Die Saison ist gerettet, seit gestern steht sogar der Spielplan und NBA-Fans haben ihren ganz persönlichen Adventskalender um einen Tag auf den 25. Dezember erweitert. Nur gut, dass bis dahin genügend Gesprächsstoff vorhanden sein wird – welches Signing clever war, welcher Spieler den Joe Johnson „WTF??? So viel Geld???“-Preis abräumt und wer neuer Contender ist. Mittendrin: Natürlich wir. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Stephen Jackson“
Der Wendepunkt?
Sonntag, 23. Januar 2011
Schien es in der abgelaufenen Saison noch so, als sei den Charlotte Bobcats der langersehnte Durchbruch mit dem Playoff-Debüt gelungen, lief die bisherige Saison enttäuschend. Was fehlte, war eine neue Identität, die nach Abgängen von zwei Startern gefunden werden musste - und ein neuer Coach. Beides wurde gefunden und so blicken wir auf eines der heißesten Teams der Liga. (mehr…)
Die zweite Chance
Mittwoch, 2. Juni 2010
Es sind knapp elf Monate vergangen, seit Ron Artest (Foto) die Los Angeles Lakers als sein neues Zuhause bezeichnen durfte. Er verstand damals noch nicht, wie es ist, eine neue Chance zu bekommen. Wie es ist, ein L.A. Laker zu sein. Nun steht der 30-Jährige zum ersten Mal in seiner Karriere in einem NBA-Finale und ist nur vier Siege von dem größten Erfolg seiner Laufbahn entfernt. (mehr…)
Teil 3: Die Topverdiener der NBA
Dienstag, 23. Februar 2010
Im dritten Teil der NBA-Blog-Serie zu den finanziellen und wirtschaftlichen Hintergründen der National Basketball Association werden die Topverdiener der Liga von Rang 61 bis 90 unter die Lupe genommen. Dabei setzt sich ein Trend der vorangegangenen Platzierungen fort: Die großen Jungs auf der Center-Position, egal ob talentiert oder nicht, sind teilweise hoffnungslos überbezahlt. Eine Analyse. (mehr…)
Spieler des Tages: Stephen Jackson
Mittwoch, 27. Januar 2010
Noch nie in ihrer sechsjährigen Club-Geschichte wollte den Charlotte Bobcats ein Sieg bei den Phoenix Suns gelingen. Was wohl auch etwas damit zu tun hat, dass die Mannschaft von Headcoach Larry Brown erst seit wenigen Monaten auf die Dienste von Stephen Jackson (Foto) zurückgreifen kann. Der eigenwillige 2,03-Meter-Mann beendete vergangene Nacht die Durststrecke seines Teams, indem er Charlotte zu einem Sieg nach Verlängerung über die Suns führte. (mehr…)
Spieler des Tages: Stephen Jackson
Mittwoch, 13. Januar 2010
An diese Partie wird sich Stephen Jackson (Foto) bis an sein Lebensende erinnern. Beim gestrigen Sieg seiner Charlotte Bobcats über die Houston Rockets sorgte der 31-Jährige für zwei beeindruckende Bestmarken. Seine Punkteausbeute war die bislang höchste in Jacksons zehnjähriger Karriere. Fast noch beeindruckender: Nie zuvor gelangen einem Spieler im Trikot der Bobcats so viele Punkte wie dem 2,03-Meter-Mann vergangene Nacht. (mehr…)
Spieler des Tages: Dirk Nowitzki
Sonntag, 13. Dezember 2009
Wer im Anschluss an die vergangene Nacht noch behauptet, Dirk Nowitzki (Foto) würde in entscheidenden Phasen eines Spiels generell nicht überzeugen, sprich, er wäre nicht „clutch“ genug, hat vom Basketball keine Ahnung. Beim hauchdünnen Heimsieg der Dallas Mavericks über die Charlotte Bobcats nach Verlängerung dominierte der Power-Forward das vierte Viertel sowie die Overtime und verwandelte zudem den spielentscheidenden Wurf. (mehr…)
„Captain Jack“ will weg
Montag, 31. August 2009Stephen Jackson will wieder in den Playoffs mitmischen. Da er bei seinem aktuellen Arbeitgeber, den Golden State Warriors aus Oakland, für dieses Vorhaben keine Perspektiven mehr sieht, fordert er nun öffentlich einen Vereinswechsel. Am liebsten würde der 31-Jährige zukünftig für einen Titelanwärter auflaufen oder bei einem der drei Teams aus Texas anheuern. (mehr…)
Indiana Pacers: Der Neuanfang
Montag, 3. August 2009
Die Entwicklung der Indiana Pacers in den vergangenen Jahren gehört zu den interessantesten Prozessen der NBA. Die ehemalige „Bad-Boy-Truppe“ um Ron Artest (Foto) hat sich zu einem Team mit Perspektive gemausert. Dmitrij Karle, langjähriger Fan der Mannschaft, lässt die Vergangenheit noch einmal Revue passieren und gibt einen Ausblick auf die kommende Saison. (mehr…)
News: Griffin verletzt, Tinsley entlassen
Donnerstag, 23. Juli 2009
Blake Griffin (Foto) zahlt für seine starken Auftritte während der NBA-Summer-League in Las Vegas einen hohen Preis. Der Rookie der Los Angeles Clippers muss die kommenden drei bis vier Wochen aufgrund einer Schulterverletzung pausieren. Die Pacers trennen sich derweil nach langem Hickhack von Jamaal Tinsley und beenden somit die Ära der „Bad Boys“ in Indiana. (mehr…)
Dallas @ Golden State 110:119
Samstag, 14. März 2009Die Berg- und Talfahrt der Dallas Mavericks geht in die nächste Runde.
Nachdem zuletzt Phoenix und Portland auswärts besiegt wurden, setzte es beim alten Angstgegner aus Golden State vergangene Nacht eine 110:119-Niederlage. Die Chance, sich in der Tabelle der Western-Conference höher zu platzieren, wurde somit leichtfertig vertan.
„Wenn Du die ganze Saison über mit solchen Leistungsschwankungen auftrittst, hast Du keine bessere Platzierung als Rang acht verdient“, gab sich Dirk Nowitzki nach der Partie enttäuscht.
Der Deutsche konnte mit 27 Punkten und neun Rebounds die Niederlage nicht verhindern. Jason Kidd verbuchte sogar ein Triple-Double (21 Punkte, 11 Assists, 10 Rebounds) gegen das Team um Ex-Mavericks-Coach Don Nelson.
Doch die Offensive war an diesem Abend nicht das Problem. In der Verteidigung sah es zeitweise ganz düster aus. Golden State, eine der rebound-schwächsten Mannschaften der Liga, dominierte die Texaner ist dieser Kategorie mit 59:50. Daneben kamen die Warriors zu 28 Punkten aus zweiten Wurfchancen. Ein Wert, mit dem kaum eine Partie zu gewinnen ist.
„Unser Fehler lag heute Nacht darin, dass wir in der Verteidigung nicht die nötigen Rebounds geholt haben“, blies Mavs-Coach Rick Carlisle ins gleiche Horn.
Die Verletzungen von Josh Howard (Knöchel), Devean George (Knie) und Jerry Stackhouse (Fuß) dürfen nicht als Entschuldigung für die Niederlage herhalten. Denn bei Golden State fehlten mit Corey Maggette (Nebenhöhlen-Entzündung) und Andris Biedrins (im ersten Viertel mit einer Knöchelverletzung raus) ebenfalls zwei Leistungsträger.
Ihre stärksten Akteure hatten die Warriors in Stephen Jackson (31 Punkte, zehn Vorlange, sieben Rebounds) und Monta Ellis (29 Zähler, 11 Abpraller), der sich erst kurz vor der Partie nach den Spätfolgen seiner Fußverletzung fit meldete. Bei Dallas spielte neben Nowitzki und Kidd Jason Terry (20 Punkte) und James Singleton (11 Zähler, 11 Rebounds) auffällig.
