Artikel-Schlagworte: „T.J. Ford“

Offseason-Preview: Central und Atlantic-Division

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Press Conference Die Saison ist gerettet, seit gestern steht sogar der Spielplan und NBA-Fans haben ihren ganz persönlichen Adventskalender um einen Tag auf den 25. Dezember erweitert. Nur gut, dass bis dahin genügend Gesprächsstoff vorhanden sein wird – welches Signing clever war, welcher Spieler den Joe Johnson „WTF??? So viel Geld???“-Preis abräumt und wer neuer Contender ist. Mittendrin: Natürlich wir. (mehr…)

Anything is possible

Montag, 16. August 2010

Darren CollisonEs geschehen noch Zeichen und Wunder in der NBA dieser Tage - zum Beispiel ein Trade, bei dem mal nicht die Hoffnung der Fans genährt werden soll, im Sommer 20xx den großen Star an Land ziehen zu können, sondern der das Team rein sportlich verbessern soll. Und dann auch noch gleich mit vier beteiligten Teams - da lohnt sich ein genauerer Blick auf dieses Tauschgeschäft. (mehr…)

Teil 3: Die Topverdiener der NBA

Dienstag, 23. Februar 2010

erick-dampierIm dritten Teil der NBA-Blog-Serie zu den finanziellen und wirtschaftlichen Hintergründen der National Basketball Association werden die Topverdiener der Liga von Rang 61 bis 90 unter die Lupe genommen. Dabei setzt sich ein Trend der vorangegangenen Platzierungen fort: Die großen Jungs auf der Center-Position, egal ob talentiert oder nicht, sind teilweise hoffnungslos überbezahlt. Eine Analyse. (mehr…)

Indiana Pacers: Der Neuanfang

Montag, 3. August 2009

Ron ArtestDie Entwicklung der Indiana Pacers in den vergangenen Jahren gehört zu den interessantesten Prozessen der NBA. Die ehemalige „Bad-Boy-Truppe“ um Ron Artest (Foto) hat sich zu einem Team mit Perspektive gemausert. Dmitrij Karle, langjähriger Fan der Mannschaft, lässt die Vergangenheit noch einmal Revue passieren und gibt einen Ausblick auf die kommende Saison. (mehr…)

Dallas @ Indiana 94:92

Samstag, 21. März 2009

Spielstand: 92:92. Noch 19 Sekunden zu spielen, Ballbesitz Dallas. Jeder im Conseco Fieldhouse wusste, was geschehen würde. Die Uhr tickt herunter, der Ball kommt zu Dirk Nowitzki an der rechten Ecke der gegnerischen Freiwurflinie.

Der Deutsche lässt weitere Sekunden verstreichen. Ein schnelles Dribbling zum Korb, ein Schritt zurück, Wurf. 1,1 Sekunden vor Schluss, Treffer. 94:92-Endstand. Sieg für die Mavericks.

„Ich habe versucht, möglichst viel Zeit von der Uhr zu nehmen“, so Nowitzki nach der Partie. „Ich konnte mir etwas Platz verschaffen und war glücklicherweise in der Lage, meinen Wurf zu versenken.“

Mit 23 Punkten war der Forward Topscorer der Partie.

Der spielentscheidenden Szene war eine äußert eng geführte Partie vorausgegangen, die von den Defensivreihen beider Teams bestimmt wurde. Jason Terry (17 Punkte) rückte zu Beginn der Begegnung für J.J. Barea (sieben Punkte, sechs Assists) in die erste Fünf der Mavs.

„Ich wollte ihm heute viele Minuten zusammen mit Jason Kidd (zehn Punkte, neun Rebounds, fünf Assists) auf dem Spielfeld geben“, begründete Coach Rick Carlisle seinen Schachzug. „Gegen Atlanta hatte er Probleme mit seinem Wurf, ich wollte ihn heute direkt von Beginn an in unser Spiel integrieren.”

Wie gegen die Hawks zeigte Dallas abermals von Außen keine gute Partie. Lediglich 42,2 % der Würfe aus dem Feld konnten die Mavs verwandeln. Doch die Verteidigung machte dieses Manko wieder wett und zwang Indiana zu einer noch schwächeren Wurfquote von 40,5% aus dem Feld. Dies schlug sich auch auf Danny Granger nieder, stärksten Akteur der Pacers. Zwar erzielte der Forward 18 Punkte (neben 11 Rebounds), doch benötigte er dafür 26 Würfe.

Zur Halbzeit waren die Mavericks mit 51:46 leicht in Front, jedoch gelang es den Texanern gelang zu keinem Zeitpunkt der Partie, sich abzusetzen. 11 mal wechselte die Führung, 12 mal war das Spiel ausgeglichen. Zwei Minuten war Schluss lag Dallas mit 87:89 im Hintertreffen. Doch erst verwandelte Nowitzki einen Turnaround-Jumpshot, bevor Terry eiskalt einen Dreipunkt-Wurf zur 92:89-Führung einstreute. Im Gegenzug versenkte T.J. Ford (11 Punkte) einen Verzweiflungsdreier, und die Partie war abermals ausgeglichen.

Dann kam Nowitzkis großer Auftritt. „Er ist der Mann, mit dessen Spiel wir leben oder sterben“, gab Carlisle anschließend martialisch zu Protokoll.

Für Dallas war es erst der fünfte Sieg in den letzten 15 Begegnungen bei den Pacers und lediglich der dritte Erfolg aus den vergangenen 11 Auswärtspartien. Nun hat das Team fünf Tage Zeit, sich zu erholen und eventuell den einen oder anderen verletzen Spieler zurück zu gewinnen. Erick Dampier setzte gegen Indiana bereits die zweite Partie in Folge mit einem geschwollenen Knie aus, fühlt sich aber in der Lage, am Mittwoch gegen Golden State wieder aufzulaufen. 

Ungewiss ist hingegen die Situation um Josh Howard (Sprunggelenk) und Jerry Stackhouse (Fuß). Stackhouse hätte bereits vor einer Woche wieder mit dem Team trainieren sollen,  sein Comeback wurde jedoch abermals verschoben. Howard soll in den nächsten Tagen mit dem Aufbautraining beginnen, doch wann er seine Mannschaft auf dem Parkett unterstützen kann, ist noch ungewiss.

In der Tabelle der Western-Conference hat sich derweil nichts geändert, da die Rivalen der Mavericks ihre Partien ebenfalls gewinnen konnten. New Orleans besiegte Memphis mit 96:84, Houston kam zu einem 107:88-Erfolg  über Minnesota. Utah bezwang Oklahoma City mit 101:94, und Denver konnte Washington mit 116:105 auf Distanz halten. Lediglich für San Antonio setzte es eine 77:80-Pleite gegen den Meister aus Boston.

Zusammenfassung der Partie:

Spurs dominieren Hornets, Knicks auf dem Vormarsch

Sonntag, 1. Februar 2009

Dass die San Antonio Spurs noch lange nicht zum alten Eisen zählen, bewiesen sie vergangene Nacht eindrucksvoll mit einem 106:93-Sieg über die New Orleans Hornets.

Manu Ginobili, der bisher eine eher durchwachsene Saison spielte, scheint endgültig zu alter Stärke zurückgefunden zu haben. 22 Punkte schenkte der Argentinier den Hornissen in nur 25 Minuten Spielzeit ein, darunter ein Dunk, der das Highlight des Spieltages markieren dürfte:

Auf der Gegenseite war Chris Paul trotz 38 Punkten machtlos. Sichtlich frustriert schrie Paul die Schiedsrichter an, gestikulierte verzweifelt und bekam schließlich ein Technisches Foul. Die Spurs waren an diesem Tag einfach zu stark.

Neben Ginobili überzeugten Tony Parker (25 Punkte) und Michael Finley (22), auf Seiten der Hornets erreichte neben Paul lediglich David West mit 16 Zählern annähernd Normalform. Durch den Sieg setzt sich San Antonio in der Western-Conference weiter von Platz drei und vier ab.

Knicks frustrieren Pacers

Ein wahres Punkte-Spektakel boten die New York Knicks beim 122:113-Sieg über die Indiana Pacers. Die Mannschaft von Mike D’Antoni entwickelt sich immer mehr zu einem der aufregendsten Teams der Liga.

Al Harrington mit 31 sowie David Lee mit 23 Punkten (dazu 17 Rebounds, Double-Double Nummer 35 der Saison, damit zieht Lee mit Dwight Howard gleich) überragten bei den Knicks.

„Das ist der perfekte Spiel-Stil für mich“, gab sich Harrington nach der Partie begeistert. „Soviel Spaß wie jetzt hatte ich schon lange nicht mehr“. Der flexible Forward passt mit seiner Athletik und seinem guten Drei-Punkt-Wurf in der Tat perfekt in D’Antonis System.

Indiana hatte in T.J. Ford mit 36 Zählern (Karriere-Bestmarke) seinen stärksten Akteur. Dieser zeigte sich nach der Partie enttäuscht. „Wir kamen nur langsam in die Gänge und hatten das Spiel nie unter Kontrolle. Es war zu keiner Zeit knapp.“

New York belegt nach dem Sieg weiterhin den neunten Rang in der Eastern-Conference und geht auf Tuchfühlung zu den Playoff-Plätzen. Indiana dagegen findet sich auf dem drittletzten Platz wieder.

Die weiteren Partien vom Samstag: New Jersey @ Philadelphia 85:83, L.A. Lakers @ Memphis 115:98, L.A. Clippers @ Washington 94:106, Golden State @ Houston 93:110, Atlanta @ Milwaukee 107:110, Chicago @ Phoenix 122:111, Utah @ Portland 108:122.