Artikel-Schlagworte: „Ronnie Brewer“

Less Rose, better Team

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Derrick RoseDie beste Bilanz der letzten Saison, den amtierenden “MVP” im Team, einen “Coach of the Year” in seinem ersten Jahr und die Conference Finals hinter sich. Die Bullen klopfen nach vielen Jahren Mittelmaß wieder an der Ligaspitze an – und müssen sich trotzdem von ihrem Helden lösen um erfolgreich zu sein. Eine Vorstellung und Analyse der Chicago Bulls 2011/2012. (mehr…)

Offseason-Preview: Central und Atlantic-Division

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Press Conference Die Saison ist gerettet, seit gestern steht sogar der Spielplan und NBA-Fans haben ihren ganz persönlichen Adventskalender um einen Tag auf den 25. Dezember erweitert. Nur gut, dass bis dahin genügend Gesprächsstoff vorhanden sein wird – welches Signing clever war, welcher Spieler den Joe Johnson „WTF??? So viel Geld???“-Preis abräumt und wer neuer Contender ist. Mittendrin: Natürlich wir. (mehr…)

Verkehrte Welt

Dienstag, 24. Mai 2011

derrick-roseVor Serienbeginn wurde oft davon geredet, dass die Chicago Bulls den Versuch unternehmen, mit Teambasketball den Starball der Miami Heat zu besiegen. Was auf den ersten Blick auch irgendwie logisch erscheint, muss nach den ersten drei Spielen der Serie in Frage gestellt werden. Während Miami 2:1 führt, hadert Chicago mit der Entlarvung, selber eine One Man-Show zu sein. (mehr…)

Katerstimmung

Freitag, 15. April 2011

Joe JohnsonIm zweiten Teil der Vorschau zur Erstrunden-Serie zwischen den Orlando Magic und den Atlanta Hawks analysiert Autor Malte Arndt den schleichenden Niedergang Orlandos sowie die vielen kleineren und größeren Schwächen der Hawks, angefangen bei deren “Superstar” Joe Johnson (Foto), und wagt eine Prognose, wer in die zweite Runde der NBA-Playoffs einziehen wird. (mehr…)

Wer ist die Nummer Eins?

Mittwoch, 23. März 2011

Bulls vs. Celtics Vor der Saison war es die Mannschaft vom South Beach, die die Eastern Conference mit Leichtigkeit dominieren würde. Während der regulären Saison hielten dann die Boston Celtics den Platz an der Sonne, haben aber durch ein jüngstes Formtief ihren Vorsprung auf die Chicago Bulls verspielt. Mit noch einem Dutzend ausstehender Partien lohnt sich ein Blick auf diesen Zweikampf. (mehr…)

Playoffgedanken

Dienstag, 4. Mai 2010

Jason RichardsonDie ganz großen Überraschungen - sieht man einmal von dem 4:2-Sieg der San Antonio Spurs über die Dallas Mavericks ab - blieben in der ersten NBA-Playoffrunde des Jahres 2010 aus. Es gibt dennoch einiges, aus dem sich Schlüsse für die kommenden Spielzeiten und natürlich für die zweite Runde der Playoffs ziehen lassen. Was genau, erfahrt ihr hier. (mehr…)

Rivalry, Part 1

Samstag, 17. April 2010

Deron WilliamsNach der Conference-Finalteilnahme im letzten Jahr wollen die Nuggets dieses Jahr den letzten Schritt in Richtung Titel schaffen. Auf dem Weg dahin warten in der ersten Runde die Jazz, mit Denver durch eine ausgeprägte Rivalität verbunden und knapp am Divisionstitel vorbeigeschrammt. Schafft es Utah zum ersten Mal seit 2008, wieder in die zweite Runde einzuziehen? (mehr…)

„Krypto-Nate“ zukünftig in grün

Freitag, 19. Februar 2010

Nate RobinsonNeben den Blockbuster-Trades um Antawn Jamison, Tracy McGrady und Kevin Martin gingen vergangene Nacht auch ein paar kleinere Spielerwechsel über die Bühne. So angelten sich beispielsweise die Boston Celtics Nate Robinson (Foto) von den New York Knicks. Auch die Charlotte Bobcats sowie die Memphis Grizzlies konnten sich noch einmal verstärken. Der NBA-Blog gibt einen Überblick. (mehr…)

Dallas Mavericks gegen Utah Jazz 130:101

Donnerstag, 9. April 2009

„Jetzt haben wir unser eigenes Schicksal in der Hand.“

Rick Carlisle, ansonsten eher als reservierter Zeitgenosse bekannt, konnte mit seiner Freude kaum hinterm Berg halten: „Was für eine Nacht.“

Mit 130:101 prügelten die Mavericks die gegnerischen Utah Jazz förmlich aus der Halle und verbuchten somit den letzten nötigen Erfolg, der den Texanern nun auch auf dem Papier eine Playoff-Teilnahme zusichert. Daneben hat Dallas jetzt die allerbesten Karten, während den restlichen vier Partien der regulären Spielzeit noch ein oder zwei Plätze in der Tabelle der Western-Conference gutzumachen.

