Die schwarze Serie von sieben Niederlagen in Folge gegen die Denver Nuggets ist gebrochen, die Ehre der Dallas Mavericks wieder hergestellt. Durch einen an Spannung kaum zu überbietenden 119:117-Sieg verkürzt die Truppe aus Texas den Rückstand in den Conference-Semi-Finals auf 1:3 Siege. Dirk Nowitzki (Foto) zeigte dabei sein stärkstes Spiel während den laufenden Playoffs. (mehr…)
Für die Dallas Mavericks geht es heute Nacht um nichts Geringeres als die Ehre. Das Team von Rick Carlisle (Foto) liegt nach drei Partien gegen die Denver Nuggets in den Conference-Semi-Finals mit 0:3 im Hintertreffen. Bislang vermochte keine Mannschaft in der Geschichte der Playoffs einen derartigen Rückstand noch zu drehen. (mehr…)
Die Dallas Mavericks stehen vor dem Playoff-Aus. Durch einen Dreier von Carmelo Anthony (Foto) eine Sekunde vor Schlusspfiff musste sich die Truppe aus Texas im dritten Spiel der Conference-Semi-Finals mit 105:106 geschlagen geben. Somit befindet sich Dallas in der Serie „Best of Seven“ mit 0:3 Siegen im Hintertreffen. (mehr…)
Die Dallas Mavericks haben es verpasst, aus ihrer Auftaktpleite die nötigen Lehren zu ziehen.
Nach einem fast identischen Spielverlauf musste sich das Team aus Texas auch im zweiten Duell gegen die Denver Nuggets am Ende deutlich mit 105:117 geschlagen geben.
Abermals legte Dallas mit 30:22 ein starkes erstes Viertel hin, abermals war die Partie zur Halbzeit beim Stand von 55:58 völlig offen. Nach einem ausgeglichenen dritten Abschnitt brachen im finalen Viertel jedoch erneut alle Dämme im Spiel der Mavericks.
„Ich glaube, dass Dallas heute teilweise sogar das bessere Team war“, lies Nuggets-Coach George Karl nach dem Sieg seiner Mannschaft verlauten. „Aber es liegt im Charakter unserer Mannschaft, während der letzten 12 Minuten einer Partie noch einmal richtig Gas zu geben und die Intensität unseres Spiels zu steigern.“
Darauf fanden die Mavericks in der entscheidenden Phase der Begegnung keine Antwort.
Zwar leistete sich die Truppe von Headcoach Rick Carlisle neun Ballverluste weniger als im ersten Aufeinandertreffen beider Teams (11 anstatt 20), und die Punkte-Differenz unter den Brettern konnte mit 34:50 etwas ausgeglichener gestaltet werden, doch waren es letztendlich die selben Schwächen, die Dallas jeglicher Chancen auf den Sieg berauben sollten: entscheidende Ballverluste im finalen Viertel, Defizite unterm Korb, schwache Verteidigung der gegnerischen Fast-Breaks.
Und dann kam auch noch Pech hinzu.
Josh Howard (Foto), neben Jason Kidd bester Maverick in der Erstrunden-Serie gegen die San Antonio Spurs, kam nach seiner Sprunggelenks-Verletzung aus Partie Nummer eins lediglich während den ersten sechs Minuten der Begegnung zum Einsatz. Dallas vermisste in der Folge Howards Zug zum Korb und dessen Verteidigung gegen den offensiv gefährlichsten Akteur der Nuggets, Carmelo Anthony (25 Punkte), schmerzlich.
Dirk Nowitzki zeigte derweil abermals eine ganz starke Partie und war mit 35 Punkten (11 von 20 aus dem Feld, 12 von 13 Freiwürfen, daneben neun Rebounds) Topscorer der Begegnung. Doch in Abwesenheit von Howard war die Scoring-Last der Mavericks auf zu wenigen Schultern verteilt. Neben dem Würzburger punkteten lediglich Jason Terry mit 21 und Antoine Wright mit zehn Zählern zweistellig. Carlisle hatte Wright anstelle von J.J. Barea (fünf Punkte) in die erste Fünf berufen, um seiner Mannschaft mehr spielerische Härte einzuimpfen - mit durchwachsenem Ergebnis. Abermals präsentierten sich die Nuggets über weite Strecken einsatzfreudiger und aggressiver.
„Wir sind einfach ein explosives Team“, gab Chauncey Billups (18 Punkte, acht Vorlagen) nach der Partie zu Protokoll. „Das ist unser Stil. So spielen wir bereits das ganze Jahr über.“
Das Schlüssel-Matchup der Serie spielte sich währenddessen abermals unter den Körben ab. Hier hat Dallas die größten Defizite, und Denver wusste dies bisher schonungslos offen zu legen. Erneut ließen der starke Nené (25 Zähler, acht Rebounds), Kenyon Martin (Foto, 12 Punkte) und Chris Andersen (acht Zähler, neun Rebounds) durch ihre Athletik und Schnelligkeit Erick Dampier (vier Punkte, vier Abpraller) und Ryan Hollins (acht Zähler, vier Rebounds) ganz alt aussehen. Carlisle versuchte es daneben mit James Singleton (fünf Punkte), der im bisherigen Playoff-Verlauf kaum zum Einsatz kam - ohne Erfolg.
Daneben spielten die Nuggets ihren Geschwindigkeits-Vorteil abermals gnadenlos aus und entschieden die Fast-Break-Statistik mit 25:9 Punkten deutlich zu ihren Gunsten.
Die Mavericks gehen nun mit einem 0:2-Rückstand aus der Serie „Best of Seven“ in den dritten Schlagabtausch beider Mannschaften, der Samstagnacht im American Airlines Center zu Dallas steigt. Dort besteht berechtigter Grund zur Hoffnung auf eine bessere Leistung, schließlich wurden von den vergangenen 18 Heimpartien 17 gewonnen. Die einzige Niederlage kam allerdings gegen die Nuggets zustande, die während der laufenden Saison nun eine Bilanz von 6:0 Siegen gegen das Team von Besitzer Mark Cuban aufweisen können.
Für die Mavericks wird es Zeit, diese Serie zu brechen, denn ein 0:3-Rückstand wäre mit dem Ausscheiden aus der Endrunde gleichzusetzen. Noch nie in der Geschichte der NBA-Playoffs war eine Mannschaft in der Lage, dieses Ergebnis noch drehen.
„Wir haben jetzt ein paar Tage Zeit, um uns zu sammeln und neu zu formieren“, so Carlisle über die anstehende Aufgabe. „Wir müssen dringend an ein paar Dingen arbeiten.“
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Die Dallas Mavericks stehen in der zweiten Runde der NBA-Playoffs 2008/2009.
Angeführt von einem starken Dirk Nowitzki, der mit 31 Punkten und neun Rebounds sein bestes Spiel der diesjährigen Endrunde ablieferte, besiegte das Team aus „Big D“ die Spurs mit 106:93 im AT&T Center zu San Antonio.
Die Serie „Best-of-Seven“ geht dadurch mit 4:1 an die Mavericks, die zum ersten Mal seit drei Jahren wieder in die Conference-Semi-Finals einziehen können. Dort trifft Dallas auf die Denver Nuggets oder die New Orleans Hornets (Stand der Serie: 3:1).
