Großes Theater um Dwight Howard, sportlich nach dem Erstrundenaus gegen die Atlanta Hawks im Nirwana des ganz gut, aber doch nicht gut genug angekommen, eine mehr als unsichere Zukunft – die Lage in Orlando während des Sommers und Herbsts war nicht gerade als rosig zu bezeichnen. Das hat sich binnen kürzester Zeit geändert – auch nachhaltig? (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Ryan Anderson“
Ist die Magie zurück?
Dienstag, 10. Januar 2012Hello Again!
Donnerstag, 14. April 2011
In der ersten Runde der NBA-Playoffs 2011 heißt es erneut Orlando Magic (4) gegen Antlanta Hawks (5). Dieses Jahr ist im Gegensatz zur Endrunde 2010 jedoch nicht mit einer ähnlichen Dominanz der Magic zu rechnen, man kann das Wiedersehen auch nicht mit der letzten Serie vergleichen. Es scheint, als hätten die Falken nun bessere Erfolgschancen. Andere Matchups, andere Spieler, anderes Outcome? (mehr…)
Vince Carter verstärkt Orlando
Freitag, 26. Juni 2009
Die Blockbuster-Trades wollen einfach nicht abreißen. Nach Richard Jefferson und Shaquille O’Neal hat nun auch Vince Carter (Foto) einen neuen Arbeitgeber. Der athletische Superstar verlässt die New Jersey Nets in Richtung seiner Heimatstadt Orlando. Im Gegenzug trennen sich die Magic von zwei Akteuren ihrer Starting-Five aus den Finals gegen die Los Angeles Lakers. (mehr…)
Packt Kidd schon bald die Koffer?
Dienstag, 31. März 2009Jason Kidd ist in diesem Sommer zu beneiden.
Zwar wird der Point-Guard ab der kommenden Spielzeit keine 21,4 Millionen US-Dollar jährlich mehr verdienen, doch hat er die Möglichkeit, als Free Agent bei einem Club seiner Wahl zu unterschreiben.
Bei seinem aktuellen Arbeitgeber, den Dallas Mavericks, verließ man sich bisher auf die Aussagen Kidds, auch weiterhin für den Verein spielen zu wollen, der ihn 1994 an zweiter Stelle im Draft verpflichtete.
Doch zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt der Saison, dem hart umkämpften Schlussspurt um die Playoff-Platzierungen, werden Gerüchte laut, der 36-Jährige könnte sich anders entscheiden. Denn interessant ist Kidd für so ziemlich jeden Verein der Liga. Für relativ wenig Geld würde der Veteran jedes Team auf der Point-Guard Position verstärken. Und sei es von der Bank kommend.
Ganz konkretes Interesse äußerten in den vergangenen Tagen die Los Angeles Lakers und die Cleveland Cavaliers. Dort stehen mit Kobe Bryant und LeBron James zwei Mitspieler von Kidd aus der US-Nationalmannschaft im Kader. Zu beiden pflegt er eine innige Freundschaft. Zudem hätte er im Gegensatz zu den schwächelnden Mavericks in Kalifornien oder Ohio durchaus die besseren Karten, auf seine alten Tage noch einen Championship-Ring abzustauben.
So richtig heizte Kidd die Gerüchteküche am vergangenen Sonntag selbst an, als er sich nach der deutlichen 74:102-Klatsche seiner Mannschaft gegen die Cavaliers zu einem Kommentar über seine Zukunft hinreißen lies: „Neben LeBron zu spielen ist durchaus eine Option für mich. Ich könnte hier in Cleveland auf der Bank sitzen und seinem außergewöhnlichen Spiel zusehen. Er ist so talentiert, er verschafft jedem Mitspieler auf dem Feld offene Würfe. Ich werde im Sommer schauen, wohin mich mein Weg führen wird.“
Noch lauter dürften bei Mark Cuban & Co. die Alarmglocken geschrillt haben, als er sich konkret über seine Kontakte zu James und Bryant äußerte: „Wenn einer von beiden demnächst bei mir anrufen würde, wäre es wirklich schwer, den Hörer nicht abzunehmen.“
Für die Lakers würde neben der Freundschaft zu Bryant die Tatsache sprechen, dass Headcoach Phil Jackson ein bekennender Fan von Kidd ist und in seiner Karriere als Trainer immer auf große, erfahrene Aufbauspieler setzte.
Dallas hätte gegen ein konkretes Angebot aus Cleveland oder Los Angeles eher schlechte Karten. Wenn Kidd dort das gleiche Geld wie in Texas verdienen könnte, wäre die weitaus bessere sportliche Perspektive sicher ein überzeugendes Argument für einen Vereinswechsel.
Die Mavericks hätten dann für 1,5 erfolglose Jahre mit dem achtfachen All-Star den zehn Jahre jüngeren Devin Harris und die Erstrunden-Draftpicks aus den Jahren 2008 (Ryan Anderson) und 2010 an New Jersey abgegeben. Selbst Cuban könnte dann nicht mehr, wie bisher vehement geschehen, den Trade als Gewinn für die Mavericks verkaufen.
Für Dallas wäre es zudem ein Ding der Unmöglichkeit, im Sommer einen adäquaten Ersatz auf der Aufbauposition zu finden. Das gesamte Spiel der Mavericks ist bereits auf Kidd zugeschnitten. Im Angriff verfügt er über die alleinige Entscheidungsgewalt eines jeden Spielzuges. Wie sich die Mannschaft ohne ihren Spielführer präsentiert, konnte man vergangene Woche während der 101:103-Heimniederlage gegen die Denver Nuggets sehen: Über weite Strecken ohne Durchschlagskraft und mit wenigen Ideen im Angriff. Durch einen Abgang Kidds müsste das Team in der nächsten Saison die komplette Spielweise ändern und es käme unweigerlich zu einem Schnitt.
Schaut man auf die Bilanz der vergangenen 14 Monate, wäre ein Neuanfang vielleicht nicht der schlechteste Weg. Doch durch den Qualitätsverlust und fehlenden Alternativen auf dem Transfermarkt würde Dallas der Abstieg aus dem gesicherten Mittelfeld in die unteren Regionen der Liga drohen.





Der Free-Agent-Sommer 2010 ist um eine Attraktion ärmer: Steve Nash (Foto) verlängert vorzeitig seinen Vertrag mit den Suns um zwei Jahre und wird dafür fürstlich entlohnt. Orlando rüstet unterdessen weiter auf und ist an einer Verpflichtung von Matt Barnes interessiert. Minnesota und die L.A. Clippers einigen sich derweil auf einen vier Spieler umfassenden Trade.