Die beste Bilanz der letzten Saison, den amtierenden “MVP” im Team, einen “Coach of the Year” in seinem ersten Jahr und die Conference Finals hinter sich. Die Bullen klopfen nach vielen Jahren Mittelmaß wieder an der Ligaspitze an – und müssen sich trotzdem von ihrem Helden lösen um erfolgreich zu sein. Eine Vorstellung und Analyse der Chicago Bulls 2011/2012. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Richard Hamilton“
Less Rose, better Team
Donnerstag, 22. Dezember 2011Tracy McGrady - Letzte Chance
Mittwoch, 18. August 2010
Tracy McGrady (Foto) ist zurück. Nach über fünf Jahren bei den Houston Rockets, einem kurzen Abstecher in New York bei den Knicks und unzähligen Knieproblemen läuft der 31-Jährige in der kommenden Spielzeit für die Detroit Pistons auf. Der einstmalige NBA-Superstar unterschrieb vergangenen Montag einen Einjahresvertrag, der ihm 1,3 Millionen US-Dollar einbringen wird. Ein Kommentar. (mehr…)
Portrait: Bill „Sky“ Walker
Sonntag, 7. März 2010
Die neue Nummer 4 im Trikot der New York Knicks sorgte in den vergangenen Partien für mächtigen Wirbel um seine Person. Bill Walker, Neuzugang der Knickerbockers, spielt wie entfesselt, seitdem er per Trade aus Boston von den Celtics in die Mega-Metropole wechseln durfte. Mittlerweile hat er sich sogar in die Erste Fünf der Mannschaft von Headcoach Mike D’Antoni gespielt. (mehr…)
Auf dem Weg ins Nirgendwo
Sonntag, 10. Januar 2010
Beim gestrigen Aufeinandertreffen in Detroit verloren die Pistons gegen die Gäste aus Philadelphia bereits ihr 12. Spiel in Folge. Weder Teamstar Richard Hamilton (Foto, 12 Punkte) noch Neuzugang Ben Gordon (20 Punkte) konnten die Pleite verhindern. Der Angriff bleibt die große Schwäche des Teams. Während der Niederlagenserie konnten die Pistons kein einziges Mal mehr als 100 Punkte erzielen. Die Lust am Basketball scheint in Detroit abhanden gekommen zu sein. (mehr…)
Hochbetrieb an der Wechsel-Börse
Donnerstag, 2. Juli 2009
Vergangene Nacht kam der Free-Agent-Markt so richtig in Schwung. Größter Abnehmer von Spielern ohne Vertrag: die Detroit Pistons. Das Team aus „Motor City“ verstärkt sich mit Ben Gordon (Foto) aus Chicago und Charlie Villanueva von den Bucks. Zudem muss Zach Randolph bei den Los Angeles Clippers für Rookie Blake Griffin Platz machen und wechselt nach Memphis. (mehr…)
Vorhang auf zur Wechsel-Börse
Mittwoch, 24. Juni 2009
Kaum hat die Sommerpause begonnen, da dreht sich auch schon munter das Wechsel-Karussell. Die San Antonio Spurs angeln sich einen prominenten Neuzugang: Richard Jefferson (Foto) von den Milwaukee Bucks wird zukünftig die Texaner verstärken. Auch die Washington Wizards beziehen neues Personal, während es in Boston Gerüchte über den Abgang eines Leistungsträgers gibt. (mehr…)
NBA-Playoffs: Heimteams setzen sich durch
Mittwoch, 22. April 2009Nachdem die NBA-Playoffs 2008/2009 vergangenes Wochenende mit drei Auswärtssiegen eröffnet wurden, zieht langsam aber sicher so etwas wie Normalität in die Endrunde ein.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gaben sich die gastgebenden Mannschaften keine Blöße.
Erwartungsgemäß besiegten die Cleveland Cavaliers in der Quicken Loans Arena die gastierenden Detroi Pistons mit 94:82 und führen die Erstrunden-Serie nun mit 2:0 Siegen an. Wie bereits beim 102:84-Auftakterfolg ließen die Cavs den Gästen aus „Motown“ lange Zeit keine Chance. Nach drei absolvierten Vierteln schien die Partie beim Stand von 77:50 entschieden. Doch Detroit nutzte die Abwesenheit von LeBron James, der bereits für die nächste Begegnung geschont werden sollte, zu einem 27:5-Lauf und verkürzte den Abstand zu Cleveland auf sieben Punkte.
„The King“ kehrte aufs Spielfeld zurück und sorgte dafür, dass die Pistons nur kurz an einer Sensation schnuppern konnten.
„Die ersten sieben Spielabschnitte dieser Serie haben wir einen eindrucksvollen Basketball gezeigt“, so der Superstar nach der Partie. „Wir lassen uns das durch ein schwaches letztes Viertel sicher nicht kaputt machen.“
Das Trio um James (29 Punkte, 13 Rebounds, sechs Assists), Delonte West (20 Zähler) und Mo Williams (21 Punkte, sieben Vorlagen) präsentierte sich als übermächtiger Gegner für eine zeitweise desolat auftretende Mannschaft aus Detroit. Richard Hamilton mit 17 sowie Rodney Stuckey mit 14 Zählern punkteten für die Pistons noch am häufigsten, benötigten für ihre Ausbeute jedoch ganze 31 Würfe aus dem Feld.
„Es will einfach nichts funktionieren, egal was wir auch unternehmen“, gab sich Antonio McDyess (acht Punkte, 11 Rebounds) nach der Begegnung ratlos. „Wir müssen ein perfektes Spiel abliefern, um gegen Cleveland gewinnen zu können.“
Gelegenheit dazu haben die Pistons am kommenden Freitag, wenn es in der Serie für Partie Nummer drei nach Detroit geht.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Roy dominiert Houston, Mutombo mit Karriere-Ende
Richtig spannend entwickelte sich währenddessen die Begegnung zwischen den Portland Trail Blazers und den Houston Rockets. Nachdem das Team aus dem Bundesstaat Oregon zum Playoff-Auftakt vor heimischem Publikum noch eine 81:108-Klatsche hinnehmen musste, hatten die Blazers vergangene Nacht das bessere Ende auf ihrer Seite.
Mit 107:103 besiegte Portland die Gäste aus Texas und glich die Erstrunden-Serie somit nach zwei Begegnungen wieder aus. Angeführt von einem überragenden Brandon Roy (42 Punkte, sieben Rebounds) konnten die Blazers ihre erste Playoff-Partie seit sechs Jahren gewinnen.
Roy war es auch, der in der spielentscheidenden Phase den Unterschied für seine Mannschaft ausmachte. Sechs Punkte erzielte der Shooting-Guard während der letzten zwei Minuten der Partie. Auf der Gegenseite war es Aaron Brooks (23 Punkte), der sein Team mit drei Verzweiflungs-Dreiern in den verbleibenden 30 Sekunden im Spiel hielt. Doch auf der Gegenseite verwandelten die Akteure der Tail Blazers ihre Freiwürfe sicher (neun von 12) und entschieden die Partie letztendlich knapp zu ihren Gunsten.
Insgesamt 12 Mal wechselte die Führung, 16 Mal wies die Begegnung einen ausgeglichenen Spielstand auf. Keine Mannschaft konnte sich im Verlauf der Partie mit mehr als acht Punkten absetzen.
Neben Roy trumpfte auf Seiten Portlands LaMarcus Aldridge mit 27 Punkten und 12 Rebounds auf. Bei Houston zeigte sich neben Brooks Von Wafer mit 21 und Ron Artest mit 19 Zählern am treffsichersten. Yao Ming blieb dagegen mit 11 Zählern (neben acht Rebounds) erstaunlich blass.
„Jetzt wissen wir was zu tun ist“, so Aldridge nach der Begegnung. „Wir müssen körperlich dagegenhalten und mit Selbstvertrauen agieren, um in den Playoffs ein Spiel zu gewinnen.“
Die zweitjüngste Mannschaft der Liga (nach den Golden State Warriors) bekommt am Freitag eine weitere Möglichkeit, zusätzliche Erfahrung in der Endrunde zu sammeln.
Auf Seiten der Rockets kam es im ersten Viertel der Begegnung derweil zu einem tragischen Zwischenfall. Center-Legende Dikembe Mutombo (bis dahin ohne Punkte) verletzte sich bei einem Zusammenprall mit Greg Oden (vier Zähler, vier Rebounds) so schwer am Bein, dass er das Spielfeld auf einer Trage verlassen musste.
