Artikel-Schlagworte: „Nené Hilario“

Offseason-Preview: Central und Atlantic-Division

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Press Conference Die Saison ist gerettet, seit gestern steht sogar der Spielplan und NBA-Fans haben ihren ganz persönlichen Adventskalender um einen Tag auf den 25. Dezember erweitert. Nur gut, dass bis dahin genügend Gesprächsstoff vorhanden sein wird – welches Signing clever war, welcher Spieler den Joe Johnson „WTF??? So viel Geld???“-Preis abräumt und wer neuer Contender ist. Mittendrin: Natürlich wir. (mehr…)

Heat it up

Samstag, 13. November 2010

Dwyane Wade Zwei Franchises, zwei Mitfavoriten (wobei das für Miami untertrieben ist), etliche Probleme: Was man sich vor Saisonbeginn so schön ausgemalt hat, sieht momentan in Denver und Miami eher altbacken, wenn nicht gar hässlich aus. Während man in Miami aber nur von Anlaufproblemen sprechen kann, sind die Ursachen in Denver tiefgründiger - und erst mittelfristig zu beheben. (mehr…)

Verblasster Glanz

Donnerstag, 30. September 2010

Carmelo Anthony Nachdem die letzte Saison insgesamt doch als enttäuschend bezeichnet werden kann - schließlich hat man das selbsterklärte Ziel NBA-Titel meilenweit verfehlt - drohte der Super-GAU in Form des Abgangs von Carmelo Anthony (Foto). Da er sich aber doch noch einmal besann, kann die Vorschaureihe im NBA-Blog jetzt endlich weitergehen - überraschenderweise in Denver. (mehr…)

“Melodrama”

Donnerstag, 19. August 2010

carmelo-anthonyCarmelo Anthony (Foto) ist der Mann der aktuellen Stunde. Da der Star der Denver Nuggets eine vorzeitige Vertragsverlängerung in Höhe von 65 Millionen US-Dollar für drei Jahre noch auf dem Tisch liegen lässt, kommen zunehmend Gerüchte auf, Anthony ziehe es vor, die Nuggets spätestens im kommenden Sommer zu verlassen. New York taucht dabei immer öfter als mögliche Station auf. (mehr…)

Rivalry, Part 1

Samstag, 17. April 2010

Deron WilliamsNach der Conference-Finalteilnahme im letzten Jahr wollen die Nuggets dieses Jahr den letzten Schritt in Richtung Titel schaffen. Auf dem Weg dahin warten in der ersten Runde die Jazz, mit Denver durch eine ausgeprägte Rivalität verbunden und knapp am Divisionstitel vorbeigeschrammt. Schafft es Utah zum ersten Mal seit 2008, wieder in die zweite Runde einzuziehen? (mehr…)

Spieler des Tages: Carmelo Anthony

Freitag, 19. März 2010

carmelo_anthony2Die Denver Nuggets liefern sich ein spannendes Duell mit den Dallas Mavericks um Rang zwei in der Tabelle der Western-Conference und das damit verbundene Heimrecht in einer möglichen Zweitrundenserie. Carmelo Anthony (Foto), Denvers Lebensversicherung in der Endphase der regulären Saison, war es gestern zu verdanken, dass die New Orleans Hornets besiegt werden konnten. (mehr…)

Der NBA-Spielplan 2009/2010

Donnerstag, 6. August 2009

Das Warten wird erträglicher. Anfang dieser Woche wurde der Spielplan für die kommende NBA Saison veröffentlicht, der uns viele hochkarätige Begegnungen verspricht. Die Rockets dürften allerdings nicht sonderlich erfreut darüber sein, denn kein einziges Houston-Spiel wird im nationalen Fernsehen (ABC/ESPN/TNT) übertragen (in der letzten Saison konnte man Yao & Co. noch stolze 14 Mal bestaunen). Hier also einige der Highlights. (mehr…)

Lakers erobern ersten Matchball

Donnerstag, 28. Mai 2009

Lamar OdomDank eines starken vierten Viertels besiegen die Los Angeles Lakers die Denver Nuggets im fünften Aufeinandertreffen beider Mannschaften in den Western-Conference-Finals. Angeführt von Lamar Odom (Foto) übernimmt L.A. die 3-2 Führung in der Serie „Best of Seven“ und ist nur noch einen Sieg vom Erreichen der NBA-Finals 2009 entfernt. (mehr…)

Denver schlägt zurück

Dienstag, 26. Mai 2009

Chauncey BillupsDas war deutlich. Im vierten Aufeinandertreffen zwischen Nuggets und Lakers dominierte Denver das Spielgeschehen gegen Los Angeles fast nach Belieben und entschied jedes Viertel zu seinen Gunsten. Angeführt von Chauncey Billups (Foto) wusste das Team aus den Rocky Mountains dabei durch eine ausgeglichene Mannschafts-Leistung zu überzeugen. (mehr…)

Nuggets entführen Sieg aus L.A.

