Die Saison ist gerettet, seit gestern steht sogar der Spielplan und NBA-Fans haben ihren ganz persönlichen Adventskalender um einen Tag auf den 25. Dezember erweitert. Nur gut, dass bis dahin genügend Gesprächsstoff vorhanden sein wird – welches Signing clever war, welcher Spieler den Joe Johnson „WTF??? So viel Geld???“-Preis abräumt und wer neuer Contender ist. Mittendrin: Natürlich wir. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Thaddeus Young“
So gut wie es nur geht? (Teil 1)
Samstag, 30. April 2011
Normalerweise ist die erste Playoffrunde kein basketballerischer Leckerbissen, sondern lebt vornehmlich davon, dass alle froh sind, dass die Regular Season ein Ende gefunden hat. Sportlich hochwertige Duelle gibt es eher selten, deutliche Siege bis hin zu Blowouts sind eher Alltag als Ausnahme. Die erste Runde 2011 hingegen hat sehr viel Lust auf mehr gemacht. (mehr…)
I Got Five On It: 17. April
Sonntag, 17. April 2011
Im Rahmen der NBA-Playoffs 2010/1011 gibt’s jetzt jeden Tag fünf Dinge, die mich besonders beschäftigen. Zu den einzelnen Serien, Teams, Spielern und was auch immer sonst noch so auffällt. Als kleine Randnotiz wird bestimmt immer mal wieder etwas Neues bezüglich der CBA-Verhandlungen auftauchen. Kommentare, Kritik und Eure Meinungen sind erwünscht! (mehr…)
Unerwarteter Höhenflug
Mittwoch, 6. April 2011
Nein, vor der Saison hat man nicht viel von den Philadelphia 76ers erwartet. Zwar wurde in der Draft mit Evan Turner ein neuer Hoffnungsträger gezogen, aber dennoch schien der Kader zu unausgewogen besetzt, die Schlüsselspieler zu unerfahren oder zu unbeständig oder - wie Elton Brand - schlicht “done” zu sein. Ein halbes Jahr später steht die Playoff-Qualifikation zu Buche. (mehr…)
Foto-Finish Philadephias
Samstag, 25. April 2009Die Philadelphia 76ers mischen weiterhin munter die Playoffs auf.
Vergangene Nacht gewann das Team aus Pennsylvania bereits die zweite Partie in der Erstrunden-Serie gegen die deutlich favorisierten Orlando Magic.
Doch es war richtig knapp. Durch einen Korbleger von Thaddeus Young (Foto) zwei Sekunden vor Ende der Begegnung sicherten sich die 76ers einen 96:94-Erfolg über die Gäste aus Flordia. Somit übernimmt Philadelphia völlig überraschend die 2:1-Führung in der Playoff-Serie.
„Es war der wichtigste Wurf meines Lebens“, so Young nach der Begegnung. „Und er war äußerst glücklich“. Der erst 20-Jährige Power-Forward zog während der letzten Aktion der Partie energisch in die Zone, fand keine Anspielstation und vertändelte fast den Ball. Dann, eine schnelle Drehung um Dwight Howard, bester Shot-Blocker der Liga, Treffer versenkt per Korbleger.
Für Young waren es in der Begegnung erst die Punkte fünf bis sechs, doch das dürfte ihm letzten Endes herzlich egal gewesen sein.
Philadelphia entwickelt sich mit seinem schnellen und athletischen Spiel so langsam aber sicher zum Albtraum-Matchup für Orlando. Dabei hatte niemand vor der Serie mit knappen Spielausgängen gerechnet. Die Sixers schlitterten mit sechs Niederlagen aus sieben Partien völlig außer Form in die Playoffs. Doch mittlerweile agiert die Truppe von Headcoach Toni DiLeo sehr selbstbewusst und kann mit zwei weiteren Siegen zum ersten Mal seit der Vizemeisterschaft im Jahre 2001 eine Endrunden-Serie für sich entscheiden.
