Artikel-Schlagworte: „Travis Outlaw“

Wechselgerüchte: Stoudemire, Camby & Maggette im Fokus

Dienstag, 16. Februar 2010

Amare StoudemireIn zwei Tagen ist es soweit: Das Transferfenster der National Basketball Association schließt sich. Bis dahin wird mit Sicherheit noch der ein oder andere Spieler seine Mannschaft wechseln. Heiß umworben ist dabei nach wie vor Amare Stoudemire (Foto) von den Phoenix Suns. Doch auch um Marcus Camby von Clippers und Corey Maggette aus Golden State ranken sich die Gerüchte. (mehr…)

Schicksalsschlag für Portland

Dienstag, 8. Dezember 2009

Nach 21 absolvierten NBA-Partien sah alles danach aus, als würde Greg Oden vor dem Durchbruch stehen. Der Center der Portland Trail Blazers konnte sich in den wichtigsten Statistiken verbessern und überzeugte vor allem in der Verteidigung. Doch im Spiel gegen die Houston Rockets geschah es. Oden brach sich die linke Kniescheibe und wird mindestens für den Rest der Saison ausfallen. (mehr…)

Dallas-Konkurrenz nervenstark

Mittwoch, 8. April 2009

Vergangene Nacht gaben sich die Rivalen der Mavericks im Kampf um die Playoff-Platzierungen keine Blöße.

Doch es war zum Teil äußerst knapp.

Am spannendsten gestaltete New Orleans seine Partie gegen Miami. Erst nach Verlängerung konnte das Team um den abermals stark aufspielenden Chris Paul (26 Punkte, neun Rebounds, neun Assists, sechs Steals) Miami mit 93:87 bezwingen.

Mit der Schlusssirene der regulären Spielzeit verwandelte Rasual Butler (sieben Punkte, sechs Rebounds) einen Verzweiflungs-Dreier zum 79:79. Knapp neun Sekunden vor Ende der Extra-Zeit war es dann David West (20 Zähler, sechs Abpraller), der per Jump-Shot aus der Mitteldistanz zur vorentscheidenden 89:87-Führung der Hornets traf. 

Auf der Gegenseite konnte Dwyane Wade mit 32 Punkten, sechs Vorlagen und sieben Rebounds die Niederlage seiner Heat nicht verhindern und wurde zudem kurz vor Ende der Partie wegen heftigem Reklamierens vom Parketts gestellt. Neben Wade zeigte Rookie Michael Beasley mit 25 Punkten eine starke Partie für Miami.

Durch den Sieg hat New Orleans jetzt auch auf dem Papier die Qualifikation für die Endrunde sicher, was Headcoach Byron Scott sichtlich zufrieden stellte. „Die zweite Playoff-Teilnahme in Folge ist ein gutes Gefühl“, so Scott nach der Partie. „Ich habe meinen Jungs in der Umkleidekabine dazu gratuliert. Auch wenn es nicht das primäre Ziel unserer Saison war, muss man das erst einmal erreichen.“

Portland mit Aufholjagd

Ähnlich eng ging es derweil in Memphis zur Sache. Lange sah es nach einem überraschenden Sieg der Grizzlies über die Gäste aus Portland aus, doch letztendlich setzte sich das bessere Spielermaterial durch und die Trail Blazers gewannen die Partie mit 96:93.

Angeführt von Brandon Roy (24 Punkte) blies das Team aus Oregon mit Beginn der zweiten Halbzeit zur Aufholjagd. Der hart erarbeitete Vorsprung der Grizzlies schmolz in der Folgezeit von komfortablen 18 Zählern immer weiter zusammen, bis Portland schließlich acht Minuten vor Ende der Partie mit 77:76 in Führung ging.

Es entwickelte sich eine spannende Schlussphase mit ständig wechselnder Führung, bis Travis Outlaw (11 Zähler) 13 Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Sonntagswurf im gegnerischen Korb unterbrachte und Memphis darauf keine Antwort mehr fand.

Bei den Grizzlies überzeugte neben Rudy Gay (19 Punkte) O.J. Mayo mit 31 Zählern. Für den Rookie war es bereits das siebte Mal in der laufenden Spielzeit, dass er die 30-Punkte-Marke durchbrechen konnte. Auf Seiten der Blazers zeigten neben Roy LaMarcus Aldridge und Rudy Fernandez mit jeweils 15 Zählern eine auffällige Partie.

San Antonio und Houston ohne Probleme, L.A. routiniert

Souveräner präsentierten sich dagegen die Spurs beim Angstgegner aus Oklahoma City. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen den Liga-Neuling, wussten die Spurs beim jüngsten Duell beider Mannschaften mit 99:89 zu überzeugen.

In Houston kamen die Rockets derweil zu einem ähnlich deutlichen 93:83-Erfolg über die zuletzt so starken Orlando Magic. Das Center-Duell der vielleicht besten Big-Men der Liga ging mit 20 Punkten und 16 Rebounds deutlich an Yao Ming. Dwight Howard beendete auf der Gegenseite die Partie mit lediglich 13 Zählern und zehn Abprallern.

In Sacramento fuhren die Los Angeles Lakers unterdessen einen ungefährdeten 122:104-Sieg über die heimischen Kings ein.

An der Tabellenkonstellation im „Wilden Westen“ der NBA hat sich aufgrund der Tatsache, dass alle Spitzen-Teams siegreich waren, nichts geändert.

Heute Nacht kommt es im American Airlines Center in Dallas zum mit Spannung erwarteten Duell der Mavericks gegen Utah. Die Texaner haben dann die Chance, mit den Jazz auf den siebten Rang der Tabelle gleichzuziehen.

Dallas @ Portland 93:89

Donnerstag, 12. März 2009

12 Partien in Folge hatte Portland im heimischen Rose Garden zuletzt gewonnen.

Dann kam Dallas. Mit 93:89 entschieden die Mavericks die Partie zu ihren Gunsten und gewannen somit auch die dritte und letzte Begegnung gegen die Trail Blazers in der laufenden Saison. Die Texaner finden sich zwar noch auf Rang acht der Western-Conference wieder, jedoch haben die dritt platzierten Houston Rockets lediglich eine Niederlage weniger auf dem Konto. Dies zeigt, wie eng es derzeitig im „Wilden Westen“ der NBA zugeht.

Vergangenen Nacht waren einmal mehr Dirk Nowitzki (29 Punkte, zehn Rebounds) und Jason Terry (24 Zähler) die Garanten für den Sieg der Mavericks.

Nur einen Tag nach dem 122:117-Erfolg über die Phoenix Suns bewies Dallas in der Endphase der Partie die besseren Nerven. Nachdem die Mavs über weite Teile der zweiten Halbzeit in Führung lagen, kämpfte sich Portland drei Minuten vor Schluss  durch Travis Outlaw (20 Zähler) wieder auf 84:86 heran.

Im Gegenzug verwandelte Nowitzki einen ganz schweren Wurf über LaMarcus Aldridge (23 Punkte, 11 Rebounds) bevor Outlaw wieder verkürzen konnte. Im nächsten Angriff der Mavericks wurde Terry zunächst geblockt, doch der Ball landete abermals bei Nowitzki. Dirk für Drei - 17 Sekunden vor Schluss - 91:86. Die Partie war somit entschieden.

„Dirk hat ganz schwere Würfe verwandelt“, lobte Brandon Roy (22 Punkte) von der Gegenseite den Deutschen. „Er hat die Bälle einfach Richtung Korb geworfen und sie fanden irgendwie Ihr Ziel.

Der Schlüssel zum Sieg der Mavericks lag neben Nowitzkis Heldentaten in der Verteidigung. Portland hatte große Probleme, konstant gegen die Zone von Dallas zu punkten. Die Trail Blazers konnten lediglich 41% ihrer Würfe aus dem Feld verwandeln, in der ersten Halbzeit waren es sogar nur 35%.

„Ihre Zone hat uns ein wenig aus der Bahn geworfen“, so Roy. „Wir haben einfach keine Wege zum Korb gefunden.“

Auf Seiten der Mavericks verpasste Jason Kidd mit sieben Punkten, zehn Rebounds und zehn Assists nur knapp ein Tripple-Double. J.J. Barea, abermals für den verletzten Josh Howard (Knöchel) in der ersten Fünf, beendete die Partie mit acht Zählern und fünf Abprallern. Erick Dampier zeigte mit zwölf Punkten und neun Rebounds ebenfalls eine ansprechende Leistung.

Terry gab sich währenddessen hochzufrieden. „Dieser Sieg ist für unser Selbstvertrauen ganz wichtig“, so der Anwärter auf den diesjährigen „Sixth-Man-Award“. „Die Leute haben uns schon das ganze Jahr über abgeschrieben. Aber uns gefällt, wo wir gerade stehen. Es fühlt sich wie eine neue Saison an, der Westen spielt im Moment verrückt.“

Gute Nachrichten gibt es unterdessen auch vom langzeitverletzten Jerry Stackhouse (Fuß). Der Shooting-Guard geht davon aus, in den nächsten Tagen wieder mit der Mannschaft trainieren zu können.

Für Dallas geht es Freitagnacht zu den Golden State Warriors. Dort kann der dritte Auswärtssieg in Folge eingefahren werden um in der Tabelle weiter Druck auf die Plätze drei bis sieben auszuüben.