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Kehrtwende: Turkoglu wohl zu den Raptors

Samstag, 4. Juli 2009

Hedo TurkogluSpektakuläre Kehrtwende im Fall Hedo Turkoglu (Foto). Nachdem der türkische Small-Forward den Portland Trail Blazers bereits eine mündliche Zusage gemacht hatte, steht Turkoglu nun vor einer Einigung mit den Toronto Raptors. Die kanadische Stadt selbst sowie ein besseres Gehalt waren am Ende wohl ausschlaggebend. (mehr…)

Toronto @ Dallas 98:109

Montag, 2. März 2009

Der lockere 109:98-Sieg der Dallas Mavericks über die Toronto Raptors geriet fast zur Nebensache.

Zum einen, weil Jason Kidd mit 15 Vorlagen (neben neun Punkten und sechs Rebounds) als vierter Spieler in der Geschichte der NBA die 10.000-Assists-Marke durchbrach. Zum anderen, weil Jason Terry (acht Punkte) nach drei Wochen Verletzungspause wegen seiner gebrochenen Hand unter stehenden Ovationen aufs Parkett zurückkehrte.

„Die 10.000 Assists sagen viel über die Scoring-Qualitäten meiner Mitspieler aus“, gab sich Kidd nach der Partie bescheiden. „Ich hatte zu meinem Karrierebeginn nie damit gerechnet, diesen Meilenstein zu erreichen.“

Stärkster Akteur auf Seiten der Mavs, die das Spielgeschehen fast durchgängig bestimmten, war Dirk Nowitzki mit 24 Punkten, fünf Assists und zehn Rebounds. Daneben verbuchten Josh Howard 16 und Antoine Wright 15 Zähler. James Singleton bestätigte seine hervorragende Form der vergangenen Spiele mit 12 Punkten und einem Karriere-Bestwert von 16 Rebounds

Singleton kommt zwar hinter Erick Dampier (vier Punkte, fünf Rebounds) von der Bank ins Spiel, steht aber mittlerweile deutlich länger als der Starting-Center der Mavericks auf dem Parkett. Gegen Toronto waren es 33 Minuten für Singleton bei sieben Minuten für Dampier. Singleton ist zwar mit nur 2,03 Meter Körpergröße deutlich zu klein für die Center-Position, durch seine Atheltik, Schnelligkeit und seinen Einsatz machte er in den vergangen Partien diesen Nachteil jedoch mehr als wett.

Auf Seiten der Raptors spielte Chris Bosh, ehemaliger Star der Dallas-High-School, mit 28 Punkten und zehn Rebounds am auffälligsten. Doch auch er konnte die neunte Niederlage in Folge bei den Mavericks nicht verhindern. Der letzte Sieg der Kanadier über Dallas datiert noch aus den Zeiten, als Tracy McGrady und Vince Carter für Toronto aufliefen.

Als Hauptgrund für die Niederlage machte Jay Triano, Headcoach der Raptors, die Unterlegenheit seines Teams beim Rebounding aus. Mit 57:44 ging die Abpraller-Statistik an Dallas. „Die Mavericks hatten zu viele zweite Chancen am Brett“, so Triano. Durch den Ausfall von Shawn Marion, der im ersten Viertel mit Grippe-Symptomen vom Feld musste, fehlte den Raptors ein wichtiger Rebounder.

Dallas erwartet unterdessen ein knüppelhartes Programm von vier Spielen in den nächsten sechs Partien. Montagabend geht es zunächst nach Oklahoma City gegen die Thunder.

Randnotizen: Kidd kann in dieser Saison noch Magic Johnson (10.141 Karriere-Assists) und Mark Jackson (10.334) von Platz drei und zwei in der ewigen Vorlagen-Statistik der NBA verdrängen. +++ J.J. Barea verletzte sich bei einem Hechtsprung nach dem Ball an den Zähnen und wird am heutigen Montag operiert. Gegen Oklahoma City wird er aber aller Wahrscheinlichkeit nach auflaufen können. +++ Für Nowitzki war es erst das zweite Spiel in der laufenden Saison, in dem er mindestens 20 Punkte, zehn Rebounds und fünf Assists verbuchen konnte. Während seiner MVP-Saison 2006/2007 gelang ihm dies zum Vergleich 17 Mal.

Zusammenfassung der Partie:

Dallas @ Miami 111:96

Sonntag, 1. Februar 2009

Same procedure.

Bereits den neunten Sieg in Folge über die Miami Heat konnten die Dallas Mavericks Samstag Nacht für sich verbuchen.

Beim 111:96-Erfolg war vor allem Dirk Nowitzki nicht zu stoppen. Mit 30 Punkten und einer überragenden Wurfquote war „Dirkules“ der beste Mann auf dem Platz.

„Weil Dirk ein so guter Spieler ist, nehmen wir seine Leistungen oft für selbstverständlich hin“, gab Coach Rick Carlisle nach der Partie zu Protokoll. „Er hat heute 12 von 14 Würfen gegen eine starke Defense aus dem Feld verwandelt und es dabei leicht aussehen lassen.“

Dallas markierte mit einer Trefferquote von 60% aus dem Feld einen neuen Saison-Rekord. Beachtlich vor allem, wenn man bedenkt, dass Miami im Schnitt nur eine Trefferquote von 44% zulässt.

Für die Mavericks war es ein besonderes Spiel unter dem Championship-Banner der Heat von 2006, dass Dallas so gerne in der eigenen Halle gehisst hätte.

„So lange das Banner da oben hängt, beschäftigst du dich damit“, zeigte sich Jason Terry (20 Punkte) wehmütig. Doch Dalls bezog aus der Schmach von 2006 seine Motivation.

Mit 24:15 wurde das erste Viertel entschieden, im dritten Viertel führten die Mavs zeitweilig mit 21 Punkte - der Sieg sollte zu keinem Zeitpunkt mehr gefährdet werden. „Auch wenn wir heute unser bestes Spiel gezeigt hätten, wäre es schwer geworden Dallas zu besiegen“, meinte Miamis Superstar Dwyane Wade nach der Partie. „Sie haben einfach viel zu gut geworfen“.

Wade war mit 30 Punkten bester Spieler auf Seiten der Mannschaft aus Florida. Unterstützt wurde er von den Rookies Michael Beasley (18 Zähler, zehn Rebounds) und Mario Chalmers (17 Punkte). Miamis Shawn Marion musste bereits das sechste Spiel in Folge mit einer Leistenzerrung aussetzen.

Neben Nowitzki und Terrx überzeugten bei Dallas Josh Howard mit 15 Zählern und  Jason Kidd mit 11 Assists.

Zusammenfassung der Partie: