Die Los Angeles Lakers rücken die Verhältnisse in den NBA-Playoffs 2008/2009 wieder zurecht. Mit 118:78 besiegt das Team um Kobe Bryant (Foto) die Houston Rockets und nimmt somit erfolgreich Revanche für die vorhergegangene Niederlage gegen ersatzgeschwächte Gäste aus der Texas-Metropole. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Yao Ming“
Revanche: L.A. demütigt Houston
Mittwoch, 13. Mai 2009Spieler des Tages: Aaron Brooks
Montag, 11. Mai 2009Für den größten Spieler im Kader der Rockets, Yao Ming, 2,29 Meter lang, sprang der kleinste Mann Houstons in die Bresche, Aaron Brooks, 1,83 Meter kurz. Das Resultat: Die größte Überraschung im bisherigen Playoff-Verlauf. (mehr…)
Totgesagte leben länger
Montag, 11. Mai 2009Faustdicke Überraschung in Texas. Ohne den verletzten Yao Ming (gebrochener Fuß), der den Houston Rockets während der Playoffs nicht mehr zur Verfügung stehen wird, demontierte das Team von Rick Adelman die gastierenden Los Angeles Lakers mit 99:87 und gleicht somit die Serie „Best of Seven“ zum 2:2 nach Siegen aus. (mehr…)
Playoff-Prügel in L.A.
Donnerstag, 7. Mai 2009Diese Serie verspricht spannende Unterhaltung pur.
Bereits im zweiten Aufeinandertreffen zwischen den Los Angeles Lakers und den Houston Rockets wurden fünf technische Fouls gepfiffen und zwei Spieler des Feldes verwiesen.
Playoff-Basketball vom Feinsten.
Mit dem besseren Ende für die gastgebenden Lakers, die nach der vorangegangenen Niederlage die Serie dank eines 111:99-Sieges zum 1:1 ausgleichen konnten.
Das Team um Meistermacher Phil Jackson ging dabei äußerst druckvoll in die Partie und entschied das erste Viertel mit 39:25 zu seinen Gunsten. Doch Houston steckte im Gegenzug keinesfalls auf und erkämpfte sich zur Halbzeitpause einen ausgeglichenen Spielstand von 57:57.
Bis dahin ging es einigermaßen zivilisiert zur Sache. Doch das sollte sich ganz schnell ändern.
Ende des dritten Spielabschnittes wurden zunächst Luis Scola von den Rockets und Lamar Odom sowie Luke Walton von den Lakers kollektiv mit einem technischen Foul belegt, kurz bevor Derek Fisher wegen eines rüden Remplers gegen Scola vom Spielgeschehen ausgeschlossen wurde.
„Das sind die Playoffs“, so Kobe Bryant, mit 40 Punkten (16 Treffer bei 27 Versuchen aus dem Feld) überragender Akteur auf dem Parkett. „So läuft das nun einmal.“
Den Höhepunkt einer intensiv geführten Partie stellte dann der Platzverweis von Ron Artest (Foto) dar. Mit 25 Punkten bis dato bester Spieler der Rockets, fühlte sich Artest nach einem Ellbogen-Check durch Bryant gegen seinen Hals von den Schiedsrichtern übergangen, woraufhin er gestenreich lamentierte und ein unsportliches Foul für den Superstar der Lakers einforderte. Als Artest schließlich Bryant selbst zur Rede stellen wollte, hatten die Referees genug und verwiesen den exzentrischen Forward des Feldes.
„Wir spielen hier Basketball, da gibt es nun mal jede Menge Körperkontakt“, so Bryant anschließend. „Wenn unser Gegner austeilt, muss er auch damit rechnen, irgendwann mal einzustecken.“
Ohne Artest waren die Rockets im Angriff ihrer effektivsten Waffe beraubt. Zudem bekam die Truppe aus Texas Bryant in der Folge nicht mehr unter Kontrolle. Mit sieben Punkten in Serie brach der Shooting-Guard den Rockets kurz vor Ende der Partie das Genick.
Bryant wurde, im Gegensatz zur Auftaktniederlage gegen Houston, von Seiten Pau Gasols mit 22 Punkten und 14 Rebounds eine Menge Unterstützung zuteil, der zudem vier Würfe blocken konnte. Auf Seiten der Rockets zeigte neben Artest Carl Landry mit 21 Zählern (persönliche Playoff-Bestmarke) und zehn Rebounds eine starke Leistung, wohingegen Yao Ming mit 12 Punkten und zehn Abprallern einen eher ruhigen Abend durchlebte.
In der Schlussphase der Partie machten vor allem unzählige Ballverluste und die daraus resultierenden Fast-Break-Punkte der Lakers Houston zu schaffen, die den bisherigen Serien-Verlauf dennoch als Erfolg verbuchen dürfen. Das Team von Headcoach Rick Adelman konnte sich durch den Sieg im ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften den Heimvorteil sichern und hat in der Nacht auf Samstag im heimischen Texas abermals die Gelegenheit, die Führung in der Serie „Best of Seven“ zu übernehmen.
Dann wäre es allerdings von Vorteil, wenn sich die Rockets nicht abermals während der entscheidenden Phase der Partie selbst schwächen würden.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Spieler des Tages: Yao Ming
Dienstag, 5. Mai 2009„Ich habe keine Ahnung, was unsere medizinische Betreuung mit ihm angestellt hat, aber er kam aus der Umkleidekabine wie Rocky.“
So beschrieb Rick Adelman, Headcoach der Houston Rockets, die Rückkehr Yao Mings in die Partie gegen Los Angeles.
Yao hatte sich kurz zuvor im letzten Viertel bei einem Zusammenstoß mit Kobe Bryant heftig das Knie geprellt und musste von zwei Gehilfen gestützt das Spielfeld verlassen. Eine Kamera fing daraufhin die ergreifenden Bilder des Chinesen ein, wie er sich gegen eine Behandlung in der Umkleidekabine wehrte und nur eins im Sinn hatte: zurück zu seiner Mannschaft, zurück aufs Parkett.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Lakers in der Verteidigung kein Mittel gegen den 2,29-Meter-Riesen gefunden - und sollten es auch nach seiner Rückkehr nicht. 28 Punkte und zehn Rebounds steuerte Yao dem überraschenden 100:92-Sieg seiner Mannschaft bei, acht Zähler davon nach der Prellung seines Knies.
„Er hatte es verdammt eilig zurückzukommen“, so Team-Kamerad Ron Artest über seinen Mitspieler. „Jede Sekunde, die er nicht auf dem Feld stehen konnte, hat ihn innerlich umgebracht. Ich war so stolz auf ihn. Er hat eine Menge Courage bewiesen und gewusst, dass wir ihn für diesen Sieg benötigen.“
Yao erzielte seine Punkte dabei durch einer starken Quote von der Freiwurflinie: zehn Treffer bei zehn Versuchen. Aus dem Feld konnte er daneben neun von 17 Würfen versenken.
„Mir geht es gut, Dankeschön“, so der Center anschließend auf die Frage nach seiner Gesundheit. „Mein Knie fühlt sich gut an, ich muss jetzt nur noch ein wenig Eis draufpacken.“
Bis zum nächsten Aufeinandertreffen beider Teams in der Nacht auf Donnerstag hat er dazu jede Menge Zeit.
Yao Ming gegen die Los Angeles Lakers (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Rockets mit dicker Überraschung in L.A.
Dienstag, 5. Mai 2009Kein guter Tag für die NBA-Finalisten der vergangenen Saison.
Nachdem bereits die Boston Celtics ihre Auftaktpartie zur zweiten Playoff-Runde gegen die Orlando Magic abgeben mussten, zogen auch die Los Angeles Lakers im heimischen Staples Center gegen die Houston Rockets mit 92:100 den Kürzeren.
Dabei ging es heftig zur Sache.
Im ersten Viertel wurde zunächst Shane Battier von den Rockets mit vier Stichen am linken Auge genäht, bevor es Pau Gasol im zweiten Spielabschnitt ebenfalls per Cut am Auge erwischte. Schließlich musste Yao Ming (Foto) im finalen Viertel nach einer Kollision mit Kobe Bryant aufgrund einer Knieprellung in die Katakomben der Halle begleitet werden. Doch der Chinese konnte wenig später aufs Parkett zurückkehren.
„Ich bin Gott sei Dank nicht verletzt“, so der 28-Jährige nach der Partie. „Ich habe einen starken Schlag auf mein Knie abbekommen, doch ich wusste sofort, dass es nichts Ernstes ist und es weitergehen würde.“
Yao war es auch, auf den die Lakers vergangene Nacht keine Antwort fanden. 28 Punkte und zehn Rebounds standen am Ende der Partie für den Center zu Buche, darunter zehn von zehn erfolgreich verwandelten Freiwürfen und acht Zähler nach seinem Zusammenstoß mit Bryant. Unterstützung wurde ihm dabei von Ron Artest (21 Zähler) und Aaron Brooks (19) zuteil. Dabei narrte Brooks mit seiner Schnelligkeit die Abwehr-Reihen L.A.’s ein ums andere Mal.
Auf Seiten der Lakers ragte in der Offensive einmal mehr Bryant selbst heraus. Der Shooting-Guard erzielte in 44 Minuten Einsatzzeit 32 Punkte (neben acht Rebounds), benötigte dafür allerdings auch 31 Würfe aus dem Feld. In einer durchweg eng geführten Partie markierte der Superstar nach einer holprigen ersten Hälfte (lediglich acht Zähler gegen die eisenharte Defense von Battier und Artest) 22 der letzten 42 Lakers-Punkte - letztendlich dennoch zuwenig.