Nach der Partie erklärte der gebürtige Kongolese seine Karriere für beendet: „Das wars mit Basketball.“
„Als ich mit der Verletzung auf dem Spielfeld lag, musste ich richtig weinen“, so Mutombo anschließend. „Doch in der Umkleidekabine entschied ich mich, positiv zu denken. Ich danke Gott für die wundervollen 18 Jahre, die ich in dieser Liga hatte.“
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Detroit in Cleveland chancenlos
Samstag, 18. April 2009Im Gegensatz zum Thriller von Boston fehlte der Begegnung zwischen den Detroit Pistons und den Cleveland Cavaliers jegliche Playoff-Atmosphäre.
Und das lag einzig und allein an den ehemaligen „Bad Boys“ der Liga. Ohne Intensität und erschreckend brav präsentierte sich Detroit bei den Cavs und musste dementsprechend die Partie chancenlos mit 102:84 abgeben. Bereits zur Halbzeit (die LeBron James mit einem erfolgreichen Wurf von der Mittellinie beendete) hatte man trotz eines relativ offenen Spielstandes von 57:45 das Gefühl, Cleveland würde bereits mit 30 Punkten in Führung liegen.
Falls die Vorstellung der Pistons deren aktuelles Leistungsvermögen widerspiegelt, wird es eine kurze Erstrunden-Serie beider Mannschaften.
Am deutlichsten wurde der Unterschied zwischen der Franchise aus Ohio und der Truppe aus „Motor-City“, wenn man Mannschaftsgeist und Zusammenhalt beider Teams miteinander verglich. Während die Akteure der Cavs, ob im Spiel oder auf der Bank, zu jedem Zeitpunkt der Begegnung ihre Mitspieler anfeuerten und unterstützten, schienen die Spieler der Pistons jeweils nur sich mit sich selbst beschäftigt zu sein.
Angeführt von einem überragenden „King“ James (38 Punkte, acht Rebounds, sieben Vorlagen) dominierte Cleveland die komplette Partie nach Belieben und siegte letztendlich ohne größeren Aufwand. Neben dem Favoriten auf den diesjährigen MVP-Award erzielten vier Akteure der Cavaliers eine zweistellige Punkteausbeute.
“Wenn der beste Spieler deines Teams so selbstlos spielt, färbt das auf die ganze Mannschaft ab”, hatte Mo Willams (12 Punkte) nach der Begegnung eine einfache Erklärung für das harmonische Zusammenspiel der Cavs parat.
Auf Seiten Detroits wussten Rodney Stuckey mit 20 und Richard Hamilton mit 15 Zählern noch am ehesten zu überzeugen. Mitspieler Antonio McDyess (zehn Zähler) zeigte sich nach der Begegnung ratlos ob der Vorstellung von James: “Wenn er so spielt, wird es ganz hart für uns. Doppeln wir ihn, macht er die Punkte. Decken wir seinen Wurf, macht er die Punkte. Er geht einfach zum Korb und wird im günstigsten Fall von uns gefoult. Es ist einfach hart.”
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Spieler des Tages: Richard Hamilton
Sonntag, 29. März 2009Dieser Sieg kam genau zum richtigen Zeitpunkt.
Nachdem die Pistons bereits aus den Playoff-Rängen zu rutschen drohten, bezwang das Team angeführt von Richard Hamilton die Washington Wizards mit 98:96. Somit verschaffte sich Detroit ein wenig Luft auf Rang neun in der Tabelle der Eastern-Conference.
Hamilton verbuchte bei seinem Comeback nach sechs Partien Pause wegen einer Leistenverletzung 31 Punkte. Allerdings benötigte der 31-Jährige dafür 29 Würfe aus dem Feld - so oft hatte Hamilton in der laufenden Spielzeit noch nie auf den Korb geworfen.
Wie wichtig „Rip“ für seine Mannschaft ist, zeigt folgende Statistik: Ohne den Shooting-Guard mussten die Pistons zuletzt fünf von sechs Partien verloren geben.