„Ich freue mich riesig für meine Jungs“, so Rick Carlisle, Headcoach der Mavericks, nach der Begegnung. „Es war ein turbulentes Jahr, aber uns sind einfach viele gute Dinge zum richtigen Zeitpunkt widerfahren. Die Mannschaft ist in den vergangenen Wochen zu einer verschworenen Einheit zusammengeschmolzen.“
Dallas zeigte im Duell mit dem großen Rivalen aus Texas von Beginn an eine überzeugende, teils souveräne Vorstellung. San Antonio entschied sich zu Spielbeginn, Nowitzki nicht zu doppeln, sondern im Eins gegen Eins zu verteidigen. Der Deutsche nutzte in der Folge seine neu gewonnenen Freiräume äußerst effektiv. Mit 11 Zählern im ersten Spielabschnitt erzielte er lediglich einen Punkt weniger als im vorhergegangenen Aufeinandertreffen beider Teams über die ganze Partie. Viertel Nummer eins ging dank Nowitzki mit 31:20 an Dallas.
Im folgenden Spielverlauf wussten die Mavericks ihren Vorsprung geschickt zu verteidigen, bevor die Spurs kurz vor Halbzeitpfiff noch einmal auf 48:52 verkürzen konnten. Bis dahin hatte die Dallas-Defense Tony Parker gut unter Kontrolle, der im Gegensatz zu seinen 31 Punkten in Hälfte eins der vierten Partie humane 12 Zähler für sich verbuchte.
Wer im dritten Viertel ein Aufbäumen San Antonios erwartet hatte, sollte sich gründlich täuschen. Mit 30:19 ging der Spielabschnitt an Dallas, den die Mavericks mit zwei Dreiern von Geburtstagskind Josh Howard (17 Punkte, acht Rebounds, 29 Jahre) und Jason Kidd (12 Zähler, fünf Vorlagen) zum 82:67 beenden sollten.
„Ich denke, Howard ist der MVP dieser Serie“, gab es nach dem Schlusspfiff ein dickes Lob von Carlilse. „Er hat großartig gespielt. Er war immer für uns zur Stelle und hat sich vor allem durch Aktionen ausgezeichnet, die nicht zwingend zu Punkten führten, aber dennoch äußerst wichtig für unser Spiel waren.“
In den letzten 12 Minuten der Partie waren es dann Nowitzki mit seinen typischen Würfen aus der Mitteldistanz und Jason Terry (19 Zähler, sieben von 14 aus dem Feld) mit zwei erfolgreichen Dreiern, die den Vorsprung der Mavericks konstant im zweistelligen Bereich hielten.
Beim Stand von 96:86 und einer restlichen Spieldauer von zweieinhalb Minuten waren die San Antonio Spurs geschlagen.
„Es ist eine Befreiung“, diktierte Kidd der versammelten Reporter-Riege nach dem Sieg seiner Mannschaft in die Notizbücher.
Dallas überzeugte vor allem durch eine gute Defensiv- und Reboundarbeit und konnte daneben mit 51,4 Prozent aus dem Feld (38 Treffer bei 74 Versuchen) und 50 Prozent von jenseits der Dreierlinie (zehn von 20 Würfen) eine starke Trefferquote aufweisen. Die Punktelast im Angriff wurde zudem äußerst gleichmäßig verteilt. Neben Nowitzki, Kidd, Terry und Howard beendetenJ.J. Barea(zehn Punkte) undErick Dampier(11 Zähler, 12 Rebounds) die Partie mit einer zweistelligen Punkteausbeute.
Ganz im Gegensatz zu den Spurs. Die Abhängigkeit der Mannschaft von Parker (erzielte letzten Endes 26 Punkten und 12 Vorlagen) und Tim Duncan (30 Zähler, acht Rebounds) war auch im fünften Aufeinandertreffen beider Teams nicht zu übersehen und zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Serie. Neben den beiden Stars der Truppe von Headcoach Gregg Popovich konnte abermals kein anderer Akteur im zweistelligen Bereich punkten.
Für San Antonio war es während der Ära Duncan erst das zweite Ausscheiden in Runde eins der Playoffs (zuvor gegen die Phoenix Suns im Jahr 2000, Duncan war damals verletzt). Daneben kann sich Dallas auf die Fahnen schreiben, die einzige Mannschaft der Liga zu sein, die den großen Rivalen in dessen eigener Halle aus der Endrunde kegelte. Nach 2006 gelang den Mavericks dieses Kunststück bereits zum zweiten Mal. Waren zu Beginn des Jahrtausends stets die Spurs der große Angstgegner der Mavericks, hat sich die Rollenverteilung inzwischen wohl endgültig umgekehrt.
„Sie waren das bessere Team, ganz einfach“, zeigte sich Popovich nach der Niederlage als fairer Verlierer.
Die Mannschaft von Besitzer Mark Cuban kann jetzt erst einmal in Ruhe den Geburtstag von Josh Howard feiern, dessen Party im Vergleich zum vergangenen Jahr nach dem Ausscheiden in Runde eins gegen die New Orleans Hornets deutlich fröhlicher ausfallen dürfte.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Auch 68 Punkte des Duos der San Antonio Spurs sollten an diesem Abend gegen eine ausgeglichene Mannschaftsleistung und ein frenetisches Publikum der Dallas Mavericks nicht ausreichen. Mit99:90bezwang die Truppe von Headcoach Rick Carlisle vergangene Nacht den ewigen Rivalen aus Texas. Dallas führt die Serie „Best of Seven“ nun mit 3:1 Siegen an und kann bereits am kommenden Dienstag den Einzug in die Conference-Semi-Finals durch einen Erfolg in San Antonio perfekt machen.
Doch dieser komfortablen Ausgangslage ging ein schweres Stück Arbeit voraus.
Von Beginn an narrte Parker die Dallas-Defense nach Lust und Laune. Ganz im Gegensatz zumvergangenen Duell beider Mannschaften, in dem der Shooting-Guard lediglich 12 Punkte erzielen konnte, fanden die Mavericks im vierten Aufeinandertreffen mit den Spurs kein Mittel gegen den Franzosen.
Parker verbuchte gegen Dallas 43 Zählern, davon 31 in Halbzeit eins (interne Playoff-Bestmarke von George Gervin eingestellt). Doch mit zunehmender Spieldauer fiel es dem 26-Jährigen sichtlich schwerer, die komplette Punktelast im Angriff seiner Mannschaft zu tragen. Das dritte Viertel beendete er mit lediglich vier Punkten, im Schlussabschnitt verbuchte er deren acht. Duncan konnte derweil an seinem 33. Geburtstag 25 Zähler und zehn Rebounds für sich verzeichnen. Doch kein anderer Akteur im Trikot San Antonios erzielte daneben mehr als sieben Punkte. Zusammengerechnet waren die Spurs-Akteure, die nicht Parker oder Duncan hießen, für nur 22 Zähler verantwortlich.
„Die Mavs haben im Angriff deutlich mehr Waffen als wir“, so Parker nach der Begegnung. „Unser Fokus ist limitiert auf Dirk und Jason Terry, und mit denen kommen wir bisher auch gut zurecht. Aber die anderen Jungs bringen uns um.“
Dallas erbrachte somit den Beweis, dass Basketball noch immer ein Teamsport ist. Fünf Spieler der Mavs wiesen eine zweistellige Punkteausbeute auf, darunterJosh Howard (Foto) mit 28 Zählern am erfolgreichsten (sieben von 14 aus dem Feld, drei von sechs jenseits der Dreierlinie, 11 von 13 Freiwürfen).