Houston zeigte sich im Vergleich zu Los Angeles defensiv stabiler und im Angriff ausgeglichener besetzt. Neben Bryant, Zweiter bei der Wahl zum diesjährigen MVP der regulären Saison, konnte kein Akteur der Lakers mehr als 15 Zähler für sich verbuchen. Trevor Ariza mit zehn, Gasol mit 14 (neben 13 Rebounds) und Andrew Bynum ebenfalls mit zehn Zählern (früh mit drei Fouls belastet) waren an Unterstützung für Bryant deutlich zuwenig.
„Unsere Offensive hat mir heute überhaupt nicht gefallen“, so Lakers-Headcoach Phil Jackson nach der Begegnung. „Wir haben jeglichen Killerinstinkt im Abschluss vermissen lassen.“
Los Angeles konnte von 18 Würfen jenseits der Dreierlinie lediglich zwei verwandeln. Daneben wusste das Team mit 12 von 19 erfolgreichen Freiwürfen ebenfalls nicht zu überzeugen.
Dennoch blieb Jackson auf der anschließenden Pressekonferenz betont gelassen. „Es ist nicht so schlimm wie es aussieht, wir sind ok. In der kommenden Partie werden wir die richtige Antwort finden. Schlechter als heute können wir sowieso nicht spielen.”
„Wir waren heute extrem hungrig, wir wollten diesen Sieg“, so Yao von der Gegenseite über die Leistung seiner Mannschaft. „Wir wissen dennoch, dass wir die Lakers auf keinen Fall unterschätzen dürfen. Sie werden mit Sicherheit viel stärker in die zweite Partie gehen.“
Das müssen sie auch, denn sonst wird es mit zwei Heimniederlagen ganz schwierig, die Serie „Best of Seven“ gegen ein hoch motiviertes und extrem selbstbewusstes Team aus Houston noch zu drehen.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Das Ende einer schwarzen Serie
Freitag, 1. Mai 2009„Das war der größte Sieg meiner Karriere.“
Mit Yao Ming (Foto) steht nach Carmelo Anthony ein weiterer NBA-Superstar in Runde zwei der Playoffs, der zuvor stets an der Auftakthürde gescheitert war. Nach einem 92:76-Sieg über die Portland Trail Blazers in Spiel sechs der Serie ziehen die Houston Rockets zum ersten Mal nach 1996 wieder in die Conference-Semi-Finals ein. Nach sieben Erstrunden-Pleiten in Serie.
„Es gab viel Gerede über mich und das Team, dass wir es niemals schaffen würden“, so Yao nach dem gestrigen Sieg seiner Mannschaft. „Damit ist jetzt endlich Schluss.“
Auch der Headcoach des Teams, Rick Adelman, zeigte sich nach dem Weiterkommen erleichtert, obwohl er lediglich für einen Erstrunden-Exitus der Rockets verantwortlich war. „Ich muss jetzt Gott sei Dank keine Fragen nach der schwarzen Serie dieser Franchise beantworten.“
Small-Forward Shane Battier blies daneben ins selbe Rohr: „Es ist wirklich angenehm, diese Fragen nie wieder gestellt zu bekommen.“
Großen Anteil am Sieg über Portland im sechsten Aufeinandertreffen beider Mannschaften hatte Ron Artest (Foto). Houstons Neuverpflichtung vor der laufenden Spielzeit war mit 27 Punkten Topscorer seiner Mannschaft und ein Vorbild für das ganze Team. 90 Sekunden vor Ende der Partie, die Rockets hatten den Sieg bereits in der Tasche, hechtete sich der massige Forward mit vollem Einsatz nach einem Ball in die Zuschauerränge.
„Ich wollte den jungen Spielern damit demonstrieren, wie wichtig jeder Ballbesitz während einer Playoff-Partie ist“, so Artest anschließend.
Den ausgelassen feiernden Houston-Fans gab der 29-Jährige nach dem Spiel noch eine Botschaft mit nach Hause. „Wir sind noch lange nicht fertig“, so Artest über die Hallenlautsprecher.
Eine Kampfansage an die Los Angeles Lakers, die in Runde zwei der Playoffs auf die Rockets warten.
Houston erobert drei Matchbälle
Montag, 27. April 2009Die Houston Rockets stehen vor ihrem größten Erfolg des noch jungen Jahrtausends.
Nachdem die Mannschaft aus Texas seit 1998 sechs von sechs Erstrunden-Serien abgeben musste, winkt nach einem äußerst knappen 89:88-Erfolg über die Portland Trail Blazers endlich Runde zwei der Playoffs.
