Es ist vollbracht. Die Los Angeles Lakers um ihren Superstar Kobe Bryant (Foto) gewinnen nach einem deutlichen Erfolg im fünften Aufeinandertreffen mit den Orlando Magic die NBA-Meisterschaft der Spielzeit 2008/2009. Dank eines starken zweiten Viertels waren die Weichen bereits früh auf einen Sieg der Lakers gestellt, die somit den 15. Titel ihrer glorreichen Vereinsgeschichte bejubeln können. (mehr…)
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NBA-Champions 2008/2009: Los Angeles Lakers
Montag, 15. Juni 2009Kobe Bryant: Wechsel „kein Thema“
Sonntag, 14. Juni 2009Für Kobe Bryant läuft derzeitig alles nach Plan. Der Superstar der Los Angeles Lakers steht mit seiner Mannschaft vor dem Gewinn der NBA-Meisterschaft 2008/2009. Für Bryant wäre es der lang ersehnte vierte Championship-Ring und der erste Titel ohne Shaquille O’Neal. Kein Grund also, den laufenden Vertrag in L.A. per Option vorzeitig zu kündigen. (mehr…)
Orlando mit dem Rücken zur Wand
Samstag, 13. Juni 2009
„Do or die“-Situation für die Orlando Magic. Bei einer Niederlage im fünften Aufeinandertreffen der NBA-Finals 2008/2009 mit den Los Angeles Lakers (in der Nacht auf Montag, 2:00 Uhr deutscher Zeit) zählt für das Team von Stan Van Gundy (Foto) nur ein Sieg, um die Meisterfeier L.A.’s in eigener Halle verhindern zu können. (mehr…)
L.A. erobert drei Matchbälle auf die Meisterschaft
Freitag, 12. Juni 2009
Die Los Angeles Lakers sind nur noch einen Sieg vor der ersehnten Meisterschaft entfernt. In einer an Spannung kaum zu überbietenden Partie setzte sich der Favorit aus Kalifornien gegen am Ende äußerst unglücklich agierende Orlando Magic nach Verlängerung durch. Zum Matchwinner avancierte dabei Derek Fisher (Foto), der seine Mannschaft erst in die Overtime rettete. (mehr…)
Gelingt Orlando der Ausgleich?
Donnerstag, 11. Juni 2009
Für die vierten Partie der NBA-Finals 2008/2009 (heute Nacht um 3:00 Uhr deutscher Zeit) darf mir Spannung erwartet werden, ob sich Orlando im Duell mit den Lakers abermals derartig treffsicher präsentieren kann wie in der vorangegangenen Begegnung. Laufen die Scharfschützen um Rashard Lewis (Foto) nicht heiß, stehen die Chancen auf einen Sieg der Magic eher schlecht. (mehr…)
Vorschau Teil 3: Los Angeles vs. Orlando
Mittwoch, 3. Juni 2009
Für Orlando könnte das Matchup auf der Position des Small-Forwards ein Schlüssel-Duell im Kampf um die NBA-Meisterschaft werden. Hier verfügen die Magic über deutliche Vorteile gegenüber den Los Angeles Lakers, hauptsächlich in Form von Hedo Turkoglu (Foto). Aber auch sein Backup könnte zum entscheidenden Akteur der Serie avancieren. (mehr…)
Perfekt: Los Angeles zieht in die NBA-Finals ein
Samstag, 30. Mai 2009
Triumph für die Los Angeles Lakers. Im Anschluss an einen deutlichen Sieg im sechsten Spiel bei den Denver Nuggets steht die Mannschaft um Superstar Kobe Bryant (Foto) nach der vergangenen Saison abermals im Finale um die Meisterschaft der NBA. Drei Akteure in Reihen der Kalifornier konnten dabei die 20-Punkte-Marke durchbrechen. (mehr…)
Denver schlägt zurück
Dienstag, 26. Mai 2009
Das war deutlich. Im vierten Aufeinandertreffen zwischen Nuggets und Lakers dominierte Denver das Spielgeschehen gegen Los Angeles fast nach Belieben und entschied jedes Viertel zu seinen Gunsten. Angeführt von Chauncey Billups (Foto) wusste das Team aus den Rocky Mountains dabei durch eine ausgeglichene Mannschafts-Leistung zu überzeugen. (mehr…)
L.A. siegt in der Höhle des Löwen
Sonntag, 24. Mai 2009
Der Heimnimbus ist gebrochen. Nach 16 Siegen in Folge im Pepsi Center zu Denver verlieren die Nuggets das dritte Spiel der Western-Conference-Finals gegen die Los Angeles Lakers. Dank eines überragenden Kobe Bryant (Foto) sichert sich L.A. den Heimvorteil und die 2-1 Führung in der Serie „Best of Seven“. (mehr…)
Nuggets entführen Sieg aus L.A.
Freitag, 22. Mai 2009
Der Bann ist gebrochen. Nach 11 Playoff-Niederlagen in Folge gelang den Denver Nuggets vergangene Nacht zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Endrunden-Sieg über die Los Angeles Lakers. Somit erobert das Team um Chauncey Billups (Foto) den Heimvorteil der Western-Conference-Finals und gleicht die Serie „Best of Seven“ gegen L.A. zum 1-1 nach Siegen aus. (mehr…)
Vorschau: Das Duell zweier Freunde
Dienstag, 19. Mai 2009
Heute Nacht steigt die erste Partie der mit Spannung erwarteten Western-Conference-Finals zwischen den Los Angeles Lakers und den Denver Nuggets. Es ist das Duell der Goldmedaillen-Gewinner von Peking, Carmelo Anthony (Foto) und Kobe Bryant, das Aufeinandertreffen der beiden besten Mannschaften des „Wilden Westens“ aus der regulären Saison. (mehr…)
Blamage abgewendet: Lakers souverän
Montag, 18. Mai 2009
Das war deutlich. Im entscheidenden siebten Aufeinandertreffen zwischen Los Angeles und Houston besiegten die Lakers die gastierenden Rockets mit 89:70 und ziehen somit in die Western-Conference-Finals der NBA-Playoffs ein. Dort trifft das Team von Headcoach Phil Jackson (Foto) auf die Denver Nuggets. (mehr…)
Rockets mit dicker Überraschung in L.A.
Dienstag, 5. Mai 2009Kein guter Tag für die NBA-Finalisten der vergangenen Saison.
Nachdem bereits die Boston Celtics ihre Auftaktpartie zur zweiten Playoff-Runde gegen die Orlando Magic abgeben mussten, zogen auch die Los Angeles Lakers im heimischen Staples Center gegen die Houston Rockets mit 92:100 den Kürzeren.
Dabei ging es heftig zur Sache.
Im ersten Viertel wurde zunächst Shane Battier von den Rockets mit vier Stichen am linken Auge genäht, bevor es Pau Gasol im zweiten Spielabschnitt ebenfalls per Cut am Auge erwischte. Schließlich musste Yao Ming (Foto) im finalen Viertel nach einer Kollision mit Kobe Bryant aufgrund einer Knieprellung in die Katakomben der Halle begleitet werden. Doch der Chinese konnte wenig später aufs Parkett zurückkehren.
„Ich bin Gott sei Dank nicht verletzt“, so der 28-Jährige nach der Partie. „Ich habe einen starken Schlag auf mein Knie abbekommen, doch ich wusste sofort, dass es nichts Ernstes ist und es weitergehen würde.“
Yao war es auch, auf den die Lakers vergangene Nacht keine Antwort fanden. 28 Punkte und zehn Rebounds standen am Ende der Partie für den Center zu Buche, darunter zehn von zehn erfolgreich verwandelten Freiwürfen und acht Zähler nach seinem Zusammenstoß mit Bryant. Unterstützung wurde ihm dabei von Ron Artest (21 Zähler) und Aaron Brooks (19) zuteil. Dabei narrte Brooks mit seiner Schnelligkeit die Abwehr-Reihen L.A.’s ein ums andere Mal.
Auf Seiten der Lakers ragte in der Offensive einmal mehr Bryant selbst heraus. Der Shooting-Guard erzielte in 44 Minuten Einsatzzeit 32 Punkte (neben acht Rebounds), benötigte dafür allerdings auch 31 Würfe aus dem Feld. In einer durchweg eng geführten Partie markierte der Superstar nach einer holprigen ersten Hälfte (lediglich acht Zähler gegen die eisenharte Defense von Battier und Artest) 22 der letzten 42 Lakers-Punkte - letztendlich dennoch zuwenig.
Houston zeigte sich im Vergleich zu Los Angeles defensiv stabiler und im Angriff ausgeglichener besetzt. Neben Bryant, Zweiter bei der Wahl zum diesjährigen MVP der regulären Saison, konnte kein Akteur der Lakers mehr als 15 Zähler für sich verbuchen. Trevor Ariza mit zehn, Gasol mit 14 (neben 13 Rebounds) und Andrew Bynum ebenfalls mit zehn Zählern (früh mit drei Fouls belastet) waren an Unterstützung für Bryant deutlich zuwenig.
„Unsere Offensive hat mir heute überhaupt nicht gefallen“, so Lakers-Headcoach Phil Jackson nach der Begegnung. „Wir haben jeglichen Killerinstinkt im Abschluss vermissen lassen.“
Los Angeles konnte von 18 Würfen jenseits der Dreierlinie lediglich zwei verwandeln. Daneben wusste das Team mit 12 von 19 erfolgreichen Freiwürfen ebenfalls nicht zu überzeugen.
Dennoch blieb Jackson auf der anschließenden Pressekonferenz betont gelassen. „Es ist nicht so schlimm wie es aussieht, wir sind ok. In der kommenden Partie werden wir die richtige Antwort finden. Schlechter als heute können wir sowieso nicht spielen.”
„Wir waren heute extrem hungrig, wir wollten diesen Sieg“, so Yao von der Gegenseite über die Leistung seiner Mannschaft. „Wir wissen dennoch, dass wir die Lakers auf keinen Fall unterschätzen dürfen. Sie werden mit Sicherheit viel stärker in die zweite Partie gehen.“
Das müssen sie auch, denn sonst wird es mit zwei Heimniederlagen ganz schwierig, die Serie „Best of Seven“ gegen ein hoch motiviertes und extrem selbstbewusstes Team aus Houston noch zu drehen.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Los Angeles gegen Utah ohne Probleme
Montag, 20. April 2009Die Serie der Kantersiege in der ersten Runde der NBA-Playoffs geht weiter.
“Wir haben uns heute wie ein Reh auf offener Wiese verhalten”, so Utahs Headcoach Jerry Sloan nach der Begegnung mit den Lakers. “Ich war geschockt.”
Nachdem bereits die Cleveland Cavaliers (102:84 vs. Detroit Pistons) und die Houston Rockets (108:81 @ Portland Trail Blazers) ihre Auftakt-Begegnungen deutlich gewinnen konnten, zog Los Angeles mit einem 113:100-Erfolg über die gastierenden Jazz nach.
Lange sah es sogar nach einer höheren Niederlage für die Mannschaft aus Salt Lake City aus. Ohne Mehmet Okur, zweitbester Punktesammler der Jazz, der wegen einer Knieverletzung aussetzen musste, fehlte es Utah an Länge unterm Korb und an einem zusätzlichen Dreierschützen von außen.
Vor allem zu Beginn der Partie hatten die Jazz Andrew Bynum (sieben Punkte, drei Rebounds) und Pau Gasol (20 Zähler, neun Abpraller) im Spiel unter den Brettern wenig entgegenzusetzen. Daneben bekamen sie Trevor Ariza nicht in den Griff, der im ersten Viertel acht seiner 21 Punkte (Karriere-Playoff-Bestleistung) erzielte.
Da Derek Fisher (acht Zähler) früh mit zwei Fouls auf der Bank platz nehmen musste, und der etatmäßige Backup-Point-Guard der Lakers, Jordan Farmar, mit Fußproblemen zu kämpfen hatte, kam Shannon Brown früh zu einigen Minuten Einsatzzeit. Und er wusste diese zu nutzen. Drei von drei Dreiern verwandelte der Point-Guard für L.A. und beendete die Partie mit neun Zählern.
Bereits im zweiten Viertel zogen die Lakers auf 39:23 davon, ein Rückstand, von dem sich Utah nie mehr erholen sollte. Besonders auffällig im Spiel der Jazz war die Tatsache, dass sie kaum zu einfachen Punkten kamen und sich jeden Zähler hart erarbeiten mussten - trotz einer Karriere-Playoff-Bestleistung von 17 Vorlagen durch Deron Williams (neben 16 Punkten).
Kommen die Jazz nach einem Ballgewinn nicht schnell zum Abschluss, sprich, funktioniert das Transition-Spiel nicht, ist die Mannschaft von Sloan offensiv viel zu ungefährlich. Daneben zeigte Utah abermals eine wackelige Vorstellung in der Verteidigung, die das Team bereits die komplette Saison über von besseren Ergebnissen abhält. 66 Prozent aller Würfe aus dem Feld konnten die Lakers in Halbzeit eins (62:40 aus sich L.A.’s) gegen die Defense der Jazz verwandeln.
“Wir waren heute stets einen Schritt zu langsam”, so Sloan. “Sie haben uns kräftig in den Hintern getreten.”
Im dritten Viertel steigerte sich das Team aus dem Mormonen-Staat etwas und beendete den Spielabschnitt mit erzielten 33 Punkten. Bis auf neun Zähler kämpfte sich Utah in der Folge an Los Angeles heran, bevor Kobe Bryant übernahm. In den ersten 20 Minuten der Partie verbuchte der amtierende MVP der Liga lediglich fünf Punkte, doch als es darauf ankam, zeigte sich Bryant gewohnt souverän. Mit 24 Zählern, davon sieben in der Schlussphasel, beendete der Shooting-Guard die Partie als Topscorer seiner Mannschaft.
“Sie haben immer weiter an die Tür geklopft”, gab sich Bryant anschließend metaphorisch. “Doch wir haben sie nie rein gelassen.”
Auf der Gegenseite war Carlos Boozer mit 27 Zählern und neun Rebounds neben Williams auffälligster Akteur seiner Truppe.
Am Dienstag hat Utah die Gelegenheit, das Aufeinandertreffen beider Mannschaften im zweiten Spiel der „Best-of-Seven“-Serie vielleicht etwas spannender zu gestalten.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Dallas @ Los Angeles 100:107
Sonntag, 15. März 2009Am Ende hatte der große Favorit den längeren Atem.
Mit 100:107 mussten sich die Mavericks den Lakers in einer äußerst spannenden Begegnung geschlagen geben.
Nachdem Dallas über weite Strecken der Partie zum Teil deutlich hinten lag, kämpften sich die Texaner im vierten Viertel noch einmal heran und gingen sechs Minuten vor Schluss durch einen sensationellen 21:2-Lauf mit 95:87 in Führung. Jason Terry (29 Punkte) war in dieser Phase des Spiels nicht zu stoppen und steuerte dem Zwischenspurt vier Dreier bei.
Doch dann kippte die Partie abermals. Vor allem, weil Dirk Nowitzki (20 Punkte, lediglich sechs von 20 verwandelten Würfen aus dem Feld) nie zu seinem Rhythmus fand und in der Schlussphase drei wichtige Chancen vergab. Es gelang Dallas unverständlicherweise nicht mehr, den Ball in die Hände des “heißen” Terrys zu bringen.
“Es war für uns eine großartige Gelegenheit auf den Sieg”, zeigte sich der Shooting-Guard nach der Partie enttäuscht. “Wir haben uns am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen und hatten den Sieg vor Augen.”
Doch auf der Gegenseite hatte Kobe Bryant (28 Punte, acht Rebounds) etwas dagegen und war zur Stelle, als es darauf ankam. Nachdem es der Shooting-Guard zu Beginn der Partie ruhig angehen lies (seine ersten Punkte markierte Bryant Mitte des zweiten Viertels), erzielte er in den letzten sechs Minuten zehn Zähler für die Lakers.
“Deswegen ist er ein Superstar”, zeigte sich Terry beeindruckt von Bryants Leistung. “Er macht im letzten Viertel Dinge, die nur wenige Spieler können.”
Dallas zeigte sich in der ersten Halbzeit phasenweise deutlich unterlegen und ging mit einem 54:66-Rückstand in die Pause. Vor allem Pau Gasol machte in Viertel eins mit den Mavericks was er wollte und verbuchte in diesem Spielabschnitt 18 seiner 25 Punkte (12 von 13 aus dem Feld).
“Ich habe ihm vor der Partie gesagt, dass wir in der Anfangsphase viel über ihn gehen werden”, so Bryant. “Ich war mir sicher, dass Dallas große Probleme bekommen würde, ihn zu verteidigen.”
Daneben erwischte der erst kürzlich in die erste Fünf berufene Trevor Ariza einen Sahnetag. 26 Punkte bedeuten für den Forward eine neue Karriere-Bestleistung. Dabei verwandelte er neun seiner 13 Versuche aus dem Feld.
Auf Seiten der Mavs spielten neben Terry und Nowitzki James Singleton (16 Punkte, zehn Rebounds) und Jason Kidd (neun Zähler, neun Assists, sieben Rebounds) auffällig.
Dallas beendet mit der Niederlage in Los Angeles einen vier Spiele umfassenden Auswärts-Trip. Nachdem die Reise mit Siegen in Phoenix und Portland äußerst viel versprechend begann, wurde nach der Pleite gegen die Warriors somit eine weitere Chance vertan, sich in der Tabelle der Western-Conference weiter nach oben zu arbeiten.
Positiv für die Mavericks: Auch die Rivalen aus Portland (80:98 @ Atlanta) und Utah (87: 105 @ Orlando) mussten Ihre Partien verloren geben. Dagegen konnte sich Phoenix in einem Offensiv-Spektakel mit 154:130 gegen Golden State durchsetzen.
Das Duell der Mavericks gegen die Lakers stand heute unter besonderer Beobachtung. Bleibt es bei der aktuellen Tabellen-Konstellation, trifft Dallas in Runde eins der diesjährigen Playoffs abermals auf das Team aus Kalifornien. Nicht gerade ein Wunschgegner.
Zusammenfassung der Partie:



