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Top5: LeBron James auf MVP-Kurs

Dienstag, 24. März 2009

1. LeBron James, Cleveland Cavaliers (Vorwoche 1.)

28,6 Punkte, 7,6 Rebounds, 7,3 Assists, 1,8 Steals, 1,3 Blocks, 48,8 FG%, 76,8 FT%

lebron_jamesDie letzten zwei Wochen haben einen großen Abstand zwischen LeBron James und seine Verfolger im Rennen um die höchste individuelle Auszeichnung der Liga gebracht. Dank neun Cavaliers-Siegen in Folge und der besten Bilanz der NBA ist der MVP-Award dem „King“ wohl nicht mehr zu nehmen. Aktuell wurde James zudem das zweite Mal in Folge als „Spieler der Woche“ der Eastern-Conference ausgezeichnet.

2. Dwyane Wade, Miami Heat (2.)

29,9  Punkte, 5,1 Rebounds, 7,6 Assists, 2,2 Steals, 1,4 Blocks, 49,3 FG%, 76,3 FT%

dwyane_wadeNachdem Dwyane Wade wegen einer Hüftenverletzung die 108:112-Niederlage Miamis gegen Boston verpasste, und sein Team auch mit ihm gegen Philadelphia (77:85) und New Jersey (88:96)  verlor, zeigte der Superstar in Detroit mit 39 Punkten (101:96) wieder seine ganze Klasse. Beim 94:82-Sieg über Memphis stellte er zudem durch seinen 2.064. Zähler der Saison den Rekord für die Meisten Punkte eines Heat-Akteurs innerhalb einer Spielzeit auf.

3. Kobe Bryant, Los Angeles Lakers (3.)

27,7 Punkte, 5,4 Rebounds, 4,9 Assists, 1,4 Steals, 0,5 Blocks, 47,0 FG%, 86,3 FT%

kobe_bryantDie Lakers konnten zuletzt fünf von letzten Sechs Partien gewinnen. Bei der einzigen Niederlage dieser Serie, der 93:94-Pleite gegen die Philadelphia 76ers, zeigte Kobe Bryant seine vielleicht schwächste Leistung der Saison. Lediglich elf Punkte erzielte der Shooting-Guard und benötigte dafür ganze 15 Würfe aus dem Feld. Auch bei den darauf folgenden Siegen gegen die Warriors (114:106) und in Chicago (117:109) konnte Bryant nur 19 von 50 Würfen verwandeln.

4. Chris Paul, New Orleans Hornets (4.)

22,2 Punkte, 5,4 Rebounds, 10,9 Assists, 2,9 Steals, 0,1 Blocks, 50,3 FG%, 86,9 FT%

chris_paulChris Paul wurde aktuell zum „Spieler der Woche“ der Western-Conference gewählt. New Orleans gewann in diesem Zeitraum drei von vier Partien und Paul erzielte dabei im Schnitt 28,5 Punkte, 9,5 Assists und überragende 4,5 Steals pro Partie. Gelegenheit die Bilanz weiter aufzupolieren bekommen der „Rookie of the Year“ von 2006 und seine Truppe am Mittwoch gegen Denver und am Freitag in New York.

5. Dwight Howard, Orlando Magic (5.)

21,0 Punkte, 13,9 Rebounds, 1,4 Assists, 0,9 Steals, 3,0 Blocks, 57,7 FG%, 60,2 FT%

dwight_howardDie New York Knicks hatten Dwight Howard wenig entgegenzusetzen. Beim gestrigen 106:102-Sieg Orlandos über das Team aus dem „Big Apple“ kam der Center zu 29 Punkten, 14 Rebounds und vier Blocks. Inzwischen hat Howard mit seinem direkten Gegenüber aus der New York-Partie, David Lee, auch in der Statistik „Double-Doubles“ wieder gleichgezogen. Beide können nun 55 Spiele mit zweistelligen Werten in zwei verschiedenen Kategorien aufweisen.

6 - 10: 6. Chauncey Billups (7.), 7. Brandon Roy (6.), 8. Deron Williams (10.), 9. Yao Ming (9.), 10. Joe Johnson (-).

Wachablösung in der Southwest-Division

Montag, 23. März 2009

Im Texas-Duell konnte sich Houston vergangene Nacht bei den Spurs in San Antonio hauchdünn mit 87:85 durchsetzen. Durch den Sieg ziehen die Rockets mit einer Bilanz von 47 Siegen bei 25 Niederlagen vorerst am Champion von 2007 (45:24) vorbei auf den ersten Rang der Southwest-Division.