Dabei sah es lange nicht nach einem Sieg der Rockets aus. Erst im letzten Viertel konnte sich das Team von Headcoach Rick Adelman gegen die Blazers behaupten. Dabei profitierte Houston von der Unerfahrenheit des Gegners, der nach den Golden State Warriors die zweitjüngste Mannschaft der Liga stellt. In den letzten zwei Minuten der Partie kam Portland lediglich durch einen Dreier von Rudy Fernandez (fünf Zähler) zu Punkten. Da konnten es sich die Rockets sogar erlauben, während der gleichen Zeitspanne vier von sechs Freiwüfen zu vergeben.
Mit 3:1 Siegen führt Houston das Duell beider Mannschaften nun an, bereits in der Nacht auf Mittwoch kann in Portland alles klar gemacht werden.
„Wir müssen immer noch eine Partie gewinnen“, gab sich Yao Ming (Foto) nach der Begegnung zurückhaltend. „In der Vergangenheit haben wir schon ähnliche Führungen aus der Hand gegeben. Deswegen steht es für mich noch 0:0″. Für den Center wäre es das erste Erreichen der Conference-Semi-Finals seiner Karriere. Seit der 28-Jährige 2002 von den Rockets verpflichtet wurde, schied seine Mannschaft dreimal in der ersten Playoff-Runde aus. Zweimal, nachdem Houston bereits mit 2:0 Siegen in Führung lag.
Vergangene Nacht präsentierte sich Yao von seiner Besten Seite. Nach zuletzt eher schwachen Vorstellungen gegen Portland führte der Chinese seine Mannschaft mit 21 Punkten und 12 Rebounds an, unterstützt von Luis Scola mit 17 und Shane Battier mit 14 Zählern.
Ein Schlüssel zum Sieg Houstons war die starke Quote von außen. Mit neun von 16 verwandelten Dreipunkt-Würfen (56,3 Prozent) zeigten sich die Rockets während der Playoffs so treffsicher wie seit 1996 nicht mehr. Von Wafer (12 Zähler) verwandelte drei Dreier bei drei Versuchen, Battier beendete die Partie mit vier von sechs erfolgreichen Würfen von außen.
Auf Seiten Portlands erwischte Brandon Roy mit 31 Punkten einen starken Tag, doch leistete er sich kur vor Schluss ein entscheidendes Offensiv-Foul beim Stand von 85:87 aus Sicht der Blazers.
„Es ist erst vorbei, wenn die Rockets vier Spiele gewonnen haben“, gab sich Blazers-Headcoach Nate McMillan anschließend kämpferisch. „Wir haben jetzt zweimal sehr knapp in Houston verloren, ab jetzt könnte jedes Spiel unser letztes sein. Und so werden wir auch auftreten.“
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Defensivstarke Rockets behalten die Nerven
Samstag, 25. April 2009„Wir spielen als Mannschaft. Und genau deswegen haben wir heute gewonnen.“
Dieser Satz aus dem Munde Luis Scolas (Foto) beschreibt eingängig die große Stärke der Houston Rockets. Trotz durchwachsener Leistungen der beiden besten Akteure im Kader des Teams, Yao Ming (sieben Punkte, 13 Rebounds) und Ron Arterst (neun Zähler), gelang den Texanern ein 86:83-Sieg über die Portland Trail Blazers.
Für Ming und Artest sprangen Scola (19 Punkte, neun Rebounds) und Shane Battier (16 Zähler) in die Bresche und führten die Mannschaft von Headcoach Rick Adelman zur 2:1-Führung der Playoff-Erstrunden-Serie.
„Wir können Spiele mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewinnen“, so Scola weiter. „Erwischen Ron und Yao einen schwachen Tag, sind wir trotzdem in der Lage, jeden Gegner zu schlagen. Und das ist eine überaus wertvolle Eigenschaft.“
Der Schlüssel zum Erfolg lag neben einer starken Team-Leistung einmal mehr im Abwehrverhalten der Rockets. Battier und Artest hielten den zuvor so stark agierenden Brandon Roy von der Gegenseite bei 19 Punkten, für die er 18 Würfe aus dem Feld benötigte.
„Artest und Battier klebten heute wie die Fliegen an mir“, so der Shooting-Guard nach der Begegnung. „Auch sauber gestellte Blöcke konnten sie nicht von einer hautengen Verteidigung abhalten.“
Für Portland war es die alte Leier: Spielen Roy und LaMarcus Aldridge (13 Zähler, acht Rebounds) gut, sind sie schwer zu schlagen. Erwischen beide nicht ihren besten Tag, kommt von den restlichen Blazers-Akteuren meist zu wenig.
Und genau in diesem Punkt unterscheidet sich Portland von Houston.
Dennoch gelang es der Mannschaft aus dem Bundesstaat Oregon, die Partie fast noch zu kippen. Ein 17-Punkte-Vorsprung der Rockets schmolz in der Schlussphase der Begegnung bis auf einen Punkt zusammen. Doch Houston bewahrte die Nerven an der Freiwurflinie und verwandelte während der finalen 18 Sekunden der Partie fünf von sechs Versuchen. Den letzten Wurf vergab Aaron Brooks (11 Punkte), doch der 1,83-Meter-Flitzer schnappte sich den Rebound seines eigenen Versuches und sicherte somit Houston den Sieg.
