Das Traumfinale zwischen LeBron James und Kobe Bryant ist geplatzt. Als zu stark erwiesen sich die Orlando Magic in der Serie gegen die Cleveland Cavaliers. Angeführt von Dwight Howard (Foto), der vielleicht das beste Spiel seiner Karriere ablieferte, zieht die Mannschaft aus Florida durch einen Sieg über die Cavs nach 14 Jahren erstmals wieder in die NBA-Finals ein. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Rashard Lewis“
Orlando macht Überraschung perfekt
Sonntag, 31. Mai 2009Cavaliers entgehen Playoff-Aus
Freitag, 29. Mai 2009
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Dank eines überragenden LeBron James und einer Leistungsexplosion von Mo Williams (Foto) verkürzt Cleveland durch den Erfolg über Orlando die Serie „Best of Seven“ auf 2-3 Siege aus Sicht der Cavaliers und erzwingt somit eine sechste Partie gegen die Magic in den Eastern-Conference-Finals. (mehr…)
Cleveland vor dem Aus
Mittwoch, 27. Mai 2009
Damit hatte keiner gerechnet. Die Orlando Magic stehen im Anschluss an einen hauchdünnen Sieg nach Verlängerung über die Cleveland Cavaliers vor dem Einzug in die NBA-Finals 2009. Beim Stand von 3-1 nach Siegen in den Eastern-Conference-Finals ist die Mannschaft um den überragenden Dwight Howard (Foto) nun im Besitz dreier Matchbälle auf das Weiterkommen. (mehr…)
Orlando weiter auf dem Vormarsch
Montag, 25. Mai 2009
Es bahnt sich eine faustdicke Überraschung an. Vergangene Nacht besiegten die Orlando Magic um Dwight Howard (Foto) in einer phasenweise überhart geführten Begegnung die Cleveland Cavaliers bereits zum zweiten Mal binnen drei Partien. Der große Favorit auf die diesjährige Meisterschaft sieht sich nun mit einem 1-2 Rückstand in den Conference-Finals konfrontiert. (mehr…)
Orlando schockt den Favoriten
Donnerstag, 21. Mai 2009
Die Party ist vorbei. Völlig überraschend mussten die Cleveland Cavaliers vergangene Nacht ihre erste Pleite der laufenden Playoffs hinnehmen. In einem Herzschlagfinale setzten sich die Orlando Magic um Dwight Howard (Foto) gegen die Truppe von Superstar LeBron James durch und erobern somit den Heimvorteil in den Eastern-Conference-Finals. (mehr…)
Orlando beendet Saison der Celtics
Montag, 18. Mai 2009
Die NBA-Playoffs 2008/2009 werden einen neuen Champion hervorbringen. Der amtierende Meister, die Boston Celtics, mussten sich im siebten Spiel der Confenrece-Semi-Finals gegen die Orlando Magic deutlich geschlagen geben und verpassen somit die mögliche Titelverteidigung. Zu stark präsentierte sich das Kollektiv aus Florida um Dwight Howard (Foto). (mehr…)
Davis entscheidet Playoff-Thriller
Montag, 11. Mai 2009
Spielstand: 94:93 für Orlando, Boston im Ballbesitz, die Uhr tickt runter. Glen „Big Baby“ Davis (Foto) stellt Paul Pierce einen Block, rollt sich ab, bekommt das Leder, wirft aus etwa sieben Meter Korbentfernung - swish! Die Celtics besiegen die Magic mit 95:94 und erobern sich den Heimvorteil der Zweitrunden-Serie zurück. (mehr…)
Spieler des Tages: Rashard Lewis
Samstag, 9. Mai 2009
Rashard Lewis (Foto) könnte im Zweitrunden-Duell mit den Boston Celtics den Unterschied für seine Mannschaft ausmachen. Der Forward der Orlando Magic ist durch seinen guten Wurf von außen, kombiniert mit 2,08 Metern Körpergröße von den deutlich kleineren Verteidigern Bostons nicht zu halten. (mehr…)
Boston in Orlando chancenlos
Samstag, 9. Mai 2009
Im Angriff trafen die Schützen der Orlando Magic fast nach Belieben, in der Verteidigung erwies sich Dwight Howard (Foto) als schier unüberwindbares Hindernis für die Boston Celtics. Spiel Nummer drei der Serie „Best of Seven“ ging folgerichtig mit 117:96 deutlich an das Team aus Florida. (mehr…)
Der Champion schlägt zurück
Donnerstag, 7. Mai 2009Die Boston Celtics sind wieder da. Und wie.
