Artikel-Schlagworte: „Tracy McGrady“

Wechselgerüchte: Stoudemire, Camby & Maggette im Fokus

Dienstag, 16. Februar 2010

Amare StoudemireIn zwei Tagen ist es soweit: Das Transferfenster der National Basketball Association schließt sich. Bis dahin wird mit Sicherheit noch der ein oder andere Spieler seine Mannschaft wechseln. Heiß umworben ist dabei nach wie vor Amare Stoudemire (Foto) von den Phoenix Suns. Doch auch um Marcus Camby von Clippers und Corey Maggette aus Golden State ranken sich die Gerüchte. (mehr…)

Rockets gegen T-Mac?

Sonntag, 22. November 2009

Tracy McGradyTracy McGrady konnte am gestrigen Training der Houston Rockets zum wiederholten Male aufgrund einer Rückenverletzung nicht teilnehmen. Doch der 30-jährige „Noch-Star“ der Mannschaft beharrt darauf, spielen zu können. Houston vertritt jedoch eine andere Position und lässt McGrady nicht auflaufen. Eine ärztliche Untersuchung hat nun ergeben, dass McGrady erst Anfang kommender Woche wieder mit der Mannschaft trainieren darf. Doch wieso das ganze Theater? (mehr…)

Spieler des Tages: Aaron Brooks

Montag, 16. November 2009

Aaron BrooksRevanche geglückt. Nach dem Zweitrunden-Aus gegen Los Angeles in den Playoffs 2008/2009 besiegten die Houston Rockets vergangene Nacht die Lakers in deren eigener Halle. Bester Mann auf dem Parkett: Aaron Brooks (Foto), der gegen L.A. so viele Punkte wie noch nie zuvor in seiner Karriere markieren konnte. Die Rockets überraschen in Abwesenheit ihrer Superstars Yao Ming und Tracy McGrady weiter und liegen nach zehn absolvierten Partien auf Playoff-Kurs. (mehr…)

Der NBA-Spielplan 2009/2010

Donnerstag, 6. August 2009

Das Warten wird erträglicher. Anfang dieser Woche wurde der Spielplan für die kommende NBA Saison veröffentlicht, der uns viele hochkarätige Begegnungen verspricht. Die Rockets dürften allerdings nicht sonderlich erfreut darüber sein, denn kein einziges Houston-Spiel wird im nationalen Fernsehen (ABC/ESPN/TNT) übertragen (in der letzten Saison konnte man Yao & Co. noch stolze 14 Mal bestaunen). Hier also einige der Highlights. (mehr…)

Operation: Yao Ming fällt komplette Saison aus

Samstag, 18. Juli 2009

Yao MingJetzt ist es raus: Yao Ming (Foto) entscheidet sich für eine Operation seines gebrochenen linken Fußes und wird den Houston Rockets mit hoher Wahrscheinlichkeit die komplette kommende Saison fehlen. Nach dem Ausfall von Tracy McGrady und dem Abgang von Ron Artest in Richtung Los Angeles steht die Mannschaft aus Texas nun vor einer langen und beschwerlichen Spielzeit. (mehr…)

News & Infos: Yao Ming droht Saisonende

Dienstag, 30. Juni 2009

Yao MingDas Verletzungspech des Yao Ming (Foto) will einfach nicht abreißen. Der Chinese droht die kommende Spielzeit komplett auszufallen. Sogar ein vorzeitiges Karriere-Ende ist nicht auszuschließen. Utah kann derweil auch 2009/2010 auf die Dienste eines Scharfschützen bauen, während die Bucks mit ihrem Spielmacher verlängern wollen. Alle News und Infos im Überblick. (mehr…)

Blamage abgewendet: Lakers souverän

Montag, 18. Mai 2009

Phil JacksonDas war deutlich. Im entscheidenden siebten Aufeinandertreffen zwischen Los Angeles und Houston besiegten die Lakers die gastierenden Rockets mit 89:70 und ziehen somit in die Western-Conference-Finals der NBA-Playoffs ein. Dort trifft das Team von Headcoach Phil Jackson (Foto) auf die Denver Nuggets. (mehr…)

Revanche: L.A. demütigt Houston

Mittwoch, 13. Mai 2009

Kobe BryantDie Los Angeles Lakers rücken die Verhältnisse in den NBA-Playoffs 2008/2009 wieder zurecht. Mit 118:78 besiegt das Team um Kobe Bryant (Foto) die Houston Rockets und nimmt somit erfolgreich Revanche für die vorhergegangene Niederlage gegen ersatzgeschwächte Gäste aus der Texas-Metropole. (mehr…)

Spieler des Tages: Carmelo Anthony

Donnerstag, 30. April 2009

Endlich.

Fünfmal in Folge schied Carmelo Anthony mit den Denver Nuggets in Runde eins der NBA-Playoffs aus. Im sechsten Anlauf sollte nun der ersehnte Einzug in die Conference-Semi-Finals glücken. Für die Mannschaft aus Colorado war es nach 1994 der erste Erfolg in einer Endrunden-Serie.

Und Anthony hatte im entscheidenden fünften Spiel gegen die New Orleans Hornets einen großen Anteil am 107:86-Erfolg seines Teams. Mit 34 Zählern (neben sechs Rebounds, drei Vorlagen und vier Steals) war der 24-Jährige Topscorer der Nuggets und stellte daneben eine neue persönliche Bestmarke für die Playoffs auf.

„Endlich hat Melo diese Last von seinen Schultern geschüttelt“, so Nuggets Headcoach George Karl nach der Partie über die schwarze Serie Anthonys. „Ich freue mich riesig mit ihm.“

„Ich wusste immer, dass wir eine gute Truppe zusammen haben“, so Karl weiter. „Aber dass wir so gut spielen können, hatte ich nicht für möglich gehalten.“

Die gegnerischen Hornets anscheinend auch nicht.

Mit durchschnittlich 37,5 Punkten (!) Differenz entschieden die Nuggets ihre vier Siege gegen die Mannschaft aus dem “Big Easy” für sich. Darunter der historische 121:63-Erfolg im vorhergegangenen Spiel bei den Hornissen, die lediglich Partie Nummer drei mit 95:93 gewinnen konnten.

Für Denver geht es in Runde zwei der NBA-Playoffs nun gegen die Dallas Maverichs, die während der regulären Spielzeit viermal geschlagen wurden.

Ohne mit dem Makel behaftet zu sein, wie Tracy McGrady als Superstar niemals eine Erstrunden-Serie gewonnen zu haben, kann Carmelo Anthony nun völlig befreit aufspielen.

Top5: Cleveland vor dem großen Wurf

Sonntag, 22. März 2009

1. Cleveland Cavaliers (Vorwoche 2.) 56:13 

Die Cavaliers eilen auf ihrem Weg zur ersten Conference-Meisterschaft der Clubgeschichte von Sieg zu Sieg. Zuletzt konnte die Mannschaft aus Ohio acht Spiele in Folge gewinnen. Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Celtics beträgt bereits fünf Spiele. Auch die Lakers können da mit einer Niederlage mehr auf dem Konto nicht mithalten. Aktuell hätte Cleveland bis in die Finals den Heimvorteil.

2. Los Angeles Lakers (1.) 55:14

Für das Team um Headcoach Phil Jackson steht der Conference-Titel bereits vorzeitig fest. Jetzt sieht sich der „Zen-Meister“ vor der entscheidenden Frage, ob er in den restlichen Saison-Spielen seine Stars schonen oder einen Angriff auf die beste Bilanz der Liga starten soll. Da die Lakers über die beste Bank der Liga verfügen, ist vielleicht sogar beides möglich.

3. Boston Celtics (3.) 53:18

Kevin Garnett gab gegen San Antonio nach einer Pause von 13 Partien wegen einer Knieverletzung sein Comeback. Mit Erfolg. In 15 Minuten auf dem Parkett verbuchte der amtierende „Defensive-Player-of-the-Year“ zehn Punkte und verhalf durch sein energiegeladenes Spiel den Celtics zu einem 80:77-Sieg. Garnett hat jetzt noch 11 Partien Zeit, Spielpraxis für die Playoffs zu sammeln.

4. Orlando Magic (5.) 51:18

Die Endphase der regulären Spielzeit verspricht ein heißes Rennen zwischen Orlando und Boston um den zweiten Platz in der Eastern-Conference und das damit verbundene Heimrecht in einem eventuellen Zweitrunden-Showdown beider Teams in den Playoff. Beide Mannschaften liegen mit 18 Niederlagen gleichauf, am Mittwoch kommt es zum vielleicht entscheidenden Duell der Kontrahenten in Florida.

5. Houston Rockets (7.) 46:25

Seit dem Ausfall von Tracy McGrady (Knie) läuft es rund in Houston. Ohne den Shooting-Guard gewannen die Rockets 15 von 19 Partien. Spielmacher Aaron Brooks hat sich seit dem Abgang von Rafer Alston in Richtung Orlando prächtig in die erste fünf der Texaner eingefügt und verbesserte seinen Punkteschnitt von 5,2 aus dem vergangenen Jahr auf  durchschnittlich 11,1 Zähler in der laufenden Saison.

6 - 10: 6. Denver Nuggets (-), 7. San Antonio Spurs (4.), 8. Utah Jazz (6.), 9. Portland Trail Blazers (8.), 10. Atlanta Hawks (-).

Pistons überraschen, Rockets marschieren

Dienstag, 10. März 2009

Auch außerhalb Miamis wurde vergangene Nacht in der NBA einiges geboten. Gleich vier Partien springen dabei ins Auge.

Bleiben wir zunächst in der Eastern-Conference. Seit Allen Iversons Verletzung (Rücken) spielen die Pistons wie ausgewechselt. Der 98:94-Sieg über den Favoriten aus Orlando war bereits der fünfte Erfolg im sechsten Spiel ohne „The Answer“. Drei Siege für das Team aus “Motown” kamen dabei gegen Division-Tabellenführer zustande. Richard Hamilton, für Iverson in die Starting-Five gerutscht, spielte gegen die Magic ganz stark auf und beendete die Partie mit 29 Punkten und 14 Vorlagen (Karriere-Bestleistung).

Aus Sicht der Dallas Mavericks kam die Partie der Hornets gegen die Hawks zu einem freudigen Ergebnis. Atlanta konnte New Orleans mit 89:79 bezwingen. Die längste Siegesserie der Hornets in der laufenden Saison (sieben Erfolge) beendete dabei der zuletzt etwas formschwache Joe Johnson fast im Alleingang. 30 Punkte verbuchte der Shooting-Guard in 41 Minuten auf dem Parkett. Bei New Orleans spielte Chris Paul mit 24 Zählern und zehn Assists gewohnt stark.

Brooks überzeugt, Fernandez verletzt

Im Westen der Liga bewiesen die Rockets abermals ihre starke Form. Mit 97:95 wurde der Rivale aus Denver bezwungen. Seit fest steht, dass Tracy McGrady für den Rest der Saison ausfällt (Knie), spielt Houston äußerst konstant und konnte von den vergangenen zehn Partien acht für sich entscheiden. Aaron Brooks, für den nach Orlando abgegebenen Rafer Alston auf die Position des startenden Point-Guards gerückt, zeigte mit 19 Punkten abermals eine starke Partie. Denver hingegen befindet sich in einer Mini-Krise und verlor bereits die dritte Partie in Folge.

Eine unschöne Szene gab es derweil in Portland. Beim deutlichen 111:94-Sieg der Trail Blazers über die Los Angeles Lakers foulte Trevor Ariza Portlands Rudy Fernandez bei einem Korbleger-Versuch Ende des dritten Viertels derart heftig, dass der Spanier zehn Minuten lang auf dem Platz behandelt werden musste. Anschließend ging es für Fernandez auf einer Trage ins nächste Krankenhaus. Brandon Roy führte seine Mannschaft währenddessen mit 27 Punkten zu einem wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Ränge. Für die Lakers war es bereits die siebte Niederlage in Folge im Rose Garden der Trail Blazers.

Der Spieltag wurde durch einen 110:99-Sieg der Washington Wizards über die Minnesota Timberwolves komplettiert.

Toronto @ Dallas 98:109

Montag, 2. März 2009

Der lockere 109:98-Sieg der Dallas Mavericks über die Toronto Raptors geriet fast zur Nebensache.

Zum einen, weil Jason Kidd mit 15 Vorlagen (neben neun Punkten und sechs Rebounds) als vierter Spieler in der Geschichte der NBA die 10.000-Assists-Marke durchbrach. Zum anderen, weil Jason Terry (acht Punkte) nach drei Wochen Verletzungspause wegen seiner gebrochenen Hand unter stehenden Ovationen aufs Parkett zurückkehrte.

„Die 10.000 Assists sagen viel über die Scoring-Qualitäten meiner Mitspieler aus“, gab sich Kidd nach der Partie bescheiden. „Ich hatte zu meinem Karrierebeginn nie damit gerechnet, diesen Meilenstein zu erreichen.“

Stärkster Akteur auf Seiten der Mavs, die das Spielgeschehen fast durchgängig bestimmten, war Dirk Nowitzki mit 24 Punkten, fünf Assists und zehn Rebounds. Daneben verbuchten Josh Howard 16 und Antoine Wright 15 Zähler. James Singleton bestätigte seine hervorragende Form der vergangenen Spiele mit 12 Punkten und einem Karriere-Bestwert von 16 Rebounds

Singleton kommt zwar hinter Erick Dampier (vier Punkte, fünf Rebounds) von der Bank ins Spiel, steht aber mittlerweile deutlich länger als der Starting-Center der Mavericks auf dem Parkett. Gegen Toronto waren es 33 Minuten für Singleton bei sieben Minuten für Dampier. Singleton ist zwar mit nur 2,03 Meter Körpergröße deutlich zu klein für die Center-Position, durch seine Atheltik, Schnelligkeit und seinen Einsatz machte er in den vergangen Partien diesen Nachteil jedoch mehr als wett.

Auf Seiten der Raptors spielte Chris Bosh, ehemaliger Star der Dallas-High-School, mit 28 Punkten und zehn Rebounds am auffälligsten. Doch auch er konnte die neunte Niederlage in Folge bei den Mavericks nicht verhindern. Der letzte Sieg der Kanadier über Dallas datiert noch aus den Zeiten, als Tracy McGrady und Vince Carter für Toronto aufliefen.

Als Hauptgrund für die Niederlage machte Jay Triano, Headcoach der Raptors, die Unterlegenheit seines Teams beim Rebounding aus. Mit 57:44 ging die Abpraller-Statistik an Dallas. „Die Mavericks hatten zu viele zweite Chancen am Brett“, so Triano. Durch den Ausfall von Shawn Marion, der im ersten Viertel mit Grippe-Symptomen vom Feld musste, fehlte den Raptors ein wichtiger Rebounder.

Dallas erwartet unterdessen ein knüppelhartes Programm von vier Spielen in den nächsten sechs Partien. Montagabend geht es zunächst nach Oklahoma City gegen die Thunder.

Randnotizen: Kidd kann in dieser Saison noch Magic Johnson (10.141 Karriere-Assists) und Mark Jackson (10.334) von Platz drei und zwei in der ewigen Vorlagen-Statistik der NBA verdrängen. +++ J.J. Barea verletzte sich bei einem Hechtsprung nach dem Ball an den Zähnen und wird am heutigen Montag operiert. Gegen Oklahoma City wird er aber aller Wahrscheinlichkeit nach auflaufen können. +++ Für Nowitzki war es erst das zweite Spiel in der laufenden Saison, in dem er mindestens 20 Punkte, zehn Rebounds und fünf Assists verbuchen konnte. Während seiner MVP-Saison 2006/2007 gelang ihm dies zum Vergleich 17 Mal.

Zusammenfassung der Partie:

New York überrascht Houston, Chris Paul zerlegt Philly

Dienstag, 27. Januar 2009

Wie viel ein Trainerwechsel bewirken kann, sieht man diese Tage in New York. Speziell wenn der alte Coach Isiah Thomas  war und der Neue  Mike D’Antoni heißt.

Zwar stehen die Knicks mit einer Bilanz von 19:25 auf keinem Playoff-Platz, denoch hat sich die komplette Kultur im und um das Team geändert. Feuer, Leidenschaft, Einsatz. Alles Attribute, die man vergangenes Jahr vergeblich im Madison Square Garden anzutreffen hoffte. Dieses Jahr gehören genau diese Eigentschaften zu den Stärken der Knicks.

Letztes Opfer: die favorisierten Rockets aus Houston. 104:98 (55:58) wurden die Texaner mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung geschlagen. Sechs Spieler der Knickerbockers punkteten zweistellig (Al Harrington 13, David Lee 17, 13 Rebounds, Chris Duhon zwölf, elf Assists, Nate Robinson 19, Wilson Chandler 18 und Tim Thomas elf).

Kurios: Es war das erste Spiel der Saison, in dem die Knicks einen Rückstand zu Beginn des vierten Viertels drehen konnten. “Das war ein großer Schritt für uns”, zeigte sich D’Antoni nach der Partie zufrieden.

Bei den abermals ohne Yao Ming auftretenden Rockets spielten Tracy McGrady (20 Punkte) und Luis Scola (16 Punkte, 14 Rebounds) am auffälligsten. Einen ganzen schwachen Tag erwischte Ron Artest, der nur einen seiner zehn Versuche von jenseits der Dreierlinie versenken konnte und die Partie mit elf Zählern beendete.

Philadelphia @ New Orleans 85:101

Zur Halbzeitpause führten die Philadelphia 76ers noch mit 47:40. Doch dann kam Chris Paul. Was der Point Guard der New Orleans Hornets an diesem Abend ablieferte, ist einmalig in der Geschichte der NBA.

27 Punkte, 15 Assists, zehn Rebounds und sieben Steals wurden in dieser Form noch nie erreicht. Fast wäre es das erste Quadruple-Double seit 1994 (David Robinson) geworden. Mir dieser Gala-Vorstellung führte der nur  1,83 m große Rookie of the Year von 2005/2006 sein Team zu einem letztlich ungefährdeten 101:85-Sieg.

Peja Stojakovic, der eine durchwachsene Saison in “Big O” durchlebt, versenkte fünf seiner sechs Dreier in Halbzeit zwei. Insgesamt erzielte der Serbe 26 Punkte.

“Wir haben so viele Schützen. Wenn Peja einen Tag wie heute erwischt, sind wir kaum zu schlagen” zeigte sich Paul mit der Leistung seines Team-Kameraden sehr zufrieden.

Auf Seiten der 76ers punkteten Andre Miller (19), Thaddeus Young (22) und Andre Iguodala (17) am häufigsten.

Die weiteren Partien vom Montag: Phoenix @ Washington 103:87, Atlanta @ Miami 79:95, Minnesota @ Milwaukee 90:83, New Jersey @ Oklahoma City 85:94, Portland @ Los Angeles Clippers 113:88.

L.A. deklassiert San Antonio, Houston siegt ohne Yao

Montag, 26. Januar 2009

Sieben der letzten zehn Meisterschaften in der NBA gingen an die Lakers oder Spurs.

Wer im Rennen um den Titel der Saison 2008/2009 die Nase vorne hat, wurde Sonntag Nacht deutlich. 99:85 (51:45) besiegte das Team um Kobe Bryant die Rivalen aus Texas und setzt sich damit im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs weiter ab.

Es war außerdem die Revanche für die bittere 111:112-Niederlage vom 14. Januar (Roger Masons Drei-Punkt-Spiel).

Im ersten Viertel konnten die Spurs noch mithalten (23:22), danach bauten die Lakers ihren Vorsprung immer weiter aus (29:22, 28:21, 20:19). Ein Grund für die Niederlage San Antonios war die schwache Trefferquote von Außen, nur fünf von 23 Dreiern konnten verwandelt werden (21,7%).

Bester Werfer auf dem Platz war einmal mehr Bryant mit 22 Zählern, bevor er das komplette vierte Viertel auf der Bank pausieren konnte - die Partie war zu dem Zeitpunkt bereits entschieden. Unterstützung erhielt er vom äußerst formstarken Andrew Bynum (15 Punkte, elf Rebounds), Pau Gasol (16 Punkte) und Trevor Ariza (17).

Ein starkes Comeback feierte Lakers Point Guard Jordan Farmar, der nach 18 Spielen Verletzungspause 14 Punkte erzielte. “Wir haben ihn sehr vermisst”, meinte Bryant nach der Partie. “Er bringt unsere zweite Garde auf Touren, er ist ihr Motor. Jetzt laufen wir wieder auf allen Zylindern”.

Auf Seiten der Spurs punkteten lediglich Tony Parker (19) und Tim Duncan (15) zweistellig. Eine schwache Vorstellung lieferte Manu Ginobili ab, der Argentinier kam auf neun Punkte und verwandelte lediglich einen von sechs Dreiern. Von seiner Form aus den letzten Jahren ist der Small Forward meilenweit entfernt.

Ohne Yao, aber mit Artest und McGrady

Einen wichtigen Erfolg im Kampf um die Playoff-Plätze in der Western Conference feierten die Rockets aus Houston. 108:105 (61:57) wurde das Spiel bei den Detroit Pistons gewonnen.

Houston, das in der laufenden Saison  bei nur 22 von 45 Partien seine Stars Tracy McGrady, Ron Artest und Yao Ming gleichzeitig aufbieten konnte, musste dieses mal den Ausfall des Chinesen verkraften. In die Bresche sprangen Artest (24 Punkte, neun Rebounds), Luis Scola (21 Punkte) und McGrady (15).

“Ein großer Sieg für uns”, meinte Coach Rick Adelman nach der Partie. “Die Pistons haben eine solch gefährliche Offensive, ich weiß noch nicht einmal, wie wir die Partie gewonnen haben”.

Ernüchterung herrschte dagegen auf Seiten Detroits. 20:19 heißt die Bilanz nach Siegen seit Allen Iverson in Motor City seine Zelte aufgeschlagen hat. Eine äußerst dürftiges Abschneiden für den zuletzt sechsmaligen Teilnehmer der Eastern-Conference-Finals.

“Das macht mich krank”, äußerte sich Antonio McDyess zu der Niederlage. In Richard Hamilton (27 Punkte, abermals von der Bank) und Rasheed Wallace (22 Punkte, 11 Rebounds) hatte Detroit seine stärksten Akteure.  Allen Iverson zeigte mit 17 Punkten und acht Assists eine ordentliche Leistung, stand aber in Sachen Enttäuschung seinem Kollegen McDyess in nichts nach: “Ich müsste lügen wenn ich behaupten würde, ich wäre nicht frustriert. Ich denke, ich kann viel mehr tun, damit wir unsere Spiele gewinnen.

Die weiteren Partien vom Sonntag: Phoenix @ Atlanta 104:99, Sacramento @ Toronto 97:113, Charlotte @ Indiana 93:98, Chicago @ Minnesota 108:109, Utah @ Denver 97:117, Los Angeles Clippers @ Golden State 92:107.

Highlight des Tages: Josh Smith dunkt über Steve Nash (ok, etwas unfair):