Artikel-Schlagworte: „Zaza Pachulia“

Smith nach Atlanta, Butler zu den Clippers

Sonntag, 16. August 2009

Die Atlanta Hawks sowie die Los Angeles Clippers verstärken sich erneut für die kommende Saison. So wechselt Joe Smith, ehemals Draftpick Nummer eins der Liga, zu den Falken in den Bundesstaat Georgia, währende Rasual Butler die New Orleans Hornets in Richtung Kalifornien verlässt. Auch aus Denver von den Nuggets gibt es personelle Neuigkeiten zu vermelden. (mehr…)

Perfekt: Marion wechselt nach Dallas

Donnerstag, 9. Juli 2009

Shawn MarionDie Dallas Mavericks erhalten für die kommende Spielzeit prominente Verstärkung. Shawn Marion (Foto) wechselt per Spielertausch, in den acht Akteure und vier Teams involviert sind, nach Texas und unterschreibt dort Angaben zufolge einen Fünfjahres-Vertrag. Auch der große Erzrivale, die San Antonio Spurs, können mit Antonio McDyess einen Neuzugang vermelden. (mehr…)

Bibby bleibt in Atlanta, Johnson wird kein Piston

Mittwoch, 8. Juli 2009

Mike BibbyDie Atlanta Hawks halten ihren Spielmacher. Mike Bibby (Foto) verlängert seinen auslaufenden Vertrag bei den Falken um drei weitere Spielzeiten. Derweil konnten sich die Detroit Pistons mit Avery Johnson auf keine Zusammenarbeit einigen und stehen stattdessen vor der Verpflichtung von John Kuester, bisherigem Assistant-Coach der Cleveland Cavaliers. (mehr…)

Spieler des Tages: Dwyane Wade

Samstag, 2. Mai 2009

Die Erstrunden-Begegnung zwischen Heat und Hawks präsentiert sich derzeitig als Gegenstück zum Playoff-Duell Bostons gegen Chicago.

Zwar sind beide Serien mit 3:3 ausgeglichen, doch gestalteten sich die einzelnen Spiele äußerst unterschiedlich. Während die Partien zwischen Bulls und Celtics an Spannung nicht zu überbieten waren, endete jedes Aufeinandertreffen Miamis mit Atlanta in einer zweistelligen Punkte-Differenz.

Vergangene Nacht waren es die Heat, die in der heimischen American Airlines Arena den Gegner aus Georgia mit 98:72 dominierten.

Dwyane Wade war dabei einmal mehr der beste Akteur in Reihen Miamis. Das Arbeitszeugnis des Shooting-Guards konnte sich dabei sehen lassen: 41 Punkte, 11 Treffer bei 23 Versuchen aus dem Feld, drei von sieben Dreiern, 16 von 17 erfolgreichen Freiwurfversuchen.

Absolutes Highlight des Wade-Wahnsinns stellte ein Monster-Dunk von Miamis Nummer drei über den hilflosen Zaza Pachulia im vierten Viertel dar - symbolisch für den kompletten Spielverlauf. Während das Team aus Florida aggressiv und konzentriert in die Partie ging, präsentierten sich die Hawks für eine Playoff-Begegnung seltsam zerfahren und ohne Biss, streckenweise sogar müde und ausgelaugt.

Bereits nach einem Viertel, beim Spielstand von 32:18 aus Sicht Miamis, wusste jeder in der Halle, wer dieses Aufeinandertreffen letztendlich für sich entscheiden sollte.

Wade selbst nahm seine Leistung nach der Begegnung gelassen: „Ich habe nur meinen Job gemacht. Am Sonntag geht’s weiter.“

Dann steigt die alles entscheidende siebte Partie zwischen beiden Mannschaften in Atlanta. Der Sieger trifft in Runde zwei der Playoffs auf die Cleveland Cavaliers, der Verlierer fährt in den Urlaub.

„Der Druck ist auf Seiten Atlantas“, so Wade über das finale Duell in der Philips Arena. „Wir sind die Außenseiter in dieser Serie.“

Ob die Gunst der Stunde abermals die Fronten wechselt, wird zu einem großen Teil vom 27-Jährigen selbst abhängen. Kann er in Spiel sieben eine ähnliche Vorstellung wie vergangene Nacht abliefern, dürften die Chancen des selbsternannten Underdogs auf den Einzug in die Conference-Semi-Finals nicht schlecht stehen.

Atlanta dominiert überharte Playoff-Keilerei

Donnerstag, 30. April 2009

Die Erstrunden-Serie zwischen den Atlanta Hawks und den Miami Heat machte vergangene Nacht dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatte: physisches Spiel, harte Fouls, hohes Verletzungs-Risiko.

Mit dem besseren Ende für die gastgebende Mannschaft.

Die Hakws entschieden das Duell mit 106:91 zu Ihren Gunsten und übernehmen somit die 3:2-Führung in der Playoff-Serie „Best of Seven“. In der Nacht auf Samstag kann Atlanta nun zum ersten Mal nach 1997 wieder in die Conference-Semi-Finals der NBA einziehen.

Joe JohnsonUnd das hatte die Truppe von Headcoach Mike Woodson zum größten Teil Joe Johnson (Foto) zu verdanken, der mit 25 Punkten sein bestes Spiel der Serie ablieferte. Johnson war während des zweiten Viertels nicht zu bremsen und führte seine Mannschaft mit 13 Punkten in diesem Spielabschnitt zu einer 63:40-Halbzeitführung, von der sich Miami in der Folge nicht mehr erholen sollte.

Dwyane Wade, Superstar der Heat und Anwärter auf den diesjährigen MVP-Award, war mit 29 Punkten zwar Topscorer der Partie, doch erzielte er einen Großteil seiner Punkte erst dann, als die Begegnung bereits entschieden war.

Wade musste im ersten Viertel minutenlang auf dem Platz behandelt werden, nachdem er zuvor in Folge eines Zusammenstoßes mit Josh Smith (20 Punkte, acht Rebounds) mit dem Kopf auf dem Parkett aufgeschlagen war. Doch der Shooting-Guard stand seiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt wieder zur Verfügung.

Auf der Gegenseite forderte das körperbetonte Spiel beider Mannschaften einen weiteren Tribut: Nach einem harten Foul von James Jones (sechs Punkte, vier Vorlagen) an Al Horford (bis dahin drei Zähler und vier Rebounds) landete dieser unglücklich auf seinem rechten Fuß. Zwar ging der Center Atlantas noch an die Freiwurflinie, um die fälligen Würfe zu versenken, doch schell wurde deutlich, dass er nicht weitermachen konnte. Gestützt von zwei Mitgliedern des Coaching-Teams verließ Horford die Halle in Richtung Umkleidekabine und sollte nicht zurückkehren.

Unter den Augen von NBA-Comissioner David Stern stellte die Partie alle vorangegangenen Begegnungen beider Mannschaften in Sachen Intensität in den Schatten. In Halbzeit eins drohte das Spiel den Schiedsrichtern phasenweise aus den Händen zu gleiten, als es zu einem wüsten Gerangel zwischen Atlantas Solomon Jones (zwei Punkte, fünf Rebounds) und Miamis Wade kam, in das sich auch noch Smith und Jamaal Magloire (ohne Punkte und Rebounds) einmischten. Die Referees ließen in der Folge Milde walten, alle vier Akteure kamen mit einem technischen Foul davon.

“Ich denke, nach fünf Begegnungen können wir uns gegenseitig nicht mehr ausstehen”, äußerte sich Miamis Headcoach Erik Spoelstra nach der Begegnung über die Rivalität mit den Hawks.

Doch das war noch nicht alles.

Maurice Evans (zehn Zähler) wurde während eines Dunking-Versuches von Wade überhart gefoult. Abermals kam es zur Rudel-Bildung, woraufhin der Goldmedaillen-Gewinner von Peking wegen seiner Aktion mit einem unsportlichen Foul behaftet wurde. Schließlich setzte Zaza Pachulia (sechs Punkte, sechs Rebounds), selbst mit einem blauen Auge aus der vorherigen Partie gezeichnet,  den Schlusspunkt im Austausch der Nicklichkeiten, als er Miamis Jermaine O`Neal (14 Zähler) mit dem Ellbogen im Gesicht traf.

Playoff-Basketball par excellence.

„Wir lassen uns von niemandem herumschubsen“, so Mike Bibby (17 Punkte) über die Gangart seiner Mannschaft“. Und diese sollte Wirkung zeigen. Mit 37:29 dominierte Atlanta die Rebound-Statistik und steht nun vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte seit 15 Jahren.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):