Nach ihrer Auftaktpleite in Runde zwei der NBA-Playoffs gegen die Orlando Magic war für die Mannschaft aus „Beantown“ vergangene Nacht Wiedergutmachung angesagt.
Und darum sollten sich Rajon Rondo und Eddie House (Foto) persönlich kümmern. Das Duo auf den Guard-Positionen zeigte gegen Orlando eine herausragende Vorstellung und führte die Celtics zu einem deutlichen 112:94-Erfolg über die gastierenden Magic. Rondo erzielte dabei mit 15 Punkten, 18 Vorlagen und 11 Rebounds sein drittes Triple-Double der laufenden Playoffs, während House mit 31 Punkten (11 Treffer bei 14 Versuchen aus dem Feld, darunter vier von vier erfolgreichen Dreiern) seine bisherige Karriere-Bestleistung einstellte.
„Ich habe in meinem Leben schon so einige Spieler heiß laufen sehen“, gab Magic-Headcoach Stan Van Gundy nach der Begegnung zu Protokoll. „Aber was die Celtics heute abgeliefert haben, das war einfach nur unglaublich. Sie konnten machen was sie wollten, wir sind ihnen nur hinterhergelaufen.“
Daran hatte auch Ray Allen mit 22 Zählern seinen Anteil. Auf Seiten Orlandos beendete kein Akteur die Partie mit mehr als 17 Zählern, in Rashard Lewis (17 Punkte, zehn Rebounds) und Dwight Howard (zwölf Zähler, zwölf Rebounds) hatten die Magic noch ihre erfolgreichsten Akteure.
„Wir reden hier vom amtierenden Meister“, so Howard anschließend über die Celtics. „Wenn ein Spieler nicht so gut spielen sollte, springen einfach die anderen in die Bresche.“
Damit dürfte er Paul Pierce gemeint haben, der während der Partie lediglich drei Punkte für sich verbuchen konnte und aufgrund von frühen Foulproblemen nur 16 Minuten im Einsatz war. Doch es gab ja noch House, der die Lücke im Scoring zu schließen wusste. Sehr zum Ärgernis seines Gegenübers Rafer Alston (sieben Punkte, fünf Vorlagen), der nach einem erfolgreichen Wurf von House diesen auf den Hinterkopf schlug.
„Ich habe meinen Wurf verwandelt, mich umgedreht und wollte zurück in die Verteidigung laufen. Da hat er mich auf den Kopf geschlagen“, beschrieb House die Szene nach der Partie. „Ich glaube, er war einfach nur frustriert, dass ich durch meine Dreier das Gleiche mit ihm gemacht habe.“
Der kleine Shooting-Guard befindet sich momentan in einer bestechenden Form. Über die vergangenen drei Partien der Celtics verwandelte House 18 Würfe bei 24 Versuchen aus dem Feld, darunter zehn von zwölf erfolgreichen Dreiern.
Wenn Samstagnacht Partie Nummer drei der Serie in Florida steigt, sollten die Magic schleunigst eine Antwort auf den Scharfschützen in Reihen des Meisters finden. Sonst dürfte House weitere Unsportlichkeiten auf Seiten Orlandos provozieren.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Orlando siegt bei müdem Meister
Dienstag, 5. Mai 2009Den Boston Celtics steckte noch die Erstrunden-Serie gegen die Chicago Bulls in den Knochen.
Nach nur einem Tag Pause präsentierte sich der amtierende NBA-Champion müde und unkonzentriert im Zweitrunden-Auftakt gegen die Orlando Magic, den das Team aus Florida mit 95:90 für sich entscheiden konnte.