Für Portland bleibt derweil zu hoffen, dass Roy und Aldridge im vierten Aufeinandertreffen mit den Rockets am morgigen Sonntag einen besseren Tag erwischen. Sonst droht die Vorentscheidung in der Serie „Best of Seven“.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
NBA-Playoffs: Heimteams setzen sich durch
Mittwoch, 22. April 2009Nachdem die NBA-Playoffs 2008/2009 vergangenes Wochenende mit drei Auswärtssiegen eröffnet wurden, zieht langsam aber sicher so etwas wie Normalität in die Endrunde ein.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gaben sich die gastgebenden Mannschaften keine Blöße.
Erwartungsgemäß besiegten die Cleveland Cavaliers in der Quicken Loans Arena die gastierenden Detroi Pistons mit 94:82 und führen die Erstrunden-Serie nun mit 2:0 Siegen an. Wie bereits beim 102:84-Auftakterfolg ließen die Cavs den Gästen aus „Motown“ lange Zeit keine Chance. Nach drei absolvierten Vierteln schien die Partie beim Stand von 77:50 entschieden. Doch Detroit nutzte die Abwesenheit von LeBron James, der bereits für die nächste Begegnung geschont werden sollte, zu einem 27:5-Lauf und verkürzte den Abstand zu Cleveland auf sieben Punkte.
„The King“ kehrte aufs Spielfeld zurück und sorgte dafür, dass die Pistons nur kurz an einer Sensation schnuppern konnten.
„Die ersten sieben Spielabschnitte dieser Serie haben wir einen eindrucksvollen Basketball gezeigt“, so der Superstar nach der Partie. „Wir lassen uns das durch ein schwaches letztes Viertel sicher nicht kaputt machen.“
Das Trio um James (29 Punkte, 13 Rebounds, sechs Assists), Delonte West (20 Zähler) und Mo Williams (21 Punkte, sieben Vorlagen) präsentierte sich als übermächtiger Gegner für eine zeitweise desolat auftretende Mannschaft aus Detroit. Richard Hamilton mit 17 sowie Rodney Stuckey mit 14 Zählern punkteten für die Pistons noch am häufigsten, benötigten für ihre Ausbeute jedoch ganze 31 Würfe aus dem Feld.
„Es will einfach nichts funktionieren, egal was wir auch unternehmen“, gab sich Antonio McDyess (acht Punkte, 11 Rebounds) nach der Begegnung ratlos. „Wir müssen ein perfektes Spiel abliefern, um gegen Cleveland gewinnen zu können.“
Gelegenheit dazu haben die Pistons am kommenden Freitag, wenn es in der Serie für Partie Nummer drei nach Detroit geht.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Roy dominiert Houston, Mutombo mit Karriere-Ende
Richtig spannend entwickelte sich währenddessen die Begegnung zwischen den Portland Trail Blazers und den Houston Rockets. Nachdem das Team aus dem Bundesstaat Oregon zum Playoff-Auftakt vor heimischem Publikum noch eine 81:108-Klatsche hinnehmen musste, hatten die Blazers vergangene Nacht das bessere Ende auf ihrer Seite.
Mit 107:103 besiegte Portland die Gäste aus Texas und glich die Erstrunden-Serie somit nach zwei Begegnungen wieder aus. Angeführt von einem überragenden Brandon Roy (42 Punkte, sieben Rebounds) konnten die Blazers ihre erste Playoff-Partie seit sechs Jahren gewinnen.
Roy war es auch, der in der spielentscheidenden Phase den Unterschied für seine Mannschaft ausmachte. Sechs Punkte erzielte der Shooting-Guard während der letzten zwei Minuten der Partie. Auf der Gegenseite war es Aaron Brooks (23 Punkte), der sein Team mit drei Verzweiflungs-Dreiern in den verbleibenden 30 Sekunden im Spiel hielt. Doch auf der Gegenseite verwandelten die Akteure der Tail Blazers ihre Freiwürfe sicher (neun von 12) und entschieden die Partie letztendlich knapp zu ihren Gunsten.
Insgesamt 12 Mal wechselte die Führung, 16 Mal wies die Begegnung einen ausgeglichenen Spielstand auf. Keine Mannschaft konnte sich im Verlauf der Partie mit mehr als acht Punkten absetzen.
Neben Roy trumpfte auf Seiten Portlands LaMarcus Aldridge mit 27 Punkten und 12 Rebounds auf. Bei Houston zeigte sich neben Brooks Von Wafer mit 21 und Ron Artest mit 19 Zählern am treffsichersten. Yao Ming blieb dagegen mit 11 Zählern (neben acht Rebounds) erstaunlich blass.