Für die restlichen zehn Begegnungen der regulären Saison ist das Team aus „Motor City“ weiterhin auf solche Vorstellungen Hamiltons angewiesen.
Detroit @ Dallas 101:103
Mittwoch, 18. März 2009Am Ende stand ein Sieg, das war das Wichtigste.
Gegen eine Mannschaft aus Detroit, die ohne drei ihrer besten Spieler auskommen musste (Allen Iverson, Rücken, Richard Hamilton, Leiste, Rasheed Wallace, Wade), konnten die Mavericks am Ende knapp mit 103:101 gewinnen.
Ein äußerst wichtiger Sieg im Kampf um eine bessere Playoff-Platzierung für die Endrunde im April.
Abgesehen von einem starken Dirk Nowitzki (30 Punkte) war es das aber auch schon mit den erfreulichen Dingen.
Dallas verschleppte die Probleme aus den Niederlagen in Golden State und Los Angeles mit in die Partie gegen die Pistons. Und das ist hauptsächlich die Rebound-Arbeit. Mit 43:33 entschied Detroit die Abpraller-Statistik für sich, die Bilanz bei den Offensiv-Rebounds sogar mit 17:4. Entscheidend dabei: Die Pistons kamen gegen Dallas zu 27 Punkten aus zweiten Wurf-Chancen. Ein Wert, mit dem normalerweise keine Partie zu gewinnen ist. Daneben dominierte Detroit das Spiel unter dem Korb mit 44 erzielten Punkten - bei lediglich 24 Zählern der Mavericks.
Dallas-Coach Rick Carlisle sah als Ursache für die Schwäche seiner Mannschaft unter den Brettern die häufig verwendete und zuletzt auch recht effektive Zonen-Verteidigung. Hierbei müssten die Verteidiger zu lange nach ihrem Gegenspieler suchen, um diesen erfolgreich auszuboxen - im Gegensatz zu einer Mann-Verteidigung.
„Wir müssen einfach versuchen, gemeinsam und als Team besser zu rebounden“, so Carlisle nach der Partie. „Fünf Spieler müssen dies mit größter Entschlossenheit erledigen, vor allem, wenn wir mit unserer kleinen Aufstellung spielen.“
Das wird auch höchste Zeit, denn in den letzten drei Begegnungen pflückten sich die gegnerischen Teams im Schnitt 9,5 Rebounds mehr als die Mavericks.
Dennoch dominierte Dallas die Partie über weite Strecken. Zur Halbzeit hatten sich die Mavs einen 54:45-Vorsprung herausgespielt, nach dem dritten Viertel stand es sogar 80:65. Doch im letzten Spielabschnitt verkürzten die Pistons (vor allem durch 12 Punkte aus Offensiv-Rebounds) den Rückstand auf 93:98. Nowitzki und Jason Terry (18 Punkte) stellten den Sieg letzendlich in den letzten 15 Sekunden durch fünf von sechs verwandelten Freiwürfen sicher.
„So etwas passiert nun mal in dieser Liga“, gab der Deutsche nach dem Erfolg zu Protokoll. „Wir nehmen den Sieg wie er kommt, da dürfen wir nicht wählerisch sein.“
Sollten die Mavericks jedoch ernsthaft versuchen, das ausgerufene Ziel von 11 Siegen bei 14 ausstehenden Partien zu erreichen, ist eine deutliche Leistungssteigerung unter den Brettern angesagt.
Immerhin bestreitet Dallas acht der letzten Partien im heimischen American Airlines Center, wo das Team seit dem All-Star-Wochenende ungeschlagen ist.
Zusammenfassung der Partie:
Randnotizen: Dallas muss voraussichtlich mindestens bis Ende nächster Woche auf Josh Howard verzichten (Sprunggelenk). +++ Neben Nowitzki und Terry spielte Erick Dampier mit 16 Punkten und 13 Rebounds stark. +++ Detroit hatte in Tayshaun Prince mit 28 Punkten seinen auffälligsten Akteur. +++ Die Akteure der Mavericks trugen zu Ehren des St. Patrick Days ihre grünen Alternativ-Trikots. ++ Das American Airlines Center war bereits zum 309. mal in Folge ausverkauft - aktueller NBA-Rekord.