Dennoch herrschte auf Seiten der Magic nach der Begegnung keinesfalls nur eitel Sonnenschein, da in der zweiten Halbzeit fast ein 28-Punkte-Vorsprung aus der Hand gegeben wurde. „Unser Auftreten war selbstgefällig“, so Dwight Howard (Foto, 16 Punkte, 22 Rebounds, 3 Blocks), der nach seiner Sperre in Spiel sechs gegen die Philadelphia 76ers wieder ins Team gerückt war. „Wir haben am Ende einfach aufgehört zu spielen. Auch mit einer großen Führung im Rücken darf dir das gegen die Celtics nicht passieren. Ich bin nicht glücklich über das Ende der Partie.“
Orlando erkämpft sich durch den Erfolg den wertvollen Heimvorteil in der Serie „Best of Seven“ und führt das Duell gegen Boston nun mit 1:0 nach Siegen an.
Doch dem ging eine äußerst spannende Schlussphase voraus.
Zwei Minuten vor Abpfiff der Partie hatten sich die Celtics aufopferungsvoll bis auf 87:91 an Orlando herangekämpft, und waren in Begriff, weiter zu verkürzen. Doch Boston vergab in der Folge die besten Möglichkeiten, den Abstand abermals zu verringern. Ray Allen, der mit neun Punkten ein schwaches Spiel durchlebte und lediglich zwei Treffer bei 12 Würfen aus dem Feld markieren konnte, vergab dabei einen offenen Dreier. Auf der Gegenseite zeigten sich die Magic in Form von J.J. Redick (12 Punkte) nervenstark, der vier von vier Freiwürfen in den finalen 43 Sekunden der Begegnung verwandeln konnte.
„Die letzten 16 Minuten der Partie gerieten für uns zum Debakel“, so Orlandos Headcoach Stan Van Gundy trotz des Sieges seiner Mannschaft. „Wir wollten einfach nur die Zeit herunterspielen und das funktioniert in solchen Spielen eben nicht. Die Celtics werden nie eine Begegnung aufgeben und immer weiter kämpfen. Dennoch haben wir gewonnen, und das ist am Ende die Hauptsache.“
Orlando wusste dabei durch eine geschlossene Team-Leistung zu überzeugen. Neben Howard und Reddick erzielten Rashard Lewis mit 18, Hedo Turkoglu mit 15 und Anthony Johnson mit 17 Zählern jeweils eine zweistellige Punkteausbeute.
Auf Seiten der Celtics, die mit einer Trefferquote von 38,5 Prozent aus dem Feld zu kämpfen hatten , spielte Paul Pierce (Foto) mit 23 Zählern am auffälligsten. Rajon Rondo kratzte daneben mit 14 Punkten, zehn Rebounds und acht Vorlagen zwar abermals an einem Triple-Double, doch konnte er wie Allen lediglich zwei seiner 12 Versuche aus dem Feld verwandeln. Daneben fabrizierte er mit sieben Ballverlusten lediglich zwei Turnover weniger als in den vergangenen vier Partien gegen die Bulls.
„Wir können es uns einfach nicht erlauben, mit 25 Punkten Differenz ins Hintertreffen zu geraten“, so ein frustrierter Pierce nach der Partie. „Wir müssen viel früher aufwachen. Für unsere Leistung gibt es keine Entschuldigung.“
„Es ist wirklich schwer, das ganze Spiel über solch einem Rückstand hinterherzulaufen“, gab daneben Glen “Big Baby” Davis (12 Zähler) zu Protokoll. „Wir müssen in Zukunft über 48 Minuten so auftreten wie während der zweiten Halbzeit.“
Gelegenheit dazu haben die Kelten in der Nacht auf Donnerstag, wenn das nächste Spiel der Serie abermals im TD Banknorth Garden zu Boston steigt.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Philadelphia verpasst zweite Überraschung
Donnerstag, 23. April 2009Florida schlägt zurück.
Nachdem bereits Miami seine Erstrunden-Serie durch einen 108:93-Sieg gegen Atlanta ausgleichen konnte, fand auch das zweite Team aus dem sonnigen Bundesstaat in die Erfolgsspur zurück.
Die Orlando Magic bezwangen vergangenen Nacht die Philadelphia 76ers mit 96:87 und glichen somit das Playoff-Duell zwischen beiden Mannschaften zum 1:1 nach Siegen aus. Partie Nummer eins der Serie war zuvor überraschend mit 100:98 an die Mannschaft von Headcoach Toni diLeo gegangen.
Angeführt von Rookie Courtney Lee (Foto) mit 24 Punkten (Karriere-Bestleistung) und Rashard Lewis mit 16 Zählern (neben acht Rebounds) erkämpfte sich Orlando in einer Nerven-Schlacht den dringend benötigten Sieg gegen die Gäste aus Philadelphia. Dabei gaben die Magic beinahe abermals einen 18-Punkte-Vorsprung aus der Hand, wie vor drei Tagen in der ersten Playoff-Begegnung beider Mannschaft bereits geschehen.
Dwight Howard (11 Punkte, zehn Rebounds), frisch gekürter „Denfesive Player of the Year“ musste sich die Schlussphase der Partie von der Bank aus verfolgen, da er drei Minuten vor Ablauf der Spielzeit mit sechs persönlichen Fouls vom Parkett geschickt wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatten die 76ers den Abstand zu Orlando bereits bis auf fünf Punkte verkürzt.
Letzten Endes waren es Lee, Lewis und Hedo Turkoglu (16 Zähler, sechs Rebounds), die während der „Crunchtime“ der Begegnung die Nerven behielten und zusammen acht Punkte in der letzten Spielminute erzielten.
Besonders von Lee zeigte sich Orlandos Headcoach Stan Van Gundy beeindruckt: „Er scheint einfach freier und unbekümmerter aufzuspielen als einige seiner Kameraden. Ein paar unserer Jungs schleppen zurzeit alle Sorgen dieser Welt auf ihren Schulten mit sich herum. Hoffentlich können bald alle so auftreten wie Courtney.“
Auf der Gegenseite zeigte Andre Miller eine großartige Leistung. Der Veteran im Team Philadelphias beendete die Partie mit 30 Punkten und sieben Rebounds. Unterstützung bekam er von Thaddeus Young (20 Zähler) und Andre Iguodala (21), doch letzten Endes beraubte der 12:8-Endspurt Orlandos den Sixers jede Chance auf einen Sieg.
„Dieses Mal haben die Magic am Ende der Partie einen großartigen Job gemacht“, so Iguodala nach der Begegnung. „Sie haben ihre Würfe verwandelt und den Sieg sicher nach Hause gefahren.“
Partie Nummer drei der „Best-of-Seven“-Serie steigt in der Nacht auf Samstag in Philadelphia.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Shaq gegen Howard, Billups kehrt heim
Mittwoch, 4. März 2009Aus Sicht der Dallas Mavericks gab es vergangene Nacht zwei interessante Partien.
Im Duell der aktuell formstärksten Center der Liga besiegten Dwight Howards Orlando Magic Shaquille O’Neals Phoenix Suns mit 111:99. Daneben konnten die Detroit Pistons den dritten Sieg in Folge verbuchen. Mit 100:95 wurde Rückkehrer Chauncey Billups und seine Denver Nuggets bezwungen.
In Orlando lieferten sich Howard (21 Punkte, acht Rebounds) und O`Neal (19 Zähler, 11 Abpraller) ein heißes Duell, das alle Erwartungen erfüllte. Magic-Coach Stan Van Gundy wollte sogar eine Schwalbe Shaqs gegen seinen Center ausgemacht haben. „Ich war wirklich geschockt“, so Van Gundy. „Und ziemlich enttäuscht. Shaquille sollte einfach stehen bleiben und weiterspielen, so wie es unser Center die ganze Nacht über gemacht hat.“
Bei den Suns gab Steve Nash (20 Punkte, acht Assists, sieben Rebounds) nach drei Partien, die er wegen einer Knöchelverletzung aussetzen musste, sein Comeback. Auf Seiten Orlandos spielte Rashard Lewis mit 29 Punkten und 12 Rebounds am stärksten.
Warmer Empfang für Rückkehrer
In Detroit wurden die Zuschauer derweil Zeuge einer feinen Geste. Der Hallensprecher der Pistons stellte Billups von den gegnerischen Nuggets wie in alten Zeiten mit dem berühmten „B-B-B-B-Billups“ vor. Der Point-Guard, der zu Beginn der Saison im Tausch für Allen Iverson Detroit nach sechs Jahren in Richtung Denver verließ, zeigte sich ob des Jubels der Zuschauer sichtlich gerührt. „Ich kann das Spiel getrost vergessen“, so Billups über die Niederlage. „Aber die Ovationen und der warme Empfang der Fans werden mir ewig in Erinnerung bleiben.
