Gestern Abend absolvierte die US-Auswahl ihr letztes Vorbereitungsspiel vor dem Start der Basketball-Weltmeisterschaft in Istanbul (28.08.10). Ohne Mühe setzte man sich in Athen gegen die Mannschaft aus Griechenlands mit 89:57 durch. Scharfschütze Eric Gordon (Foto) überzeugte mit 18 Punkten. Die US-Boys gewannen all ihre Freundschaftsspiele und blicken positiv auf die WM. (mehr…)
Die heiße Free-Agency-Phase neigt sich ihrem Ende zu. Für einige Spieler und Teams ist es an der Zeit zu entspannen und den Urlaub zu genießen. Für andere NBA-Akteure geht die Saison derweil weiter. Die Basketball WMt steht auf dem Programm. In der Türkei (28.08 - 12.09.2010) wollen die Schützlinge von US-Coach Mike Krzyzewski (Foto) nach dem Triumph von Peking wieder ganz hoch hinaus. (mehr…)
Die General Manager der NBA gaben bisher Unsummen an neuen Spielergehältern aus. Für Amare Stoudemire, Joe Johnson und auch die “Unglaublichen Drei” aus Miami ist die Zukunft gesichert. Doch ein Superstar (die Heat außen vor) reicht für die Meisterschaft kaum aus. Und Shaquille O’Neal (Foto) könnte für ein Team der fehlende Puzzlestein werden. Wo wird der “Diesel” also ab 2010/2011 spielen? (mehr…)
Mit dem gestrigen 99:90-Erfolg über die Charlotte Bobcats ziehen die Orlando Magic in die zweite Runde der NBA-Playoffs ein. Orlando ist die einzige Mannschaft, die ihren Gegner in der Auftaktrunde in nur vier Partien bezwingen konnte. Vince Carter (Foto) steuerte 21 Zähler zum Sieg seines Teams bei. Die Magic treffen nun auf den Sieger der Serie zwischen Atlanta und Milwaukee. (mehr…)
Im letzten Jahr scheiterte man denkbar knapp an der letzten Hürde zum Titel - den Los Angeles Lakers. Nun wollen die Orlando Magic den Titel holen, obwohl man in der regulären Saison erneut “nur” den zweiten Platz der eigenen Conference holte. Die Charlotte Bobcats, sollte man meinen, dürften als Playoff-Debütant keine wirkliche Herausforderung darstellen… (mehr…)
Im zweiten Teil der NBA-Blog-Serie zu den finanziellen und wirtschaftlichen Hintergründen der National Basketball Association werden die Topverdiener der Liga von Rang 31 bis 60 unter die Lupe genommen. Dabei sind krasse Fehlinvestitionen gegenüber gelungenen Preis-Leistungs-Verhältnissen in der Überzahl. Aber wie sagt man so schön? Hinterher ist man immer schlauer. Eine Analyse. (mehr…)
Spektakulärer Spielertausch in der NBA. Die New Orleans Hornets und die Charlotte Bobcats tauschen ihre Center. So streift sich Emeka Okafor (Foto) zukünftig das Trikot der Hornets über, während Tyson Chandler in der kommenden Saison für die Bobcats aufläuft. Dallas hat derweil den nächsten Veteranen an der Angel. (mehr…)
In den vergangenen Tagen wurden immer wieder Gerüchte laut, Shaquille O’Neal (Foto) könnte in der kommenden Spielzeit die Cleveland Cavaliers auf der Center-Position verstärken. Zunächst stand ein Tauschgeschäft mit Ben Wallace und Sasha Pavlovic im Raum. Doch das ist den Phoenix Suns zu wenig, um den „Big Cactus“ aus der Wüste ziehen zu lassen. (mehr…)
Heute Nacht müssen die Dallas Mavericks ihrem absoluten Angstgegner gegenübertreten.
Lediglich eine der letzten sieben Partien konnten die Texaner gegen New Orleans für sich entscheiden. Doch es besteht berechtigter Grund zur Hoffnung, dass heute trotz der vernichtenden Bilanz gegen die Hornets ein Sieg eingefahren werden kann.
Zum einen spielt Dallas im heimischen American Airlines Center, wo zuletzt 12 von 13 Begegnungen gewonnen wurden. Zum anderen präsentierten sich die Mavs in den vergangenen Partien gegen Utah und Phoenix äußerst formstark. Auf der anderen Seite setzte New Orleans drei der vergangenen vier Partien in den Sand.
Für das Team um Dirk Nowitzki & Co. dürfte der Schlüssel zum Erfolg einmal mehr in einem gesunden Josh Howard liegen. Trotz anhaltender Probleme mit seiner Sprunggelenksverletzung ist der Small-Forward vielleicht in der besten Form der Saison und für Dallas so wertvoll wie seit langem nicht mehr. In der Defensive glänzt er durch Aggressivität und viele Steals, im Angriff entlastet er Nowitzki und Jason Terry enorm.
Hauptgrund für die schlechte Bilanz gegen das Team aus „The Big Easy“ war in den vergangenen Partien immer wieder Jason Kidd. Der 36-jährige Spielgestalter der Mavs hatte seinem Gegenüber Chris Paul meist nichts entgegenzusetzen. Eine Möglichkeit, den besten Point-Guard der Liga heute Nacht zu verteidigen, könnte darin liegen, J.J. Barea auf Paul anzusetzen. Der kleine Puerto Ricaner ist zwar von geringer Körpergröße, doch pfeilschnell auf den Beinen. Komplett lässt sich der Spielmacher der Hornets sicher nicht aus der Partie nehmen. Doch wäre es eine enorme Hilfe, den erfolgreichsten Passgeber und Balldieb der NBA zumindest in seinen Kreisen zu stören.
Die Alternative wäre eine Zonen-Verteidigung, um Paul effektiv am Zug zum Korb zu hindern. Diese Defensiv-Variante hat während vergangenen Partien gegen Mannschaften mit schwächeren Schützen zum Teil gut funktioniert. Doch hatten die Mavs dann des Öfteren Probleme am Rebound, weil sie ihre Gegner beim Ausboxen zu spät ausfindig machen konnten.
Verlassen konnte sich Dallas zuletzt immer auf Nowitzki, der während den vergangenen fünf Partien 56 von 92 Würfen aus dem Feld für eine starke Quote von 60,9 Prozent verwandelte.
Ein weiterer Vorteil auf Seiten der Mannschaft von Rick Carlisle besteht darin, dass Tyson Chandler (Sprunggelenk) und James Posey (Ellbogen) New Orleans verletzungsbedingt fehlen werden. Dafür kann Hornissen-Headcoach Byron Scott wieder auf Peja Stojakovic zurückgreifen, der seine anhaltenden Rückenbeschwerden überwunden hat. Zuletzt zeigte der Serbe mit 24 und 18 Zählern zwei ansprechende Partien.
Bereits am Sonntag kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen der Mannschaften in New Orleans. Dallas muss beide Partien gewinnen, um die Hornets von Rang sechs der Western-Conference zu verdrängen, wodurch ein Erstrunden-Duell in den Playoffs mit den Los Angeles Lakers verhindert werden könnte.
Nach sieben Partien in zehn Tagen, inklusive vier in den letzten fünf, hatten die Mavericks den New Orleans Hornets ab Halbzeit zwei nichts mehr entgegenzusetzen und gaben die Partie am Ende deutlich mit 88:104 ab. Bis zur Pause konnten die Texaner das Duell gegen den Rivalen aus der Western-Conference offen gestalten. Zu Beginn des Dritten Viertels ging Dallas sogar durch einen Dreier von Dirk Nowitzki (27 Punkte) mit 51:46 in Führung.
Dann übernahm Chris Paul (27 Punkte, 15 Assists) die Partie.
Mit drei schnellen Alley-Oop-Pässen auf Tyson Chandler (zehn Punkte, 11 Rebounds) und ein paar unglaublichen Dribblings des Spielmachers zogen die Hornets auf 71:59 davon.
„Er hat das Spiel ab Halbzeit zwei komplett kontrolliert“, zeigte sich Jason Kidd (13 Punte) schwer beeindruckt. „Er traf immer die richtige Entscheidung.“
Dallas sollte in der verbleibenden Spielzeit nie näher als auf acht Punkte an New Orleans herankommen.
„Es lag heute nicht an mangelndem Einsatz“, so Jason Terry (zehn Punkte, lediglich vier von 13 aus dem Feld). „Wir hatten einfach nicht genug Benzin im Tank.“ Die Mavericks mussten zudem ab Halbzeit zwei ohne Josh Howard (bis dahin sieben Zähler) auskommen, dessen Knöchel-Verletzung aus der Oklahoma-City-Partie ihm wieder schwer zu schaffen machte.
Für Dallas war es bereits die fünfte Auswärtsniederlage in Folge, zuletzt gelang am 2. Februar in Orlando ein Sieg in der Fremde.
„Wir müssen dringend einen Weg finden, auch auswärts ein paar Spiele für uns zu entscheiden“, so Nowitzki. „In den Playoffs zeichnen sich gute Teams darin aus, dass sie auch in fremden Hallen gewinnen.“
Auch wenn der harte Spielplan sicherlich ein Grund für die Niederlage der Mavericks war, so wurden daneben bekannte Schwächen abermals schonungslos aufgedeckt. Kidd hat seinem Gegenüber Paul absolut nichts entgegenzusetzen. Nach der verlorenen Erstrunden-Serie in den Playoffs 2007/2008 zeigten sich die Mavs auch im zweiten Spiel der laufenden Saison gegen New Orleans deutlich unterlegen.
Dazu kamen gravierende Probleme unter dem Korb. 41:35 ging die Rebound-Statistik an die Hornets. Erick Dampier (sieben Punkte, neun Rebounds) und Nowitzki machten mehrmals einen schwachen Eindruck gegen Chandler und David West (19 Zähler, zehn Rebounds).
Wenn Paul zum Korb zieht, legt er entweder auf einen Mitspieler ab oder punktet selbst. Darin ist er der effektivste Spieler der Liga und fast unmöglich zu verteidigen. Warum jedoch mit James Singleton (zwei Punkte, zwei Rebounds), der zuletzt mehrmals stark aufspielte, ein schneller und athletischer Mann unter dem Korb nur sieben Minuten im Einsatz war, dürfte Rick Carlisles Geheimnis bleiben.
Nun hat Dallas bis Samstag erst einmal Verschnaufpause. Gegen Washington sollte dann nicht der Spielplan, sondern die Wizards der eigentliche Gegner sein. Ein Sieg wird ob der engen Tabellen-Konstellation im Westen dringend benötigt. Denn danach muss Dallas viermal in Folge auswärts antreten. Gelegenheit, die Statistik auf fremden Boden etwas aufzupolieren.