Die Saison ist gerettet, seit gestern steht sogar der Spielplan und NBA-Fans haben ihren ganz persönlichen Adventskalender um einen Tag auf den 25. Dezember erweitert. Nur gut, dass bis dahin genügend Gesprächsstoff vorhanden sein wird – welches Signing clever war, welcher Spieler den Joe Johnson „WTF??? So viel Geld???“-Preis abräumt und wer neuer Contender ist. Mittendrin: Natürlich wir. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Tayshaun Prince“
Tracy McGrady - Letzte Chance
Mittwoch, 18. August 2010
Tracy McGrady (Foto) ist zurück. Nach über fünf Jahren bei den Houston Rockets, einem kurzen Abstecher in New York bei den Knicks und unzähligen Knieproblemen läuft der 31-Jährige in der kommenden Spielzeit für die Detroit Pistons auf. Der einstmalige NBA-Superstar unterschrieb vergangenen Montag einen Einjahresvertrag, der ihm 1,3 Millionen US-Dollar einbringen wird. Ein Kommentar. (mehr…)
Spieler des Tages: Tayshaun Prince
Montag, 8. März 2010
Es ist bislang weder die Saison der Detroit Pistons noch die des Tayshaun Prince (Foto). Die glorreichen Tage der ehemaligen Elite-Franchise gehören eindeutig der Vergangenheit an, und auch Prince konnte zuletzt, zum Teil verletzungsbedingt, nicht an seine Glanzzeiten anknüpfen. Vergangene Nacht vermochte der Defensiv-Experte jedoch sein wahres Leistungsvermögen anzudeuten. (mehr…)
Auf dem Weg ins Nirgendwo
Sonntag, 10. Januar 2010
Beim gestrigen Aufeinandertreffen in Detroit verloren die Pistons gegen die Gäste aus Philadelphia bereits ihr 12. Spiel in Folge. Weder Teamstar Richard Hamilton (Foto, 12 Punkte) noch Neuzugang Ben Gordon (20 Punkte) konnten die Pleite verhindern. Der Angriff bleibt die große Schwäche des Teams. Während der Niederlagenserie konnten die Pistons kein einziges Mal mehr als 100 Punkte erzielen. Die Lust am Basketball scheint in Detroit abhanden gekommen zu sein. (mehr…)
Detroit @ Dallas 101:103
Mittwoch, 18. März 2009Am Ende stand ein Sieg, das war das Wichtigste.
Gegen eine Mannschaft aus Detroit, die ohne drei ihrer besten Spieler auskommen musste (Allen Iverson, Rücken, Richard Hamilton, Leiste, Rasheed Wallace, Wade), konnten die Mavericks am Ende knapp mit 103:101 gewinnen.
Ein äußerst wichtiger Sieg im Kampf um eine bessere Playoff-Platzierung für die Endrunde im April.
Abgesehen von einem starken Dirk Nowitzki (30 Punkte) war es das aber auch schon mit den erfreulichen Dingen.
Dallas verschleppte die Probleme aus den Niederlagen in Golden State und Los Angeles mit in die Partie gegen die Pistons. Und das ist hauptsächlich die Rebound-Arbeit. Mit 43:33 entschied Detroit die Abpraller-Statistik für sich, die Bilanz bei den Offensiv-Rebounds sogar mit 17:4. Entscheidend dabei: Die Pistons kamen gegen Dallas zu 27 Punkten aus zweiten Wurf-Chancen. Ein Wert, mit dem normalerweise keine Partie zu gewinnen ist. Daneben dominierte Detroit das Spiel unter dem Korb mit 44 erzielten Punkten - bei lediglich 24 Zählern der Mavericks.
Dallas-Coach Rick Carlisle sah als Ursache für die Schwäche seiner Mannschaft unter den Brettern die häufig verwendete und zuletzt auch recht effektive Zonen-Verteidigung. Hierbei müssten die Verteidiger zu lange nach ihrem Gegenspieler suchen, um diesen erfolgreich auszuboxen - im Gegensatz zu einer Mann-Verteidigung.
„Wir müssen einfach versuchen, gemeinsam und als Team besser zu rebounden“, so Carlisle nach der Partie. „Fünf Spieler müssen dies mit größter Entschlossenheit erledigen, vor allem, wenn wir mit unserer kleinen Aufstellung spielen.“
Das wird auch höchste Zeit, denn in den letzten drei Begegnungen pflückten sich die gegnerischen Teams im Schnitt 9,5 Rebounds mehr als die Mavericks.
Dennoch dominierte Dallas die Partie über weite Strecken. Zur Halbzeit hatten sich die Mavs einen 54:45-Vorsprung herausgespielt, nach dem dritten Viertel stand es sogar 80:65. Doch im letzten Spielabschnitt verkürzten die Pistons (vor allem durch 12 Punkte aus Offensiv-Rebounds) den Rückstand auf 93:98. Nowitzki und Jason Terry (18 Punkte) stellten den Sieg letzendlich in den letzten 15 Sekunden durch fünf von sechs verwandelten Freiwürfen sicher.
„So etwas passiert nun mal in dieser Liga“, gab der Deutsche nach dem Erfolg zu Protokoll. „Wir nehmen den Sieg wie er kommt, da dürfen wir nicht wählerisch sein.“
Sollten die Mavericks jedoch ernsthaft versuchen, das ausgerufene Ziel von 11 Siegen bei 14 ausstehenden Partien zu erreichen, ist eine deutliche Leistungssteigerung unter den Brettern angesagt.
