Im Angriff trafen die Schützen der Orlando Magic fast nach Belieben, in der Verteidigung erwies sich Dwight Howard (Foto) als schier unüberwindbares Hindernis für die Boston Celtics. Spiel Nummer drei der Serie „Best of Seven“ ging folgerichtig mit 117:96 deutlich an das Team aus Florida. (mehr…)
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Boston in Orlando chancenlos
Samstag, 9. Mai 2009Howard gegen Philadelphia nachträglich gesperrt
Donnerstag, 30. April 2009
Die Orlando Magic müssen im sechsten Spiel der Erstrunden-Serie gegen die Philadelphia 76 auf ihren wichtigsten Mann verzichten: Dwight Howard (Foto), bester Rebounder und Shotblocker der Liga und frisch gekürter „Defensive Player of the Year“.
Howard hatte während dem fünften Aufeinandertreffen beider Mannschaften am vergangenen Dienstag seinem Gegenspieler Samuel Dalembert von den Sixers einen Ellbogen-Check an den Kopf verpasst und wird nun von der Liga nachträglich für eine Partie gesperrt.
Das Team aus Florida liegt aktuell in der äußerst spannenden Playoff-Serie mit 3:2 Siegen in Front und kann heute Nacht in Philadelphia bereits das Weiterkommen in die Conference-Semi-Finals klar machen. Marcin Gortat dürfte Howard dabei in der ersten Fünf der Mannschaft vertreten.
Howard sowie die Clubvertretung haben immer wieder darauf hingewiesen, dass es nicht in der Absicht des 23-Jährigen gelegen hätte, Dalembert zu treffen. „Ich bin sehr enttäuscht über das Urteil“, so Howard in einem ersten Kommentar. „Aber ich muss die Liga respektieren. Ich wollte mit Sicherheit niemandem wehtun.“
Auf der Gegenseite lies Ed Stefanski, General Manager der Sixers, keine Zweifel an der Korrektheit des Urteils aufkommen. „Als ich die Szene gesehen habe, rief ich sofort bei der Liga an. Die Regelauslegung ist eindeutig. Geht ein Ellbogen in Richtung des Kopfes eines Gegenspielers und findet ein Kontakt statt, muss der Täter vom Parkett.“
Stu Jackson, Vize-Präsident der NBA, sieht die Lage wie Stefanski. Hätten die Schiedsrichter die Aktion gesehen, hätte Howard des Feldes verwiesen werden müssen. Laut Jackson ist die Absicht in den Video-Aufzeichnungen klar zu erkennen. „Ein Ellbogen-Schlag, der einen Akteur oberhalb der Schultern trifft, führt automatisch zu einer Sperre.“
Howard muss neben dem Einsatz gegen Philadelphia auf die Summe von 125.073 US-Dollar verzichten, die ihm automatisch vom Gehalt abgezogen wird.
„Ich bin mir absolut sicher, dass meine Mitspieler den Job auch ohne mich erledigen werden“, zeigte sich der 2,11-Meter-Riese derweil zuversichtlich über den Spielausgang heute Nacht.
Dwight Howards Ellbogen-Check gegen Samuel Dalembert:



