Artikel-Schlagworte: „Shannon Brown“

Offseason-Preview: Central und Atlantic-Division

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Press Conference Die Saison ist gerettet, seit gestern steht sogar der Spielplan und NBA-Fans haben ihren ganz persönlichen Adventskalender um einen Tag auf den 25. Dezember erweitert. Nur gut, dass bis dahin genügend Gesprächsstoff vorhanden sein wird – welches Signing clever war, welcher Spieler den Joe Johnson „WTF??? So viel Geld???“-Preis abräumt und wer neuer Contender ist. Mittendrin: Natürlich wir. (mehr…)

Schockstarre

Freitag, 6. Mai 2011

Los Angeles Lakers Man kann im Leben mutig sein und seine Meinung gegen die Allgemeinheit stellen, man kann aber auch einfach nur übermütig, verblendet oder realitätsfern sein. In die letzte Gruppe wären wohl alle gesteckt worden, die vor Wochenfrist prophezeiten, dass Dallas beide Auftaktspiele im Staples Center gewinnen würden. Vielleicht eine Lektion, aus der wir alle lernen sollten. (mehr…)

Never change a winning team

Donnerstag, 29. Juli 2010

Boston Celtics & Los Angeles LakersDiese alte Weisheit lässt sich auf beinahe jeden Sport und so natürlich auch auf den Basketball beziehen. Während in Miami, New York und Chicago neue Stars anheuerten, Phoenix das Team radikal umgebaut hat und auch in Sacramento eine Menge Spieler geholt wurden, haben die beiden Finalisten eher durch Vertragsverlängerungen auf sich aufmerksam gemacht. Ein Fehler? (mehr…)

Bell nach L.A.? Douglas-Roberts zu den Bucks?

Donnerstag, 24. Juni 2010

Raja BellDie Off-Season in der besten Basketball-Liga der Welt ist erst wenige Tage alt, da häufen sich bereits die Gerüchte über mögliche Trades, Vertragsverlängerungen oder Verpflichtungen. Während in Cleveland bei den Cavaliers die Chancen auf einen Verbleib von LeBron James schwinden, stehen die San Antonio Spurs, Milwaukee Bucks und Los Angeles Lakers vor personellen Verstärkungen. (mehr…)

It’s on!

Donnerstag, 17. Juni 2010

Larry O'Brien TrophyHeute Nacht fällt die Entscheidung über den neuen (und alten?) Meister in der NBA. Ehe wir aber in gut neun Stunden wissen, wer das nächste Championship-Banner unter seine Hallendecke ziehen kann, ein kurzer Leitfaden, wer für wen wie spielen muss, damit Grün-Weiß respektive Lila-gelb jubeln kann. Rivers oder Jackson? Bryant oder Rondo? Vorhang auf für den siebten und letzten Akt! (mehr…)

Rückfall in alte Zeiten

Sonntag, 23. Mai 2010

Amare StoudemireEs drohen die langweiligsten Conference Finals der jüngeren Geschichte - eine Serie ist so gut wie beendet und im Westen stehen die Phoenix Suns mit dem Rücken zur Wand. Ein Blowout im ersten Spiel, ein umkämpftes, aber letztlich doch klar entschiedenes zweite Spiel und der Rückfall einiger Akteure in alte Muster lassen kaum Hoffnung zu. Aber die stirbt ja bekanntlich zuletzt. (mehr…)

Herzschlagfinale

Sonntag, 9. Mai 2010

Jerry SloanDass das dritte Spiel der zweiten NBA-Playoff-Runde für die Utah Jazz ein richtungsweisendes sein würde, war klar. Nach den beiden Niederlagen in Los Angeles bei den Lakers stand die Franchise aus Salt Lake City unter Zugzwang, wäre doch ein 0:3 beinahe gleichbedeutend mit dem Ausscheiden in den Western-Conference Semifinals. Wieso es letztlich auch so kam? Gute Frage. (mehr…)

Vorschau Teil 1: Los Angeles vs. Orlando

Montag, 1. Juni 2009

Die NBA-Finals 2008/2009 stehen vor der Tür. In der Nacht auf Freitag startet das Duell zwischen den Los Angeles Lakers und den Orlando Magic um die Meisterschaft der besten Basketball-Liga der Welt. „Der NBA-Blog“ wird täglich ein Matchup der Serie beleuchten und dabei den Versuch unternehmen, herauszufinden wo mögliche Stärken und Schwächen beider Finalisten liegen könnten. Im ersten Teil der Serie geht es um die Position des Spielmachers. (mehr…)

Spieler des Tages: Lamar Odom

Donnerstag, 28. Mai 2009

Trotz Rückenbeschwerden und zuletzt starken Formschwankungen zeigte Lamar Odom vergangene Nacht gegen die Denver Nuggets eine offensiv wie defensiv beeindruckende Vorstellung. Oft für sein zu weiches Spiel kritisiert, konnte der Power-Forward beim Sieg der Los Angeles Lakers vor allem durch Aggressivität und Biss auf sich aufmerksam machen. (mehr…)

Nuggets entführen Sieg aus L.A.