„Was Josh unserer Mannschaft gibt, ist nicht ersetzbar“, so Carlisle anschließend über die starke Leistung Howards.
Dirk Nowitzkierwischte derweil einen rabenschwarzen Tag. Der achtfache All-Star wirkte phasenweise komplett verunsichert und schenkte ein ums andere Mal in Bedrängnis und von den Spurs gedoppelt den Ball her. Mit 12 Punkten und nur neun Versuchen aus dem Feld (bei vier Treffern) zeigte der Deutsche offensiv seine schwächste Partie während der Erstrunden-Serie gegen San Antonio. In der Verteidigung konnte er allerdings mit 13 Rebounds voll überzeugen.
„Die anderen Jungs sind heute für Dirk in die Bresche gesprungen“, äußerte sich Jason Kidd über die Leistung seiner Mannschaft. „So wie wir uns die ganze Saison über auf ihn verlassen konnten, konnte er sich heute auf uns verlassen. Ich glaube nicht, dass er jede Nacht 30 Zähler erzielen muss. Wir sehen momentan in dieser Serie, dass wir auch so gewinnen können.“
Dallas hatte es sich währenddessen selbst zuzuschreiben, dass die Partie überhaupt so spannend geriet. Beim Stand von 47:38 im zweiten Viertel vergabJason Terry(zehn Punkte, lediglich drei Treffer bei 17 Versuchen aus dem Feld) einen offenen Fastbreak-Korbleger. San Antonio drehte in der Folge die Partie und ging mit einer 55:51-Führung in die Halbzeitpause.
Nach einem starken dritten Spielabschnitt, den Dallas mit 29:16 dominierte, fanden die Spurs Mitte des vierten Viertels abermals zurück in die Partie. Beim Stande von 87:84 aus Sicht der Mavs war die Begegnung wieder völlig offen.
Doch das Team aus “Big D” präsentierte sich während der finalen Spielminuten nervenstark. Der defensiv auffällige Ryan Hollins(acht Rebounds, drei Blocks) verbuchte zunächst per Slam-Dunk seine einzigen Punkte des Abends, bevor Nowitzki mit einem Korbleger und Howard durch fünf von sechs verwandelten Freiwürfen die Partie zu Gunsten der Mavericks entschieden. Auf der Gegenseite hatten die Spurs ihr Heil in Dreipunktwürfen gesucht, doch mit sieben Fehlwürfen während der letzten drei Minuten der Begegnung nicht gefunden.
Herauszuheben ist auf Seiten der Mavericks die Leistung vonKidd(17 Punkte, sieben Vorlagen, sieben Rebounds). Dallas’ Spielgestalter lenkte die Geschicke seiner Mannschaft derart umsichtig, dass er in 40 Minuten auf dem Parkett keinen einzigen Ballverlust produzierte. Zudem strahlte er zu jeder Zeit der Begegnung eine absolute Ruhe aus und integrierte geschickt alle Mavs-Akteure ins Spiel seiner Mannschaft.
AuchErick Dampierwusste unter den Brettern zu überzeugen. Mit einer Intensität, die man in Dallas lange von ihm vermisst hatte, stürzte sich der Center in jeden Zweikampf und beendete die Partie mit zehn Punkten und sechs Rebounds. Antoine Wright lies sich derweil von seiner Degradierung in die zweite Garde der der Mannschaft nicht irritieren (J.J. Barea, neun Punkte, vier Vorlagen, startete erneut an seiner Stelle), und lieferte mit neun Zählern, darunter zwei ganz wichtige Dreier, eine ansprechende Leistung ab.
Die Mavericks haben nun alle Chancen in der Hand, einer durchwachsenen Saison mit dem Erreichen der zweiten Playoff-Runde endgültig eine positive Wende zu geben.
San Antonio muss sich hingegen etwas einfallen lassen, um die minimale Chance auf ein Weiterkommen zu wahren. Tony Parker und Tim Duncan sind dabei auf die Hilfe ihrer Team-Kameraden angewiesen. Ohne sie wird es nicht reichen.
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Was die Dallas Mavericks gestern gegen die San Antonio Spurs ablieferten, wird als eine der besten Defensiv-Leistungen in die Geschichte der Mannschaft aus Texas eingehen.
88:67 hieß es am Ende zu Gunsten der Mavs, in einer Partie, die schnell entschieden war. Dallas trat derartig dominant auf, dass Headcoach Rick Carlisle seine Stars bereits früh für die nächste Begegnung schonen konnte. Mit J.J. Barea (13 Punkte, sieben Assists) stand nur ein Dallas-Akteur länger als 30 Minuten auf dem Parkett.
Dirk Nowitzki, lediglich 26 Minuten im Einsatz, beendete die Partie mit 20 Zählern als Topscorer der Begegnung (starke acht Treffer bei 12 Versuchen aus dem Feld, sieben Rebounds). Somit endete die Serie von zwei Spielen in Folge, in denen der 30-Jährige die 20-Punkte-Marke nicht durchbrechen konnte. Neben dem Deutschen wussten Josh Howard (17 Zähler, acht Rebounds), sowie Jason Terry und Brandon Bass (jeweils zehn Punkte) zu gefallen.
“Das war heute eine großartige Leistung, offensiv wie defensiv. Doch ausschlaggebend war sicherlich unsere Verteidigung”, so Nowitzki, der vor der Partie als “Spieler des Monats April” der Western-Conference ausgezeichnet wurde.
Nach dem ersten Viertel führten die Mavericks bereits mit 27:16 und sollten in der Folge stets zweistellig in Front liegen. Zeitweise betrug der Vorsprung der Mavs 36 Punkte. Lediglich ein 25:13 Schlussviertel San Antonios lies die Niederlage auf dem Papier etwas milder erscheinen.
„Bitte habt ein bisschen Mitleid mit mir“, äußerte sich Gregg Popovich, Headcoach der Spurs, nach der Begegnung zur Klatsche seiner Mannschaft. „Diese Niederlage ist schlimm genug, da will ich mir nicht auch noch die Statistiken ansehen müssen”. Popovich nahm bereits Mitte des dritten (!) Viertels seine komplette Startformation vom Feld.
Tony Parker, in der Vergangenheit das Schreckgespenst der Mannschaft von Besitzer Mark Cuban, wurde in der Verteidigung das erste Mal während der laufenden Saison von den Dallas-Akteuren komplett unter Kontrolle gehalten. Parker, während dem zweiten Aufeinandertreffen beider Teams mit 38 Punkten noch Matchwinner San Antonios, beendete die Partie mit mageren 12 Zählern (fünf von 14 aus dem Feld) - so viele hatte er am vergangenen Dienstag bereits Mitte des ersten Viertels auf seinem Konto. Dennoch war der Franzose mit dieser Ausbeute Topscorer seiner Mannschaft.