Bester Mann im Trikot Philadelphias war einmal mehr Andre Iguodala mit 29 Punkten und sieben Rebounds. Daneben überzeugte Andre Miller mit 24 Zählern, neun Abprallern und sieben Vorlagen. Auf Seiten der verunsichert wirkenden Magic beendete Howard die Partie mit 36 Punkten, 11 Rebounds und drei Blocks.
„Wir wurden über 30 Minuten böse ausgespielt“, so Stan Van Gundy, Headcoach Orlandos, nach der Partie. „Wir hatten Glück, am Ende überhaupt eine Chance auf den Sieg zu bekommen. Außer Dwight hat bei uns niemand offensiv etwas auf die Reihe bekommen.“
Während der ersten beiden Begegnungen waren es noch die Magic, die zweimal einen großen Vorsprung zum Ende der Partie verspielten. Gestern lagen die Sixers zeitweilig mit 17 Punkten in Front, bevor Orlando sieben Sekunden vor Schluss durch zwei Freiwürfe von Howard das Spiel ausgleichen konnte.
Doch Young hatte an diesem Abend das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite.
„Das war ein großer Sieg für uns“, so DiLeo anschließend. „Die Magic haben richtig Druck gemacht, doch wir haben weiterhin selbstsicher agiert und zum Ende die wichtigen Spielzüge erfolgreich abgeschlossen. Kompliment an meine Mannschaft.“
Spiel vier der Serie steigt in der Nacht auf Montag ebenfalls im Wachovia Center von Philadelphia, wenn die Sixers weiterhin an alte Glanzzeiten erinnern wollen.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Philadelphia verpasst zweite Überraschung
Donnerstag, 23. April 2009Florida schlägt zurück.
Nachdem bereits Miami seine Erstrunden-Serie durch einen 108:93-Sieg gegen Atlanta ausgleichen konnte, fand auch das zweite Team aus dem sonnigen Bundesstaat in die Erfolgsspur zurück.
Die Orlando Magic bezwangen vergangenen Nacht die Philadelphia 76ers mit 96:87 und glichen somit das Playoff-Duell zwischen beiden Mannschaften zum 1:1 nach Siegen aus. Partie Nummer eins der Serie war zuvor überraschend mit 100:98 an die Mannschaft von Headcoach Toni diLeo gegangen.
Angeführt von Rookie Courtney Lee (Foto) mit 24 Punkten (Karriere-Bestleistung) und Rashard Lewis mit 16 Zählern (neben acht Rebounds) erkämpfte sich Orlando in einer Nerven-Schlacht den dringend benötigten Sieg gegen die Gäste aus Philadelphia. Dabei gaben die Magic beinahe abermals einen 18-Punkte-Vorsprung aus der Hand, wie vor drei Tagen in der ersten Playoff-Begegnung beider Mannschaft bereits geschehen.
Dwight Howard (11 Punkte, zehn Rebounds), frisch gekürter „Denfesive Player of the Year“ musste sich die Schlussphase der Partie von der Bank aus verfolgen, da er drei Minuten vor Ablauf der Spielzeit mit sechs persönlichen Fouls vom Parkett geschickt wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatten die 76ers den Abstand zu Orlando bereits bis auf fünf Punkte verkürzt.
Letzten Endes waren es Lee, Lewis und Hedo Turkoglu (16 Zähler, sechs Rebounds), die während der „Crunchtime“ der Begegnung die Nerven behielten und zusammen acht Punkte in der letzten Spielminute erzielten.
Besonders von Lee zeigte sich Orlandos Headcoach Stan Van Gundy beeindruckt: „Er scheint einfach freier und unbekümmerter aufzuspielen als einige seiner Kameraden. Ein paar unserer Jungs schleppen zurzeit alle Sorgen dieser Welt auf ihren Schulten mit sich herum. Hoffentlich können bald alle so auftreten wie Courtney.“
Auf der Gegenseite zeigte Andre Miller eine großartige Leistung. Der Veteran im Team Philadelphias beendete die Partie mit 30 Punkten und sieben Rebounds. Unterstützung bekam er von Thaddeus Young (20 Zähler) und Andre Iguodala (21), doch letzten Endes beraubte der 12:8-Endspurt Orlandos den Sixers jede Chance auf einen Sieg.
„Dieses Mal haben die Magic am Ende der Partie einen großartigen Job gemacht“, so Iguodala nach der Begegnung. „Sie haben ihre Würfe verwandelt und den Sieg sicher nach Hause gefahren.“
Partie Nummer drei der „Best-of-Seven“-Serie steigt in der Nacht auf Samstag in Philadelphia.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
New York überrascht Houston, Chris Paul zerlegt Philly
Dienstag, 27. Januar 2009Wie viel ein Trainerwechsel bewirken kann, sieht man diese Tage in New York. Speziell wenn der alte Coach Isiah Thomas war und der Neue Mike D’Antoni heißt.
Zwar stehen die Knicks mit einer Bilanz von 19:25 auf keinem Playoff-Platz, denoch hat sich die komplette Kultur im und um das Team geändert. Feuer, Leidenschaft, Einsatz. Alles Attribute, die man vergangenes Jahr vergeblich im Madison Square Garden anzutreffen hoffte. Dieses Jahr gehören genau diese Eigentschaften zu den Stärken der Knicks.
Letztes Opfer: die favorisierten Rockets aus Houston. 104:98 (55:58) wurden die Texaner mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung geschlagen. Sechs Spieler der Knickerbockers punkteten zweistellig (Al Harrington 13, David Lee 17, 13 Rebounds, Chris Duhon zwölf, elf Assists, Nate Robinson 19, Wilson Chandler 18 und Tim Thomas elf).
Kurios: Es war das erste Spiel der Saison, in dem die Knicks einen Rückstand zu Beginn des vierten Viertels drehen konnten. “Das war ein großer Schritt für uns”, zeigte sich D’Antoni nach der Partie zufrieden.
Bei den abermals ohne Yao Ming auftretenden Rockets spielten Tracy McGrady (20 Punkte) und Luis Scola (16 Punkte, 14 Rebounds) am auffälligsten. Einen ganzen schwachen Tag erwischte Ron Artest, der nur einen seiner zehn Versuche von jenseits der Dreierlinie versenken konnte und die Partie mit elf Zählern beendete.
Philadelphia @ New Orleans 85:101
Zur Halbzeitpause führten die Philadelphia 76ers noch mit 47:40. Doch dann kam Chris Paul. Was der Point Guard der New Orleans Hornets an diesem Abend ablieferte, ist einmalig in der Geschichte der NBA.
27 Punkte, 15 Assists, zehn Rebounds und sieben Steals wurden in dieser Form noch nie erreicht. Fast wäre es das erste Quadruple-Double seit 1994 (David Robinson) geworden. Mir dieser Gala-Vorstellung führte der nur 1,83 m große Rookie of the Year von 2005/2006 sein Team zu einem letztlich ungefährdeten 101:85-Sieg.
Peja Stojakovic, der eine durchwachsene Saison in “Big O” durchlebt, versenkte fünf seiner sechs Dreier in Halbzeit zwei. Insgesamt erzielte der Serbe 26 Punkte.
“Wir haben so viele Schützen. Wenn Peja einen Tag wie heute erwischt, sind wir kaum zu schlagen” zeigte sich Paul mit der Leistung seines Team-Kameraden sehr zufrieden.
Auf Seiten der 76ers punkteten Andre Miller (19), Thaddeus Young (22) und Andre Iguodala (17) am häufigsten.
Die weiteren Partien vom Montag: Phoenix @ Washington 103:87, Atlanta @ Miami 79:95, Minnesota @ Milwaukee 90:83, New Jersey @ Oklahoma City 85:94, Portland @ Los Angeles Clippers 113:88.



