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Dallas @ Memphis 102:107

Samstag, 4. April 2009

Es ist das alte Spiel, das die Dallas Mavericks in der laufenden Saison mit ihren Fans treiben.

Nach zuletzt zwei Siegen und der damit verbundenen Hoffnung, die Saison wenigstens einigermaßen ordentlich über die Bühne zu bringen, kassierten die Mavs vergangene Nacht eine peinliche 102:107-Pleite gegen die Memphis Grizzlies.

Doppelt bitter: Da gleichzeitig die Rivalen der Texaner, Utah gegen die Timberwolves (102:103), Houston in Los Angeles (81:93) und New Orleans gegen Golden State (103:111) patzten, wurde leichfertig die Chance auf eine bessere Platzierung in der Western-Conference vergeben.

Und jetzt könnte sogar das Erreichen der Playoffs noch einmal ernsthaft in Gefahr geraten. Phoenix, das seine Partie gegen die Sacramento Kings mit 139:111 gewinnen konnte, verkürzte den Abstand von Rang neun zu den achtplatzierten Mavericks auf drei Partien. Am Sonntag kommt es zum direkten Duell der Kontrahenten im American Airlines Center - eine Begegnung mit Endspielcharakter.

Gegen Memphis zeigte Dallas wie schon so oft in dieser Saison, dass es dem Team schwer fällt, einen vermeintlich unterlegenen Gegner ernst zu nehmen. „Da kannst du sagen was du willst“, so ein frustrierter Antoine Wright (fünf Punkte) nach der Partie. „Im Vorfeld haben wir viel von einer besseren Platzierung in der Tabelle gesprochen. Wenn Du dann gegen die Grizzlies so auftrittst, waren das nichts mehr als leere Worte.“

Auch das verletzungsbedingte Fehlen von Josh Howard (Sprunggelenk), der zuletzt stark aufspielte, darf nicht als Entschuldigung für die Niederlage herhalten. Memphis erzielte in der ersten Halbzeit 61 Punkte, beendete die Partie mit einer Trefferquote von 53,8 Prozent und stellte fünf Spieler, die zweistellig punkteten. „Unentschuldbar“, so Wright. „Dafür haben wir alle die Verantwortung zu übernehmen.“

Auch Dirk Nowitzki konnte mit 35 Punkten und neun Rebounds die Schwächen in der Defensive nicht ausgleichen. Neben dem All-Star punkteten auf Seiten der Mavericks Erick Dampier (zehn), J.J. Barea (zehn), Brandon Bass (zehn) und Jason Terry (16) zweistellig. Jason Kidd beendete die Partie mit neun Punkten und zehn Assists. Bei den Grizzlies agierten Rudy Gay mit 27 Zählern neben zehn Rebounds sowie Mike Conley mit 25 Punkten am stärksten.

Hauptgrund für die wackelige Defensive und die damit verbundene Niederlage der Mavs war einmal mehr das schwache Reboundverhalten. Mit 45:32 dominierte Memphis diese Statistik. Drei Minuten vor Ende der Partie, bei einem ausgeglichenen Spielstand, war für Dallas noch alles drin. Doch abermals verfiel die Mannschaft in ein altes Verhaltensmuster, mit dem kein Spiel zu gewinnen ist. Sechs der letzten acht Dallas-Würfe waren Dreier - nur einer davon fand sein Ziel.

Im Gegenzug zeigten die jungen Grizzlies den erfahrenen Mavericks, wie ein Spiel in der Schlussphase entschieden wird. Mit aggressivem Zug zum Korb und den damit verbundenen Freiwürfen.

„Wir hatten hier die Möglichkeit auf einen Sieg“, gab sich Dampier anschließend frustriert. „Doch wir haben sie leichtfertig vergeben. Man darf in dieser Liga kein Team unterschätzen.“

„Eine ganz schmerzvolle Niederlage“, assistierte Nowitzki. „Mit oder ohne Josh, wir müssen einen Weg finden, solche Spiele zu gewinnen.“

Da Howards Einsatz gegen Phoenix noch fraglich ist, und er nach eigenen Aussagen auch für die Playoffs nicht zu hundert Prozent fit sein wird, wäre am Sonntag ein guter Zeitpunkt, direkt damit anzufangen.

Zusammenfassung der Partie:

Ergebnisse vom 4. April 2009

Samstag, 4. April 2009

Miami Heat @ Charlotte Bobcats 97:92

San Antoinio Spurs @ Indiana Pacers 126:121 

Atlanta Hawks @ Boston Celtics 92:104

Dallas Mavericks @ Memphis Grizzlies 102:107

Portland Trail Blazers @ Oklahoma City Thunder 107:72

Cleveland Cavaliers @ Orlando Magic 87:116

Minnesota Timberwolves @ Utah Jazz 103:102

Sacramento Kings @ Phoenix Suns 111:139

New Orleans Hornets @ Golden State Warriors 103:111

Houston Rockets @ Los Angeles Lakers 81:93

Zusammenfassung aller Partien:

 

Spieler des Tages: Monta Ellis

Donnerstag, 2. April 2009

Im US-Sport bezeichnet man Vorstellungen wie die von Monta Ellis gegen Sacramento als „Career Nights“.