Erick Dampier (zwei Punkte, neun Rebounds, drei Blocks) musste seiner Drohung, die er im Vorfeld der Partie geäußert hatte, keine Taten Folgen lassen. Der bullige Center auf Seiten der Mavs hatte versprochen, Parker mit dem ersten Ballbesitz der Begegnung per Foul auf die Bretter schicken zu wollen. Doch das war nicht von Nöten. Dampiers Nebenleute wussten den gegnerischen Spielmacher auch mit fairen Mitteln zu stoppen. Doch die Worte des 2,11-Meter-Kolosses hatten ihre Wirkung auf den Point-Guard anscheinend nicht verfehlt. Im ersten Viertel pflückte Dampier einen Korbleger-Versuch des 26-Jährigen blitzsauber vom Brett. Insgesamt dreimal während der ersten 12 Spielminuten wurde Parker mustergültig von einem Akteur der Mavs geblockt.
Neben dem Finals-MVP von 2007 punktete auf Seiten der Spurs lediglichFabricio Oberto mit zehnPunkten zweistellig (und das zum größten Teil während der „Garbage-Time“, der Phase der Partie, in der bereits alles entschieden ist).
Tim Duncan stellte derweil mit vier Zählern (neben zwei Rebounds) einen persönlichen Negativ-Rekord auf. Nie zuvor gelangen dem Power-Forward in einer Playoff-Begegnung weniger Punkte, ebenso wie San Antonio nie zuvor eine Partie der Endrunde mit weniger Zählern beendete. „Das war ein schreckliches Spiel“, so Duncan anschließend. „Hoffentlich kann ich das nächste Mal meine Mannschaft besser anführen.“
Zur Halbzeit waren die Mavericks beim Stand von 46:30 ebenfalls für einen neuen Rekord verantwortlich, allerdings im positiven Sinne: 30 zugelassene Punkte bedeuten auch statistisch gesehen die beste Verteidigungs-Leistung der Mannschaft zur Halbzeit einer Playoff-Partie.
Dallas führt die „Best-of-Seven“-Serie nun mit 2:1 Siegen an und kann in der Nacht auf Sonntag im vierten Aufeinandertreffen der Texas-Rivalen einen großen Schritt in Richtung Conference-Semi-Finals unternehmen. Jene Mannschaft, die in einer Serie mit 3:1 in Führung geht, kommt statistisch gesehen zu 76 Prozent auch eine Runde weiter.
„Unsere Aufgabe ist es nun, mit der gleichen Intensität ins nächste Spiel zu gehen“, so Carlisle nach der Partie. „Wir haben tollen Einsatz gezeigt und der Sieg war wichtig. Doch das war nur ein Schritt in die richtige Richtung.“
Partie Nummer vier findet ebenfalls im American Airlines Center zu Dallas statt, wo sich die Mavericks während der Saison als wahre Heim-Macht präsentierten (seit dem All-Star-Game mit einer Bilanz von 15:1 Siegen).
Es darf mit Spannung erwartet werden, ob San Antonio auf diese Klatsche eine Antwort findet.
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Große Ehre für die Dallas Maverichs und Jason Terry.
Der 31-Jährige bekommt für die reguläre Spielzeit 2008/2009 den Titel des „Sixth Man of the Year“ verliehen. In 63 von 74 Partien kam Terry von der Bank ins Spiel seiner Mannschaft und erzielte dabei durchschnittlich 19,6 Punkte pro Partie - soviel wie kein anderer Einwechsel-Spieler der Liga. Mit einer Wurfquote von 46,3 Prozent aus dem Feld und 36,6 Prozent von jenseits der Dreierlinie zeigte er daneben eine ordentliche Trefferbilanz. Den höchsten Punkteschnitt seiner Karriere von 19,7 Zählern pro Begegnung, aufgestellt unter den Atlanta Hawks während der Saison 2000/2001, verpasste der „Jet“ denkbar knapp.
„Es war großartig, wie Coach Carlisle mich in seine Systeme eingebunden hat“, gab Terry gegenüber der Dallas Morning News zu Protokoll. „Daneben war natürlich Jason Kidd für mein Spiel enorm wichtig, weil er mich überall auf dem Parkett mit seinen Pässen gefunden hat. Dieser Award ist definitiv eine Auszeichnung für die ganze Mannschaft.“
Der Shooting-Guard hatte großen Anteil daran, dass Dallas die achte Saison in Folge mit mindestens 50 Siegen beendete und sich am letzten Spieltag noch auf den sechsten Rang der Western-Conference schob.
Terry avancierte während seinem fünften Jahr in „Big D“ zum absoluten Publikumsliebling und hat als sechster Mann der Mavs eine neue Rolle im Team gefunden.
„Viele Spieler mit Starqualitäten hätten große Probleme damit gehabt, eine Mannschaft von der Bank kommend zu unterstützen“, so Carlisle über den 1,88-Meter-Akteur. „Manu Ginobili von den Spurs hat die Rolle des sechsten Mannes in den vergangenen Jahren revolutioniert. Er sieht darin die beste Möglichkeit, seinem Team zu helfen. Er ist ein großartiges Vorbild für alle Einwechselspieler der Liga, genauso wie Terry.“
Carlisle weiter: „Jason kommt für uns in eine Partie und agiert wie ein Starter. Und genau das gibt unserem Spiel jedes Mal einen großen Schub.“
Terry ist neben Roy Tarpley im Jahre 1987/1988 und Antawn Jamison anno 2003/2004 bereits der dritte Akteur in der Geschichte der texanischen Franchise, der mit dem Award zum besten sechsten Mann der Liga geehrt wird.
Offiziell bekommt Terry die Auszeichnung am Samstag vor der vierten Begegnung der Playoff-Serie mit den San Antonio Spurs überreicht.
Da war es wieder, das längst überwunden geglaubte zweite Gesicht der Dallas Mavericks.
Nach einerstarken ersten Partiegegen die San Antonio Spurs in Runde eins der Playoffs 2008/2009 setzte es vergangene Nacht eine schmerzhafte84:105-Klatschegegen den Erzrivalen aus Texas, der die Serie somit zum 1:1 ausgleichen konnte.
Die Fans der Mavericks dürften sich mit einem Déja-vu-Erlebnis konfrontiert sehen. Wie so oft in der vergangenen Saison folgte auf eine viel versprechende Vorstellung der Totalabsturz.
Die Mannschaft von Headcoach Rick Carlisle präsentierte sich wie ausgewechselt. Viel zu viele Einzelaktionen resultierten aus einem kaum vorhandenen Zusammenspiel der Dallas-Akteure.
Nach einem schwachen ersten Viertel, das mit 19:30 abgegeben wurde, konnte man vielleicht noch an den Auftaktsieg der Mavs denken, als die Mannschaft ähnlich mühsam in die Begegnung startete. Im zweiten Spielabschnitt, den Dallas mit 27:27 ausgeglichen gestalten konnte, keimte wieder etwas Hoffnung auf. Doch nach der Pause lief dann gar nichts mehr zusammen. Viertel Nummer drei, ansonsten eher Schlüsselabschnitt im positiven Sinne der Mannschaft, wurde mit 17:28 hergeschenkt und die Partie war beim Stand von 63:85 bereits entschieden.
Tony Parker (Foto), im ersten Spiel der Serie noch mit moderaten 24 Zählern von der Dallas-Defense einigermaßen im Zaum gehalten, präsentierte sich während der vergangenen Nacht wieder als absolute Nemesis der Mavericks. Mit 38 Punkten (16 von 22 verwandelten Würfen aus dem Feld) und acht Vorlagen spielte der Franzose praktisch ohne Gegenspieler und agierte im Angriff seiner Mannschaft nach Belieben.
„Ich habe versucht, mit viel Biss zu spielen“, so Parker nach der Partie. „Ein Sieg war für uns heute einfach Pflicht.“
Gregg Popovich, Headcoach San Antonios, konnte es sich sogar erlauben,Tim Duncan(13 Punkte, 11 Rebounds) nur 28 Minuten einzusetzen um ihn bereits für die kommende Begegnung zu schonen.
Vor allem an den Brettern zeigten sich die Spurs deutlich aggressiver als im ersten Spiel und dominierten gegen schwache Gäste die Rebound-Statistik mit 44:28 Abprallern.
Dirk Nowitzkiblieb auf der Gegenseite während der zweiten Partie in Folge unter 20 Zählern. Der Deutsche spielte phasenweise ohne Selbstvertrauen und beendete die Partie mit 14 Punkten und einer ganz schwachen Wurfquote aus dem Feld von lediglich drei Treffern bei 14 Versuchen. Im dritten Viertel verletzte sich der 30-Jährige zu allem Übel auch noch am Daumen und musste mit einem Verband weiterspielen.
Kein Dallas-Akteur vermochte gegen die Spurs-Verteidigung mehr als 20 Punkte zu erzielen. Am erfolgreichsten präsentierte sich noch Jason Terry mit 16 Zählern, wofür er allerdings auch 15 Würfe aus dem Feld benötigte. Von den zuletzt gelobtenJ.J. Barea(fünf Zähler) undBrandon Bass(acht Punkte) war wenig zu sehen,Josh Howard, viel beschworener X-Faktor im Spiel seiner Mannschaft, tauchte mit lediglich sieben erzielten Zählern komplett ab.
Einzig Jason Kidd erreichte mit 14 Zählern, vier Rebounds, fünf Assists und drei Steals annähernd seine Normalform.
Trotz der unterirdischen Leistung ist die Ausgangssituation der Mavericks für die kommenden Partien komfortabel, schließt man eine Wiederholung der heutigen Vorstellung einmal aus. Durch den Auswärtssieg im ersten Spiel der Serie ist Dallas im Besitzt des Heimvorteils, sprich, wenn das Team von Besitzer Mark Cuban seine drei verbleibenden Heimspiele gewinnt, kommt es eine Runde weiter.
Dazu ist allerdings das andere Gesicht der Mannschaft nötig. Sonst sieht es für die Mavs auch im heimischen American Airlines Center düster aus, wo in der Nacht auf Freitag Spiel Nummer drei der Serie steigt.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Diese Devise gibt Dirk Nowitzki vor der zweiten Partie im Erstrunden-Duell der diesjährigen Playoffs zwischen den Mavericks und San Antonio aus.
Nachdem das Team aus „Big D“ die Auftakt-Begegnung beider Mannschaften in der Nacht von Samstag auf Sonntag überraschend mit 105:97 für sich entscheiden konnte, mahnt Nowitzki an, mit dem gewonnenen Heimvorteil sei in der Serie noch nichts entschieden.
„Wir werden den Druck auf San Antonio weiter erhöhen. Den Vorteil, den wir uns durch die erste Partie erarbeitet haben, wollen wir nicht wieder abgeben. Es könnte durchaus möglich sein, dass wir zweimal bei den Spurs gewinnen müssen, um eine Runde weiter zu kommen.“
Rein statistisch gesehen hat Dallas hervorragende Chancen auf den Einzug in die Conference-Semi-Finals. Rund 78 Prozent aller Teams in der Geschichte der NBA, die das Auftakt-Match einer Erstrunden-Serie gewinnen konnten, kamen später auch weiter. Auf der anderen Seite ist San Antonio ein Spezialist darin, Auftaktniederlagen noch in ein Weiterkommen umzuwandeln. Vergangenes Jahr in Runde zwei der Playoffs ging die erste Partie gegen die New Orleans Hornets verloren, die Spurs gewannen die Serie dennoch. Gleiches Bild während der Erstrunden-Serie 2006/2007 gegen die Denver Nuggets. Nach einer Auftaktniederlage im heimischen AT&T-Center entschied San Antonio das Duell noch zu seinen Gunsten.
Doch Dallas muss sich nach der guten Vorstellung vom Wochenende keinesfalls vor dem verhassten Rivalen aus Texas verstecken. Die Mavericks überzeugten durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, sechs Akteure erzielten eine zweistellige Punkteausbeute. Spieler wie J.J. Barea (Foto), Brandon Bass oder Erick Dampier sprangen für die eher mäßig agierenden Nowitzki und Jason Terry in die Bresche und sammelten direkt zu Playoff-Beginn emsig Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gegen San Antonio.
Tim Duncan bereitete der Dallas-Defense zwar einige Schwierigkeiten, doch Dampier bekam den vielleicht besten Power-Forward aller Zeiten im letzten Viertel immer besser in den Griff. Gleiches Bild bei Tony Parker. Nachdem der Franzose in Halbzeit eins noch 13 Punkte und sieben Vorlagen gegen die Mavericks verbuchen konnte, stellte sich vor allem Barea während der zweiten 24 Spielminuten immer besser auf Parker ein und wusste dessen Kreise durchaus zu stören (unter anderem durch die Aufnahme zweier Offensiv-Fouls des Finals-MVP’s von 2007).
Raum zur Verbesserung gibt es für Dallas dagegen in der Verteidigung der gegnerischen Dreierschhützen. Unglaubliche 11 von 14 Würfen versenkten Roger Mason, Michael Finley & Co. von jenseits der Dreipunktlinie. Hier besteht dringender Handlungsbedarf durch Mavs-Headcoach Rick Carlisle, denn normalerweise ist gegen eine derartige Quote kein Spiel zu gewinnen.
Um es auf den Punkt zu bringen: Parker, Duncan und die Dreierschützen bilden die schlagkräftigsten Waffen im Arsenal der Spurs. Zumindest zwei der genannten Faktoren muss Dallas in der Verteidigung einigermaßen in den Griff bekommen, dann stehen die Chancen auf einen weiteren Sieg mehr als gut.
Nowitzki und Terry werden sich sicher nicht von ihrer durchschnittlichen Leistung im Angriff der Mavs während der ersten Partie beeindrucken lassen.
Und falls doch, sind da ja noch Josh Howard, Barea und Bass, die bewiesenermaßen einen Engpass in der Offensive zumindest zeitweise überbrücken zu können.
Die Dallas Mavericks nehmen den Schwung aus der regulären Saison mit in die Playoffs und besiegen zum Erstrunden-Auftakt die San Antonio Spurs mit 105:97 im gegnerischen AT&T-Center.
Somit steht es 1:0 in der „Best-of-Seven“-Serie zwischen beiden Mannschaften. Dallas entreißt durch den Auswärtssieg direkt im ersten Spiel des Texas-Showdowns San Antonio den Heimvorteil.
Für das Team von Headcoach Rick Carlisle war es der erste Erfolg in fremder Halle während einer Endrunden-Serie seit dem Western-Conference-Finale von 2006. Zuletzt mussten sich die Mavericks in den Playoffs neun mal in Folge auswärts geschlagen geben.