Nachdem die Mavericks das erste Viertel noch mit 31:29 für sich entscheiden konnten, ging Golden State mit einer 60:54-Führung in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel kämpfte sich Dallas durch ein Dreipunkt-Spiel Nowitzkis noch einmal auf 74:77 heran, bevor die Warriors einen 9:0-Lauf einleiteten.
Beim Stande von 84:91 mussten die Mavs jede Hoffnung auf einen Sieg begraben, als Golden State zweimal in Folge nach einem Offensiv-Rebound per Dreier punktete.
„Es ist ein ganz deutlichen Zeichen von mangelnder Qualität, wenn Du Spiele wie heute gegen weniger erfolgreiche Teams nicht gewinnen kannst“, analysierte Nowitzki die Leistung seiner Mannschaft treffend.
Durch gleichzeitige Siege Houstons (91:86 @ Charlotte), New Orleans (95:86 @ Milwaukee) und Portlands (109:100 vs. New Jersey) muss Dallas somit einen deutlichen Rückschlag im Kampf um eine bessere Platzierung für die erste Runde der diesjährigen Playoffs hinnehmen.
Der vier Spiele umfassende Auswärtstrip endet am Sonntag mit der Partie bei den Los Angeles Lakers. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Mavericks ihre Reise mit einer Bilanz von zwei Siegen bei zwei Niederlagen abschließen werden.
Golden State @ Dallas 93:117
Donnerstag, 29. Januar 2009“Wenn wir so verteidigen, ist unsere Offensive automatisch gut”.
Dallas Coach Rick Carlisle war nach dem 117:93-Sieg (69:47) der Mavericks über die Golden State Warrios voll des Lobes für sein Team. Defensiv deutlich verbessert gegenüber den deftigen Niederlagen in Milwaukee und Boston hielt Dallas die zweitbeste Offensive der Liga unter 100 Punkten.
“Wenn Du eine wirklich starke Offensive mit vielen Schützen so gut im Griff hast, machst Du einen guten Job in der Verteidigung”, blies Dirk Nowitzki (20 Punkte) nach der Partie ins selbe Horn. “Wir haben gut rotiert, wir hatten schnelle Hände und haben super gereboundet.”
Spielentscheidend war neben der Defensive ein Zwischenspurt der Mavericks im zweiten Viertel. Angeführt von Nowitzki und Josh Howard (19 Punkte) gelang Dallas in acht Minuten vor der Halbzeit ein 32:11-Lauf. Die Partie war danach beim Stande von 69:47 praktisch entschieden.
Auf Seiten der Warriors zeigten Stephen Jackson mit 25 und Corey Maggette mit 21 Punkten eine ansprechende Partie. Neben Nowitzki und Howard stachen bei den Mavs Jason Terry mit 22 und Brandon Bass mit 16 Zählern heraus. Bass erzielte zudem elf Rebounds und vier Blocks und zeigte seine vielleicht stärkste Leistung der Saison.
Randnotiz: 69 Punkte zur Halbzeit bedeuten einen Saisonrekord für Dallas, die alte Bestmarke lag bei 67 Zählern. Mavericks-Center Erick Dampier erzielte mit zehn Punkten und elf Rebounds das erste Double-Doulbe seit 13 Partien.
Zusammenfassung der Partie:




Die Hoffnungen, die Jahr für Jahr in die Talentewahl gesteckt werden, sind immens. Einzelne Spieler sollen ganzen Franchises neue Hoffnung geben und kein anderer Tag neben der Trade Deadline sorgt für derart viele Tauschgeschäfte. Diese gab es auch dieses Jahr – genauso wie etliche überraschende Picks, tief gefallene Spieler und was sonst noch dazu gehört. Ohne weitere Umschweife: Der XXL-Rückblick.
Im letzten Jahr scheiterte man denkbar knapp an der letzten Hürde zum Titel - den Los Angeles Lakers. Nun wollen die Orlando Magic den Titel holen, obwohl man in der regulären Saison erneut “nur” den zweiten Platz der eigenen Conference holte. Die Charlotte Bobcats, sollte man meinen, dürften als Playoff-Debütant keine wirkliche Herausforderung darstellen…