Freitag, 22. Mai 2009

Chauncey BillupsDer Bann ist gebrochen. Nach 11 Playoff-Niederlagen in Folge gelang den Denver Nuggets vergangene Nacht zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Endrunden-Sieg über die Los Angeles Lakers. Somit erobert das Team um Chauncey Billups (Foto) den Heimvorteil der Western-Conference-Finals und gleicht die Serie „Best of Seven“ gegen L.A. zum 1-1 nach Siegen aus. (mehr…)

Duell der Gegensätze

Samstag, 16. Mai 2009

Kobe BryantFür jeden Basketball-Fan gibt es wohl kaum etwas Schöneres, als Zeuge einer entscheidenden siebten Playoff-Partie zu werden. Am morgigen Sonntag besteht dazu gleich zweimal die Möglichkeit. Neben dem Duell zwischen Boston und Orlando laden die Los Angeles Lakers zum finalen Showdown gegen die Houston Rockets. Zwei Welten prallen aufeinander, wenn die personell stark geschwächten Underdogs aus Texas auf die mit Stars gespickte Truppe um Kobe Bryant (Foto) treffen. (mehr…)

Totgesagte leben länger

Montag, 11. Mai 2009

Faustdicke Überraschung in Texas. Ohne den verletzten Yao Ming (gebrochener Fuß), der den Houston Rockets während der Playoffs nicht mehr zur Verfügung stehen wird, demontierte das Team von Rick Adelman die gastierenden Los Angeles Lakers mit 99:87 und gleicht somit die Serie „Best of Seven“ zum 2:2 nach Siegen aus. (mehr…)

Los Angeles gegen Utah ohne Probleme

Montag, 20. April 2009

Die Serie der Kantersiege in der ersten Runde der NBA-Playoffs geht weiter.

“Wir haben uns heute wie ein Reh auf offener Wiese verhalten”,  so Utahs Headcoach Jerry Sloan nach der Begegnung mit den Lakers. “Ich war geschockt.”

Nachdem bereits die Cleveland Cavaliers (102:84 vs. Detroit Pistons) und die Houston Rockets (108:81 @ Portland Trail Blazers) ihre Auftakt-Begegnungen deutlich gewinnen konnten, zog Los Angeles mit einem 113:100-Erfolg über die gastierenden Jazz nach.

Lange sah es sogar nach einer höheren Niederlage für die Mannschaft aus Salt Lake City aus. Ohne Mehmet Okur, zweitbester Punktesammler der Jazz, der wegen einer Knieverletzung aussetzen musste, fehlte es Utah an Länge unterm Korb und an einem zusätzlichen Dreierschützen von außen.

Vor allem zu Beginn der Partie hatten die Jazz Andrew Bynum (sieben Punkte, drei Rebounds) und Pau Gasol (20 Zähler, neun Abpraller) im Spiel unter den Brettern wenig entgegenzusetzen. Daneben bekamen sie Trevor Ariza nicht in den Griff, der im ersten Viertel acht seiner 21 Punkte (Karriere-Playoff-Bestleistung) erzielte.

Da Derek Fisher (acht Zähler) früh mit zwei Fouls auf der Bank platz nehmen musste, und der etatmäßige Backup-Point-Guard der Lakers, Jordan Farmar, mit Fußproblemen zu kämpfen hatte, kam Shannon Brown früh zu einigen Minuten Einsatzzeit. Und er wusste diese zu nutzen. Drei von drei Dreiern verwandelte der Point-Guard für L.A. und beendete die Partie mit neun Zählern.

Bereits im zweiten Viertel zogen die Lakers auf 39:23 davon, ein Rückstand, von dem sich Utah nie mehr erholen sollte. Besonders auffällig im Spiel der Jazz war die Tatsache, dass sie kaum zu einfachen Punkten kamen und sich jeden Zähler hart erarbeiten mussten - trotz einer Karriere-Playoff-Bestleistung von 17 Vorlagen durch Deron Williams (neben 16 Punkten).

Kommen die Jazz nach einem Ballgewinn nicht schnell zum Abschluss, sprich, funktioniert das Transition-Spiel nicht, ist die Mannschaft von Sloan offensiv viel zu ungefährlich. Daneben zeigte Utah abermals eine wackelige Vorstellung in der Verteidigung, die das Team bereits die komplette Saison über von besseren Ergebnissen abhält. 66 Prozent aller Würfe aus dem Feld konnten die Lakers in Halbzeit eins (62:40 aus sich L.A.’s) gegen die Defense der Jazz verwandeln.

“Wir waren heute stets einen Schritt zu langsam”, so Sloan. “Sie haben uns kräftig in den Hintern getreten.”