Immerhin bestreitet Dallas acht der letzten Partien im heimischen American Airlines Center, wo das Team seit dem All-Star-Wochenende ungeschlagen ist.
Zusammenfassung der Partie:
Randnotizen: Dallas muss voraussichtlich mindestens bis Ende nächster Woche auf Josh Howard verzichten (Sprunggelenk). +++ Neben Nowitzki und Terry spielte Erick Dampier mit 16 Punkten und 13 Rebounds stark. +++ Detroit hatte in Tayshaun Prince mit 28 Punkten seinen auffälligsten Akteur. +++ Die Akteure der Mavericks trugen zu Ehren des St. Patrick Days ihre grünen Alternativ-Trikots. ++ Das American Airlines Center war bereits zum 309. mal in Folge ausverkauft - aktueller NBA-Rekord.
Shaq gegen Howard, Billups kehrt heim
Mittwoch, 4. März 2009Aus Sicht der Dallas Mavericks gab es vergangene Nacht zwei interessante Partien.
Im Duell der aktuell formstärksten Center der Liga besiegten Dwight Howards Orlando Magic Shaquille O’Neals Phoenix Suns mit 111:99. Daneben konnten die Detroit Pistons den dritten Sieg in Folge verbuchen. Mit 100:95 wurde Rückkehrer Chauncey Billups und seine Denver Nuggets bezwungen.
In Orlando lieferten sich Howard (21 Punkte, acht Rebounds) und O`Neal (19 Zähler, 11 Abpraller) ein heißes Duell, das alle Erwartungen erfüllte. Magic-Coach Stan Van Gundy wollte sogar eine Schwalbe Shaqs gegen seinen Center ausgemacht haben. „Ich war wirklich geschockt“, so Van Gundy. „Und ziemlich enttäuscht. Shaquille sollte einfach stehen bleiben und weiterspielen, so wie es unser Center die ganze Nacht über gemacht hat.“
Bei den Suns gab Steve Nash (20 Punkte, acht Assists, sieben Rebounds) nach drei Partien, die er wegen einer Knöchelverletzung aussetzen musste, sein Comeback. Auf Seiten Orlandos spielte Rashard Lewis mit 29 Punkten und 12 Rebounds am stärksten.
Warmer Empfang für Rückkehrer
In Detroit wurden die Zuschauer derweil Zeuge einer feinen Geste. Der Hallensprecher der Pistons stellte Billups von den gegnerischen Nuggets wie in alten Zeiten mit dem berühmten „B-B-B-B-Billups“ vor. Der Point-Guard, der zu Beginn der Saison im Tausch für Allen Iverson Detroit nach sechs Jahren in Richtung Denver verließ, zeigte sich ob des Jubels der Zuschauer sichtlich gerührt. „Ich kann das Spiel getrost vergessen“, so Billups über die Niederlage. „Aber die Ovationen und der warme Empfang der Fans werden mir ewig in Erinnerung bleiben.
Billups erzielte mit 34 Punkten gegen sein Ex-Team eine neue persönliche Saison-Bestleistung. Doch in Abwesenheit von Carmelo Anthony (interne Sperre) und einer schwachen Vorstellung von Kenyon Martin (lediglich sechs Punkte und drei Rebounds) hatten die Nuggets den Pistons unter den Körben wenig entgegenzusetzen. Für das Team aus Motor-City zeigten sich Richard Hamilton (21 Punkte) und Tayshaun Prince (23) am stärksten.
Seit Hamilton wieder in der ersten Fünf aufläuft, haben die Pistons gegen Boston, Orlando und nun gegen Denver gewonnen. Allen Iverson wird laut Coach Michael Curry nach seiner verletzungsbedingten Pause (Rücken) von der Bank ins Spiel kommen.
Zusammenfassung der Partie:
Beide Ergebnisse sind hilfreich für die Playoff-Hoffnungen der Mavericks. Die Plätze drei bist acht in der Western-Conference liegen aktuell nur um zwei Niederlagen auseinander. Zeit für Dallas, einen Zwischenspurt zu starten. Betrachtet man jedoch die Leistung gegen Oklahoma City und schaut sich die kommenden Gegner an, San Antonio, New Orleans, Washington, Phoenix, Portland, können einem berechtige Zweifel kommen.




Es ist mal wieder soweit: Beinahe einen Monat nach der letzten Ausgabe von “Taking Shots” gibt es natürlich mehr als genug, was einer Erwähnung bedarf. Mit dabei sind u.a. die mehr als strauchelnden Detroit Pistons, der Backcourt in Denver, vielleicht-doch-Superstar Amare Stoudemire, Jarryd Bayless und natürlich Aktuelles aus der deutschen NBA-Blogosphäre.
Im zweiten Teil der NBA-Blog-Serie zu den finanziellen und wirtschaftlichen Hintergründen der National Basketball Association werden die Topverdiener der Liga von Rang 31 bis 60 unter die Lupe genommen. Dabei sind krasse Fehlinvestitionen gegenüber gelungenen Preis-Leistungs-Verhältnissen in der Überzahl. Aber wie sagt man so schön? Hinterher ist man immer schlauer. Eine Analyse.