„Wir sind ein geduldiges, aber sehr hungriges Team“, äußerte sich Carlisle nach der Begegnung über seine Mannschaft. „Wir wussten, wie stark San Antonio hier spielt und haben nicht aufgegeben zu kämpfen, auch wenn es in der ersten Halbzeit lange nicht gut aussah.“
Und das tat es wirklich nicht.
Das erste Viertel verschlief Dallas direkt mit 18:29, bevor sich die Mannschaft, angeführt von einem ganz starken Brandon Bass (Foto), der im zweiten Spielabschnitt zehn seiner 14 Punkte erzielte, zur Halbzeitpause auf 45:49 herankämpfte. Viertel Nummer drei entwickelte sich ausgeglichen, mit Vorteilen auf Seiten der Mavericks. Nach einem Zwischenspurt der Spurs ging Dallas durch Jason Terry (12 Punkte) kurz vor Ende des Abschnittes mit 74:72 in Führung, bevor Tim Duncan (27 Punkte, neun Rebounds) noch auszugleichen wusste.
Beim Stande von 74:77 aus Sicht der Mavs machte Dallas ernst und zog durch einen 21:6-Lauf auf und davon. Erick Dampier (zehn Punkte, 11 Rebounds) zeigte während des finalen Viertels in der Verteidigung einen hervorragenden Job gegen Duncan, während J.J. Barea (13 Zähler) im Angriff der Mavs heiß lief und durch seine Schnelligkeit die Spurs ein ums andere Mal vor unlösbare Probleme stellte.
Als es San Antonio knapp vier Minuten vor Ende der Begegnung durch einen Dreier von Roger Mason (13 Punkte) noch mal gelang, auf 88:95 zu verkürzen, lag es an Dirk Nowitzki (19 Zähler, acht Rebounds), durch vier schnelle Punkte den Abstand wieder zu vergrößern und letzten Endes durch zwei erfolgreiche Freiwürfe den Endstand herzustellen.
Mit dem Schlusspfiff ließ sich Carlisle zu einer Geste der Genugtuung hinreißen, als er mit verbissener Miene die „Becker-Faust“ ballte. Ein emotionaler Ausbruch, den man während der laufenden Spielzeit das erste Mal beim stoischen Coach der Mavericks beobachten durfte.
Neben einer effektiven Verteidigung des alten Dallas-Schreckgespenstes Tony Parker (24 Punkte, acht Vorlagen), der ständig mit frischen Verteidigern traktiert wurde, war die Geschlossenheit der Mavs-Mannschaft der Schlüssel zum Sieg. In einer Begegnung, in der Nowitzki und Terry nicht ihren besten Abend erwischten, und Jason Kidd mit nur fünf Vorlagen (neben vier Punkten und acht Rebounds) erstaunlich uneffektiv auftrat, waren es Bass, Dampier, Barea und vor allem Josh Howard (25 Zähler), die die Scoring-Last auf mehreren Schultern verteilten. So beendeten sechs Dallas-Akteure die Partie mit einer zweistelligen Punkteausbeute.
Das schlug sich auch im direkten Bank-Vergleich beider Mannschaften nieder. Die Einwechselspieler der Mavs entschieden das Duell gegen die Spurs-Reserve mit 39:14 Zählern für sich.
Barea war es, der Parker von der Bank kommend in der Verteidigung die größten Probleme bereitete. Nachdem Antoine Wright (acht Zähler) dem Franzosen in Halbzeit eins noch 13 Punkte und sieben Vorlagen gestattete und früh mit Foulproblemen belastet war, machte es Barea nach der Pause besser. „Ich habe alles gegeben, ihm das Leben einfach so schwer wie möglich zu machen“, so der kleine Guard nach der Partie. Der Puerto Ricaner wusste zudem Parker innerhalb der letzten 20 Minuten der Partie zwei Offensiv-Fouls anzuhängen.
San Antonio überzeute vor allem durch eine überragende Dreierquote von 11 Treffern bei 14 Versuchen (78,6 Prozent), allein Ex-Maverick Michael Finley (19 Punkte) versenkte fünf Mal von Downtown ohne einen einzigen Fehlwurf. Hier gilt es für Dallas, schleunigst eine Lösung in der Verteidigung zu finden. Denn sonst wird nicht Parker, sondern die Dreier-Schützen der Spurs neben Duncan größter Faktor im Angriff San Antonios.
Für Nowitzki, der früh mit Foulproblemen zu kämpfen hatte und die letzten neun Minuten der ersten Halbzeit von der Bank aus verfolgen musste, war es nach 25 Partien in Folge das erste Spiel, in dem er an der 20-Punkte-Marke scheiterte. Bei einem Sieg in San Antonio dürfte das den achtfachen All-Star wohl kaum kümmern.
Terry warnte derweil vor der zweiten Partie der Serie von Montag auf Dienstag. „Es wird hart. Es gibt neben Cleveland wahrscheinlichen keinen Ort in der Liga, wo es schwerer ist zu gewinnen als in San Antonio. Und das wird sich im nächsten Spiel nicht ändern.“
Solange die Mavericks ihre Heimspiele gewinnen, ist das gar nicht mehr nötig.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Durch einen 95:84-Sieg über die Houston Rockets und einer gleichzeitigen 98:105-Niederlage n.V. der New Orleans Hornets bei den San Antonio Spurs beenden die Dallas Mavericks die reguläre Spielzeit 2008/2009 auf dem sechsten Rang der Western-Conference.
In der ersten Runde der diesjährigen Playoffs kommt es nun zum Texas-Duell mit dem verhassten Nachbarn aus San Antonio.
In einer teilweise hart geführten Begegnung zogen die Mavs den gastierenden Rockets im letzten Viertel den Zahn. Nachdem sich das Team von Headcoach Rick Carlisle während des dritten Spielabschnitts zwischenzeitlich mit 14 Punkten im Hintertreffen befand, dominierte Dallas sein Gegenüber in den finalen zwölf Minuten der Partie mit 30:14.
Jason Terry (23 Zähler, Foto) erzielte im vierten Viertel mit 14 Punkten genauso viele Zähler wie die gesamte Mannschaft der Rockets. Auf der Gegenseite gelang Yao Ming (23 Punkte, neun Rebounds) während der letzten 21 Minuten der Partie, durch Brandon Bass (sechs Zähler) hauteng verteidigt, kein einziger Punkt mehr. Der 26 cm kleinere und 27 kg leichtere Bass meldete den Chinesen völlig ab.
„Wir hatten auf einmal große Probleme, den Ball ordentlich zu bewegen“, so Yao nach der Partie. „Ich konnte meine Position im High-Post nicht ordentlich verteidigen, das geht auf meine Kappe.“
Durch einen Sieg hätte Houston die reguläre Saison auf dem zweiten Rang der Western-Conference abgeschlossen und den ersten Division-Titel seit 1994 eingefahren. Mit der Niederlage rutschen die Rockets dagegen auf Platz fünf der Tabelle ab, müssen in der ersten Runde der Playoffs gegen die Portland Trail Blazers antreten und haben dabei nicht einmal den Heimvorteil im Rücken.
Topscorer der Partie war derweil einmal mehr Dirk Nowitzki, der mit 30 Zählern und 15 Rebounds die 25. Partie in Folge mindestens 20 Punkte erzielte - die längste Serie aller NBA-Akteure während der laufenden Saison. Daneben verbuchte Jason Kidd mit 11 Zählern, 12 Vorlagen und zehn Rebounds das 103. Triple-Double seiner Karriere.
Josh Howard, nach seiner Pause gegen die Minnesota Timberwolves wieder ins Team gerückt, erwischte einen schwachen Start und vergab seine ersten sieben Würfe aus dem Feld. Doch während der Aufholjagd im dritten Viertel erzielte der 28-Jährige 13 Punkte und beendete die Partie mit 15 Zählern.
Auf der Gegenseite verbuchten neben Yao lediglich Kyle Lowry mit 15 und Ron Artest mitzehn Zählern eine zweistellige Punktausbeute.
Nach der Begegnung reckte Terry stolz eine Hand mit fünf ausgestreckten Fingern in Richtung des Publikums, während die andere Hand eine Null formte. 50.
Für Dallas war es der 50. Sieg der Saison und die mittlerweile 9. Spielzeit in Folge, die mit mindestens 50 Erfolgen abgeschlossen wurde. In der Geschichte der NBA gelangen erst drei anderen Teams noch längere derartige Serien.
„Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt mehr Selbstvertrauen als die ganze Saison über“, gab sich Nowitzki angriffslustig im Bezug auf die anstehende Erstrunden-Serie mit den Spurs.
„Es ist großartig, mit solch einer Form in die Playoffs einzuziehen“, blies Carlisle nach der Partie ins selbe Horn. „Es garantiert dir zwar gar nichts, aber mit einem Sieg in die Endrunde zu gehen, gibt mir ein gutes Gefühl.“
Derby-Time!
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Heute Nacht steht für die Dallas Mavericks das letzte Spiel der laufenden Saison auf dem Plan - und ein äußerst wichtiges dazu.
Mit einem Sieg über die Houston Rockets und einer gleichzeitigen Niederlage der New Orleans Hornets bei den San Antonio Spurs beendet Dallas die Spielzeit als Tabellen-Sechster der Western-Conference. Falls beide Ereignisse nicht gemeinsam eintreten, bleiben die Mavs auf Rang sieben.
Durch einen 125:112-Sieg der Los Angeles Lakers über die Utah Jazz aus der vergangenen Nacht hat Dallas das Minimalziel der regulären Saison erreicht, in der ersten Runde der Playoffs einem Duell mit der Truppe von Phil Jackson aus dem Weg zu gehen. Der Druck, gegen Houston unbedingt gewinnen zu müssen, hat sich somit in Rauch aufgelöst und das Team kann heute befreit aufspielen.
Noch ist völlig offen, gegen wen die Mannschaft von Headcoach Rick Carlisle in Runde eins der Playoffs antreten muss. Bis Morgen früh entscheidet sich, ob es gegen die Rockets, Denver Nuggets, Portland Trail Blazers oder San Antonio Spurs gehen wird.
Die Chancen auf einen Sieg im Texas-Derby stehen derweil gut. Und das hat drei Gründe. Erstens stellt Dallas eines der heimstärksten Teams der Liga. Seit dem verpatzten Saisonauftakt mit vier Niederlagen in Serie gewannen die Mavericks 31 von 36 Partien im heimischen American Airlines Center - lediglich die Lakers und die Cleveland Cavaliers weisen in diesem Zeitraum eine bessere Heimbilanz auf.
Zweitens wird aller Voraussicht nach Josh Howard (Foto) in die Mannschaft zurückkehren. Der verletzungsgeplagte Forward (Sprunggelenk) wurde beim 96:94-Sieg über die Minnesota Timberwolves im Hinblick auf die anstehenden Playoffs geschont. Mit Howard im Kader präsentierten sich die Mavs zuletzt in allen Bereichen stark verbessert. Der 28-Jährige verleiht der Defensive Stabilität und entlastet vor allem zu Spielbeginn Dirk Nowitzki und Jason Terry im Angriff.
Drittens zeigten die Dallas-Reservisten zuletzt starke Leistungen. 42,6 Punkte pro Partie erzielten die Einwechsel-Spieler während der letzten fünf Begegnungen, mit einer Trefferquote von über 50 Prozent aus dem Feld.
Auf der anderen Seite werden die Rockets hoch motiviert ins Saisonfinale gehen. Das Team von Headcoach Rick Adelman hat die Chance, mit einem Erfolg das erste Mal seit 1994 die Southwest-Division zu gewinnen. Zuletzt zeigte sich Houston äußerst formstark und konnte fünf Siege in Serie bejubeln. Die Bilanz zwischen Rockets und Mavericks geht in der laufenden Saison bisher mit 2:1 Erfolgen an das Team um Yao Ming & Co.
Dallas wird vor eigenem Publikum alles dran setzen, die Serie auszugleichen um mit einem Sieg und gestärktem Selbstvertrauen in die Playoffs zu starten.
0,2 Sekunden vor Ende der Partie rettete Jason Terry (22 Punkte) den Dallas Mavericks per Jump-Shot einen hauchdünnen 96:94-Sieg über die Minnesota Timberwolves. Durch den Erfolg und einer gleichzeitigen Niederlage der New Orleans Hornets bei den Houston Rockets (66:86), hat Dallas ein Spiel vor Ende der regulären Saison wieder gute Karten auf das Erreichen des sechsten Ranges der Western-Conference.
Bei einem Sieg am Mittwoch zuhause gegen Houston und einer Niederlage der Hornets in San Antonio steigt die Mannschaft um einen Platz in der Tabelle nach oben. Gleichzeitig können die Mavs allerdings auch noch um einen Rang auf Platz acht abrutschen, falls die gestern ebenfalls siegreichen Utah Jazz (106:85 vs. Los Angeles Clippers) ihre letzte Partie in Los Angeles gegen die Lakers gewinnen sollten und Dallas gegen die Rockets gleichzeitig patzt.
Brisant dabei: Für L.A. geht es gegen die Jazz um nichts mehr, da sich die Cleveland Cavaliers vergangene Nacht mit einem 117:109-Sieg bei den Indiana Pacers die beste Bilanz der Liga sicherten. Phil Jackson wird also höchstwahrscheinlich einige Spieler schonen. Daneben gibt es Gerüchte, die Lakers könnten gegen Utah extra verlieren, um in der ersten Runde gegen die Mavericks spielen zu dürfen, die der Mannschaft um Superstar Kobe Bryant in der Vergangenheit deutlich weniger Probleme bereitete als die Jazz.
Für Houston geht es in Dallas dagegen um den Titel der Southwest-Division und den damit verbundenen dritten Rang der Western-Conference.
Dass die Mavericks vor dem Saison-Finale noch alle Chancen in der Hand halten, in der ersten Runde der diesjährigen Playoffs den Lakers aus dem Weg zu gehen, verdanken sie neben Terry hauptsächlich Dirk Nowitzki. Mit 34 Punkten und neun Rebounds war der achtfache All-Star bester Akteur auf dem Parkett. Mit acht von 19 verwandelten Würfen aus dem Feld, zwei von drei Dreiern und starken 16 von 17 Versuchen jenseits der Freiwurflinie zeigte sich Nowitzki gegen die Timberwolves äußerst treffsicher.
Musste er auch.