Im dritten Viertel steigerte sich das Team aus dem Mormonen-Staat etwas und beendete den Spielabschnitt mit erzielten 33 Punkten. Bis auf neun Zähler kämpfte sich Utah in der Folge an Los Angeles heran, bevor Kobe Bryant übernahm. In den ersten 20 Minuten der Partie verbuchte der amtierende MVP der Liga lediglich fünf Punkte, doch als es darauf ankam, zeigte sich Bryant gewohnt souverän. Mit 24 Zählern, davon sieben in der Schlussphasel, beendete der Shooting-Guard die Partie als Topscorer seiner Mannschaft.

“Sie haben immer weiter an die Tür geklopft”, gab sich Bryant anschließend metaphorisch. “Doch wir haben sie nie rein gelassen.”

Auf der Gegenseite war Carlos Boozer mit 27 Zählern und neun Rebounds neben Williams auffälligster Akteur seiner Truppe.

Am Dienstag hat Utah die Gelegenheit, das Aufeinandertreffen beider Mannschaften im zweiten Spiel der „Best-of-Seven“-Serie vielleicht etwas spannender zu gestalten.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

L.A. verliert gegen Angstgegner, Utah gegen San Antonio

Mittwoch, 28. Januar 2009

Cleveland, Boston und San Antonio.

Diese Teams konnten die Los Angeles Lakers in den letzten Wochen im heimischen Staples Center besiegen. Nicht so den Conference-Elften aus dem Osten, die Charlotte Bobcats (19:26 Siege). Nach zweifacher Verlängerung bezwang die Mannschaft von Coach Larry Brown die Lakers mit 117:110 (53:54, 93:93, 103:103). 

Das Team aus North Carolina hat sich in den letzten Spielzeiten zum echten Angstgegner der Lakers entwickelt. Fünf der vergangenen sechs Partien gingen an die Bobcats.

Die Niederlage L.A.’s konnte auch Kobe Bryant mit 38 Punkten nicht verhindern. In der letzten Minute der ersten Overtime war für den MVP der Saison 2007/2008 Schluss - sechstes persönliches Foul. Dabei hätte die Partie schon zur regulären Spielzeit entschieden sein können. Doch kurz vor Ablauf der Uhr versenkte Derek Fisher (14 Punkte) einen Dreier zum 93:93-Ausgleich. Charlotte, das zwei Minuten vor Ende der Partie Gerald Wallace (15 Punkte) ersetzen musste, der sich durch ein unsportliches Foul von Andrew Bynum (24 Punkte, 14 Rebounds) verletzte, ließ sich davon nicht einschüchtern.

In der zweiten Verlängerung erzielte Shannon Brown, Ersatzmann für Wallace, fünf seiner 14 Punkte, unter anderem einen Dreier zum 110:107. Danach übernahm Emeka Okafor (18 Punkte, elf Rebounds) mit fünf Punkten in den letzten 75 Sekunden. Neben Brown und Okafor überzeugten bei den Bobcats Raymond Felton (21 Punkte, elf Rebounds, neun Assists, knapp am ersten Triple-Double seiner Karriere vorbei) und Boris Diaw (23 Punkte, neun Rebounds, neun Assists, ebenfalls fast ein Triple-Double).

“Das war ein verflucht wichtiger Sieg, eine verflucht gute Vorstellung von uns”, zeigte sich Larry Brown nach der Partie begeistert.

San Antonio entscheidet Partie im letzten Viertel

Beim 106:100-Sieg der Spurs über die Jazz aus Utah behielt Manu Ginobili (13 Punkte) am Ende die Nerven. Acht von acht Freiwürfe verwandelte der Argentinier im letzten Spielabschnitt, sechs davon in den letzten 24 Sekunden.

“Bis die Schluss-Sirene erklingt, machst Du Dir Sorgen wie die Partie ausgehen wird”, meinte Tim Duncan (24 Punkte, neun Rebounds, acht Assists) nach der Partie. “Glücklicherweise war Manu am Ende eiskalt und sicherte uns den Sieg”.

Die Partie war stets eng geführt, zwölf mal wechselte die Führung, 13 mal war das Spiel ausgeglichen. Neben Duncan und Ginobili überzeugte der dritte im Bunde, Tony Parker, mit 24 Punkten. Center Matt Bonner, der sich in den letzten Wochen in guter Form präsentierte, kam auf 20 Zähler. Dabei verwandelte er sechs von sieben Dreier.

Auf Seiten der Jazz überzeugten Deron Williams (19 Punkte, 13 Assists), Mehmet Okur (22 Punkte, 17 Rebounds) und Ronnie Brewer (23 Punkte). Utah muss weiterhin auf Carlos Boozer (Knie) sowie neuerdings auf Andrei Kirilenko verzichten, der sich eine Knöchelverletzung zugezogen hat.

Die weiteren Partien vom Dienstag: Sacramento @ Cleveland 110:117, Indiana @ Orlando 111:135 und Denver @ Memphis 100:85.