Was für eine Vorstellung von Will Bynum (Foto). Der 27-jährige Point-Guard der Detroit Pistons knackte gegen die Washington Wizards als dritten Spieler in der laufenden Saison die 20-Assists-Marke und war maßgeblich am Sieg seiner Mannschaft beteiligt. Die Vorlagenflut bedeutete eine neue persönliche Karrierebestleistung für das 1,83 Meter große Kraftpaket. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Rodney Stuckey“
Spieler des Tages: Will Bynum
Samstag, 13. März 2010Spieler des Tages: LeBron James
Samstag, 6. März 2010
Lange Zeit sah es überhaupt nicht gut aus für die Cleveland Cavaliers im Spiel gegen die Detroit Pistons. Mitte des zweiten Viertels sah sich die Truppe von LeBron James (Foto) mit einem 26:47-Rückstand konfrontiert. Doch angeführt vom „King” persönlich kratzten die Cavs noch die Kurve und entschieden die Partie für sich. Der Sieg wurde jedoch von einem Schockmoment überschattet. (mehr…)
Vorhang auf zur Wechsel-Börse
Mittwoch, 24. Juni 2009
Kaum hat die Sommerpause begonnen, da dreht sich auch schon munter das Wechsel-Karussell. Die San Antonio Spurs angeln sich einen prominenten Neuzugang: Richard Jefferson (Foto) von den Milwaukee Bucks wird zukünftig die Texaner verstärken. Auch die Washington Wizards beziehen neues Personal, während es in Boston Gerüchte über den Abgang eines Leistungsträgers gibt. (mehr…)
NBA-Playoffs: Heimteams setzen sich durch
Mittwoch, 22. April 2009Nachdem die NBA-Playoffs 2008/2009 vergangenes Wochenende mit drei Auswärtssiegen eröffnet wurden, zieht langsam aber sicher so etwas wie Normalität in die Endrunde ein.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gaben sich die gastgebenden Mannschaften keine Blöße.
Erwartungsgemäß besiegten die Cleveland Cavaliers in der Quicken Loans Arena die gastierenden Detroi Pistons mit 94:82 und führen die Erstrunden-Serie nun mit 2:0 Siegen an. Wie bereits beim 102:84-Auftakterfolg ließen die Cavs den Gästen aus „Motown“ lange Zeit keine Chance. Nach drei absolvierten Vierteln schien die Partie beim Stand von 77:50 entschieden. Doch Detroit nutzte die Abwesenheit von LeBron James, der bereits für die nächste Begegnung geschont werden sollte, zu einem 27:5-Lauf und verkürzte den Abstand zu Cleveland auf sieben Punkte.
„The King“ kehrte aufs Spielfeld zurück und sorgte dafür, dass die Pistons nur kurz an einer Sensation schnuppern konnten.
„Die ersten sieben Spielabschnitte dieser Serie haben wir einen eindrucksvollen Basketball gezeigt“, so der Superstar nach der Partie. „Wir lassen uns das durch ein schwaches letztes Viertel sicher nicht kaputt machen.“
Das Trio um James (29 Punkte, 13 Rebounds, sechs Assists), Delonte West (20 Zähler) und Mo Williams (21 Punkte, sieben Vorlagen) präsentierte sich als übermächtiger Gegner für eine zeitweise desolat auftretende Mannschaft aus Detroit. Richard Hamilton mit 17 sowie Rodney Stuckey mit 14 Zählern punkteten für die Pistons noch am häufigsten, benötigten für ihre Ausbeute jedoch ganze 31 Würfe aus dem Feld.
„Es will einfach nichts funktionieren, egal was wir auch unternehmen“, gab sich Antonio McDyess (acht Punkte, 11 Rebounds) nach der Begegnung ratlos. „Wir müssen ein perfektes Spiel abliefern, um gegen Cleveland gewinnen zu können.“
Gelegenheit dazu haben die Pistons am kommenden Freitag, wenn es in der Serie für Partie Nummer drei nach Detroit geht.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Roy dominiert Houston, Mutombo mit Karriere-Ende
Richtig spannend entwickelte sich währenddessen die Begegnung zwischen den Portland Trail Blazers und den Houston Rockets. Nachdem das Team aus dem Bundesstaat Oregon zum Playoff-Auftakt vor heimischem Publikum noch eine 81:108-Klatsche hinnehmen musste, hatten die Blazers vergangene Nacht das bessere Ende auf ihrer Seite.
Mit 107:103 besiegte Portland die Gäste aus Texas und glich die Erstrunden-Serie somit nach zwei Begegnungen wieder aus. Angeführt von einem überragenden Brandon Roy (42 Punkte, sieben Rebounds) konnten die Blazers ihre erste Playoff-Partie seit sechs Jahren gewinnen.
Roy war es auch, der in der spielentscheidenden Phase den Unterschied für seine Mannschaft ausmachte. Sechs Punkte erzielte der Shooting-Guard während der letzten zwei Minuten der Partie. Auf der Gegenseite war es Aaron Brooks (23 Punkte), der sein Team mit drei Verzweiflungs-Dreiern in den verbleibenden 30 Sekunden im Spiel hielt. Doch auf der Gegenseite verwandelten die Akteure der Tail Blazers ihre Freiwürfe sicher (neun von 12) und entschieden die Partie letztendlich knapp zu ihren Gunsten.
Insgesamt 12 Mal wechselte die Führung, 16 Mal wies die Begegnung einen ausgeglichenen Spielstand auf. Keine Mannschaft konnte sich im Verlauf der Partie mit mehr als acht Punkten absetzen.
