Artikel-Schlagworte: „Tyrus Thomas“

Der Wendepunkt?

Sonntag, 23. Januar 2011

D.J. Augustin Schien es in der abgelaufenen Saison noch so, als sei den Charlotte Bobcats der langersehnte Durchbruch mit dem Playoff-Debüt gelungen, lief die bisherige Saison enttäuschend. Was fehlte, war eine neue Identität, die nach Abgängen von zwei Startern gefunden werden musste - und ein neuer Coach. Beides wurde gefunden und so blicken wir auf eines der heißesten Teams der Liga. (mehr…)

„Krypto-Nate“ zukünftig in grün

Freitag, 19. Februar 2010

Nate RobinsonNeben den Blockbuster-Trades um Antawn Jamison, Tracy McGrady und Kevin Martin gingen vergangene Nacht auch ein paar kleinere Spielerwechsel über die Bühne. So angelten sich beispielsweise die Boston Celtics Nate Robinson (Foto) von den New York Knicks. Auch die Charlotte Bobcats sowie die Memphis Grizzlies konnten sich noch einmal verstärken. Der NBA-Blog gibt einen Überblick. (mehr…)

Wechselgerüchte: Stoudemire, Camby & Maggette im Fokus

Dienstag, 16. Februar 2010

Amare StoudemireIn zwei Tagen ist es soweit: Das Transferfenster der National Basketball Association schließt sich. Bis dahin wird mit Sicherheit noch der ein oder andere Spieler seine Mannschaft wechseln. Heiß umworben ist dabei nach wie vor Amare Stoudemire (Foto) von den Phoenix Suns. Doch auch um Marcus Camby von Clippers und Corey Maggette aus Golden State ranken sich die Gerüchte. (mehr…)

Trennung mit Hindernissen

Dienstag, 26. Januar 2010

Amare StoudemireEs sind noch knapp vier Wochen bis zur NBA-Trade-Deadline (Ende der Transferperiode). Amare Stoudemire (Foto) von den Phoenix Suns ist momentan Gegenstand heftiger Wechsel-Spekulationen. Gerüchten zufolge wollen die Suns ihren All-Star traden, um zu verhindern, dass Stoudemire im kommenden Sommer als Free-Agent aus seinem Vertrag aussteigt. Zahlreiche Teams sind an „STAT“ interresiert. Der NBA-Blog hat sich die potenziellen Kandidaten etwas näher angeschaut. (mehr…)

News: Marion-Deal steht, verlässt Boozer Utah?

Freitag, 10. Juli 2009

Carlos BoozerDie Schlagzeilen aus der besten Basketball-Liga der Welt reißen nicht ab. Jetzt wurde bekannt, dass die Utah Jazz an einem Trade von Carlos Boozer (Foto) arbeiten, in den zwei weitere prominente Spieler involviert sind. Derweil gab die NBA das Ok zum Marion-Deal, der von den beteiligten Teams noch leicht verändert wurde. Auch aus Chicago und Indiana gibt es Neues zu berichten. (mehr…)

Boston zu stark für Chicago

Sonntag, 3. Mai 2009

Die große Überraschung blieb letztendlich aus.

Mit 109:99 setzten sich die Boston Celtics im siebten Spiel der Serie „Best-of-Seven“ gegen die Chicago Bulls durch und treffen nun in den Conference-Semi-Finals auf die Orlando Magic.

Paul Pierce„Es war eine lange und mörderische Serie“, so Paul Pierce (Foto, 20 Punkte, neun Rebounds, vier Vorlagen) nach der Begegnung. „Ich denke, das waren mit die mental härtesten Auseinandersetzungen die ich jemals durchgemacht habe. Aber wir sind immer noch der Champion, und uns muss erst einmal jemand schlagen.“

Das finale Aufeinandertreffen beider Mannschaften sollte nicht ganz die Klasse der vorhergegangenen Partien erreichen, dafür fehlte es über weite Strecken der Begegnung an der nötigen Spannung. Der amtierende NBA-Champion übernahm mit Beginn des zweiten Viertels, das mit 29:11 Zählern an die Celtics ging, die Kontrolle über die Partie und sollte in der Folge die Führung nicht mehr abgeben.

Chicago hatte den ersten Spielabschnitt mit 28:23 für sich entschieden, vor allem, weil Boston auf Ben Gordon anfangs keine Antwort fand. Der Brite erzielte 12 seiner 33 Zähler in Viertel Nummer eins. Doch schnell besann sich die Mannschaft aus „Beantown“ auf ihre Stärken: Defense, Defense, Defense.

„Gott sei Dank verfügen wir über eine wirklich kampferprobte Mannschaft“, so Pierce über die Leistung seines Teams. Doc Rivers, Headcoach der Truppe, blies derweil ins selbe Horn: „Wir haben uns endlich wieder in die wahren Celtics verwandelt. Defensive Schlüsselszenen und reihenweise wichtige Punkte im Angriff, das hat uns heute ausgemacht.“

Bei den Bulls lief mit Beginn der zweiten 12 Minuten dank der starken Celtics-Verteidigung nur noch wenig zusammen. Gordon verwandelte seine Würfe von außen nicht mehr, und anstatt wie im ersten Viertel aggressiv zum Korb zu gehen, entschieden sich die Bulls für zu viele gut gedeckte Würfe aus der Mittel- und Ferndistanz.

Zum Halbzeitpfiff hieß es 39:52 aus Sicht Chicagos.

Langsam fand die Mannschaft von Headcoach Vinny Del Negro wieder zu ihrem Spiel. Derrick Rose (18 Zähler) suchte immer wieder erfolgreich den Abschluss in Korbnähe, während Kirk Hinrich(16 Punkte) nach einem holprigen Start langsam auftaute. Doch von Spielern wie Brad Miller (neun Zähler) und John Salmons (12), die im bisherigen Serien-Verlauf des Öfteren den Unterschied ausmachten, kam vergangene Nacht einfach zuwenig. Daneben erwischte Tyrus Thomas mit vier Punkten und fünf Rebounds eine ganz schwache Partie.

Im vierten Viertel konnten sich die Bulls noch einmal bis auf 86:89 herankämpfen, doch mehrere überhastete Würfe von Gordon sowie fehlende Durchschlagskraft am Offensiv-Rebound machten am Ende jede Chance auf die Sensation zunichte.

Boston hatte in Pierce und Ray Allen (23 Punkte) seine auffälligsten Akteure, daneben lenkte Rajon Rondo mit 11 Vorlagen (bei sieben Zählern) das Spiel des Meisters gewohnt umsichtig.

Eddie HouseEin Schlüssel zum Erfolg der Celtics lag des Weiteren in Brian Scalabrine (acht Punkte) und Eddie House (Foto, 16 Zähler), die fast jedes Mal, wenn Chicago den Spielstand verkürzen konnte, per Dreier die richtige Antwort fanden. Scalabrine verwandelte zwei von drei Versuchen jenseits der Dreipunkt-Linie, House starke vier von vier.

Die Bulls können dennoch mehr als stolz auf ihre Leistung sein. Die Serie gegen Boston wird als die beste Erstrunden-Begegnung aller Zeiten in die Annalen der NBA-Playoffs eingehen und daneben als eine der spannendsten Duelle überhaupt in den Erinnerungen der Zuschauer haften bleiben.

„Wir haben viele junge Spieler in unseren Reihen, die das erste Mal so etwas miterleben durften“, gab Del Negro, selbst im ersten Jahr als Headcoach einer NBA-Mannschaft tätig, nach dem Ausscheiden seiner Bulls zu Protokoll. „Diese Erfahrung wird uns für die Zukunft äußerst nützlich sein. Die Serie hat uns als Team einfach besser gemacht.“

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Bulls überraschen den Meister

Samstag, 18. April 2009

Die Zuschauer der Boston Celtics wurden Samstag-Abend Zeugen einer faustdicken Überraschung zum Playoff-Auftakt.

Die Chicago Bulls konnten sich beim amtierenden Meister der NBA hauchdünn mit 105:103 nach Verlängerung durchsetzen. Derrick Rose machte das Spiel seines Lebens und beendete die Partie mit 36 Punkte und 11 Vorlagen - in seiner ersten Playoff-Begegnung überhaupt.

„Er braucht für so eine Vorstellung keine Erfahrung“, zeigte sich Team-Kollege Ben Gordon (acht Punkte) nach der Partie voll des Lobes über Rose. „Er hat heute ein phänomenales Spiel abgeliefert und ist mit seinen 20 Jahren bereits wie ein Veteran aufgetreten.“

Mit 36 Punkten stellte der Point-Guard den 39 Jahre alten NBA-Rekord von Kareem Abdul-Jabbar für die meisten Zähler eines Rookies in seiner ersten Playoff-Partie ein. Daneben gelang Rose ein Kunststück, welches sogar Bulls-Legende Michael Jordan in dessen beispielloser Karriere stets verwehrt geblieben war - ein Sieg während der Playoffs gegen die Celtics. Der letzte Erfolg einer Mannschaft aus Chicago gegen Boston datiert aus dem Jahre 1948.

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit hatte Paul Pierce (23 Punkte, wofür er allerdings 21 Würfe benötigte) die Möglichkeit, den Sieg seiner Mannschaft unter Dach und Fach zu bringen. Doch zwei Sekunden vor Schlusspfiff beim Stand von 97:98 aus Sicht der Celtics verwandelte der Finals-MVP der vergangene Saison lediglich einen von zwei Freiwürfen.

Verlängerung.

In der Extra-Zeit drehte Tyrus Thomas (16 Zähler) mächtig auf und erzielte im Alleingang sechs der acht Bulls-Punkte. Darunter der entscheidende Wurf 51 Sekunden vor Ende der Partie zur 105:103-Führung Chicagos.

Auf der Gegenseite vergab Ray Allen (vier Punkte, lediglich ein verwandelter Wurf aus dem Feld von 12 Versuchen) den letzten Wurf der Kelten, bei denen neben Pierce Rajon Rondo mit 29 Punkten und neun Assists herausstach. 

Vor allem beim Rebound machte sich das Fehlen von Kevin Garnett (anhaltende Knieprobleme) auf Seiten Bostons an allen Ecken und Enden bemerkbar. Das einstmals defensivstärkste Team der Liga musste sich in dieser Kategorie mit 45:53 Abprallern den Bulls geschlagen geben.

„Ich hoffe, dies war ein Weckruf“, appellierte Pierce derweil an seine Mannschaft. „Ich hoffe, wir merken endlich, dass es sich bei den Bulls nicht einfach um ein Team handelt, das froh ist in den Playoffs spielen zu dürfen.“

Gelegenheit zur Wiedergutmachung haben die Celtics am 23. April, wenn abermals im heimischen TD Banknorth Garden Spiel zwei der Serie steigt.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):