„Jetzt wissen wir was zu tun ist“, so Aldridge nach der Begegnung. „Wir müssen körperlich dagegenhalten und mit Selbstvertrauen agieren, um in den Playoffs ein Spiel zu gewinnen.“
Die zweitjüngste Mannschaft der Liga (nach den Golden State Warriors) bekommt am Freitag eine weitere Möglichkeit, zusätzliche Erfahrung in der Endrunde zu sammeln.
Auf Seiten der Rockets kam es im ersten Viertel der Begegnung derweil zu einem tragischen Zwischenfall. Center-Legende Dikembe Mutombo (bis dahin ohne Punkte) verletzte sich bei einem Zusammenprall mit Greg Oden (vier Zähler, vier Rebounds) so schwer am Bein, dass er das Spielfeld auf einer Trage verlassen musste.
Nach der Partie erklärte der gebürtige Kongolese seine Karriere für beendet: „Das wars mit Basketball.“
„Als ich mit der Verletzung auf dem Spielfeld lag, musste ich richtig weinen“, so Mutombo anschließend. „Doch in der Umkleidekabine entschied ich mich, positiv zu denken. Ich danke Gott für die wundervollen 18 Jahre, die ich in dieser Liga hatte.“
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Dallas Mavericks gegen Houston Rockets 95:84
Donnerstag, 16. April 2009Es ist vollbracht.
Durch einen 95:84-Sieg über die Houston Rockets und einer gleichzeitigen 98:105-Niederlage n.V. der New Orleans Hornets bei den San Antonio Spurs beenden die Dallas Mavericks die reguläre Spielzeit 2008/2009 auf dem sechsten Rang der Western-Conference.
In der ersten Runde der diesjährigen Playoffs kommt es nun zum Texas-Duell mit dem verhassten Nachbarn aus San Antonio.
In einer teilweise hart geführten Begegnung zogen die Mavs den gastierenden Rockets im letzten Viertel den Zahn. Nachdem sich das Team von Headcoach Rick Carlisle während des dritten Spielabschnitts zwischenzeitlich mit 14 Punkten im Hintertreffen befand, dominierte Dallas sein Gegenüber in den finalen zwölf Minuten der Partie mit 30:14.
Jason Terry (23 Zähler, Foto) erzielte im vierten Viertel mit 14 Punkten genauso viele Zähler wie die gesamte Mannschaft der Rockets. Auf der Gegenseite gelang Yao Ming (23 Punkte, neun Rebounds) während der letzten 21 Minuten der Partie, durch Brandon Bass (sechs Zähler) hauteng verteidigt, kein einziger Punkt mehr. Der 26 cm kleinere und 27 kg leichtere Bass meldete den Chinesen völlig ab.
„Wir hatten auf einmal große Probleme, den Ball ordentlich zu bewegen“, so Yao nach der Partie. „Ich konnte meine Position im High-Post nicht ordentlich verteidigen, das geht auf meine Kappe.“
Durch einen Sieg hätte Houston die reguläre Saison auf dem zweiten Rang der Western-Conference abgeschlossen und den ersten Division-Titel seit 1994 eingefahren. Mit der Niederlage rutschen die Rockets dagegen auf Platz fünf der Tabelle ab, müssen in der ersten Runde der Playoffs gegen die Portland Trail Blazers antreten und haben dabei nicht einmal den Heimvorteil im Rücken.
Topscorer der Partie war derweil einmal mehr Dirk Nowitzki, der mit 30 Zählern und 15 Rebounds die 25. Partie in Folge mindestens 20 Punkte erzielte - die längste Serie aller NBA-Akteure während der laufenden Saison. Daneben verbuchte Jason Kidd mit 11 Zählern, 12 Vorlagen und zehn Rebounds das 103. Triple-Double seiner Karriere.
Josh Howard, nach seiner Pause gegen die Minnesota Timberwolves wieder ins Team gerückt, erwischte einen schwachen Start und vergab seine ersten sieben Würfe aus dem Feld. Doch während der Aufholjagd im dritten Viertel erzielte der 28-Jährige 13 Punkte und beendete die Partie mit 15 Zählern.
Auf der Gegenseite verbuchten neben Yao lediglich Kyle Lowry mit 15 und Ron Artest mit zehn Zählern eine zweistellige Punktausbeute.
Nach der Begegnung reckte Terry stolz eine Hand mit fünf ausgestreckten Fingern in Richtung des Publikums, während die andere Hand eine Null formte. 50.
Für Dallas war es der 50. Sieg der Saison und die mittlerweile 9. Spielzeit in Folge, die mit mindestens 50 Erfolgen abgeschlossen wurde. In der Geschichte der NBA gelangen erst drei anderen Teams noch längere derartige Serien.
„Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt mehr Selbstvertrauen als die ganze Saison über“, gab sich Nowitzki angriffslustig im Bezug auf die anstehende Erstrunden-Serie mit den Spurs.