Billups erzielte mit 34 Punkten gegen sein Ex-Team eine neue persönliche Saison-Bestleistung. Doch in Abwesenheit von Carmelo Anthony (interne Sperre) und einer schwachen Vorstellung von Kenyon Martin (lediglich sechs Punkte und drei Rebounds) hatten die Nuggets den Pistons unter den Körben wenig entgegenzusetzen. Für das Team aus Motor-City zeigten sich Richard Hamilton (21 Punkte) und Tayshaun Prince (23) am stärksten.
Seit Hamilton wieder in der ersten Fünf aufläuft, haben die Pistons gegen Boston, Orlando und nun gegen Denver gewonnen. Allen Iverson wird laut Coach Michael Curry nach seiner verletzungsbedingten Pause (Rücken) von der Bank ins Spiel kommen.
Zusammenfassung der Partie:
Beide Ergebnisse sind hilfreich für die Playoff-Hoffnungen der Mavericks. Die Plätze drei bist acht in der Western-Conference liegen aktuell nur um zwei Niederlagen auseinander. Zeit für Dallas, einen Zwischenspurt zu starten. Betrachtet man jedoch die Leistung gegen Oklahoma City und schaut sich die kommenden Gegner an, San Antonio, New Orleans, Washington, Phoenix, Portland, können einem berechtige Zweifel kommen.
Miami gewinnt Florida-Derby, LeBron verpasst Triple Double knapp
Sonntag, 25. Januar 2009Nun also auch Orlando.
Nachdem sich die Celtics und die Cavaliers im Saison-Verlauf schon kleine Schwächephasen erlaubt haben, verlieren nun auch die Magic das erste mal Seit ihrem 0:2-Start in die Saison zwei aufeinander folgende Spiele (80:90 zwei Nächte zuvor gegen die Boston Celtics).
Mit 97:103 ging die Partie gegen den Rivalen aus Florida, die Miami Heat, verloren. Trotz starker Punkteausbeute von Orlandos Starting-Five (Hedo Turkoglu 18 Punkte, Rashard Lewis 21, Dwight Howard 20, Jameer Nelson 16 und Courtney Lee 7) musste sich die Magic der Truppe um Dwyane Wade (27 Punkte) geschlagen geben. Von der Bank kam so gut wie nichts, nur 13 Punkte konnte die zweite Garde für sich verbuchen.
Bei Miami erwischte Rookie Mario Chalmers einen Sahne-Tag. Neben 20 Punkten und sechs Assists klaute er seinem Gegenüber Jameer Nelson im letzten Spielzug der Magic den Ball und stellte somit den Sieg des Meisters der Saison 2005/2006 sicher.
Es war nach zehn Niederlagen in Folge der erste Sieg Miamis gegen Orlando. Dementsprechend erfreut zeigte sich Wade nach der Partie: “Dieser Sieg ist sehr befriedigend. Wir mussten uns selbst beweisen, dass wir mit den Elite-Teams der Liga mithalten können.”
“The King” nicht zu stoppen
In Salt Lake City verpasste LeBron James derweil ein Triple Double nur knapp (es wäre Nummer drei der Sasison gewesen). Beim 102:97-Sieg der Cleveland Cavaliers über die Utah Jazz verbuchte James 33 Punkte, 14 Rebounds und neun Assists. Unterstützung bekam er von Mo Williams, der 25 Punkte (fünf von elf Dreiern) erzielte.
Bei den Jazz stellte Point Guard Deron Williams mit 16 Assists (neben 17 Punkten) eine persönliche Saison-Bestmarke auf. Neben Williams überzeugte Paul Millsap mit einem weiteren Double-Double (24 Puntke, 15 Rebounds), bereits sein 21. der Saison.
Für das Highlight der Partie sorgte “The King” persönlich mit einem krachenden Dunk (seltsamerweise bekam er keinen zusätzlichen Foul-Pfiff):
Auf den Schlag ins Gesicht von Gegenüber Kyrylo Fesenko angesprochen, antwortete James nur lapidar: “Sowas passiert in jedem Spiel, und ich habe deswegen noch keins verpasst.”
Die weiteren Ergebnisse: New York @ Philadelphia 110:116, New Jersey @ Memphis 99:88, Sacramento @ Milwaukee 104:106 und Washington @ Portland 87:100.