42 Punkte,  neun Rebounds und neun Assists bedeuten für den Guard die beste statistische Ausbeute seiner Karriere. Auf diese Leistung der Extraklasse waren die Golden State Warriors auch angewiesen. Hauchdünn wurden die gastierenden Kings mit 143:141 nach Verlängerung in einem wahren Offensivspektakel bezwungen.

„Wir haben heute großartigen Basketball gezeigt“, so Ellis nach der Partie. „Und darum haben wir auch gewonnen.“

Auf der Gegenseite erzielte Kevin Martin für die Kings mit 50 Punkten ebenfalls eine neue Karriere-Bestleistung.

Kleiner Wehrmutstropfen für das Team aus Oakland: Ellis verletzte sich in den Schlusssekunden der Partie an der Achillessehne und droht, die nächste Begegnung der „Krieger“ gegen New Orleans zu verpassen.

Kurios: Unser gestriger “Spieler des Tages”, David West, verletzte sich während seiner Galavorstellung ebenfalls. Und der Gegner kam wie gegen Golden State aus Sacramento.

Ergebnisse vom 2. April 2009

Donnerstag, 2. April 2009

Toronto Raptors @ Orlando Magic 99:95

Detroit Pistons @ New Jersey Nets 98:111

Charlotte Bobcats @ Boston Celtics 109:111 n. 2. V.

Los Angeles Lakers  @ Milwaukee Bucks 104:98

Washington Wizards @ Memphis Grizzlies 107:112

Miami Heat @ Dallas Mavericks 96:98

Houston Rockets @ Phoenix Suns 109:114

New Orleans Hornets @ Los Angeles Clippers 104:98

Sacramento Kings @ Golden State Warriors 141:143 n.V.

Zusammenfassung aller Partien:

Spieler des Tages: David West

Mittwoch, 1. April 2009

Es war eine ganz enge Kiste.

Mit der Schlusssirene verwandelte Rasual Butler den entscheidenden Dreier zum 111:110-Sieg der New Orleans Hornets über die Sacramento Kings.

Doch bester Mann auf dem Platz war ein anderer: David West. Der Power-Forward verbuchte gegen das schlechteste Team der Liga 40 Punkte (Karriere-Bestleistung eingestellt) und neun Rebounds.

Dabei könnte West zum tragischen Helden der Begegnung avancieren, da er sich während seiner Galavorstellung am Sprunggelenk verletzte. Bei der morgigen Partie der Hornets gegen die Los Angeles Clippers ist er eventuell zum zuschauen verdammt.

„Dieser Sieg ist wirklich wichtig für uns“, so Hornets-Headcoach Byron Scott nach der Partie. „Gerade bei diesem unglaublich engen Rennen um die Playoff-Platzierungen und vor dem Hintergrund, dass David morgen vielleicht nicht spielen kann.“

Ergebnisse vom 1. April 2009

Mittwoch, 1. April 2009

Los Angeles Lakers @ Charlotte Bobcats 84:94

Detroit Pistons @ Cleveland Cavaliers 73:79

Chicago Bulls @ Indiana Pacers 105:107

Atlanta Hawks @ Philadelphia 76ers 85:98

Dallas Mavericks @ Minnesota Timberwolves 108:88

Oklahoma City Thunder @ San Antonio Spurs 96:95

New York Knicks @ Denver Nuggets 104:111

Utah Jazz @ Portland Trail Blazers 104:125

New Orleans Hornets @ Sacramento Kings 111:110

Zusammenfassung aller Partien:

Spieler des Tages: LeBron James

Samstag, 14. März 2009

Und täglich grüßt das Murmeltier.

In der vergangenen Nacht meldete sich LeBron James aus Sacramento. Dieses mal nicht mit einem Triple-Double, sondern durch 51 Punkte und neun Rebounds. Mit 126:123 nach Verlängerung besiegte Cleveland die Sacramento Kings und sicherte sich zum ersten mal seit 1976 den Titel in der Central-Division.

Allein 22 Zähler gelangen dem “King” im vierten Viertel und in der Verlängerung.

“LeBron war heute Nacht phänomenal”, gab es nach der Partrie Lob von Kings-Coach Kenny Natt. “Wir haben alle schon mal seine Show gesehen. Heute Nacht hat er sie erneut abgezogen.”

Das Fenster schließt sich für Dallas

Dienstag, 3. März 2009

Kaum wächst da ein zartes Pflänzchen der Hoffnung heran, wird es auch schon wüst zusammengetreten. Vom eigenen Gärtner.

Anstatt des vierten Sieges in Folge setzte es für die Dallas Mavericks eine 87:96-Niederlage in Oklahoma City. Und das, obwohl die Thunder ohne ihre beiden besten Männer Kevin Durant (Knöchel) und Jeff Green (Rücken) antreten mussten.

Für die Fans der Dallas Mavericks ist es ein bekanntes Bild in der laufenden Saison. Wie ein roter Faden ziehen sich starke Leistungsschwankungen durch die Spielzeit, Konstanz sucht man vergebens. Es scheint, als hätte das Team von Headcoach Rick Carlisle den Schritt in die Mittelklasse der Liga endgültig vollzogen. Sogar das Erreichen der Playoffs gerät wieder in akute Gefahr, bei lediglich einer Niederlage weniger auf dem Konto als die Phoenix Suns auf Rang neun.

Die Probleme der Maversicks sind derweil wohlbekannt. In der Offensive tragen Dirk Nowitzki (28 Punkte) und Jason Terry (im zweiten Spiel nach seiner Rückkehr aufs Parkett starke 20 Zähler) die Scoring-Last fast alleine. Josh Howard (mit einer Knöchelverletzung zur Halbzeit raus, bis dahin sieben Punkte) spielt eine viel zu unkonstante Saison, als dass er im Angriff zu einer echten Stütze werden könnte. 

Die Position des startenden Shooting-Guards ist mit Antoine Wright (null Punkte) zu schwach besetzt, während die Probleme auf der Center-Position fast noch größer sind. Erick Dampier (vier Zähler) ist zwar ein solider Rebounder, in der Offensive jedoch viel zu ungefährlich. Gegen schnellere und athletischere Gegenspieler sieht er zudem in der Verteidigung meist alt aus. Sein Backup James Singleton (8 Punkte, sechs Rebounds) verfügt zwar über alle Fähigkeiten, die Dampier nicht besitzt, ist jedoch mit lediglich 2,03 Metern Körpergröße für die Center-Position deutlich zu klein.

Kommen wir zum letzten und vielleicht größten Problem: Jason Kidd (neun Punkte, fünf Vorlagen). Seine außergewöhnlichen Spielmacher-Qualitäten stehen nicht zur Debatte. Doch er ist lange nicht mehr der gefürchtete Verteidiger vergangener Tage. In der laufenden Saison sah er gegen so ziemlich jeden gegnerischen Point-Guard von Qualität alt aus. Im Falle Oklahoma Citys war dies Rookie Russell Westbrook, der gegen Kidd zum ersten Tripple-Double seiner Karriere kam (17 Punkte, zehn Rebounds, zehn Assists). Durch sein gutes Auge für den freien Mann und seine ungeheure Erfahrung kann Kidd vieles wettmachen, fehlende Schnelligkeit und Athletik jedoch nicht.

Davon besitzt sein Backup J.J. Barea (zwei Zähler) genug. Neben einem guten Wurf zeigt der gebürtige Puerto Ricaner auch den nötigen Einsatz auf dem Spielfeld. Jedoch fehlt es ihm in der Defensive an einigen Zentimetern Körpergröße (1,83 m).

Gerüchten zufolge kann Dallas auf eine Verpflichtung von Drew Gooden (von den Sacramento Kings aus dem Vertrag entlassen) hoffen, der die Probleme unter dem Korb eventuell etwas eindämmen könnte. Die Fans der Mavericks müssen sich aber so langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass die fetten Jahre endgültig vorbei sind.

Spieler des Tages: Kevin Durant

Donnerstag, 29. Januar 2009

All-Around-Vorstellung von Kevin Durant.

35 Punkte, zehn Rebounds, sechs Assists und vier Blocks erzielte der “Rookie of the Year ” von 2007/2008 beim 114:102-Sieg Oklahoma Citys gegen Memphis.

“Ich wollte einfach wie in jedem Spiel aggressiv auftreten und meine Würfe verwandeln. Genau daran werde ich in Zukunft auch versuchen anzuknüpfen. Hoffentlich zahlt sich das für uns in weiteren Siegen aus.”

Oklahoma City präsentiert sich nach einem ganz schwachen Start in die Saison inzwischen deutlich verbessert und stellt mit elf Siegen bei 35 Niederlagen nicht mehr die schlechteste Bilanz der Liga (Washington 9: 36, L.A. Clippers 10:35, Sacramento 10:37).

Spieler des Tages: Mo Williams

Mittwoch, 28. Januar 2009

Nicht einmal LeBron James‘ Triple-Double (23 Punkte, 15 Rebounds, elf Assists) reicht aus für den Titel “Spieler des Tages”.

Dieser geht stattdessen an seinen Team-Kollegen Mo Williams. 43 Punkte, elf Assists und acht Rebounds  beim 117:110-Sieg gegen die Kings - eine “Career-Night” für den neuen Mann im Trikot der Cavs. Sieben von zwölf verwandelte Drei-Punkte-Würfe bedeuten eine weitere Bestmarke für den 1,85 m großen Guard, der sich nun noch größere Hoffnungen auf einen Auftritt beim All-Star-Game in Phoenix am 15. Februar machen kann.

“Er verdient die Teilnahme”, steht ihm James zur Seite. “Schaut Euch unsere Bilanz an (35:8), schaut euch an, wie er heute gespielt hat. Es war sein Durchbruch.”

Zusammenfassung der Partie: