund genug, um den Kader ordentlich zu durchmischen. (mehr…)

O Shaq, Where Art Thou?

Samstag, 17. Juli 2010

shaquille-onealDie General Manager der NBA gaben bisher Unsummen an neuen Spielergehältern aus. Für Amare Stoudemire, Joe Johnson und auch die “Unglaublichen Drei” aus Miami ist die Zukunft gesichert. Doch ein Superstar (die Heat außen vor) reicht für die Meisterschaft kaum aus. Und Shaquille O’Neal (Foto) könnte für ein Team der fehlende Puzzlestein werden. Wo wird der “Diesel” also ab 2010/2011 spielen? (mehr…)

LeDecision - wie geht es weiter?

Samstag, 10. Juli 2010

LeBron JamesDie Entscheidung von LeBron James, ab kommender NBA-Saison in Miami neben Dwyane Wade und Chris Bosh auf Korbjagd zu gehen, erregte in den letzten 36 Stunden sowohl positive als auch negative Reaktionen auf dieses übertriebene Spektakel. Doch haben die Heat nun die besten Chancen, Ende Juni 2011 die Larry O’Brien Trophy in ihren Händen zu halten? Ein Kommentar. (mehr…)

Teil 3: Die Topverdiener der NBA

Dienstag, 23. Februar 2010

erick-dampierIm dritten Teil der NBA-Blog-Serie zu den finanziellen und wirtschaftlichen Hintergründen der National Basketball Association werden die Topverdiener der Liga von Rang 61 bis 90 unter die Lupe genommen. Dabei setzt sich ein Trend der vorangegangenen Platzierungen fort: Die großen Jungs auf der Center-Position, egal ob talentiert oder nicht, sind teilweise hoffnungslos überbezahlt. Eine Analyse. (mehr…)

Das Jahr der Wizards?

Donnerstag, 17. September 2009

Gilbert ArenasDie Washington Wizards waren in der vergangenen Saison unter den drei schlechtesten Mannschaften der gesamten Liga (neben den Sacramento Kings und den Los Angeles Clippers). Auch weil Superstar Gilbert Arenas (Foto) in den vergangenen beiden Spielzeiten mit Verletzungen zu kämpfen hatte und kaum zum Einsatz kam. Doch in diesem Jahr soll endlich alles anders werden. (mehr…)

Vorhang auf zur Wechsel-Börse

Mittwoch, 24. Juni 2009

Richard JeffersonKaum hat die Sommerpause begonnen, da dreht sich auch schon munter das Wechsel-Karussell. Die San Antonio Spurs angeln sich einen prominenten Neuzugang: Richard Jefferson (Foto) von den Milwaukee Bucks wird zukünftig die Texaner verstärken. Auch die Washington Wizards beziehen neues Personal, während es in Boston Gerüchte über den Abgang eines Leistungsträgers gibt. (mehr…)

Dallas @ Minnesota 108:88

Mittwoch, 1. April 2009

„Ein komplett anderes Team.”

So beschrieb James Singleton (11 Punkte, sieben Rebounds) die Mavericks nach ihrem deutlichen 108:88-Sieg über Minnesota mit Josh Howard (14 Punkte, sechs Rebounds) zurück in der ersten Fünf.

Howard musste zuvor wegen einer Sprunggelenksverletzung 11 Partien pausieren, von denen Dallas fünfmal als Verlierer vom Platz ging. Gegen die Timberwolves lieferte er vergangene Nacht  in 22 Minuten auf dem Parkett ein starkes Comeback ab.

„Ein großartiger Sieg“, so der Forward anschließend. „Ich bin einfach raus gegangen und habe die Dinge umgesetzt, von denen ich weiß, wie sie funktionieren.“

Headcoach Rick Carlisle blies ins gleiche Horn: „Von den zwei oder drei Situationen, in denen Josh nach einer Verletzung zurück ins Team kam, hat die Mannschaft immer extrem profitiert. Es war fast wie ein spiritueller Effekt für uns.”

Neben der Rückkehr des 28-Jährigen kam Dallas zugute, dass Jason Terry (21 Punkte) endlich wieder von seinem geliebten Platz auf der Bank ins Spiel kommen konnte. In den vergangenen Partien musste „Jet“ stets in der ersten Fünf aushelfen, weil diese über zuwenig Feuerkraft im Angriff verfügte. Mit Howard zurück in der Startformation kann sich Terry wieder auf seine äußerst effektive Rolle als sechster Mann konzentrieren.

„In einer optimalen Lage sind wir dann, wenn wir Terry als zusätzlichen Antreiber von der Bank aus in eine Partie schicken können“, so Carlisle nach der Begegnung.

Bester Mann auf dem Platz war einmal mehr Dirk Nowitzki mit 23 Punkten und 12 Rebounds. Für den Deutschen war es bereits das 17. Spiel in Folge, in dem er mindestens 20 Punkte erzielte - aktuell die längste Serie unter allen Akteuren der NBA.

Neben Nowitzki, Terry und Howard wusste Jason Kidd mit acht Punkten und 13 Assists zu überzeugen. Auf Seiten der Timberwolves präsentierten sich Rookie Kevin Love mit 23 Punkten und 12 Rebounds, sowie Mike Miller mit 15 Zählern und acht Abprallern am auffälligsten.

„Wir haben in den vergangenen Tagen ein paar harte Niederlagen wegstecken müssen“, gab Nowitzki nach der Partie zu Protokoll. „Diesen Sieg heute haben wir definitiv gebraucht.”

Nachdem Dallas das erste Viertel mit 36:21 für sich entschied, kam Minnesota in der folgenden Spielzeit nie näher als auf zehn Punkte an die Texaner heran. Schon früh ging es lediglich um die Höhe des Erfolges.

Für die Mavericks war es nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Cleveland und Denver der 44. Saisonsieg bei 30 Niederlagen. Der Abstand auf die neuntplatzierten Suns aus Phoenix beträgt bei acht ausstehenden Saisonspielen nun vier Partien.

Heute Nacht geht es für Dallas direkt weiter im Programm, dann gastieren die verhassten Miami Heat im heimischen American Airlines Center. Donnerstag wird sich dann zeigen, wie gut Howards Sprunggelenk zwei aufeinander folgende Partien verkraftet hat.

„Wir werden alle den Atem anhalten und hoffen, dass er in Ordnung ist“, so Carlisle.