Diese Entwicklung hatte sich bereits angebahnt. Bei Houston zeigt die Formkurve steil nach oben, 16 der vergangenen 20 Partien konnte die Mannschaft von Headcoach Rick Adelman zuletzt gewinnen. Den Spurs hingegen fehlt der verletzte Manu Ginobili (Sprunggelenk) an allen Ecken und Enden. Bei sieben der letzten 13 Begegnungen musste San Antonio den Platz als Verlieren verlassen.

Im gestrigen Schlagabtausch machte derweil ein anderer Argentinier den Unterschied: Luis Scola. 19 Punkte und 17 Rebounds konnte der Power-Forward für sich verbuchen, darunter die letzten fünf Punkte der Rockets. Zweimal brachte Scola seine Mannschaft nach einem Rückstand per Korbleger wieder in Front, beide Male von Yao Ming (13 Punkte, acht Rebounds) vorbereitet.

Normalerweise sieht das Setplay der Rockets Scola auf dem High- und Yao auf dem Lowpost vor. In der letzten Minute der Partie tauschten beide ihre Positionen, was die Spurs so verwirrte, dass Scola zweimal zu einem freien Korbleger kam.

Auf die Frage, wie oft Houston in der laufenden Saison diesen Spielzug bereits angewandt hatte, antwortete Adelman nach der Partie knapp: „zweimal.“

Brisant: San Antonio hatte über Jahre hinweg die Rechte an Scola, konnte sich aber nie zu einer Verpflichtung des 28-Jährigen durchringen und gab ihn im Sommer 2007 per Trade an die Rockets ab. Scola, der seit dem All-Star-Weekend bereits 11 Double-Doubles erzielte, schien aus dieser Konstellation seine ganz eigene Motivation zu beziehen.

„Wir haben uns in der entscheidenden Phase der Partie drei dicke Patzer in der Verteidigung erlaubt“, gab sich auf der Gegenseite Spurs-Coach Gregg Popovich enttäuscht.

San Antonio hatte einmal mehr in Tim Duncan (23 Punkte) und Tony Parker (22 Zähler, 12 Assists) seine stärksten Akteure, doch beide vergaben zusammen 29 von 46 Würfen aus dem Feld. Bei den Rockets konnte neben Scola Ron Artest mit 24 Punkten überzeugen.

Doch wie so oft in der laufenden Saison überdrehte Artest und versuchte in der Offensive zuviel alleine. „Unsere Spieler müssen verstehen, dass sie nicht die ganze Scoring-Last auf ihre Schultern nehmen können“, so Adelman anschließend. „Ron spielt wirklich aggressiv und wir müssen schauen, dass wir ihm vermehrt freie Würfe verschaffen und er sie sich nicht alleine kreieren muss.“

Gegen San Antonio hatte das allerdings keine Auswirkung auf den Ausgang der Partie. Denn da gab es ja noch die neu geschaffene Yao-Scola-Combo.

Zusammenfassung der Partie:

Top5: Wade weiter auf dem Vormarsch

Dienstag, 17. März 2009

1. LeBron James, Cleveland Cavaliers (Vorwoche 1.)

28,5 Punkte, 7,5 Rebounds, 7,2 Assists, 1,8 Steals, 1,3 Blocks, 48,7 FG%, 77,2 FT%

Der aktuelle „Spieler der Woche“ aus der Eastern-Conference präsentiert sich äußerst formstark. 34,0 Punkte, 10,8 Rebounds und 8,8 Assists konnte LeBron James in den vergangenen Partien im Schnitt verbuchen. Darunter drei Triple-Doubles und 51 Punkte gegen Sacramento. Daneben ist den Cavaliers mit vier Spielen Vorsprung auf Boston der erste Platz im Osten wohl nicht mehr zu nehmen.

2. Dwyane Wade, Miami Heat (3.)

29,9  Punkte, 5,1 Rebounds, 7,6 Assists, 2,3 Steals, 1,4 Blocks, 49,3 FG%, 76,7 FT%

Dwyane Wade katapultierte sich innerhalb kürzester Zeit mit außergewöhnlichen Leistungen mitten ins Rennen um den diesjährigen MVP-Award. Es fällt äußerst schwer, seine Leistungen hier nicht zu würdigen. Auch wenn Kobe Bryant und seine Lakers die deutlich bessere Bilanz gegenüber Miami aufweisen können, der Unterschied bei der aktuellen Form und in den persönlichen Statistiken ist einfach zu deutlich.

3. Kobe Bryant, Los Angeles Lakers (2.)

28,0 Punkte, 5,4 Rebounds, 4,9 Assists, 1,3 Steals, 0,5 Blocks, 47,5 FG%, 86,8 FT%

Bryant ist in der Western-Conference der amtierende „Spieler der Woche“.  Drei Siege bei einer Niederlage stehen für die Lakers in diesem Zeitraum zu Buche. „KB-24“ erzielte dabei durchschnittlich 28,5 Zähler, 5,0 Vorlagen und 5,0 Rebounds pro Partie. Zuletzt bewies er gegen die Dallas Mavericks, dass er Spiele sowohl in der Offensive als auch in der Verteidigung entscheiden kann.

4. Chris Paul, New Orleans Hornets (4.)

21,9 Punkte, 5,4 Rebounds, 11,0 Assists, 2,8 Steals, 0,2 Blocks, 50,2 FG%, 86,5 FT%

Der beste Spielmacher der Liga sah sich in den vergangenen Partien immer häufiger dazu genötigt, selbst den Abschluss zu suchen. In den letzten vier Spielen verbuchte Chris Paul im Schnitt 29,5 Punkte, doch New Orleans musste zwei dieser Begegnungen abgeben. Durch deutliche Formschwankungen seiner Nebenleute wird Paul auch weiterhin dazu gezwungen sein, den Balance-Akt zwischen Spielgestaltung und Scoring zu meistern.

5. Dwight Howard, Orlando Magic (5.)

21,0 Punkte, 14,0 Rebounds, 1,2 Assists, 0,9 Steals, 2,9 Blocks, 57,4 FG%, 60,5 FT%

Beim 105:87-Sieg Orlandos über die Utah Jazz verbuchte Dwight Howard bereits sein siebtes Saisonspiel mit mindestens 20 Punkten und 20 Rebounds auf der Anzeigetafel. Sein Team ist zudem im Begriff, dem amtierenden Meister aus Boston die zweitbeste Bilanz des Ostens abzujagen. Lediglich einen Sieg haben die Celtics mehr auf dem Konto als die Magic, bei gleicher Anzahl an Niederlagen. Zum größten Teil ein Verdienst des besten Centers der Liga.

6 - 10: 6. Brandon Roy (6.), 7. Chauncey Billups (7.), 8. Yao Ming (10.), 9.  Deron Williams (9), 10Tim Duncan (8.).

Sefolosha vermiest Popovich-Jubiläum, Mutombo erteilt Lehrstunde

Dienstag, 17. März 2009

Die Verpflichtung von Thabo Sefolosha erweist sich für Oklahoma City als absoluter Volltreffer. Beim überraschenden 78:76-Sieg über San Antonio erzielte der Neuzugang von den Chicago Bulls 12 Punkte und drei Steals. Daneben blockte der Schweizer in der Schlusssekunde einen Dreier von Tony Parker (28 Zähler) und sicherte somit seiner Mannschaft den Sieg.

In den letzten fünf Spielen klaute der Defensiv-Spezialist seinen Gegnern im Durchschnitt 3,2 Bälle pro Partie. Seit Sefolosha für die Thunder aufläuft, hat er seinen Punkteschnitt von 4,5 auf 11,5 pro Begegnung gesteigert. Oklahoma City, zuvor das schlechteste Team der Liga, konnte mit dem Eidgenossen zudem sechs der letzten elf Spiele gewinnen.

Angeführt von Kevin Durant (25 Punkte) vermiesten die Thunder Spurs-Coach Gregg Popovich dessen Jubiläum im 1000. Spiel auf der Trainerbank der Texaner. Dabei lag San Antonio zeitweise mit 17 Punkten in Führung.

„Das ist der größte Alptraum eines Coaches“, zeigte sich „Pop“ ob der unnötigen Pleite enttäuscht. „Wir haben alle zusammen diese Niederlage zu verantworten.“

“Not in my House”

In New Orleans trat währenddessen eine lebende Legende zurück ins Rampenlicht. Weil Yao Ming wegen einer Grippe aussetzen musste, lief Dikembe Mutombo beim 95:84-Sieg seiner Rockets über die Hornets für die erste Fünf seiner Mannschaft auf. In knapp 25 Minuten auf dem Parkett verbuchte der 42-Jährige einen Punkt, sechs Rebounds und drei Blocks (alle gegen den 20 Jahre jüngeren Julian Wrigth). Das berühmte Fingerwackeln durfte dabei natürlich kein einziges Mal fehlen.

„Ich habe nur deswegen mit meinem Finger gewackelt, um eine kleine extra Verschnaufpause zu bekommen“, gab Mutombo nach der Partie mit einem Grinsen im Gesicht zu Protokoll. „Ich bin alt, ich muss nicht die ganze Zeit den Platz hoch und runter rennen.“

Bei Houston punkteten sechs Spieler zweistellig, Ron Artest mit 18 Zählern am häufigsten. Auf der Gegenseite war es einmal mehr Chris Paul, der mit 29 Punkten und 11 Assists für New Orleans zu überzeugen wusste.

Durch die Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg Portlands (103:92 @ Memphis) tauschen die Hornets und die Trail Blazers die Plätze fünf und sechs in der Tabelle der Western-Conference. Denver konnte mit einem 121:96-Sieg zuhause über New Jersey den vierten Platz verteidigen, während das Polster der zweit platzierten Spurs auf Houston nur noch drei Spiele beträgt. 

Top5: Dwyane Wade überragend

Mittwoch, 4. März 2009

1. LeBron James, Cleveland Cavaliers (Vorwoche 1.)

28,5 Punkte, 7,3 Rebounds, 7,0 Assists, 1,7 Steals, 1,2 Blocks, 49,0 FG%, 77,3 FT%

Gegen die Atlanta Hawks zeigte LeBron James einmal mehr seine ganze Klasse und verwandelte kurz vor Schluss den entscheidenden Freiwurf zum 88:87 Endstand. Mittlerweile hat sich James auch in der Defensive einen Namen gemacht. „Ich sehe ihn nicht weit hinter Dwight Howard“, so ein anerkannter Scout laut ESPN.com.

2. Kobe Bryant, Los Angeles Lakers (2.)

28,0 Punkte, 5,6 Rebounds, 5,0 Assists, 1,3 Steals, 0,4 Blocks, 47,4 FG%, 86,6 FT%

Kobe Bryant ist wieder der Alte. Wenn man ihn nach seiner Wurfauswahl bewertet. 31 mal warf der Star der Lakers  gegen Denver aus dem Feld auf den Korb. Gegen die Suns waren es sogar 38 Versuche - Saison-Rekord. Beide Spiele gingen jedoch verloren. Gegen Memphis hatte Bryant dann wieder mehr Unterstützung von seinem Team und die Partie wurde locker gewonnen.

3. Dwyane Wade, Miami Heat (5.)

29,2  Punkte, 5,0 Rebounds, 7,4 Assists, 2,2 Steals, 1,4 Blocks, 48,7 FG%, 76,4 FT%

Dwyane Wade präsentiert sich zurzeit in einer außergewöhnlichen Form. In den letzten beiden Partien gegen Cleveland und New York erzielte er insgesamt 87 Punkte, 15 Rebounds, 19 Assists, 11 Steals und vier Blocks. Alleine die deutlich schlechtere Bilanz Miamis im Vergleich zu L.A. verhindert einen zweiten Platz in diesem Ranking für Wade.

4. Chris Paul, New Orleans Hornets (3.)

21,3 Punkte, 5,3 Rebounds, 11,9 Assists, 2,7 Steals, 0,2 Blocks, 49,3 FG%, 84,9 FT%

Chris Paul bewies beim 99:96-Sieg seiner New Orleans Hornets über die New Jersey Nets einmal mehr, dass er auch in der Defensive ein absoluter Topspieler ist. Mit zwei Steals in der letzten Spielminute stellte der Point-Gaurd den Sieg seiner Mannschaft sicher. Beim ebenfalls knappen 95:94-Sieg über die Milwaukee Bucks verteilte Paul zudem 20 Assists - persönlicher Saison-Rekord.

5. Dwight Howard, Orlando Magic (4.)

20,9 Punkte, 14,1 Rebounds, 1,2 Assists, 1,0 Steals, 2,9 Blocks, 57,2 FG%, 60,0 FT%

Im Duell der Giganten und selbsternannten Supermänner besiegte Dwight Howard mit seinen Orlando Magic die Phoenix Suns um Shaquille O’Neal. Zuvor zeigte der Center jedoch eine ungewohnt schwache Partie gegen die Philadelphia 76ers. Lediglich 12 Punkte und acht Rebounds konnte Howard zum 106:100-Sieg seiner Mannschaft beisteuern. Außerdem musste er mit sechs Fouls die Partie vorzeitig beenden.

6 - 10: 6. Brandon Roy (8.), 7. Chauncey Billups (9.), 8. Tim Duncan (6.), 9. Deron Williams (-), 10. Yao Ming (-).

New York überrascht Houston, Chris Paul zerlegt Philly

Dienstag, 27. Januar 2009

Wie viel ein Trainerwechsel bewirken kann, sieht man diese Tage in New York. Speziell wenn der alte Coach Isiah Thomas  war und der Neue  Mike D’Antoni heißt.

Zwar stehen die Knicks mit einer Bilanz von 19:25 auf keinem Playoff-Platz, denoch hat sich die komplette Kultur im und um das Team geändert. Feuer, Leidenschaft, Einsatz. Alles Attribute, die man vergangenes Jahr vergeblich im Madison Square Garden anzutreffen hoffte. Dieses Jahr gehören genau diese Eigentschaften zu den Stärken der Knicks.

Letztes Opfer: die favorisierten Rockets aus Houston. 104:98 (55:58) wurden die Texaner mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung geschlagen. Sechs Spieler der Knickerbockers punkteten zweistellig (Al Harrington 13, David Lee 17, 13 Rebounds, Chris Duhon zwölf, elf Assists, Nate Robinson 19, Wilson Chandler 18 und Tim Thomas elf).

Kurios: Es war das erste Spiel der Saison, in dem die Knicks einen Rückstand zu Beginn des vierten Viertels drehen konnten. “Das war ein großer Schritt für uns”, zeigte sich D’Antoni nach der Partie zufrieden.

Bei den abermals ohne Yao Ming auftretenden Rockets spielten Tracy McGrady (20 Punkte) und Luis Scola (16 Punkte, 14 Rebounds) am auffälligsten. Einen ganzen schwachen Tag erwischte Ron Artest, der nur einen seiner zehn Versuche von jenseits der Dreierlinie versenken konnte und die Partie mit elf Zählern beendete.

Philadelphia @ New Orleans 85:101

Zur Halbzeitpause führten die Philadelphia 76ers noch mit 47:40. Doch dann kam Chris Paul. Was der Point Guard der New Orleans Hornets an diesem Abend ablieferte, ist einmalig in der Geschichte der NBA.

27 Punkte, 15 Assists, zehn Rebounds und sieben Steals wurden in dieser Form noch nie erreicht. Fast wäre es das erste Quadruple-Double seit 1994 (David Robinson) geworden. Mir dieser Gala-Vorstellung führte der nur  1,83 m große Rookie of the Year von 2005/2006 sein Team zu einem letztlich ungefährdeten 101:85-Sieg.

Peja Stojakovic, der eine durchwachsene Saison in “Big O” durchlebt, versenkte fünf seiner sechs Dreier in Halbzeit zwei. Insgesamt erzielte der Serbe 26 Punkte.

“Wir haben so viele Schützen. Wenn Peja einen Tag wie heute erwischt, sind wir kaum zu schlagen” zeigte sich Paul mit der Leistung seines Team-Kameraden sehr zufrieden.

Auf Seiten der 76ers punkteten Andre Miller (19), Thaddeus Young (22) und Andre Iguodala (17) am häufigsten.

Die weiteren Partien vom Montag: Phoenix @ Washington 103:87, Atlanta @ Miami 79:95, Minnesota @ Milwaukee 90:83, New Jersey @ Oklahoma City 85:94, Portland @ Los Angeles Clippers 113:88.

Spieler des Tages: Nené Hilario

Montag, 26. Januar 2009

Wieder eine schwere Entscheidung.

Auf den ersten Blick spricht vieles für Al Jefferson und seine Vorstellung gegen die Chicago Bulls beim 109:108-Sieg seiner Minnesota Timberwolves (39 Punkte, 9 Rebounds).

Noch stärker ist jedoch die Leistung von Nené Hilario beim 117:97-Sieg der Denver Nuggets über die Utah Jazz zu bewerten. Der Brasilianer verbuchte 28 Punkte und neun Rebounds, das Besondere an der Leistung war jedoch seine tadellose Quote aus dem Feld. 12 von 12 Würfen fanden ihr Ziel, Nenè baut damit seinen Vorsprung in der Kategorie “Wurfquote aus dem Feld” weiter aus.

Um einen kleinen Eindruck davon zu gewinnen, wie Nenè in der Regel seine Punkte erzielt, und warum er dies mit einer solchen Präzision erledigt, hier das klassischen Beispiel “in Yao’s Gesicht”:

L.A. deklassiert San Antonio, Houston siegt ohne Yao

Montag, 26. Januar 2009

Sieben der letzten zehn Meisterschaften in der NBA gingen an die Lakers oder Spurs.

Wer im Rennen um den Titel der Saison 2008/2009 die Nase vorne hat, wurde Sonntag Nacht deutlich. 99:85 (51:45) besiegte das Team um Kobe Bryant die Rivalen aus Texas und setzt sich damit im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs weiter ab.

Es war außerdem die Revanche für die bittere 111:112-Niederlage vom 14. Januar (Roger Masons Drei-Punkt-Spiel).

Im ersten Viertel konnten die Spurs noch mithalten (23:22), danach bauten die Lakers ihren Vorsprung immer weiter aus (29:22, 28:21, 20:19). Ein Grund für die Niederlage San Antonios war die schwache Trefferquote von Außen, nur fünf von 23 Dreiern konnten verwandelt werden (21,7%).

Bester Werfer auf dem Platz war einmal mehr Bryant mit 22 Zählern, bevor er das komplette vierte Viertel auf der Bank pausieren konnte - die Partie war zu dem Zeitpunkt bereits entschieden. Unterstützung erhielt er vom äußerst formstarken Andrew Bynum (15 Punkte, elf Rebounds), Pau Gasol (16 Punkte) und Trevor Ariza (17).

Ein starkes Comeback feierte Lakers Point Guard Jordan Farmar, der nach 18 Spielen Verletzungspause 14 Punkte erzielte. “Wir haben ihn sehr vermisst”, meinte Bryant nach der Partie. “Er bringt unsere zweite Garde auf Touren, er ist ihr Motor. Jetzt laufen wir wieder auf allen Zylindern”.

Auf Seiten der Spurs punkteten lediglich Tony Parker (19) und Tim Duncan (15) zweistellig. Eine schwache Vorstellung lieferte Manu Ginobili ab, der Argentinier kam auf neun Punkte und verwandelte lediglich einen von sechs Dreiern. Von seiner Form aus den letzten Jahren ist der Small Forward meilenweit entfernt.

Ohne Yao, aber mit Artest und McGrady

Einen wichtigen Erfolg im Kampf um die Playoff-Plätze in der Western Conference feierten die Rockets aus Houston. 108:105 (61:57) wurde das Spiel bei den Detroit Pistons gewonnen.

Houston, das in der laufenden Saison  bei nur 22 von 45 Partien seine Stars Tracy McGrady, Ron Artest und Yao Ming gleichzeitig aufbieten konnte, musste dieses mal den Ausfall des Chinesen verkraften. In die Bresche sprangen Artest (24 Punkte, neun Rebounds), Luis Scola (21 Punkte) und McGrady (15).

“Ein großer Sieg für uns”, meinte Coach Rick Adelman nach der Partie. “Die Pistons haben eine solch gefährliche Offensive, ich weiß noch nicht einmal, wie wir die Partie gewonnen haben”.

Ernüchterung herrschte dagegen auf Seiten Detroits. 20:19 heißt die Bilanz nach Siegen seit Allen Iverson in Motor City seine Zelte aufgeschlagen hat. Eine äußerst dürftiges Abschneiden für den zuletzt sechsmaligen Teilnehmer der Eastern-Conference-Finals.

“Das macht mich krank”, äußerte sich Antonio McDyess zu der Niederlage. In Richard Hamilton (27 Punkte, abermals von der Bank) und Rasheed Wallace (22 Punkte, 11 Rebounds) hatte Detroit seine stärksten Akteure.  Allen Iverson zeigte mit 17 Punkten und acht Assists eine ordentliche Leistung, stand aber in Sachen Enttäuschung seinem Kollegen McDyess in nichts nach: “Ich müsste lügen wenn ich behaupten würde, ich wäre nicht frustriert. Ich denke, ich kann viel mehr tun, damit wir unsere Spiele gewinnen.

Die weiteren Partien vom Sonntag: Phoenix @ Atlanta 104:99, Sacramento @ Toronto 97:113, Charlotte @ Indiana 93:98, Chicago @ Minnesota 108:109, Utah @ Denver 97:117, Los Angeles Clippers @ Golden State 92:107.

Highlight des Tages: Josh Smith dunkt über Steve Nash (ok, etwas unfair):