Angeführt von einem starken Dirk Nowitzki (31 Punkte, sieben Rebounds) ließen die Mavs ihren Gegnern aus Salt Lake City von Anfang an keine Chance. Jedes Viertel entschied Dallas für sich, nach dem ersten Spielabschnitt stand es bereits 28:17.

„Es ist äußerst ungewöhnlich, wenn man während einer Partie jedes Viertel abgibt“, zeigte sich Utahs Coach Jerry Sloan nach der Begegnung frustriert. „Sie haben uns das ganze Spiel über beherrscht.“

Josh Howard, der zuletzt so oft den Unterschied für die Mavs ausmachte, konnte trotz seiner Sprunggelenksverletzung spielen. Und wie. Neben 13 Punkten und acht Rebounds erzielte der bissige Small-Forward einen persönlichen Karriere-Rekord von sieben Steals. Dallas klaute den Jazz insgesammt 16 Mal den Ball - neue Saison-Bestmarke. Ende des ersten Viertels kassierte Howard einen Schlag von Utahs Ronnie Brewer (16 Punkte) ins Gesicht und musste mit einer Platzwunde vom Feld. Doch das hielt den 28-Jährigen nicht davon ab,  später wieder ins Spielgeschehen einzugreifen.

„Solange mir meine Augäpfel nicht herausfallen oder ich nicht halb tot bin, spiele ich weiter“, so Howard nach der Partie.

An diesem Abend zeigte jeder der neun eingesetzten Mavs-Akteure eine engagierte Leistung, doch Howard war ganz deutlich der emotionale Führer auf dem Parkett. „Sein Auge war in der zweiten Halbzeit fast komplett zugeschwollen, doch er hat uns weiter gepusht“, so ein beeindruckter Carlisle anschließend.

Nowitzki benötigte für seine 31 Punkte lediglich 18 Würfe aus dem Feld. Der 30-Jährige baute somit seine Serie auf 21 Spiele in Folge mit mindestens 20 erzielten Zählern aus. Als die Jazz im dritten Viertel gefährlich nahe auf neun Punkte an Dallas herankamen, erzielte der Deutsche 12 Zähler in Serie.

Jason Terry führte die starke Bank der Mavericks mit 21 Punkten an und versenkte in den letzten 35 Sekunden des ersten Viertels zwei aufeinander folgende Dreier - Utah zeigte sich daraufhin früh demoralisiert. Insgesamt erzielten die Dallas-Ersatzspieler 63 Zähler - ein herausragender Wert.

J.J. Barea setzte seinen Höheflug aus den vergangenen Wochen fort und beendete die Partie mit 18 Punkten und neun Vorlagen (Saison-Rekord). Auffällig: Jeder Spieler der Mavs zeigte in der Defensive vollen Einsatz. Aggressiv wurden Passwege zugemacht und sich nach jedem Ball gehechtet. „Aus meiner Sicht war heute entscheidend, dass wir Utah in der Verteidigung wirklich stoppen konnten“, so Barea nach der Begegnung. „Wenn wir dazu in der Lage sind, präsentieren wir uns als komplett anderes Team.“

Dazu trugen auch Erick Dampier mit zehn Zählern und zehn Rebounds sowie James Singleton mit elf Punkten und sechs Abprallern bei. Jason Kidd zeigte sich mit fünf Zählern, zehn Vorlangen und sechs Rebounds gewohnt vielseitig. Utah hatte in Deron Williams mit 18 Punkten und 12 Assists seinen stärksten Akteur.  

Dallas hat nun die gleiche Bilanz wie die siebtplatzierten Jazz, bei noch vier ausstehenden Partien. Weil New Orleans auf Rang sechs liegend gestern eine Niederlage einstecken musste (100:105 zuhause gegen Phoenix), beträgt der Abstand zwischen Dallas und den Hornets nur eine Partie. Da die Mavericks noch zweimal gegen New Orleans antreten müssen, ist nun sogar Platz sechs der Tabelle in unmittelbarer Reichweite.

Restprogramm der Konkurrenten:

Dallas: vs. New Orleans, @ New Orleans, vs. Minnesota, vs. Houston Utah: @ San Antonio, vs. Golden State, vs. L.A. Clippers, @ L.A. Lakers New Orleans: @ Dallas, vs. Dallas, @ Houston, @ San Antonio

Dallas hat demzufolge den einfachsten Spielplan der drei Teams.

„Das war der größte Sieg der Saison für uns“, gab sich Terry währenddessen euphorisch. „Jetzt wissen wir, dass wir in den Playoffs sind. Mit welcher Platzierung wir die Spielzeit abschließen werden, liegt jetzt an uns. Wir werden unsere Chancen nutzen.“

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

L.A. verliert gegen Angstgegner, Utah gegen San Antonio

Mittwoch, 28. Januar 2009

Cleveland, Boston und San Antonio.

Diese Teams konnten die Los Angeles Lakers in den letzten Wochen im heimischen Staples Center besiegen. Nicht so den Conference-Elften aus dem Osten, die Charlotte Bobcats (19:26 Siege). Nach zweifacher Verlängerung bezwang die Mannschaft von Coach Larry Brown die Lakers mit 117:110 (53:54, 93:93, 103:103). 

Das Team aus North Carolina hat sich in den letzten Spielzeiten zum echten Angstgegner der Lakers entwickelt. Fünf der vergangenen sechs Partien gingen an die Bobcats.

Die Niederlage L.A.’s konnte auch Kobe Bryant mit 38 Punkten nicht verhindern. In der letzten Minute der ersten Overtime war für den MVP der Saison 2007/2008 Schluss - sechstes persönliches Foul. Dabei hätte die Partie schon zur regulären Spielzeit entschieden sein können. Doch kurz vor Ablauf der Uhr versenkte Derek Fisher (14 Punkte) einen Dreier zum 93:93-Ausgleich. Charlotte, das zwei Minuten vor Ende der Partie Gerald Wallace (15 Punkte) ersetzen musste, der sich durch ein unsportliches Foul von Andrew Bynum (24 Punkte, 14 Rebounds) verletzte, ließ sich davon nicht einschüchtern.

In der zweiten Verlängerung erzielte Shannon Brown, Ersatzmann für Wallace, fünf seiner 14 Punkte, unter anderem einen Dreier zum 110:107. Danach übernahm Emeka Okafor (18 Punkte, elf Rebounds) mit fünf Punkten in den letzten 75 Sekunden. Neben Brown und Okafor überzeugten bei den Bobcats Raymond Felton (21 Punkte, elf Rebounds, neun Assists, knapp am ersten Triple-Double seiner Karriere vorbei) und Boris Diaw (23 Punkte, neun Rebounds, neun Assists, ebenfalls fast ein Triple-Double).

“Das war ein verflucht wichtiger Sieg, eine verflucht gute Vorstellung von uns”, zeigte sich Larry Brown nach der Partie begeistert.

San Antonio entscheidet Partie im letzten Viertel

Beim 106:100-Sieg der Spurs über die Jazz aus Utah behielt Manu Ginobili (13 Punkte) am Ende die Nerven. Acht von acht Freiwürfe verwandelte der Argentinier im letzten Spielabschnitt, sechs davon in den letzten 24 Sekunden.

“Bis die Schluss-Sirene erklingt, machst Du Dir Sorgen wie die Partie ausgehen wird”, meinte Tim Duncan (24 Punkte, neun Rebounds, acht Assists) nach der Partie. “Glücklicherweise war Manu am Ende eiskalt und sicherte uns den Sieg”.

Die Partie war stets eng geführt, zwölf mal wechselte die Führung, 13 mal war das Spiel ausgeglichen. Neben Duncan und Ginobili überzeugte der dritte im Bunde, Tony Parker, mit 24 Punkten. Center Matt Bonner, der sich in den letzten Wochen in guter Form präsentierte, kam auf 20 Zähler. Dabei verwandelte er sechs von sieben Dreier.

Auf Seiten der Jazz überzeugten Deron Williams (19 Punkte, 13 Assists), Mehmet Okur (22 Punkte, 17 Rebounds) und Ronnie Brewer (23 Punkte). Utah muss weiterhin auf Carlos Boozer (Knie) sowie neuerdings auf Andrei Kirilenko verzichten, der sich eine Knöchelverletzung zugezogen hat.

Die weiteren Partien vom Dienstag: Sacramento @ Cleveland 110:117, Indiana @ Orlando 111:135 und Denver @ Memphis 100:85.