Artikel-Schlagworte: „Sebastian Telfair“

Eine Geschichte über Advanced Statistics

Freitag, 7. Januar 2011

Stats Jeder, der sich für Basketball interessiert, dürfte hundertfach von ihnen gehört haben: Advanced Statistics. Tagtäglich wird man mit ihnen konfrontiert, eigene Kolumnen über sie und durch sie verfasst, Spieler hochgejubelt, als unterbewertet tituliert oder gezeigt, dass sie doch nicht so wichtig seien. Zeit, um sich kritisch mit ihnen zu beschäftigen, bleibt selten. Leider. (mehr…)

Weg von der Bank!

Mittwoch, 5. Januar 2011

O.J. Mayo Die bisherige Saison verlief für die Grizzlies kaum so, wie man es sich vorgestellt hat: Mittelmaß im Westen statt Playoff-Plätze, Gays zwischenzeitliche Metamorphose in einen Franchise-Spieler scheint auch der Vergangenheit anzugehören. Und schließlich ist da noch O.J. Mayo (Foto), um den andauernd neue Tradegerüchte entstehen, seit er nur noch sechster Mann ist. (mehr…)

Melodrama 2.0

Samstag, 18. Dezember 2010

Carmelo AnthonyJa, natürlich gibt es wieder Neuigkeiten um (Free Agent to be) Carmelo Anthony (Foto). Das Wettrüsten um “Melo” hat spätestens seit Mittwoch in New Jersey begonnen und könnte demnächst richtig Fahrt aufnehmen. Wie sehr brauchen die New York Knicks Anthony wirklich? Gibt es Teams, die Melo für ein halbes Jahr „ausleihen“ wollen? Eine Zusammenfassung der letzten Gerüchte & Berichte. (mehr…)

Das Heulen der Wölfe

Donnerstag, 23. September 2010

Jonny FlynnAuf nba.com werden die “Summer Report Cards” ausgestellt, erste längere Previews und Videos über NBA 2k11 finden sich im Internet, der NBA-Blog schreibt wieder - kurz und gut, es ist spürbar, dass sich die Offseason dem Ende neigt und die Vorfreude auf die neue NBA-Saison steigt. Keine Frage, dass die obligatorischen Team-Previews nicht fehlen dürfen. (mehr…)

Transfer-Hammer: Antawn Jamison nach Cleveland

Donnerstag, 18. Februar 2010

Antawn JamisonDie vergangene Nacht hatte es in sich: gleich zwei Blockbuster-Trades gibt es aus der NBA zu vermelden. So wechselt Antawn Jamison (Foto) in einem fünf Spieler und drei Mannschaften umfassenden Trade nach Cleveland zu den Cavaliers. Derweil wurde bekannt, dass Sacramento Kevin Martin für Tracy McGrady in einem sieben Spieler umfassenden Tausch nach Houston schicken will. (mehr…)

Smith nach Atlanta, Butler zu den Clippers

Sonntag, 16. August 2009

Die Atlanta Hawks sowie die Los Angeles Clippers verstärken sich erneut für die kommende Saison. So wechselt Joe Smith, ehemals Draftpick Nummer eins der Liga, zu den Falken in den Bundesstaat Georgia, währende Rasual Butler die New Orleans Hornets in Richtung Kalifornien verlässt. Auch aus Denver von den Nuggets gibt es personelle Neuigkeiten zu vermelden. (mehr…)

Die Odyssee des Q. Rich

Freitag, 14. August 2009

Quentin Richardson muss sich in diesen Tagen vorkommen wie auf einem modernen Sklavenmarkt. Bereits zum vierten Mal in diesem Sommer wurde der Dreierspezialist per Spielertausch an ein anderes Team abgegeben. Seit vergangener Nacht sind die Miami Heat offizieller Arbeitgeber Richardsons, die im Gegenzug einen Center nach Minnesota zu den Timberwolves schickten. (mehr…)

Nash verlängert in Phoenix, Orlando will Barnes

Dienstag, 21. Juli 2009

Steve NashDer Free-Agent-Sommer 2010 ist um eine Attraktion ärmer: Steve Nash (Foto) verlängert vorzeitig seinen Vertrag mit den Suns um zwei Jahre und wird dafür fürstlich entlohnt. Orlando rüstet unterdessen weiter auf und ist an einer Verpflichtung von Matt Barnes interessiert. Minnesota und die L.A. Clippers einigen sich derweil auf einen vier Spieler umfassenden Trade. (mehr…)

Dallas Mavericks gegen Minnesota Timberwolves 96:94

Dienstag, 14. April 2009

Das war knapp.

0,2 Sekunden vor Ende der Partie rettete Jason Terry (22 Punkte) den Dallas Mavericks per Jump-Shot einen hauchdünnen 96:94-Sieg über die Minnesota Timberwolves. Durch den Erfolg und einer gleichzeitigen Niederlage der New Orleans Hornets bei den Houston Rockets (66:86), hat Dallas ein Spiel vor Ende der regulären Saison wieder gute Karten auf das Erreichen des sechsten Ranges der Western-Conference.

Bei einem Sieg am Mittwoch zuhause gegen Houston und einer Niederlage der Hornets in San Antonio steigt die Mannschaft um einen Platz in der Tabelle nach oben. Gleichzeitig können die Mavs allerdings auch noch um einen Rang auf Platz acht abrutschen, falls die gestern ebenfalls siegreichen Utah Jazz (106:85 vs. Los Angeles Clippers) ihre letzte Partie in Los Angeles gegen die Lakers gewinnen sollten und Dallas gegen die Rockets gleichzeitig patzt.

Brisant dabei: Für L.A. geht es gegen die Jazz um nichts mehr, da sich die Cleveland Cavaliers vergangene Nacht mit einem 117:109-Sieg bei den Indiana Pacers die beste Bilanz der Liga sicherten. Phil Jackson wird also höchstwahrscheinlich einige Spieler schonen. Daneben  gibt es Gerüchte, die Lakers könnten gegen Utah extra verlieren, um in der ersten Runde gegen die Mavericks spielen zu dürfen, die der Mannschaft um Superstar Kobe Bryant in der Vergangenheit deutlich weniger Probleme bereitete als die Jazz.

Für Houston geht es in Dallas dagegen um den Titel der Southwest-Division und den damit verbundenen dritten Rang der Western-Conference.

Dass die Mavericks vor dem Saison-Finale noch alle Chancen in der Hand halten, in der ersten Runde der diesjährigen Playoffs den Lakers aus dem Weg zu gehen, verdanken sie neben Terry hauptsächlich Dirk Nowitzki. Mit 34 Punkten und neun Rebounds war der achtfache All-Star bester Akteur auf dem Parkett. Mit acht von 19 verwandelten Würfen aus dem Feld, zwei von drei Dreiern und starken 16 von 17 Versuchen jenseits der Freiwurflinie zeigte sich Nowitzki gegen die Timberwolves äußerst treffsicher.

Musste er auch.

Denn spannender konnte Dallas, das Josh Howard wegen anhaltender Probleme am Sprunggelenk schonte, die Partie nicht gestalten. Jeden Zähler von Nowitzki hatte das Team bitter nötig. Mit 26:18 ging das erste Viertel an die Mavs, und die Zuschauer im American Airlines Center rechneten bereits mit einem lockeren Sieg der Heimmannschaft. Doch Viertel Nummer zwei  wurde mit 25:14 komplett verpatzt. Halbzeitstand 40:43. Auch der dritte Spielabschnitt ging mit 31:28 an die Gäste aus Minnesota, bei denen Craig Smith mit 24 Punkten den auffälligsten Akteur stellte. Mike Miller verpasste daneben mit 18 Punkten, zehn Rebounds und neun Assists ein Triple-Double nur hauchdünn.

Im finalen Viertel blies Dallas dann zur Aufholjagd. Mit Erfolg. Kurz vor Abpfiff der Partie, beim Stand von 94:94, schnappte sich Erick Dampier (sechs Punkte, 13 Rebounds) unterm Korb den Ball von Sebastian Telfair (14 Zähler, 12 Vorlagen). Dallas nahm 2,7 Sekunden vor Schluss unverzüglich eine Auszeit. Dann kam der große Augenblick des Jason Terry, der nach Pass von Jason Kidd (sechs Punkte, sechs Rebounds, acht Assists) erst Telfair aussteigen lies um anschließend eiskalt per Sprungwurf aus etwa sechs Metern Korbentfernung zum Endstand zu versenken.

„Ich wusste einfach, dass ich treffen würde“, gab der Matchwinner nach der Partie zu Protokoll. „Das hatte ich im Blut.“

„Die Jungs haben sich nochmal zusammengerissen und registriert, was für sie alles auf dem Spiel stand“, so Mavs-Coach Rick Carlisle über die Schlussphase der Begegnung.

Es war am Ende ein glücklicher Sieg. Ohne Leidenschaft und mit wenig Einsatz präsentierten sich die Mavs, und eine Niederlage gegen Minnesota wäre am Ende durchaus verdient gewesen. Abermals unterschätze Dallas einen auf dem Papier schwächeren Gegner und hätte somit fast die guten Ergebnisse der vergangenen Woche entwertet.

Am Mittwoch zeigt sich im alles entscheidenden Duell mit den Houston Rockets, ob die Mavericks den Schalter noch einmal umlegen können und die reguläre Saison mit einem positiven Ergebnis und einer ordentlichen Platzierung über die Bühne gebracht werden kann.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):