„Es ist großartig, mit solch einer Form in die Playoffs einzuziehen“, blies Carlisle nach der Partie ins selbe Horn. „Es garantiert dir zwar gar nichts, aber mit einem Sieg in die Endrunde zu gehen, gibt mir ein gutes Gefühl.“
Derby-Time!
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Vorschau: Dallas Mavericks vs. Houston Rockets
Mittwoch, 15. April 2009Heute Nacht steht für die Dallas Mavericks das letzte Spiel der laufenden Saison auf dem Plan - und ein äußerst wichtiges dazu.
Mit einem Sieg über die Houston Rockets und einer gleichzeitigen Niederlage der New Orleans Hornets bei den San Antonio Spurs beendet Dallas die Spielzeit als Tabellen-Sechster der Western-Conference. Falls beide Ereignisse nicht gemeinsam eintreten, bleiben die Mavs auf Rang sieben.
Durch einen 125:112-Sieg der Los Angeles Lakers über die Utah Jazz aus der vergangenen Nacht hat Dallas das Minimalziel der regulären Saison erreicht, in der ersten Runde der Playoffs einem Duell mit der Truppe von Phil Jackson aus dem Weg zu gehen. Der Druck, gegen Houston unbedingt gewinnen zu müssen, hat sich somit in Rauch aufgelöst und das Team kann heute befreit aufspielen.
Noch ist völlig offen, gegen wen die Mannschaft von Headcoach Rick Carlisle in Runde eins der Playoffs antreten muss. Bis Morgen früh entscheidet sich, ob es gegen die Rockets, Denver Nuggets, Portland Trail Blazers oder San Antonio Spurs gehen wird.
Die Chancen auf einen Sieg im Texas-Derby stehen derweil gut. Und das hat drei Gründe. Erstens stellt Dallas eines der heimstärksten Teams der Liga. Seit dem verpatzten Saisonauftakt mit vier Niederlagen in Serie gewannen die Mavericks 31 von 36 Partien im heimischen American Airlines Center - lediglich die Lakers und die Cleveland Cavaliers weisen in diesem Zeitraum eine bessere Heimbilanz auf.
Zweitens wird aller Voraussicht nach Josh Howard (Foto) in die Mannschaft zurückkehren. Der verletzungsgeplagte Forward (Sprunggelenk) wurde beim 96:94-Sieg über die Minnesota Timberwolves im Hinblick auf die anstehenden Playoffs geschont. Mit Howard im Kader präsentierten sich die Mavs zuletzt in allen Bereichen stark verbessert. Der 28-Jährige verleiht der Defensive Stabilität und entlastet vor allem zu Spielbeginn Dirk Nowitzki und Jason Terry im Angriff.
Drittens zeigten die Dallas-Reservisten zuletzt starke Leistungen. 42,6 Punkte pro Partie erzielten die Einwechsel-Spieler während der letzten fünf Begegnungen, mit einer Trefferquote von über 50 Prozent aus dem Feld.
Auf der anderen Seite werden die Rockets hoch motiviert ins Saisonfinale gehen. Das Team von Headcoach Rick Adelman hat die Chance, mit einem Erfolg das erste Mal seit 1994 die Southwest-Division zu gewinnen. Zuletzt zeigte sich Houston äußerst formstark und konnte fünf Siege in Serie bejubeln. Die Bilanz zwischen Rockets und Mavericks geht in der laufenden Saison bisher mit 2:1 Erfolgen an das Team um Yao Ming & Co.
Dallas wird vor eigenem Publikum alles dran setzen, die Serie auszugleichen um mit einem Sieg und gestärktem Selbstvertrauen in die Playoffs zu starten.
Spieler des Tages: Dikembe Mutombo
Samstag, 11. April 2009Was Dikembe Mutombo Mpolondo Mukamba Jean-Jacques Wamutombo im Alter von fast 43 Jahren gegen Golden State leistete, darf getrost als biologisches Wunder bezeichnet werden.
35 Minuten auf dem Parkett, zehn Punkte, 15 Rebounds und vier Blocks - so der Arbeitsnachweis des 2,18-Meter-Riesen.
Mutombo rückte gegen die Warriors für den verletzten Yao Ming (Schmerzen im Fuß) ins Startaufgebot seiner Mannschaft und verhalf den Houston Rockets zu einem knappen 113:109-Sieg beim Außenseiter aus Oakland.
„Mir war klar, solange ich die Dinge umsetze, die ich am besten kann, würde meine Mannschaft das Spiel hier gewinnen“, so der gebürtige Kongolese nach der Partie. „Defense, Blocks, Rebounds, Kontrolle der eigenen Zone. Das ist was ich an diesem Spiel so liebe.“
Für Mutombo war es das erste Double-Double seit dem 19. März 2008 und das 471. während seiner eindrucksvollen, inzwischen 18 Spielzeiten umfassenden Karriere.