Denn spannender konnte Dallas, das Josh Howard wegen anhaltender Probleme am Sprunggelenk schonte, die Partie nicht gestalten. Jeden Zähler von Nowitzki hatte das Team bitter nötig. Mit 26:18 ging das erste Viertel an die Mavs, und die Zuschauer im American Airlines Center rechneten bereits mit einem lockeren Sieg der Heimmannschaft. Doch Viertel Nummer zwei wurde mit 25:14 komplett verpatzt. Halbzeitstand 40:43. Auch der dritte Spielabschnitt ging mit 31:28 an die Gäste aus Minnesota, bei denen Craig Smith mit 24 Punkten den auffälligsten Akteur stellte. Mike Miller verpasste daneben mit 18 Punkten, zehn Rebounds und neun Assists ein Triple-Double nur hauchdünn.
Im finalen Viertel blies Dallas dann zur Aufholjagd. Mit Erfolg. Kurz vor Abpfiff der Partie, beim Stand von 94:94, schnappte sich Erick Dampier (sechs Punkte, 13 Rebounds) unterm Korb den Ball von Sebastian Telfair (14 Zähler, 12 Vorlagen). Dallas nahm 2,7 Sekunden vor Schluss unverzüglich eine Auszeit. Dann kam der große Augenblick des Jason Terry, der nach Pass von Jason Kidd (sechs Punkte, sechs Rebounds, acht Assists) erst Telfair aussteigen lies um anschließend eiskalt per Sprungwurf aus etwa sechs Metern Korbentfernung zum Endstand zu versenken.
„Ich wusste einfach, dass ich treffen würde“, gab der Matchwinner nach der Partie zu Protokoll. „Das hatte ich im Blut.“
„Die Jungs haben sich nochmal zusammengerissen und registriert, was für sie alles auf dem Spiel stand“, so Mavs-Coach Rick Carlisle über die Schlussphase der Begegnung.
Es war am Ende ein glücklicher Sieg. Ohne Leidenschaft und mit wenig Einsatz präsentierten sich die Mavs, und eine Niederlage gegen Minnesota wäre am Ende durchaus verdient gewesen. Abermals unterschätze Dallas einen auf dem Papier schwächeren Gegner und hätte somit fast die guten Ergebnisse der vergangenen Woche entwertet.
Am Mittwoch zeigt sich im alles entscheidenden Duell mit den Houston Rockets, ob die Mavericks den Schalter noch einmal umlegen können und die reguläre Saison mit einem positiven Ergebnis und einer ordentlichen Platzierung über die Bühne gebracht werden kann.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Nach zuletzt drei überzeugenden Siegen in Serie musste sich das Team aus Texas am Sonntagabend den New Orleans Hornets mit 92:102 geschlagen geben.
Die Taktik aus dem 100:92-Erfolg über die Hornissen zwei Tage zuvor ging für die Mannschaft von Headcoach Rick Carlisle beim abermaligen Aufeinandertreffen beider Teams nicht auf. Während Freitagnacht die Dallas-Defensive Chris Paul schalten und walten lies, dafür aber seine Nebenleute erfolgreich verteidigte, hatte New Orleans’ Point-Guard am Sonntag wieder die volle Unterstützung seiner Mannschafts-Kameraden.
Mit 31 Punkten, 17 Vorlagen und neun Rebounds schrammte der 23-Jährige knapp an seinem siebten Triple-Double der Saison vorbei. Erfolgreichster Abnehmer von Pauls Pässen war dabei David West, der ebenfalls 31 Punkte für sich verbuchen konnte. Im Hinspiel der Mini-Serie zwischen Mavs und Hornets profitierte Dallas noch von einer durchwachsenen Leistung des Power Forwards, der für 20 Punkte 20 Würfe aus dem Feld benötigte. Beim gestrigen Sieg seiner Mannschaft versenkte West dagegen starke 14 von 21 Versuchen aus dem Feld.
Die Mavericks gestalteten das Spiel währenddessen über lange Zeit offen und waren keinesfalls chancenlos. Nachdem das erste Viertel mit 13:22 verschlafen wurde, startete Dallas, angeführt von einem starken Dirk Nowitzki (29 Punkte, 14 Rebounds), im zweiten Spielabschnitt eine Aufholjagd. Zur Halbzeitpause hieß es 44:45 aus Sicht der Mavs. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, 24 mal hieß es Gleichstand, 16 mal wechselte die Führung. Beim Stand von 79:79 ging es in den finalen Spielabschnitt.
Dann jedoch machte Paul ernst. Der beste Spielmacher der Liga punktete während den letzten 12 Minuten der Partie fast nach Belieben und lies die Dallas-Defensive mit 13 Zählern (vier von vier aus dem Feld, fünf von fünf jenseits der Freiwurflinie) in Viertel Nummer vier ein ums andere mal alt aussehen.
“Wir haben alles versucht”, resignierte Carlisle anschließend. “Egal ob gegen Double-, oder Triple-Teams, er fand immer einen Weg entweder selbst zu punkten oder den freien Mann zu finden. Das macht einen wirklich großen Spieler aus.”
Abermals wurde deutlich, warum New Orleans sieben der letzten neun Begegnungen mit den Mavericks für sich entschied. Im Kader der Texaner findet sich weit und breit kein Akteur, der Paul in der Defensive auch nur ansatzweise das Wasser reichen könnte.
“Auf einen Gegner wie Chris Paul musst du deine ganze Verteidigung einstellen”, gab Jason Terry (13 Zähler) nach der Begegnung zu Protokoll. “Man kann seine Punkte oder Vorlagen kaum verhindern. Er ist der Kopf der Schlange. Aber um zu gewinnen, muss man ihn einer seiner beiden Eigenschaften berauben, Passen oder Punkten.”
Den Mavericks gelang keines von beiden.
Neben Nowitzki und Terry zeigten Josh Howard (15 Punkte) und Brandon Bass (13) für Dallas eine auffällige Partie, doch insgesamt bekam der Deutsche im Angriff der Mavs, bei denen nur acht Akteure zum Einsatz kamen, zu wenig Unterstützung von seinen Nebenleuten.
Durch die Niederlage verpasste Dallas den Sprung auf Rang sechs in der Western-Conference und wird bei noch zwei ausstehenden Begegnungen die Hornets von selbigem wohl nicht mehr verdrängen können. Nur wenn die Mavericks ihre letzten beiden Partien der regulären Spielzeit für sich entscheiden (vs. Minnesota, vs. Houston), und New Orleans seinerseits zweimal patzt (@ Houston, @ San Antonio), erobert Dallas den sechsten Tabellenplatz.
Gleichzeitig muss das Team von Besitzer Mark Cuban auch nach hinten schauen, wo die achtplatzierten Utah Jazz, mit lediglich einem Erfolg weniger auf dem Konto, lauern. Die Mannschaft aus Salt Lake City bestreitet seine letzten Begegnungen zuhause gegen die Los Angeles Clippers und auswärts bei den Los Angeles Lakers, und würde mit zwei Siegen und einer gleichzeitigen Pleite der Mavericks noch auf Rang sieben vorrücken.
Dallas hält trotz der heutigen Niederlage noch alle Trümpfe in der Hand, eine stark durchwachsene Saison zumindest auf dem siebten Platz zu beenden um somit den gefürchteten Lakers in Runde eins der Playoffs aus dem Weg zu gehen.
Auf Chris Paul und seine Hornets würden die Mavericks frühestens in den Conference-Semi-Finals treffen. Gott sei Dank.
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