Freitag, 22. Mai 2009

Chauncey BillupsDer Bann ist gebrochen. Nach 11 Playoff-Niederlagen in Folge gelang den Denver Nuggets vergangene Nacht zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Endrunden-Sieg über die Los Angeles Lakers. Somit erobert das Team um Chauncey Billups (Foto) den Heimvorteil der Western-Conference-Finals und gleicht die Serie „Best of Seven“ gegen L.A. zum 1-1 nach Siegen aus. (mehr…)

Vorschau: Das Duell zweier Freunde

Dienstag, 19. Mai 2009

Carmelo AnthonyHeute Nacht steigt die erste Partie der mit Spannung erwarteten Western-Conference-Finals zwischen den Los Angeles Lakers und den Denver Nuggets. Es ist das Duell der Goldmedaillen-Gewinner von Peking, Carmelo Anthony (Foto) und Kobe Bryant, das Aufeinandertreffen der beiden besten Mannschaften des „Wilden Westens“ aus der regulären Saison. (mehr…)

Spieler des Tages: Nené

Mittwoch, 6. Mai 2009

Wenn Erick Dampier derzeitig des Nachts von Albträumen heimgesucht werden sollte, haben diese einen Namen: Nené, Center der Denver Nuggets.

Dampier hatte dem sieben Jahre jüngeren Brasilianer in den vergangenen beiden Zweitrunden-Begegnungen zwischen Mavericks und Nuggets nichts entgegenzusetzen.

Nené auf der einen Seite, jung, schnell, athletisch, Dampier auf der anderen, alt, langsam, teils apathisch. Der Ausgang dieses ungleichen Center-Duells ist nur eine logische Konsequenz der gegebenen Voraussetzungen. Nené: 24,5 Punkte und 5,5 Rebounds pro Partie gegen Dallas. Dampier: 3,5 Zähler und 5,0 Rebounds im Schnitt gegen Denver.

Vergangene Nacht stellte der 2,11-Meter-Mann in Reihen der Nuggets beim 117:105-Sieg seiner Truppe zudem mit 25 Punkten eine neue persönliche Playoff-Bestmarke auf. Beachtlich war dabei auch seine Wurfquote: acht Treffer bei 12 Versuchen aus dem Feld, neun von 13 erfolgreich verwandelten Freiwürfen. In knapp 35 Minuten auf dem Parkett schnappte sich Nené daneben acht Rebounds.

Für den 27-Jährigen könnte es eine wunderbare Playoff-Serie werden, wohingegen Dampier aus seinem Albtraum nicht mehr aufzuwachen droht.

Dallas Mavericks @ Denver Nuggets 105:117

Mittwoch, 6. Mai 2009

Déjà-vu.

Die Dallas Mavericks haben es verpasst, aus ihrer Auftaktpleite die nötigen Lehren zu ziehen.

Nach einem fast identischen Spielverlauf musste sich das Team aus Texas auch im zweiten Duell gegen die Denver Nuggets am Ende deutlich mit 105:117 geschlagen geben.

Abermals legte Dallas mit 30:22 ein starkes erstes Viertel hin, abermals war die Partie zur Halbzeit beim Stand von 55:58 völlig offen. Nach einem ausgeglichenen dritten Abschnitt brachen im finalen Viertel jedoch erneut alle Dämme im Spiel der Mavericks.

„Ich glaube, dass Dallas heute teilweise sogar das bessere Team war“, lies Nuggets-Coach George Karl nach dem Sieg seiner Mannschaft verlauten. „Aber es liegt im Charakter unserer Mannschaft, während der letzten 12 Minuten einer Partie noch einmal richtig Gas zu geben und die Intensität unseres Spiels zu steigern.“

Darauf fanden die Mavericks in der entscheidenden Phase der Begegnung keine Antwort.

Zwar leistete sich die Truppe von Headcoach Rick Carlisle neun Ballverluste weniger als im ersten Aufeinandertreffen beider Teams (11 anstatt 20), und die Punkte-Differenz unter den Brettern konnte mit 34:50 etwas ausgeglichener gestaltet werden, doch waren es letztendlich die selben Schwächen, die Dallas jeglicher Chancen auf den Sieg berauben sollten: entscheidende Ballverluste im finalen Viertel, Defizite unterm Korb, schwache Verteidigung der gegnerischen Fast-Breaks.

Und dann kam auch noch Pech hinzu.

Josh HowardJosh Howard (Foto), neben Jason Kidd bester Maverick in der Erstrunden-Serie gegen die San Antonio Spurs, kam nach seiner Sprunggelenks-Verletzung aus Partie Nummer eins lediglich während den ersten sechs Minuten der Begegnung zum Einsatz. Dallas vermisste in der Folge Howards Zug zum Korb und dessen Verteidigung gegen den offensiv gefährlichsten Akteur der Nuggets, Carmelo Anthony (25 Punkte), schmerzlich.

Dirk Nowitzki zeigte derweil abermals eine ganz starke Partie und war mit 35 Punkten (11 von 20 aus dem Feld, 12 von 13 Freiwürfen, daneben neun Rebounds) Topscorer der Begegnung. Doch in Abwesenheit von Howard war die Scoring-Last der Mavericks auf zu wenigen Schultern verteilt. Neben dem Würzburger punkteten lediglich Jason Terry mit 21 und Antoine Wright mit zehn Zählern zweistellig. Carlisle hatte Wright anstelle von J.J. Barea (fünf Punkte) in die erste Fünf berufen, um seiner Mannschaft mehr spielerische Härte einzuimpfen - mit durchwachsenem Ergebnis. Abermals präsentierten sich die Nuggets über weite Strecken einsatzfreudiger und aggressiver.

„Wir sind einfach ein explosives Team“, gab Chauncey Billups (18 Punkte, acht Vorlagen) nach der Partie zu Protokoll. „Das ist unser Stil. So spielen wir bereits das ganze Jahr über.“

Kenyon MartinDas Schlüssel-Matchup der Serie spielte sich währenddessen abermals unter den Körben ab. Hier hat Dallas die größten Defizite, und Denver wusste dies bisher schonungslos offen zu legen. Erneut ließen der starke Nené (25 Zähler, acht Rebounds), Kenyon Martin (Foto, 12 Punkte) und Chris Andersen (acht Zähler, neun Rebounds) durch ihre Athletik und Schnelligkeit Erick Dampier (vier Punkte, vier Abpraller) und Ryan Hollins (acht Zähler, vier Rebounds) ganz alt aussehen. Carlisle versuchte es daneben mit James Singleton (fünf Punkte), der im bisherigen Playoff-Verlauf kaum zum Einsatz kam - ohne Erfolg.

Daneben spielten die Nuggets ihren Geschwindigkeits-Vorteil abermals gnadenlos aus und entschieden die Fast-Break-Statistik mit 25:9 Punkten deutlich zu ihren Gunsten.

Die Mavericks gehen nun mit einem 0:2-Rückstand aus der Serie „Best of Seven“ in den dritten Schlagabtausch beider Mannschaften, der Samstagnacht im American Airlines Center zu Dallas steigt. Dort besteht berechtigter Grund zur Hoffnung auf eine bessere Leistung, schließlich wurden von den vergangenen 18 Heimpartien 17 gewonnen. Die einzige Niederlage kam allerdings gegen die Nuggets zustande, die während der laufenden Saison nun eine Bilanz von 6:0 Siegen gegen das Team von Besitzer Mark Cuban aufweisen können.

Für die Mavericks wird es Zeit, diese Serie zu brechen, denn ein 0:3-Rückstand wäre mit dem Ausscheiden aus der Endrunde gleichzusetzen. Noch nie in der Geschichte der NBA-Playoffs war eine Mannschaft in der Lage, dieses Ergebnis noch drehen.

„Wir haben jetzt ein paar Tage Zeit, um uns zu sammeln und neu zu formieren“, so Carlisle über die anstehende Aufgabe. „Wir müssen dringend an ein paar Dingen arbeiten.“

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Dallas Mavericks @ Denver Nuggets 95:109

Sonntag, 3. Mai 2009

Euphoriebremse für die Dallas Mavericks.

Im ersten Spiel der Conference-Semi-Finals gegen die Denver Nuggets musste das Team aus Texas am Ende eine deutliche 95:109-Schlappe einstecken. Die Mavs liegen zu Beginn der Serie „Best-of-Seven“ dadurch mit 0:1 Siegen im Hintertreffen.

Lange Zeit sah die körperbetonte Begegnung nach einer engen Angelegenheit aus. Viertel Nummer eins entschieden die Mavericks mit 24:16 zu ihren Gunsten, Denver wusste sich dabei phasenweise nur durch rüde Fouls zu helfen. Nach einem anschließenden 17:8 Zwischenspurt der Nuggets und dem Halbzeitergebnis von 47:51 hatten sich die Verhältnisse aber schnell wieder ausgeglichen. Im dritten Spielabschnitt konnte die Mannschaft von Rick Carlisle nochmals mit 66:64 in Führung gehen, bevor das Team komplett den Faden verlor.

Jason KiddWährend den letzten 15 Minuten der Partie häuften sich die individuellen Fehler auf Seiten der Mavs. Jason Kidd (Foto, 15 Punkte, vier Vorlagen), der über die komplette Serie gegen die San Antonio Spurs lediglich drei Ballverluste fabrizierte, verbuchte derer acht (!) gegen Denver. Völlig untypisch für den ansonsten so umsichtig agierenden Spielmacher. „Ich habe den Ball teilweise in die Zuschauerränge geworfen”, so Kidd anschließend. “Das darf mir nicht passieren.”

Insgesamt war die Truppe von Besitzer Mark Cuban für 20 Ballverluste verantwortlich. Ein Wert, mit dem keine Endrunden-Partie zu gewinnen ist. „Wir haben uns selbst geschlagen”, so Jason Terry nach der Begegnung, der selbst vier Mal den Ball verlor.

Ebenfalls ungewohnt für den bisherigen Playoff-Verlauf präsentierte sich die Bank der Mavericks. Terry erzielte zwar 15 Zähler für die zweite Garde seines Teams, doch daneben konnte kein Dallas-Einwechsel-Spieler mehr als sechs Zähler auf der Anzeigetafel vermerken. Ganz im Gegensatz zur Bank der Nuggets, die starke 39 Punkte zum Sieg ihrer Mannschaft beitrug.

Ein spielentscheidender Faktor der Partie war daneben die Punkteausbeute beider Mannschaften im Fast-Break. Denver schaltete stets blitzartig von Verteidigung in Offensive und beendete die Begegnung mit 29 Zählern nach schnellen Konterangriffen. Dallas dagegen konnte in dieser Statistik lediglich vier Punkte für sich verbuchen, auch dank der vielen Stockfehler von Kidd.

Nene HilarioGroße Defizite im Spiel der Mavericks wurden daneben unter den Brettern erkennbar. Erick Dampier (schwerfällig, drei Punkte, sechs Rebounds) und Ryan Hollins (unkonzentriert und übermotiviert, sechs Zähler, sechs Abpraller) hatten ihren Gegenspielern Nené (Foto, 24 Punkte, Karriere-Playoff-Bestleitungs) und Chris Andersen (11 Zähler, ebenfalls eine persönliche Bestmarke während der Endrunde, daneben fünf Blocks) offensiv wie defensiv nur wenig entgegenzusetzen. Vor allem Nené entwickelte sich bereits früh zum absoluten Albtraum-Matchup für Dampier, der dem gebürtigen Brasilianer in Sachen Athletik und Schnelligkeit nicht gewachsen war.

Dirk Nowitzki zeigte dagegen phasenweise ein ganz starkes Spiel und begann die Partie mit sechs Treffern bei sechs Versuchen aus dem Feld. Doch der Deutsche hatte gegen den „Birdman“ Andersen auch des Öfteren Schwierigkeiten, einen sauberen Wurf in der Offensive zu bekommen. Der achtfache All-Star beendete die Begegnung mit 28 Zählern und zehn Rebounds.

„Als ich mir nach dem Spiel die Statistik angeschaut habe, dachte ich, ich sehe nicht recht”, so Nowitzki über den Ausgang der Partie. „Ich hatte eher das Gefühl, wir hätten mit 30 Zählern Unterschied verloren. Jedes Mal, wenn wir die Chance hatten den Spielstand zu verkürzen, haben wir den Ball hergeschenkt.” 

Josh Howard zeigte währenddessen wie gewohnt mit 13 Punkten eine starke Anfangsphase, tauchte im späteren Spielverlauf jedoch völlig ab und beendete das Spiel mit lediglich 15 Zählern. Ende des ersten Viertels hatten Dallas und Howard dabei eine Schrecksekunde zu überstehen, als der 29-Jährige mit dem rechten Fuß umknickte. Nach kurzer Behandlung in der Umkleidekabine konnte Howard im zweiten Spielabschnitt aufs Parkett zurückkehren, doch wirkte er von da an längst nicht mehr so bissig wie zu Beginn der Partie.

Auf Seiten der Nuggets präsentierten sich neben Nené Carmelo Anthony mit 23 und J.R. Smith mit 15 Zählern auffällig. Chauncey Billups, Anführer der Truppe, durchlebte mit sechs Punkten und sechs Vorlagen dagegen einen eher ruhigen Arbeitstag.

Dallas muss währenddessen dringend den eigenen Spielaufbau in den Griff bekommen, um in der Nacht auf Mittwoch nicht bereits mit 0:2 Siegen ins Hintertreffen zu geraten. Daneben gilt es, das schnelle Umschalten der Nuggets von der Defensive in die Offensive effektiver zu unterbinden, sowie die Kreise von Nené unter dem Korb besser einzudämmen.

Viel Arbeit für Coach Carlisle und seine Jungs in ziemlich kurzer Zeit.

„Du kannst im Vorfeld soviel besprechen wie du willst”, gab Nowitzki über die Serie gegen Denver zu Protokoll. „Ich vermute, wir mussten heute hier einfach selbst die Erfahrung machen, wie es ist, in den Playoffs gegen die Nuggets zu spielen.”

„Jetzt liegt es an uns, im nächsten Aufeinandertreffen besser zu spielen.”

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

L.A. Lakers gegen Denver Nuggets 116:102

Freitag, 10. April 2009

Andrew Bynum ist zurück.

Andrew BynumNach seiner Knieverletzung am 31. Januar gab das Center-Talent beim 116:102-Sieg der Los Angeles Lakers im Spitzenspiel der Western-Conference über die gastierenden Denver Nuggets ein glänzendes Comeback. In 21 Minuten auf dem Parkett erzielte Bynum, für die ersten Fünf seiner Mannschaft auflaufend, 16 Punkte und pflückte sich daneben sieben Rebounds aus der Luft.

„Es fühlt sich toll an, wieder auf dem Platz zu stehen“, gab der 21-Jährige anschließend zu Protokoll. „Meine Mitspieler haben auf mich gewartet. Sie haben mir heute den Ball besonders oft zugepasst, um mich schnell wieder in ihr Spiel zu integrieren.“

Angeführt von Kobe Bryant (33 Punkte) und Pau Gasol (27 Zähler, 19 Rebounds) zogen die Lakers durch ihren 63. Sieg der Saison mit den Cleveland Cavaliers gleich, die allerdings noch eine Niederlage weniger auf dem Konto haben (15).

L.A.-Coach Phil Jackson nahm für Bynum Lamar Odom (sieben Punkte, neun Rebounds) aus der Startformation, um zu testen, wie das Zusammenspiel mit Gasol funktioniert. Der Spanier rückte wie zu Beginn der Saison von der Center-Position Bynums auf die des Power-Forwards.

„Es war großartig“, zeigte sich Gasol nach der Partie begeistert von der Rückkehr seines Team-Kameraden. „Fast war es so, als ob er nie weg gewesen wäre. Für ein Comeback nach so langer Zeit ohne Spielpraxis war es eine tolle Vorstellung von ihm. Das zeigt einfach, wie hart er während seiner Abwesenheit gearbeitet hat.”

Es ist zu erwarten, dass Los Angeles mit dieser Formation die Playoffs bestreiten wird und Odom als sechster Mann von der Bank aus ins Spiel kommt, wie bereits äußerst erfolgreich in der ersten Hälfte der laufenden Spielzeit geschehen.

Auf der anderen Seite verpasste Denver den vorzeitigen Titelgewinn der Northwest-Division. Für das Team aus dem Bundesstaat Colorado war es nach acht Siegen in Folge die erste Niederlage. Carmelo Anthonys 23 Punkte, sowie 19 Zähler von J.R. Smith und jeweils 17 Punkte durch Chauncey Billups und Nené sollten gegen den amtierenden Vizemeister der Liga am Ende nicht ausreichen.

Die Tabellensituation in der Western-Conference spitzt sich unterdessen immer weiter zu. Die Plätze zwei bis fünf trennt nur eine einzige Partie. Welche Teams zu Beginn der Endrunde letztendlich aufeinander treffen werden, ist noch völlig offen.

Lediglich die Lakers haben ihre Platzierung auf der Pole-Position schon gesichert. Und durch die Rückkehr Bynums darf die Mannschaft aus Kalifornien noch stärker eingeschätzt werden. Ein Albtraum-Matchup für jeden Gegner in Runde eins der diesjährigen Playoffs.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):