Dallas-Konkurrenz nervenstark
Mittwoch, 8. April 2009Vergangene Nacht gaben sich die Rivalen der Mavericks im Kampf um die Playoff-Platzierungen keine Blöße.
Doch es war zum Teil äußerst knapp.
Am spannendsten gestaltete New Orleans seine Partie gegen Miami. Erst nach Verlängerung konnte das Team um den abermals stark aufspielenden Chris Paul (26 Punkte, neun Rebounds, neun Assists, sechs Steals) Miami mit 93:87 bezwingen.
Mit der Schlusssirene der regulären Spielzeit verwandelte Rasual Butler (sieben Punkte, sechs Rebounds) einen Verzweiflungs-Dreier zum 79:79. Knapp neun Sekunden vor Ende der Extra-Zeit war es dann David West (20 Zähler, sechs Abpraller), der per Jump-Shot aus der Mitteldistanz zur vorentscheidenden 89:87-Führung der Hornets traf.
Auf der Gegenseite konnte Dwyane Wade mit 32 Punkten, sechs Vorlagen und sieben Rebounds die Niederlage seiner Heat nicht verhindern und wurde zudem kurz vor Ende der Partie wegen heftigem Reklamierens vom Parketts gestellt. Neben Wade zeigte Rookie Michael Beasley mit 25 Punkten eine starke Partie für Miami.
Durch den Sieg hat New Orleans jetzt auch auf dem Papier die Qualifikation für die Endrunde sicher, was Headcoach Byron Scott sichtlich zufrieden stellte. „Die zweite Playoff-Teilnahme in Folge ist ein gutes Gefühl“, so Scott nach der Partie. „Ich habe meinen Jungs in der Umkleidekabine dazu gratuliert. Auch wenn es nicht das primäre Ziel unserer Saison war, muss man das erst einmal erreichen.“
Portland mit Aufholjagd
Ähnlich eng ging es derweil in Memphis zur Sache. Lange sah es nach einem überraschenden Sieg der Grizzlies über die Gäste aus Portland aus, doch letztendlich setzte sich das bessere Spielermaterial durch und die Trail Blazers gewannen die Partie mit 96:93.
Angeführt von Brandon Roy (24 Punkte) blies das Team aus Oregon mit Beginn der zweiten Halbzeit zur Aufholjagd. Der hart erarbeitete Vorsprung der Grizzlies schmolz in der Folgezeit von komfortablen 18 Zählern immer weiter zusammen, bis Portland schließlich acht Minuten vor Ende der Partie mit 77:76 in Führung ging.
Es entwickelte sich eine spannende Schlussphase mit ständig wechselnder Führung, bis Travis Outlaw (11 Zähler) 13 Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Sonntagswurf im gegnerischen Korb unterbrachte und Memphis darauf keine Antwort mehr fand.
Bei den Grizzlies überzeugte neben Rudy Gay (19 Punkte) O.J. Mayo mit 31 Zählern. Für den Rookie war es bereits das siebte Mal in der laufenden Spielzeit, dass er die 30-Punkte-Marke durchbrechen konnte. Auf Seiten der Blazers zeigten neben Roy LaMarcus Aldridge und Rudy Fernandez mit jeweils 15 Zählern eine auffällige Partie.
San Antonio und Houston ohne Probleme, L.A. routiniert
Souveräner präsentierten sich dagegen die Spurs beim Angstgegner aus Oklahoma City. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen den Liga-Neuling, wussten die Spurs beim jüngsten Duell beider Mannschaften mit 99:89 zu überzeugen.
In Houston kamen die Rockets derweil zu einem ähnlich deutlichen 93:83-Erfolg über die zuletzt so starken Orlando Magic. Das Center-Duell der vielleicht besten Big-Men der Liga ging mit 20 Punkten und 16 Rebounds deutlich an Yao Ming. Dwight Howard beendete auf der Gegenseite die Partie mit lediglich 13 Zählern und zehn Abprallern.
In Sacramento fuhren die Los Angeles Lakers unterdessen einen ungefährdeten 122:104-Sieg über die heimischen Kings ein.
An der Tabellenkonstellation im „Wilden Westen“ der NBA hat sich aufgrund der Tatsache, dass alle Spitzen-Teams siegreich waren, nichts geändert.
Heute Nacht kommt es im American Airlines Center in Dallas zum mit Spannung erwarteten Duell der Mavericks gegen Utah. Die Texaner haben dann die Chance, mit den Jazz auf den siebten Rang der Tabelle gleichzuziehen.




LeBron James
Dwyane Wade
Führungsqualität + starke individuelle Statistik + Defense + 65 Siege = der MVP-Award? Nicht ganz.
Dwight Howard
Lediglich das deutlich schlechtere Abschneiden der Hornets im Vergleich zu Orlando verhindert eine bessere Platzierung von