Pistons überraschen, Rockets marschieren
Dienstag, 10. März 2009Auch außerhalb Miamis wurde vergangene Nacht in der NBA einiges geboten. Gleich vier Partien springen dabei ins Auge.
Bleiben wir zunächst in der Eastern-Conference. Seit Allen Iversons Verletzung (Rücken) spielen die Pistons wie ausgewechselt. Der 98:94-Sieg über den Favoriten aus Orlando war bereits der fünfte Erfolg im sechsten Spiel ohne „The Answer“. Drei Siege für das Team aus “Motown” kamen dabei gegen Division-Tabellenführer zustande. Richard Hamilton, für Iverson in die Starting-Five gerutscht, spielte gegen die Magic ganz stark auf und beendete die Partie mit 29 Punkten und 14 Vorlagen (Karriere-Bestleistung).
Aus Sicht der Dallas Mavericks kam die Partie der Hornets gegen die Hawks zu einem freudigen Ergebnis. Atlanta konnte New Orleans mit 89:79 bezwingen. Die längste Siegesserie der Hornets in der laufenden Saison (sieben Erfolge) beendete dabei der zuletzt etwas formschwache Joe Johnson fast im Alleingang. 30 Punkte verbuchte der Shooting-Guard in 41 Minuten auf dem Parkett. Bei New Orleans spielte Chris Paul mit 24 Zählern und zehn Assists gewohnt stark.
Brooks überzeugt, Fernandez verletzt
Im Westen der Liga bewiesen die Rockets abermals ihre starke Form. Mit 97:95 wurde der Rivale aus Denver bezwungen. Seit fest steht, dass Tracy McGrady für den Rest der Saison ausfällt (Knie), spielt Houston äußerst konstant und konnte von den vergangenen zehn Partien acht für sich entscheiden. Aaron Brooks, für den nach Orlando abgegebenen Rafer Alston auf die Position des startenden Point-Guards gerückt, zeigte mit 19 Punkten abermals eine starke Partie. Denver hingegen befindet sich in einer Mini-Krise und verlor bereits die dritte Partie in Folge.
Eine unschöne Szene gab es derweil in Portland. Beim deutlichen 111:94-Sieg der Trail Blazers über die Los Angeles Lakers foulte Trevor Ariza Portlands Rudy Fernandez bei einem Korbleger-Versuch Ende des dritten Viertels derart heftig, dass der Spanier zehn Minuten lang auf dem Platz behandelt werden musste. Anschließend ging es für Fernandez auf einer Trage ins nächste Krankenhaus. Brandon Roy führte seine Mannschaft währenddessen mit 27 Punkten zu einem wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Ränge. Für die Lakers war es bereits die siebte Niederlage in Folge im Rose Garden der Trail Blazers.
Der Spieltag wurde durch einen 110:99-Sieg der Washington Wizards über die Minnesota Timberwolves komplettiert.




Die Saison ist gerettet, seit gestern steht sogar der Spielplan und NBA-Fans haben ihren ganz persönlichen Adventskalender um einen Tag auf den 25. Dezember erweitert. Nur gut, dass bis dahin genügend Gesprächsstoff vorhanden sein wird – welches Signing clever war, welcher Spieler den Joe Johnson „WTF??? So viel Geld???“-Preis abräumt und wer neuer Contender ist. Mittendrin: Natürlich wir.
Es ist mal wieder soweit: Beinahe einen Monat nach der letzten Ausgabe von “Taking Shots” gibt es natürlich mehr als genug, was einer Erwähnung bedarf. Mit dabei sind u.a. die mehr als strauchelnden Detroit Pistons, der Backcourt in Denver, vielleicht-doch-Superstar Amare Stoudemire, Jarryd Bayless und natürlich Aktuelles aus der deutschen NBA-Blogosphäre.
Im zweiten Teil der NBA-Blog-Serie zu den finanziellen und wirtschaftlichen Hintergründen der National Basketball Association werden die Topverdiener der Liga von Rang 31 bis 60 unter die Lupe genommen. Dabei sind krasse Fehlinvestitionen gegenüber gelungenen Preis-Leistungs-Verhältnissen in der Überzahl. Aber wie sagt man so schön? Hinterher ist man immer schlauer. Eine Analyse. 