Neben Roy trumpfte auf Seiten Portlands LaMarcus Aldridge mit 27 Punkten und 12 Rebounds auf. Bei Houston zeigte sich neben Brooks Von Wafer mit 21 und Ron Artest mit 19 Zählern am treffsichersten. Yao Ming blieb dagegen mit 11 Zählern (neben acht Rebounds) erstaunlich blass.
„Jetzt wissen wir was zu tun ist“, so Aldridge nach der Begegnung. „Wir müssen körperlich dagegenhalten und mit Selbstvertrauen agieren, um in den Playoffs ein Spiel zu gewinnen.“
Die zweitjüngste Mannschaft der Liga (nach den Golden State Warriors) bekommt am Freitag eine weitere Möglichkeit, zusätzliche Erfahrung in der Endrunde zu sammeln.
Auf Seiten der Rockets kam es im ersten Viertel der Begegnung derweil zu einem tragischen Zwischenfall. Center-Legende Dikembe Mutombo (bis dahin ohne Punkte) verletzte sich bei einem Zusammenprall mit Greg Oden (vier Zähler, vier Rebounds) so schwer am Bein, dass er das Spielfeld auf einer Trage verlassen musste.
Nach der Partie erklärte der gebürtige Kongolese seine Karriere für beendet: „Das wars mit Basketball.“
„Als ich mit der Verletzung auf dem Spielfeld lag, musste ich richtig weinen“, so Mutombo anschließend. „Doch in der Umkleidekabine entschied ich mich, positiv zu denken. Ich danke Gott für die wundervollen 18 Jahre, die ich in dieser Liga hatte.“
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Detroit in Cleveland chancenlos
Samstag, 18. April 2009Im Gegensatz zum Thriller von Boston fehlte der Begegnung zwischen den Detroit Pistons und den Cleveland Cavaliers jegliche Playoff-Atmosphäre.
Und das lag einzig und allein an den ehemaligen „Bad Boys“ der Liga. Ohne Intensität und erschreckend brav präsentierte sich Detroit bei den Cavs und musste dementsprechend die Partie chancenlos mit 102:84 abgeben. Bereits zur Halbzeit (die LeBron James mit einem erfolgreichen Wurf von der Mittellinie beendete) hatte man trotz eines relativ offenen Spielstandes von 57:45 das Gefühl, Cleveland würde bereits mit 30 Punkten in Führung liegen.
Falls die Vorstellung der Pistons deren aktuelles Leistungsvermögen widerspiegelt, wird es eine kurze Erstrunden-Serie beider Mannschaften.
Am deutlichsten wurde der Unterschied zwischen der Franchise aus Ohio und der Truppe aus „Motor-City“, wenn man Mannschaftsgeist und Zusammenhalt beider Teams miteinander verglich. Während die Akteure der Cavs, ob im Spiel oder auf der Bank, zu jedem Zeitpunkt der Begegnung ihre Mitspieler anfeuerten und unterstützten, schienen die Spieler der Pistons jeweils nur sich mit sich selbst beschäftigt zu sein.
Angeführt von einem überragenden „King“ James (38 Punkte, acht Rebounds, sieben Vorlagen) dominierte Cleveland die komplette Partie nach Belieben und siegte letztendlich ohne größeren Aufwand. Neben dem Favoriten auf den diesjährigen MVP-Award erzielten vier Akteure der Cavaliers eine zweistellige Punkteausbeute.
“Wenn der beste Spieler deines Teams so selbstlos spielt, färbt das auf die ganze Mannschaft ab”, hatte Mo Willams (12 Punkte) nach der Begegnung eine einfache Erklärung für das harmonische Zusammenspiel der Cavs parat.
Auf Seiten Detroits wussten Rodney Stuckey mit 20 und Richard Hamilton mit 15 Zählern noch am ehesten zu überzeugen. Mitspieler Antonio McDyess (zehn Zähler) zeigte sich nach der Begegnung ratlos ob der Vorstellung von James: “Wenn er so spielt, wird es ganz hart für uns. Doppeln wir ihn, macht er die Punkte. Decken wir seinen Wurf, macht er die Punkte. Er geht einfach zum Korb und wird im günstigsten Fall von uns gefoult. Es ist einfach hart.”
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Spieler des Tages: Dwyane Wade
Montag, 23. März 2009Im Kampf um den fünften Platz der Eastern-Conference führte Dwyane Wade seine Miami Heat vergangene Nacht zu einem 101:96-Erfolg bei den Detroit Pistons.
Rang fünf in der Tabelle ist deswegen von so hoher Bedeutung, da er mit großer Sicherheit ein Erstrunden-Duell in den diesjährigen Playoffs gegen die aktuell auf Rang vier liegenden Atlanta Hawks bedeutet. Somit würde die Platzierung ein frühes Aufeinandertreffen mit einem Team der „Big Three“ des Ostens, Cleveland, Boston oder Orlando, verhindern.
Und Wade war sich der besonderen Bedeutung dieser Partie gegen die siebtplatzierten Pistons bewusst. 39 Punkte, sechs Assists und zwei Steals verbuchte der All-Star gegen das Team aus „Motor-City“. Doch das war am Ende zweitrangig. In den letzten 22 Sekunden der Partie blockte Wade beim Stand von 95:93 und 97:96 zwei Würfe Detroits und stellte somit den Sieg seiner Mannschaft eindrucksvoll sicher.
„Dwyane war sensationell“, fasste Heat-Coach Erik Spoelstra die Leistung seines Schützlings nach der Partie treffend zusammen.
Wades spielentscheidender Block gegen Rodney Stuckey:





